Archiv: November 2009

Neulich bei PINK

pink

Unsere Ex-Praktikantin Nadine war letzte Woche für uns beim Pink-Konzert in der Schleyer-Halle. Anscheinend hat‘s ihr gefallen, aber Getränke gab‘s leider nicht umsonst:

“Mit einer Freundin war ich letzte Woche bei Pink in der Schleyer-Halle. Als wir in der Halle ankamen, wussten wir nicht wo unsere Plätze sind und haben uns erstmal bei den (netten) Securitys durchgefragt. Nachdem wir einmal komplett um die ganze Halle gelaufen sind, sind wir endlich in den Pressebereich gekommen. Auf dem Weg zu unseren Plätzen, sind wir dann in der exklusiven VIP-Lounge von Coca-Cola gelandet. Meine Freundin meinte: “Nadine, wir sind da, wo man sich die Getränke einfach umsonst holen kann. Verhalt dich so, als wären wir immer hier.” Der Satz war kaum ausgesprochen, kam eine Frau von der (netten) Securityfirma angelatscht und hat uns gebeten, die VIP-Lounge zu verlassen und doch bitte zwei Türen weiter zu gehen. Dort gab‘s dann keine Getränke umsonst, aber haben wir natürlich gemacht, wir sind ja anständige Mädchen. Die Vorgruppe “Evermore” spielte bereits, aber war nicht so wirklich der Hit. Nach einer kurzen Pause kam dann endlich Pink. Die Show, die sie geboten hat, war einfach nur genial. Leute, scheißt auf den Weltweihnachtszirkus oder irgendwelche Musicals, das alles bekommt ihr in einem von ihr - plus Pink. Eine absolut fantastische Show aus Akrobatik und Tanz hat die Dame dem Publikum geboten. Nach knapp zwei Stunden war alles vorbei, aber ich freu‘ mich jetzt schon, wenn sie wieder auf Tour geht, wieder nach Stuttgart kommt und ich dann definitiv wieder dabei bin. Ich kann einfach nur sagen, die Frau ist der absolute Hammer. Ich denke, sie gehört definitiv zu den besten Live-Acts auf diesem Planeten. Schön war‘s!”

PIG im DEZEMBER

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Die Weihnachts-Edition des PIG ist ab heute im freien Handel. Wie immer koschts nix und ist umsonst. Zum ersten Mal 80 Seiten-dicke, mit einem Adventskalender und wie so oft in Farbe. Viel Spaß!

Der VFB ist 4. - Pogrebnyak nun 1.

Guten Morgen liebe Stuttgart-Fans. Das war mal wieder ein Wochenende, oder? Klasse. Am Sonntag hieß es Bayer Leverkusen gegen VFB Stuttgart-Amateure. Tabellenführer gegen den Vorletzten. Spitzenspielcharakter, würde ich sagen. Und so ging es auch los, zehn Minuten ein super Fußballspiel, gleichwertige Mannschaften und die eine oder andere Chance auf eine Chance. Wenn dann nur der Schlusspfiff gekommen wäre… Er kam aber nicht. Leider. Leverkusen gewann das Spiel 4:0, Pogrebnyak hat Marica endgültig an der Spitze der schlechtesten Fußballer abgelöst und ich habe nun Augenkrebs. Dumm gelaufen. Kaum zu glauben, dass dieser Haufen die ganze Woche stundenlang trainiert und zwei bis drei Milliönchen im Jährchen verdient. Wofür? Damit sie sich am ersten Tag in Deutschland ein kleines Mercedes C63 AMG-chen kaufen können? Drei Millionen für einen etwa drei Meter großen Menschen, der kein einziges Kopfballduell gewinnt, geschweige denn gerade aus laufen kann? Nun aber genug vom Ex-General der Roten Armee. Kommen wir doch mal zu Mr. Bleistift-Oberlippenbart Timo Gebhart. O.K., lieber doch nicht. Ich meine, ich bin wirklich VFB-Fan und ich möchte wirklich ein bisschen Hoffnung vermitteln. Aber es geht einfach nicht. Nicht einmal Arthur Boka, der geheime Teilzeit-Stürmer der Schwaben, der mich immer mehr an Akon erinnert, hat gestern an einen profesionellen Fußball-Sportler erinnert, oder überhaupt an einen Sportler. Oh mann, lasst mich kurz meine Tränen abwischen. Also wen gibt es noch? Herr Lehmann. Ihm kann man wirklich keinen Vorwurf machen, keine Sorge. Sorgen mache ich mir lediglich um den immer größer werdenden Hubschrauberlandeplatz auf seinem Kopf. Aber das tut hier nichts zur Sache. Wie dem auch sei, das war gestern der miserabelste Fußball-Nachmittag meines Lebens. Da konnte mich nicht einmal der Sieg Barcelonas gegen Madrid aufheitern. Aufheitern? Der Zug nach oben ist abgefahren. Sogar die Fair-Play-Tabelle muss ich auf den Kopf stellen, damit meine blutunterlaufenen Augen ein klein wenig aufblitzen können. Vierter Platz für unsere Amateure. Erfolg ist eben auch nur eine Frage der Sichtweise.

