Archiv: Januar 2010

#9 IN THE MIX: Chris Slevin

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Für die Musikgemeinde, die diese Internetseite regelmäßig besucht, ist wieder mal ein neuer Mix am Start. Dieses Mal von einem jungen Burschen aus Sindelfingen. Der Kerle nennt sich Chris Slevin und der Sound ist House, wenn ich das mal so “total ghetto” sagen darf. An die Subgenres wage ich mich jetzt mal nicht heran, weil die Subunternehmen der großen Stilrichtungen mich manchmal geißeln und alt aussehen lassen. Sei‘s drum, checkt einfach mal diesen Newcomer-Mix. Mir persönlich gefällt das Ding wirklich gut. Und es wird sicher nicht das letzte sein, das wir von dem jungen Herrn hören. Alos, lasst euch überraschen und haltet die Augen und Ohren offen.

Hier geht‘s zum Mix!

Endlich Flohmarkt

So ein Flohmarkt ist eine feine Sache. Da kann man alles loswerden, was man entweder nicht mehr braucht oder einfach nicht mehr mag. Und man bekommt noch ein kleines Taschengeld dafür. Weil wegschmeißen will man seine Sachen natürlich nicht, hat ja schließlich alles einmal Geld gekostet.
Der VfB hat auch ein bisschen ausgemistet und ist nach langem Warten und Hoffen drei “alte, unnütze Sachen” losgeworden. Magnin, Simak und wie ich heute morgen unter Freudentränen in der Zeitung lesen konnte, auch Bastürk. Endlich. Gegen den Schweizer hatte ich eigentlich nie etwas. Der war zwar nicht besonders gut, aber wenigstens witzig. Sagt man. Und Simak? Ich glaube der war nicht witzig. Aber eben auch nicht gut. (Er) Spielt(e) ja auch keine Rolle. Jetzt ist er in Mainz, der Narr. Also zu Yildiray Bastürk. Als er vor zweieinhalb Jahren ins schöne “Schwoabeländle” kam, war ich gar nicht mal abgeneigt. In Leverkusen hatte er, soweit ich mich erinnern kann, ganz gute Leistungen gezeigt. Also hab ich dem kleinen Mann, ich glaube sogar, er ist sehr klein, eine Chance gegeben. Was folgte war leider nicht sehr zufriedenstellend und er saß relativ schnell auf den Logenplätzen am Spielfeldrand. Wäre ja alles nicht so tragisch, ist halt nicht so gut gelaufen, wenn der Yildiray nicht angefangen hätte, es sich dort ganz gemütlich einzurichten. Man munkelt, er habe sich eine Sitzheizung, und eine PSP dort installieren lassen (Seit er nicht mal mehr dort sitzen darf, hat diesen Platz wohl Hitzlsperger übernommen). Vielleicht ist es eine üble Unterstellung, aber man wurde einfach den Eindruck nicht los, als würde sicher der Kleine dort so wohl fühlen wie auf einem Kinderspielplatz, den er auf keinen fall wieder verlassen wollte, weshalb er offensichtlich keine Anstalten mehr machte sich mit dem Fußballspielen zu beschäftigen. Wieso auch, sein Vertrag bei den Roten, brachte ihm ordentlich Kohle ein und niemand schien sich an seinem Schmarotzer-Dasein zu stören. Bis auf die Fans irgendwann. Mich persönlich hat Bastürk irgendwann an Florida-Rolf, Mallorca-Karin und Karibik-Klaus und wie sie alle heißen erinnert.
Jetzt ist er auf jeden Fall weg, auf die Insel hat es ihn gezogen, zu den Blackburn Rovers. Ich frage mich zwar, was die mit ihm wollen, aber das soll mir egal sein. Ein Hoch auf den Flohmarkt, wo man irgendwann doch alles los wird, was man nicht mehr braucht. Jetzt müssen wir aus Hitzlspergers PSP nur noch die Barbie-Spiele klauen, dann werden wir den vielleicht auch noch los.