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P.S. Nummer 1: Das einzige positive am Auftritt unserer “Süßen Synchronschwimmerinnen” ist, dass ich mit ein bisschen Glück ab nächster Saison, den VFB wieder im Free-TV verfolgen darf, beim DSF, und damit den katastrophalen Kommentaren und Kameraufnahmen von SKY entgehen kann. Ich freue mich.

P.S. Nummer 2: “Am Montag soll die Entlassung des Teamchefs verkündet werden. Das war das Signal am Sonntagabend.” So steht‘s in der Stuttgarter Zeitung. Artikel siehe hier.

La Raza!

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Grade eben das PIG-Dezember fertiggebastelt und da läuft mir doch in meinem iTunes der Herr Kid Frost über den Weg. Hat mir übrigens schon immer gefallen, der Song! Schönen Abend!

Fake Artist of the year!

Vorhin bekomm ich ‘ne MMS vom Basti (Schilling, Taboo-Party), der in Dubai fürs PIG im Kuriositätenkabinett gewühlt hat:
“Vor kurzem beim Software-Händler meines Vertrauens. Und ich wunder mich noch, wie der Kollege mir solche Preise machen kann.”

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Erster!

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Nach 25 Jahren habe ich es geschafft. Ich war als erster im Club. Noch nie kam es vor und ich schwöre, es wird auch nie wieder vorkommen. Was war passiert? Samstag Abend, DJ Vadim spielt im Alten Zollamt. Start 23 Uhr. O.K, ich bin zwar kein Zollamt-Stammgast, da ich aber schon auf ein paar Konzerten (Bahamadia oder Masta Ace zum Beispiel) war, weiß ich ja wie der Hase läuft. Bei Bahamadia etwa haben wir damals die erste halbe Stunde verpasst, wie bei so vielen Konzerten in den letzten Jahren.

Der Gipfel war übrigens das Beastie Boys-Konzert in der Münchner Muffathalle. Toll gechillt, keine Hektik, aber die Vorgruppe, die (zumindest uns) nicht bekannt war, verpassen. Diese war dann halt mal der Herr Talib Kweli.

Zurück zum Zollamt und DJ Vadim. Also, um etwa zehn vor elf waren wir da, das Zollamt und Vadim leider nicht. Zehn Mnuten später kam dann ein Auto vorgefahren, dann noch eins und wieder zehn Minuten später haben die dann tatsächlich den Club aufgemacht. Gut, wir sind dann an die Bar und haben getrunken und gewartet, was man halt so macht im Club, wenn keiner da ist und Herr Vadim erst um weiß ich nicht wieviel Uhr spielt. Der Nachwuchs-DJ hat anfangs etwas unmotiviert gearbeitet, beim Mixen nicht aufgepasst und seinen Platz des öfteren verlassen (leider ist genau dann die Nadel gesprungen) sich aber später etwas gesteigert.