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PS: Die Qualität des Videos lässt leider etwas zu wünschen übrig. Aber das war bei Bastürk ja nicht anders und wir haben es trotzdem zweieinhalb Jahre toleriert. Der Clip zeigt ein paar Highlights aus seiner Karriere, manche auch zweimal, manche sind gar nicht von ihm und die meisten sind keine Highlights. Ich hab keine Ahnung ob das alles wirklich passiert ist oder ob uns die Technik da einen Streich spielt. Seien wir also guter Dinge und behaupten es sei alles wahr. Umso erschreckender ist es dafür, dass solche Schüsse wie bei 0:26 min einer zu sehen ist, zu den Höhepunkten seiner Karriere gehören.

OB-Wahlkampf: Es wird unruhig und eng

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Da saßen sie also gestern Abend, die vier OB-Kandidaten für Böblingen. Die große Vorstellungs- und Fragerunde stand auf dem Programm und etwa 1200 Leute waren gekommen, um den Worten ihres potenziellen OBs zu lauschen. Herr Vogelgsang spielte den Moderator und kam an diesem Abend total entspannt und witzig rüber. Kein Scherz. Wahrscheinlich hatte er diese Ruhe, die man nun einmal hat, wenn man die “jungen Hüpfer” neben sich sitzen hat, die alle auf seinen Sessel wollen und wenn man weiß, dass alles was im Wahlkampf oft rosa gemalt wird, in der Praxis eine ganz andere Farbe hat.

Doch kommen wir zum Thema. 20 Minuten Redezeit gab es für alle Kandidaten, während dieser mussten die anderen Kandidaten den Saal verlassen. Ich könnte jetzt anfangen von jedem der Kandidaten die einzelnen Programmpunkte  runterzuleiern, aber alle Kandidaten haben sehr viele ähnliche Punkte

  • die Wirtschaft, die Unternehmen und somit die Arbeitsplatzsituiation stärken
  • die Kinder und Jugendlichen fördern, darin natürlich enthalten Kita-, Kiga- und Schulkonzepte
  • die Einkaufssituation verbessern
  • die Verkehrssituation, Parkplätze und Radwege verbessern
  • Kultur fördern

Deshalb will ich meinen Eindruck von gestern Abend und ein paar Besonderheiten rausstellen.

Wolfgang Lützner durfte beginnen. Nachdem er den Status Quo Böblingens ziemlich umschmeichelte, erläuterte er den Zuhörern souverän und abgeklärt seine Vision “Böblingen 2018″. Bei der einen oder anderen Bemerkung kam zwar Gelächter auf (” es gibt attraktive Geschäfte in der Innenstadt”), aber Lützner betonte, dass man eben eine Vision haben muss, sonst wird es schwierig. “Die Leute sollen 2018 sagen: Der Lützner hat Böblingen vorangebracht.” Im Detail und in Abgrenzung zu den anderen Kandidaten möchte er eine “technikfreundliche Stadt” schaffen, die Schüler somit an die Wirtschaft heranführen und außerdem bei den Kleinkindern schon mit einer Sprachförderung ansetzen. Seine Mitarbeiter will er leistungsbezogen beurteilen und beurteilen lassen und somit die Motivation steigern. Dafür gibt es bereits entwickelte Softwareinstrumente, die er in Süßen bereits “erfolgreich” verwendet. Zudem möchte er 2011 ein zentrales Beschwerdemanagement einrichten. In Sachen Kultur erwähnte er, dass er eine überregional groß beachtete Kunstausstellung nach Böblingen holen wolle. Die Kontakte und Wege dafür seien schon vorbereitet. 2018 soll Böblingen dann “eine Stadt zum Wohlfühlen sein”. In Süßen hat‘s bereits geklappt, verwies Lützner immer wieder auf seine Arbeit am Hohenstaufen.

Dr. Andreas Paust bgann mit den Schlagwörtern “Glücklich in Böblingen”. Er erzählte, dass er toll aufgenommen wurde und er und seine Frau hier glücklich seien. Auch Dr. Paust lobte den Status Quo Böblingens, aber er bezog Böblingens Ausgangsposition explizit auf den Vergleich mit vielen anderen vergleichbaren Städten in Deutschland, aber auch im Vergleich zu Sindelfingen. Herr Dr. Paust hat die Vision von einer Bürgerstadt, in der die Bürger extrem einbezogen werden in wichtige Entscheidungen. Lützner betonte hierbei, dass das für ihn selbstverständlich sei und er dies nicht zu einem gesonderten Wahlkampfthema mache. Da müsste man dann als Bürger doch die Details kennen. Aber hierfür reicht der plakative Wahlkampf und auch solch eine Veranstaltung wie gestern Abend nicht aus.
Die Kultur sei hier bunt und vielfältig, lobte Paust Böblingen. Das kann man nun so oder so sehen, aus dem Publikum erntete er auf jeden Fall Applaus. Zum äußeren Erscheinungsbild Böblingens äußerte sich Paust erstaunlich ehrlich und nannte es enttäuschend. “Und bisher habe ich auch noch niemanden getroffen, der das verneint.” Kritisch äußerte er sich auch zum Zustand am “toten” Marktplatz. Wenn ich es richtig gesehen habe, rang diese Aussage Herrn Vogelgsang ein müdes Lächeln ab. “Der Marktplatz muss dringend belebt werden” sagte Paust und er lasse sich hier auch keine Denkverbote erteilen, obwohl schon andere daran gescheitert sind. Insgesamt erschien mir der Auftritt auch sehr souverän.

Mahmoud Schlather, der 44-jährige in Ägypten geborene Wirt vom Böblinger Wirtshaus Wasen war definitiv der Farbtupfer in der Runde. Wie in seinem Wahlprogramm beantwortete der Underdog in diesem Wahlkampf auch gestern Abend die Fragen kurz und bündig, manchmal nicht ganz zum Thema und ohne Details, aber immer mit Herz und südländischem Temperament. Für eine reele Chance wird es wohl nicht reichen, aber man hatte das Gefühl, er hat nichts zu verlieren - im Gegensatz zu Lützner und Paust - und dementsprechend ging er sehr locker an die Sache ran. Inhaltlich und auch sprachlich sicher nicht zu vergleichen mit den anderen Kandidaten, hatte Schlather einige Male aber die Lacher auf seiner Seite und erntete auch Applaus. Er betonte, den Menschen und dem Standort dienen zu wollen und dass er einer von ihnen sei. Am Ende verneigte und bedankte sich höflichst.

Johannes Söhner begann so: “Viele von euch werden sich die Frage gestellt haben, warum ich in Böblingen als OB kandidiere.” Seine Antwort: es gebe zwei Johannes Söhner. Einerseits den Diakon, den seit vielen Jahren sozial engagierten Jugendarbeiter und Koordinator, andererseits den Unternehmer Söhner, der das wirtschaftliches Handeln und die wirtschaftlichen Gesetze versteht und dessen Reisebetrieb letztes Jahr einen Umsatz von über zwei Millionen Euro gemacht hat. Diese beiden Komponenten würden den Bewerber Johannes Söhner für den Posten des OB in Böblingen ausmachen. Söhner betonte, dass die Mittel knapp sein werden, aber er es schaffen will diese optimal einzusetzen. Das habe er schon immer so machen müssen. Söhner stellte außerdem fest, dass Förderungen durch EU-Gelder viel zu wenig in Betracht gezogen würden. Zum Thema Innenstadt will er eine multifunktionale Markthalle positionieren und eventuell aus sanierten Gebäuden errichten. Allgemein soll die Innenstadt stark belebt werden und Events gefördert werden, da mehr Veranstaltungen auch mehr Einnahmen und mehr Flair für Böblingen. “Die Innenstadt muss attraktiv sein um dort zu verweilen.” In Sachen Jugendkultur sei viel kaputt gemacht worden in der Vergangenheit und es fehle eine Basis für die Entwicklung einer Musikszene. Weitere alternative Ideen, wie Söhner meinte, könnten in möglichen Projekten wie Car-Sharing oder Leihfahrrädern münden. Beim Thema Verkehr habe es zwar in der Vergangenheit viele Gutachten gegeben, aber keine große Umsetzung. Insgesamt bewege sich Böblingen weit unter seinen Möglichkeiten. Der Lokalmatador Johannes Söhner wirkte ebenfalls ziemlich souverän und machte eine überraschend gute Figur.