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Um etwa halb zwei hat sich dann der Herr Vadim ans Pult gesellt und Stoff gegeben. Seine drei Kumpels aus London auch. Fazit: Etwa 136 Leute sahen einen ordentlichen Auftritt, mehr aber auch nicht würde ich sagen. Was mich betrifft: enttäuscht, nein, begeistert auch nicht.

An alle Eltern der Welt!

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Das ist die Welt von Hello Kitty. Ansprechender Trailer würde ich sagen. Könnte ein interessantes Spiel und sinnvoller Zeitvertreib für unsere Kinder und eventuell sogar deren Eltern sein. O.K. stop, kurz Rewind drücken und die letzten paar Worte in den Ironie-Mülleimer werfen. Also Eltern, seht genau hin und passt gut auf. Hier in diesem Online-Game enden eure Kinder, wenn ihr sie in frühen Jahren nicht bewahrt von dieser Hello Kitty-Scheißdrecks-Geldmachmaschinerie (ist Kitty eigentlich die Jufgendfreundin von Bob, also dem Baumeister). Später haben sie dann Ed Hardy-Sachen im Schrank, sprechen etwas einfach und gehen auf Konzerte vom Wendler. Hier ein kleiner Eindruck von meinem neuen Lieblingsartisten.

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Also überlegt‘s euch.

#7 IN THE MIX: Derik

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Für unsere werten Musikfreunde gibt es hier wieder mal ein wunderbares DJ-Set vom Kollegen Derik. Seinen ersten Beitrag hier auf der Seite hat er bei uns unten im 1000Records-Studio bei ‘ner Session gemixt, dieses Mal ein etwa Zwei-Stunden-Live-Set vom letzten Samstag im Alten Fasslager im Innenhof der Schönbuch Bräu. Wunderbare Underground-Location (erinnerte mich ‘n bisschen an das alte M1, nur in Mini), sehr coole House-Mucke, leider viel zu wenig Leute da. Für alle House-Liebhaber und Good-Music-Kollegaz, die das Ding verpasst haben, hier das Set.

Wenn ihr also hier klickt, wartet der Download auf euch!

P.S. Der Kollege Derik verfolgt beim Auflegen übrigens die Devise: pure Vinyl!

Wortkunst von Karolina Kos

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Die Worte sind, so könnte man sagen, auch Teil meines Jobs. Deshalb ist mir die Kunst, die damit verbunden ist meist nah. Diese kann jedoch ziemlich unterschiedlich aussehen. Dendemann zum Beispiel, wunderbarer Wortkünstler, Johann König, auch wunderbarer Wortkünstler. Am letzten Samstag im Innenhof der Schönbuch Bräu war die Wortkunst der Karolina Kos  zu bestaunen. Ich selbst habe die junge Dame aus Sindelfingen bis dato nicht gekannt. Aber ich war ziemlich angetan, was sie mit den Worten anstellt. Wunderbare Wortspiele zum schmunzeln, nachdenken und daher oft auch gesellschaftskritisch. Habe am Rande des Events (Derik und ich  haben nebenan im alten Fasslager House aufgelegt, außerdem war Eröffnung der Räumlichkeiten des kulturnetzwerks blaues haus e.V.) auch mit ihr gequatscht und hatte dabei den Eindruck, dass bei der Dame so einiges dahinter steckt. Insofern wollte ich hier mal darauf hinweisen und dicke Props verteilen.

Hier gehts zu ihrer Internetseite www.xyzeiler.de.

Und hier noch einige weitere Arbeiten:

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DJ Vadim im Zollamt - Verlosung 2×2 Karten

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Ich freu mir ‘nen Loch in Strumpf. Denn ich hab‘ den “Ninja”  noch nie live gesehen. DJ Vadim ist am Samstag in Stuttgart im alten Zollamt und ich werde mir das Ding ganz sicher anschauen. Um 23 Uhr soll‘s los gehen. Und, wir haben 2×2 Karten für Euch am Starrrrrrrt. Wenn ihr also Karten für das Konzert haben wollt, dann kommentiert bis Freitag 20 Uhr diesen Post. Unter den Kommentatoren losen wir 2 Gewinner aus.