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Der Skorpion zieht sich zurück

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Seit dieser Aktion - dem Skorpion-Kick - im berüchtigten Wembley-Stadion beim Spiel gegen England hat er halt weltweit gewonnen. Und da interessiert es im Endeffekt ehrlich gesagt auch nicht, ob er in den einen oder anderen Kokain-Skandal verwickelt war. Schließlich war er Nationaltorwart von Kolumbien, da sind Koks-Skandale wahrscheinlich vergleichbar mit einem deutschen Führerscheinentzug wegen ein paar Bier zu viel. Sei‘s drum. Rene Higuita hat mit 43 Jahren seine Böller an den Nagel gehängt. Schade eigentlich, dass die Fußballwelt solche Freaks heute nicht mehr zulässt.

Oettinger aka Mr. Burns liest auf Englisch

Dank eines Kommentars meines Homie Alex zu einem Link, habe ich auf Facebook die neuste Folge der Oettinger-Reality-Soap entdeckt. Er ist halt auch nur ein Mensch, der Günther. Und er kann halt kein so gutes Englisch. Also lasst uns einfach lachen und ihn in Ruhe weiter den Englisch-Stützkurs bei der EU besuchen.

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Das neue PIG ist fertig

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Neuer Monat, neues PIG. Die Februar-Ausgabe ist gerade fertig geworden und wird am Freitag und Samstag zu eurem lokalen PIG-Händler kommen. Watch out!

Guten Morgen!

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Ich bin ja alles andere als ein 80er-Jahre-Fan, aber Celebrate Youth!

OB-Wahlkampf: Wolfgang Lützner stellt sich kritischen Kommentaren

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Es gab vor einigen Wochen hier einen Post - siehe Link “OB-Wahlkampf: Zu Besuch bei Wolfgang Lützner“. Dieser wurde in den Kommentaren, teilweise stark angegriffen. Zum Beispiel wegen seinem angemieteten Büro seinem “dicken Auto” etc. Ich will hier den Kommentar des OB-Kandidaten selbst (von heute) posten und nochmals zur Diskussion stellen. Hier sein Kommentar:

“Auch im Wahlkampf sollte, bei allem Werben für den Kandidaten der eigenen Wahl, noch ein Minimum an Fairness gewahrt bleiben.

Die Summer-Rock-Festivals in Süßen (mit mittlerweile 4-6 Bands) gibt es seit Beginn meiner Amstzeit. Nicht immer jedes Jahr - denn dies hängt davon ab, ob die Jugendlichen, die alles selbst planen und durchführen, dies auch leisten können. Auch in diesem Jahr wird es wieder eines geben.

Ist ein Mercedes der B-Klasse ein dickes Auto? Ein Golf aber dann auch!? Ich fahre bewußt ein Fahrzeug von einem Hersteller der Region. Dies sind unsere Arbeitsplätze. Was fahren die anderen Bewerber?

Besonnener Bürgermeister: Jeder kann nachprüfen, wie sich Süßen seit meiner Wahl dort entwickelt hat. Kein Geld wurde verschleudert - die Finanzen saniert und die Jugendarbeit qualitativ erheblich verbessert (=mehr Geld ausgegeben). Was ist falsch an meinem Verhalten? Wollen Sie wirklich aus dem Büro - das ich nur so anmieten konnte wie es da steht - Rückschlüsse auf meine Arbeit ziehen? Warum nicht den, dass ich vor Ort präsent bin, bei den Bürgern, in einem gläsernen Büro? Anders gefragt: haben Sie schon Ihre Meinung oder wollen Sie sich objektiv informieren?

“Und wen es wirklich interssiert: einfach mal zB bei den Verantwortlichen zB bei der Bruderhaus-Diakonie fragen, die für den Landkreis GP zuständig sind und in Süßen viele Mitarbeiter haben. Die kennen sich aus! Was tat und was tut Lützner für Kinder und Jugend? Nimmt er sie ernst?

Es ist Wahlkampf - jeder Kandidat kämpft für sich weil er gewinnen will. Das ist vor der Wahl so. Man kann sich aber auch die Mühe machen und die Fakten der Vergangenheit recherchieren. Ich freue mich über jeden, der dies ernsthaft tut.”

In diesem Sinne darf ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sich am Dienstag um 19 Uhr in der Kongresshalle alle Kandidaten vorstellen und über ihr Programm, ihre Vorhaben und Einstellungen zu verschiedenen Dingen reden dürfen. Dort kann sich jeder Bürger ein Bild über die Jungs machen, die BB führen wollen. Seid da und schaut sie euch an und hört zu!

Taboo 2010

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Heut Abend ist wieder Taboo-Party im Club Legend angesagt. Es ist die erste dieses Jahr und erstmals auch an einem Freitag. Am Konzept hat sich nichts geändert, Start ist um 21 Uhr, gespielt wird Mixed Music. Ein kleines Special gibt es zudem ab heute Abend: DJane Claudi (auch bekannt aus dem Café Schilling) wird ebenfalls Hand an den Plattenspieler legen. Be there!

Telekomm-Servicezentrale-Operater-training-Deluxe mit dem Funky Professor

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Grade bekam ich einen Anruf von einer Dame der Deutschen Telekomm. Ich war wirklich gut gelaunt und deshalb melde ich mich also freundlich und fröhlich mit Namen und einem schönen Guten-Morgen-Gruß. Die junge Dame, ich schätze 24 Jahre, freut sie sich direkt mich persönlich an der Strippe zu haben und ohne große Foskeln legt sie los. Etwas zu hektisch für mein Gefühl. Etwas zu schnell gesprochen, leicht französischer Akzent, ich würde sagen fast etwas lasziv. Vielleicht hab‘ ich mir das aber auch nur eingebildet. Auf jeden Fall wollte sie irgendein Einverständnis von mir, dass die Telekomm und T-Mobile (irgendwie sollen da zwei Firmen zu einer werden oder irgend so was) mich über die neusten Entwicklungen auf dem medialen- und kommunikativen Markt informieren dürfen. Also, die Jungs wollen mich mit Werbung zuballern. Besonders lustig ihre Aufzählung der Informationskanäle: E-Mail, Telefon, Post, SMS, MMS, und und und, bla bla bla. Sie hat sogar Dinge genannt, die ich gar nicht kannte.

Und dann hat sie gesagt: “Dafür muss ich jetzt eine Bandaufnahme starten, damit ich ihre Aussage belegen kann. Sind sie damit einverstanden?Sind sie bereit?”

Und ich so: “Nee.”

Sie so: “Wie bitte?”

Ich so: “Neeeeeeeeeeee.”

Sie so, mit verändertem Tonfall: “Wir müssen die Bandaufnahmen aber machen, sonst bringt uns das nichts.”

Ich so: “Ja, schön. Bei mir starten sie das Band aber bitte nicht.”

Sie so: “Wir müssen das aber aufnehmen, damit wir …”

Ich so: “… das Band bleibt aus.”

Sie so, leicht gereizt: “So können wir aber kein Kundengespräch fühern.”