Ich esse eigentlich wenig Fleisch, dafür dass ich jeden Tag Fleisch esse!

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Vorhin kamen die Kollegaz bei uns in der Büro-WG auf die glorreiche Idee noch herumliegende Burger King-Gutscheine einzulösen. Nach dem Motto “Gift für den Körper”. Ich für meinen Teil hielt mich dezent im Hintergrund. Bis sich meine Gier dann doch in den Vordergrund drängte und sich irgend so ‘nen “Doppelwhopperbarbecuespezial-Hackwürger” bestellte. Als die Ware dann eintraf (unser Praktikant durfte unser Catering-Mobil ausführen) ging das große Fressen los. Ich muss dazu sagen, dass ich eine Stunde zuvor zwei Teller Kartoffelgratin zu mir nahm. Hat wirklich gut geschmeckt. Im Gegensatz zu dem Burger. Natürlich war es dumm, zu diesem Zeitpunkt einen Burger zu bestellen, und da spielt es auch keine Rolle bei welchem Anbieter und welchen Burger man kauft. Nun denn, zum großen Fressen:

Ich erzähl‘ euch jetzt vielleicht nichts Neues, aber das Brötchen war so lätschig, dass es nach zwei Bissen fast in sich selbst zerfiel, der Burger war kalt und den Geschmack würde ich auf einer Skala von 1 bis 100 bei etwa 2 einstufen (100 wäre also der beste Wert). Nach zwei Bissen wollte ich das Ding der Katz‘ von nebenan zum Fraß vorwerfen. Marlon wirft ein, dass er Katzen hasst. Hab‘ den guten ”Doppelwhopperbarbecuespezial-Hackwürger” dann aus Rücksicht auf die Katze doch noch fast bis zum Ende vertilgt. Jan, etwa 2.06 m groß, beklagt, dass er den kleineren Burger abgekriegt hat, als ich. Nachdem ihn daraufhin alle auslachen, meint er dass das natürlich relativ zur Körpergröße zu sehen sei. Marc, unser Praktikant, schmunzelt kontrolliert offensiv. Während ich in den nächsten Minuten gegen die Warnungen meines Würgreflexes anbiss, entwickelte sich in der Runde ein themenrelevantes Gespräch über Essen, Tiere, Vegetarier, Fleisch und ein neues Magazin Namens “Beef”, woraus ich kurz die Essenzen ziehen will:

  • Ich für meinen Fall will sofort Vegetarier werden und nur punktuell Fleisch essen. Daraufhin werde ich verbal gesteinigt, da das ein absoluter Fake sei. Ich revidiere und lass die Bezeichnung Vegetarier unter den Tisch fallen, genau wie den Rest meines Burgers. Fehleinkauf zur falschen Zeit am falschen Ort. Richtiges Arbeiten erscheint jetzt unmöglich. Dafür empfehle ich Jan ein neues Magazin für Vegetarier Namens “Beef”.
  • Nachdem Jan seinen Burger innerhalb einer Minute gegessen hat und seine Benachteiligung in Sachen Burgergröße und Verteilung immer noch nicht verkraftet hat, meint er, dass er eigentlich wenig Fleisch isst, dafür dass er jeden Tag Fleisch isst. Oooukeeeeeij!
  • Marlon drescht Phrasen und hackt immer wieder auf einer herum. Er hasst Tiere, vor allem Katzen. Der Rest der Runde kann die Ernsthaftigkeit nicht ganz einordnen und die Aussage nicht verstehen. Er versucht eine nicht ganz schlüssige Erklärung. Der Rest kann oder will es immer noch nicht verstehen und isst weiter. Außer ich.
  • Herr Praktikant schmunzelt offensiv und schießt den Ausgleich: er isst die Hälfte eines übriggebliebenen Burgers.