Ich so: “Schön, ich wollte ja auch kein Kundengespräch. Haben nicht sie gerade angerufen?”

Und dann hat sie aufgelegt. Ohne Zögern:  zack, bumm, krach, tüt tüt tüt!

Der jungen, noch entwicklungsfähigen jungen Dame fehlte, glaube ich, einfach die Ruhe und Grundfreundlichkeit. Dabei war ich wirklich sehr freundlich, ich wollte nur nicht, dass die Agenten meine Stimme aufnehmen. Das ist alles. Naja, wahrscheinlich eine dieser Nachwuchstelefonistinnen, die das verbale Kurzpassspiel nicht beherrschen. Es fehlte ihr einfach die Ruhe am Ball. Ein klein bisschen Druck und zack Ballverlust. Bin mal gespannt, wann der nächste Anruf kommt, um den Kunden zufriedenzustellen. Wahrscheinlich von einer alten ausgefuchsten Kommunikationstrainerin. Ich freu mich auf jeden Fall immer auf die netten Gespräche.

40-Tonner vs. Schönbuchbahn

Gestern Abend gegen acht Uhr ist noch eine Polizeimeldung eingetrudelt. Krasser Unfall, zum Glück niemand groß verletzt. Voilà:

“Ein 42-ähriger Lkw-Fahrer aus Rumänien befuhr mit seinem Sattelzug die Herrenberger Straße stadtauswärts. Aus unbekannter Ursache hielt er an dem Bahnübergang zu spät an, so dass sich die Bahnschranke schloss, als sich das Führerhaus vor und der Sattelauflieger hinter der Schranke befand. Der Lkw-Fahrer war gerade aus dem Lkw ausgestiegen, als von links die Schönbuchbahn, in Richtung Bahnhof Böblingen fahrend, kam. Der 49-jährige Lokführer konnte trotz eingeleiteter Notbremsung nicht verhindern, dass er mit dem kompletten ersten Triebwagen an dem Lkw entlang schrammte, bevor der Zug zum Stillstand kam. Die Schönbuchbahn, bestehend aus insgesamt zwei Triebwagen, war mit 21 Fahrgästen besetzt. Eine Frau erlitt leichte Verletzungen. Die anderen Fahrgäste und der Zugführer blieben unverletzt. Der Zug ist nicht entgleist und blieb fahrbereit. Auch der Lkw blieb fahrtüchtig. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann bislang  noch nicht beziffert werden. Die Fahrgäste wurden mit einem Bus zu ihrem ursprünglichen Fahrtziel weitertransportiert.”

Die deutsche Nationalmannschaft in Sindelfingen

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In Sindelfingen und zwar im und um den Glaspalast wird die deutsche Nationaleinheit um Feldwebel Ballack am 26. und 27. Januar einen Fittnesstest absolvieren. Ich will darauf hinweisen, dass ich das exklusiv auf der Facebook Sindelfingen-Seite gelesen haben. Dort habe ich auch gelesen, dass die spektakuläre Meldung bereits vor drei Jahren, äh Wochen in der Sindelfinger Zeitung stand. Erst mal Props raus an die unterschiedlichen Medien im Kreis, die schneller waren als PIG. Dafür haben wir aber exklusive Double-I‘s (Insider-Informationen), die ihr nur hier lesen könnt. Exklusivität und Speed sind heutzutage alles im dreckigen Medien-Sumpf der verstopften Info-Kanäle 2.0. Aber jetzt schweife ich ab. Back to the road: Der DFB macht Liegestützen in Sifi.

Zunächst mal die wichtigste Insider-Info vorne weg: Lukas Podolski wird bei dem Test nicht dabei sein, da er sich auf die Karnevalszeit vorbereiten muss und in Köln unabkömmlich ist. Mit Löw hat der junge Podolski das aber abgesprochen und sich darauf geeinigt, den Test auf der Wii zu absolvieren. “Dat reischt”, sagt Poldi.

Kollege Ballack wird auch nicht vor Ort sein, da er gerade in Vertragsverhandlungen in London steht und mit dem Ersatz-Torwart von Chelsea bei Abramovich den Garten machen muss. Löw: “Das ist mindestens gleichwertige körperliche Arbeit.”

Für die beiden Erzfeinde Podolski und Ballack werden jedoch zwei Ersatz-Leute am Start sein.

Zum einen wird Jens Lehmann in Sindelfingen auf der Bildfläche erscheinen, da er bei der WM unbedingt im Mittelfeld den Platz von Hitze haben will und mit seinen außergewöhnlich lustigen Show-Einlagen, jedes Spiel bereichern kann.

Außerdem erwarten wir in Sindelfingen Torsten Frings, der sich trotz Ausladung eingeladen fühlt und bei dem Test nochmal richtig Biss zeigen will. “Die Frauen sagen auch immer “Nein”, obwohl sie in Wirklichkeit “Ja” meinen. Ha ha ha.”

Zudem haben Jogi Löw und Hansi Hinterseer, äh, Flick eine neue Fitness- und Motivationstrainerin aus Kanada engagiert. Und obwohl man am Akzent erkennt, dass Suzzanna usbekisch-polnische Wurzeln hat, wird sie die Jungs sicher motivieren können. Im Vorfeld hat sie in usbekischen Boulevard-Blättern bereits angekündigt, die Jungs hart ranzunehmen und bei Defiziten mit dem einen, dem anderen und auch den anderen die eine oder andere Nachtschicht einzulegen. Schließlich ist der WM-Sieg im Focus. Das PIG wird mit 13 Reportern live vor Ort sein.

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Update: Die anderen YouTube-Folgen von Suzzanna lohnen sich übrigens auch. Tolle Fitness-Übungen mit empirisch belegten Testmöglichkeiten um die eigene Fitness subjektiv in einen objektiven Bettzugsrahmen zu legen.

Tränen aus Tinte

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Das ist also das brandneue Video vom Böblinger Rapper Danemi Omar. “Tränen aus Tinte”, heißt der Track (sehr cool, wie ich finde), in dem er seiner zukünftigen Liebe einen Brief schreibt und sie berappt. Der Beat in dem Video ist allerdings eine geremixte Version. Auf dem Album ist eine andere Version drauf. Das Video und auch das komplette Album wurden produziert vom Sindelfinger Tausendsassa Manuel Mayer aka Menju da Producer.

Hier zum Vergleich die Album-Version.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

“Tränen aus Tinte” Danemi Omar

P.S. Ist natürlich wie immer Geschmackssache, aber ich finde die Originalversion besser.

Sänk ju Mr. Burns!

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Abgesehen davon, dass ich, jedes mal, wenn ich den Herrn Oettinger sehe, an Mr. Burns von den Simpsons denken muss,  frage ich mich wirklich, ob man da nicht doch einem Dolmetscher ‘n paar Euro bezahlt und Herrn Oettingers Prestige schont.

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PIG Night Club - Review II

Es sind weitere Bilder vom PIG Night Club am Samstag eingetroffen. Diesmal von unserem House-Fototgrafen aka DaChief-Decoräiter aka Billige Putzkraft. Er selbst ist fast auf jedem Bild drauf, aber O.K. Und so sieht‘s aus!

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PIG Night Club - Review

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War ‘n fettes Nest, äh, ‘n nettes Fest am Samstag Abend im Club Legend. Und auch mit etwas Abstand betrachtet, sag‘ ich mal, et hat gerockt! Wir waren uns ja nicht ganz klar, ob die Eventreihe im Club Legend funktionieren würde, aber die Leute haben uns wie so oft nicht im Stich gelassen. Der PIG Night Club ist also geboren und wird im nächsten Monat wieder für euch am Start sein. Termin ist Samstag, der 13. Februar. Mal sehen wie sich das Ding entwickelt. Anbei noch ‘n paar Bilderle von unserem Knipser-Agent “PiCtor Exposa”.