Naja, hat schon was, so eine masochistische Burger-King-Orgie Light, vor allem, wenn das Verdauungssystem dann in die Vollen geht und seinem Ärger Luft lässt. Das Leben ist halt kein Streichelzoo. In diesem Sinne, wünsche ich ‘nen guten Hunger, was immer ihr euch genehmigt. Esst es mit Liebe, nicht nur mit Pflichtbewusstsein.

Eine Reminiscense an Ottmar Zittlau

Ich weiß nicht mehr genau, wann das war, aber ich  lag auf meiner Couch und hab‘ das Ding live gesehen. Die Bullyparade war Pflicht und als dieser Ottmar Zittlau da auftauchte, bin ich von der Couch gefallen und hab‘ geheult vor lachen. Schade, dass dieses Genie von Bastian Pastewka, diese Figur nicht weiterentwickelt hat. Hier sein Auftritt bei der Bullyparade.

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Verlosung: big FM-Sampler “Tronic Love”

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Das ist die Mix-CD, die bigFM seit gut zwei Wochen draußen hat. Hab mir das Ding mal angehört: die erste CD ist ziemliches House-Gepiepse oder so ähnlich, die zweite ist wirklich ordentlich. bigFM hat uns netterweise einige zur Verfügung gestellt. Wenn ihr also eine haben wollt, bekommt ihr sie beim PIG für umme. Drei dieser Mix-Cds verlosen wir, ab jetzt! Die ersten drei Kommentatoren können sich diese gerne in der PIG-Zentrale abholen.

P.S. Die süße Dame da auf dem Cover sieht doch ein bisschen aus wie Mariah Carey vor ‘nem Softporno-Dreh, oder?

Sorry, musste den Müll runter bringen …

… hatte heute keine Zeit zum Bloggen. Und außerdem …

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Kunst, Good Music & Bier umsonst

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Hier ein kleiner Ausgehtipp und etwas Eigenwerbung. Morgen Abend ist ja Lange Nacht der Museen. Kunst und solche Dinge in 12 Locations in BB und Sifi. Im Innenhof der Schönbuch Bräu am Postplatz gibt es a bisserl was Spezielles, vor allem für die Jüngeren. Zum einen eröffnet das “kulturnetzwerk blaues haus” seine neuen Räumlichkeiten (sehr cool, hab sie v0rgestern gesehen), wo es Kunst und Soul-Mucke von DJs und Live-Gesang von Theresa Burnette gibt (ab 19 Uhr). Der ganze Innenhof wird fett beleuchtet sein und dann wird mein Homie Derik (Bild oben) im alten umgestalteten Fasslager (coole Location) House auflegen. Meine Wenigkeit wird ihn supporten und die gute Theresa Burnette wird auch rüberschneien und live dazu singen. Der Eintritt ist frei und die ersten 20 Leute im Fasslager bekommen das erste Bier umsonst.

Promigeschnatter bei “We will Rock You” - Ein Erlebnisbericht

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Gestern Abend war ich mit meiner besseren Hälfte bei ”We will rock you” in Stuttgart. Das ist ein Musical. Und ich will es vorwegnehmen, es war ein sehr unterhaltsamer Abend, nicht wegen dem Promi-Brimborium drumherum, sondern wegen dem Musical an für sich. Kleine Randanekdoten sollen natürlich nicht unerwähnt bleiben. Doch bevor ich zum Musical komm‘, lasst mich etwas ausholen.

Als ich die Einladung zu “We will rock you” vor einigen Wochen bekam, dachte ich, Alter, jetzt hast du‘s geschafft. Ich weiß zwar nicht was das genau bedeutet, wenn man es geschafft hat hat, aber ‘ne fette Einladung zu ‘ner “Charity-Gala” lag auf‘m Tisch. Bild-Zeitung, Herz für Kinder und so weiter. O.K. ,alles klar, bin ich dabei. Und die international gespickte VIP-Gästeliste las sich auch fett, na ja um ehrlich zu sein, geht so. Ich les‘ mal paar Exemplare runter, die (angeblich) dort waren.