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Hier übrigens zu sehen der OB-Kandidat Lützner im Gespräch. Paust und Söhner waren übrigens auch da und haben “sich gezeigt”. Weiß aber nicht, ob ‘s die Partypeople interessiert hat. Wohl eher nicht.

PIG Night Club: Verlosung

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Wenn ihr letzte Woche im Kino ward (Filmzentrum Bären, Kino B oder Metropol) sollte euch unser erster kleiner Trailer nicht entgangen sein. Hier dann die kleine nicht hoch aufgelöste YouTube-Version. Mille Grazie an unseren Homie sweetz und den Beat von DJ Phil Free.

Aah übrigens, wir verlosen hiermit 3×2 Gästelisten-Plätze unter den Kommentatoren dieses Posts. Also dann …

OB-Kandidat Nr.4: Mahmoud Schlather

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Gestern, am späten Abend, erreichten uns per Mail einige Infos zum vierten und letzten Kandidaten für die OB-Wahl am 7. Februar. Es handelt sich um Mahmoud Schlather. Er ist 49 Jahre und Küchenmeister und Betriebswirt. Er führt momentan das Wirtshaus Wasen und bewirbt sich für den OB-Posten “aus Überzeugung und Liebe zu den Menschen und mit der Aufgabe ihnen zu dienen.”

Seine mittelfristigen Ziele definiert er kurzum so:

  • die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken, und die weichen auf die neue Herausforderungen zu stellen

Sein Wahlprogramm sieht so aus:

  • Steigerung der kommunalen Produktivitäten
  • Arbeit und Ausbildungs- Plätze ab sofort Thema Nr.1 in der kommunalen Politik
  • Integration Jugendlicher, durch Unterstützung der Vereine
  • Neue Investitionen fördern
  • Gewerbe stärker als bisher unterstützen

Seine Wahlkampftermine sind diese:

  • 21. Januar, 20Uhr, IBV Böblingen(Interessegemeinschaft Böblinger Vereine) Kandidatenvorstellung in der Kongresshalle Böblingen Württembergsaal
  • 26.Januar, 19 Uhr, Öffentliche Kandidatenvorstellung in der Kongresshalle
  • 29. Januar, 19 Uhr, Öffentliche Kandidatenvorstellung in der Festhalle Dagersheim.

Nun, jeder muss sich selbst ein Bild machen über diesen Kandidaten, der definitiv als Underdog ins Rennen geht. Aber Dänemark kam einst auch vom Strandurlaub, hat alle überrascht und wurde Fußballeuropameister.

P.S. Vielleicht haben das auch andere schon bemerkt, aber ich finde, so ein klein bisschen sieht er aus wie Obama!

Guten Morgen!

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Einen schönen Guten Morgen mit etwas Oldschool-Hip Hop in Richtung PIG Night Club am Samstag Abend!

Scheiß auf‘s iPhone!

Ganz schön was los in dieser Welt. Speedy Gonzales kehrt zurück in die Formel 1, Kater Karlo schießt auf Fußballspieler in Bussen und die Daisy macht einen auf Wetterfee. Und das ziemlich mies, wenn ihr mich fragt. Und dann wäre da noch Daniel Düsentrieb, den ich bei einem früheren Praktikum in Entenhausen kennengelernt hab, damals im Geldspeicher is’ er mal vorbeigekommen. Dort wurde ich übrigens auch nur zum Putzen genötigt. Alles die selben Geizkragen. Jedenfalls hat mir der Daniel gestern Abend ‘ne Mail geschickt, mit einer seiner ausgeflippten Erfindungen. Sie sei zwar nicht mehr ganz aktuell, aber sie beweist, dass der Mann ordentlich was auf dem Kasten hat. Er hat auch ein kleines Promovideo dazu gebastelt.

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Also ihr iPhone-Banausen, Technik-Junks und Prolo-Proleten: Fresse halten, runterschalten!


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