  • Gerhard Mayer-Vorfelder / VfB-Fan - hab‘ ich nicht gesehen, hatte wahrscheinlich ‘ne Trollinger-VIP-Loge.
  • Brian May / Queen-Original-Gitarrist und Astrophysiker- hatte immer noch die gleiche Matte wie vor 30 oder 40 Jahren auf dem Kopf und seine Gitarre wahrlich im Griff. Das mit dem Astrophysiker ist kein Scherz, Wöööööörd!
  • Sami Khedira / momentan verletzter VfB-Mittelfeld- und Nationalspieler mit Migrationshintergrund - war mit seiner blonden Freundin da und hat später im Gang der Queen-Lounge bissle jongliert und den Spenden-Hut hingehalten. Guter Zweck, nä. Sein Rekord war 9. Als er einmal kurz davor war die 10 zu schaffen, hab‘ ich ihn abgegrätscht (klar Ball gespielt) und ‘nen Konter an die Bar eingeleitet. Dort hatte ich mit dem Barkeeper gewettet, dass er keine 10 schafft.we-will-rock-you_sami_khedira
  • Ralf Rangnick / bester Fußballtrainer der Welt - hab‘ ich in der Pause kurz Hallo gesagt (kenn‘ ich noch von früher, war irgendwann 2006 bei uns auch im PIG-Interview). Nach einem kurzen Small-Talk, kam Sami Khedira ins Gespräch gegrätscht und beging meiner Meinung nach ein Revanche-Foul. Der Schiri hat‘s durchgehen lassen und ich konnte mich wieder wichtigeren Dingen zuwenden.
  • Roberto Blanco / Entertainer, ebenfalls mit Migrationshintergrund - hab‘ ich nicht gesehen, obwohl als es im 2. Akt mal ganz dunkel war, blitze so ‘n kleines Weiß auf …
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2012 in den Kinos / E-Mail an Herr Emmerich

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Oben der Trailer zu 2012, der heute in die Kinos kommt. Der gute Herr Emmerich, der ja bekanntlich aus Sindelfingen kommt, jedoch seine Steuern seit einigen Jahren leider in L.A. bezahlt, hat wieder mal spektakuläres Kino zusammengebastelt. Schau mer mal wie das ganze Ding ausgeht. Ob er die Welt wirklich untergehen lässt oder nicht. Aber in so ‘nem Bockbuster ist ‘n Happy End eigentlich Pflicht. Lass mer uns überraschen.

Übrigens vorhin haben wir in unserer Redaktion kurzfristig beschossen, ein Interview mit ihm in die Dezember-Ausgabe des PIG zu packen (falls wir noch Platz haben). Also habe ich ihm ‘ne kurze Mail geschrieben. Ob wir Antwort erhalten, ist so ungewiss wie das Ende der Welt. Lass mer uns nochmal überraschen.

Hier übrigens die E-Mail

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Hallo Herr Emmerich,

wir senden Grüße aus “good old Hometown” und fragen, ob sie uns nicht per E-Mail kurz drei, vier Fragen für unser junges, kritisches Stadtmagazin mit Namen “PIG” (ein Magazin, das wir seit Mai 2005 für Böblingen und Sindelfingen in einer Auflage von 15000 jeden Monat umsonst für die (jungen) Menschen produzieren) beantworten wollen. Es wäre natürlich eine klasse Sache um nicht zu sage eine Sensation, wenn wir das mit den Fragen hinbekommen würden. Falls wir nichts von ihnen hören und sie keine Zeit oder Lust hatten, wünschen wir eine gute Zeit. Falls sie in den nächsten zwei Wochen doch ein paar Minuten finden, hier die Fragen:

1. Was war bei 2012 für sie als Regisseur der schwierigste Part?

2. Verspüren sie bei solch großen Produktionen ebenso großen Druck, oder sind sie einfach mit einer natürlichen Lässigkeit oder großem Selbstbewusstsein ausgestattet?

3. Welche drei Tipps würden sie jungen Filmemachern in Deutschland als Hilfestellung auf den Weg geben?

4. Sie sind zwar nicht direkt betroffen, aber würden sie denn eine vom Sindelfinger Oberbürgermeister aktuell angedachte Fusion ihrer Heimatstadt Sindelfingen mit Böblingen befürworten?

Liebe Grüße aus Böblingen/Sindelfingen

P.S. Wir freuen uns auch über die Antworten, wenn sie erst im Herbst 2012 kommen. :)

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Übrigens, ich glaube, das Smiley reißts raus und er antwortet tatsächlich.

Die Leute sagen Rap ist tot!

Aber Rap ist nicht tot. Rap hat eine Zukunft. Der Nachwuchs ist nicht weit weg und repräsentät in diesem Beispiel hier Waiblingen. Watch out Jay-Z, die Konkurrenz schläft nicht. Auch nicht im Schwabenland.

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Das Video habe ich übrigens zufällig hier gefunden. Ich muss sagen, is‘ zwar viel Bullshit auf der Seite, aber ganz ehrlich, ich hab‘ mich teilweise weggeschmissen. Müssen irgendwie zwei “weirde” Typen aus Böblingen sein (keine Ahnung was die beiden in ihrem Leben sonst so machen, aber ihr Satireeinschlag geht latent in Richtung Titanic), die viel Humor und Scheiße im Kopf haben! Lohnt auf jeden Fall mal draufzuschauen.

Erster OB-Kandidat für Böblingen in Sicht

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Die Zeit des OB Alexander Vogelgsang in Böblngen ist langsam aber sicher vorbei. Und man kann nur hoffen, dass ein neuer, kreativer, tatkräftiger, junger und moderner Bürgermeister das Steuer in die Hand nimmt und unsere Stadt wieder wachrüttelt, sie belebt und aus ihrer Lethargie reißt. Denn es gibt unglaublich viel Potenzial, egal ob in Böblingen, Sindelfingen oder einer gemeinsamen Stadt in der Zukunft.

wolfgang-lutzner

Am 7. Februar ist OB-Wahl und der erste Kandidat ist in Sicht, wobei die Stelle erst am Samstag offiziell ausgeschrieben wird (bis 11. Januar können sich die Kandidaten bewerben). Er heißt Wolfgang Lützner (CDU), ist 49 Jahre und momentan Bürgermeister in Süßen. Das ist ein 10 000 Einwohner-Örtchen neben Göppingen. Das ist schon mal gar nicht schlecht, denn am Beispiel Göppingen kann man sehr gut sehen, was Stadtleben bedeutet, vor allem für junge Menschen. Dort hat sich in Sachen Lebensqualität für junge Menschen einiges bewegt in den letzten Jahren. Quasi vice versa zu Böblingen. Gestern hat er eine erste Visitenkarte bei seiner Partei, den Freien Wählern und der FDP in Böblingen abgegeben. Falls der Herr Lützner dann wirklich im Wahltopf sein sollte, hier erste Argumente, die für eine Unterstützung der jungen Menschen und deren lebenswertem Umfeld in Böblingen sprechen könnten :

  • er ist relativ jung und soll in Süßen einen ganz guten Job gemacht haben
  • er hat drei KInder im Alter von 17, 19 und 24 Jahren. Alle in der PIG-Ziegruppe.

Wir vom PIG wollen in dieser unserer Meinung sehr wichtigen Sache für unsere Stadt sehr unvoreingenommen rangehen, doch wie immer kritisch beobachten und kommentieren. Wir sind gespannt Her Lützner.

Update: Wir bedanken uns für diese prompte Reaktion (siehe Kommentare) von Herr Lützner persönlich.

That is hip!

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Nur falls jemand das Juju Orchestra noch nicht kennen sollte. Sind übrigens zwei Typen aus Braunschweig, man möge es nicht glauben. Aber die beiden rollen sowas von durch Hip-City, dass es kracht!


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