Archiv: Juni 2010

#16 Weit weg: Was soll ich euch noch erzähl’n?

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…außer eine kleine Episode um was klar zu stellen.“ So singen EinsZwo. Ich kann nicht all zu viel erzählen im Moment. Meine „Gut gelaunt“-Tour 2010 läuft wunderbar. Langsam läuft die heiße Phase an und mir läuft die Zeit davon. Ich gehe meinen Weg. Läuft. Aber eben momentan relativ unspektakulär, es passiert einfach nichts spannendes. Córdoba ist abgenutzt. Ich war auf der größten kleinen Party überhaupt, habe miterlebt wie schnell argentinische Zweitligafans ein Stadion zum beinahe-Einsturz bringen können, habe Stunden auf einem Polizeirevier verbracht, bin durch Mittelerde spaziert und durch den Himmel gedüst, habe mit mit revolutionären Bakterien und trockenem Reis einen bitteren Fight geliefert und und und. Ich lebe noch, mehr ist nicht zu sagen. Ich bin noch genau drei Tage hier in der Stadt und wenn ich, nach einem möglichen deutschen Sieg, am Samstag nicht auf offener Straße abgestochen und anschließend gegrillt werde (das ist gar nicht soweit hergeholt. Einen Kumpel hätten sie hier am Sonntag fast zerlegt, wie wir die Engländer) dann fahre ich abends nach Buenos Aires, um da noch ein bisschen auf den Putz zu hauen.
Was ich denn im Moment hier überhaupt so treibe? Ja gut, sagen wir so: Ich lebe! Und ich genieße es! Und es ist geil. Ich stehe morgens auf um Fußball zu schauen. Wenn kein Fußball kommt oder sich Fußballgötter wie Slowakei (obwohl, die haben Italien rausgehauen hihi) und Neuseeland die Ehre geben, stehe ich auch nicht auf. So einfach ist das. Ansonsten wird ordentlich gespeist (habe nach der Reis-Folter ja einiges nachzuholen), ordentlich gefeiert und am Wochenende viel zu wenig geschlafen. Und bei Gelegenheit den Argentiniern noch ein paar deutsche Sprüche beibringen, ist auch immer drin. Ein Spaß, sag ich euch. Die sind nämlich gar nicht mal unbegabt. Nur zu toppen von einem Brasilianer, den wir hier kennengelernt haben und der mit perfekt bayrischem Akzent „Himmelarschkruzifixsackzementnochamoal“ fluchen kann. Zum Kaputtlachen.
Ja ja, so sieht’s aus. Alles wunderbar, meine Laune ist kaum zu steigern. Und so gut es mir hier auch gefällt und so lange ich auch gerne noch hier bleiben würde, so freue ich mich doch langsam wieder auf Deutschland. Unglaublich, aber wahr. Also ich vor gut drei Monaten meine sieben Sachen gepackt habe, um den Spießern und Kartoffeln den Rücken zu kehren, hinaus in die freie Welt, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich das alles mal vermissen könnte. Ok, die Spießer vermisse ich auch nicht, aber wenn man mal eine Weile hier wohnt, wo nur mit viel Glück Wasser aus der Dusche kommt, Telefone grundsätzlich nicht so oft funktionieren und wo man denkt isolierte Fenster oder Wände seien völlig überschätzt, dann freut man sich doch irgendwie wieder auf die Heimat, wo man telefonieren kann wann man will. Und duschen. Und vor allem im Warmen schlafen. Das hat aber nichts mit spießig zu tun, sondern wahrscheinlich einfach nur mit Gewohnheit. Vielmehr als diese Kleinigkeiten, sind es aber eigentlich ganz andere Dinge, die einem, in diesem Fall mir, das schöne Gefühl geben, dass man sich auf zuhause freuen kann. Die Familie, die Freunde, Maultaschen und Kartoffelsalat, Stuttgarter Hofbräu und natürlich mein geliebtes Stuttgart. Stuggi City, 0711-Town, der Kessel. Wie auch immer, ich freu mich drauf.
Bevor ich mich jetzt in Erinnerungen verliere, erstmal eins nach dem anderen. Am Samstag wird vermutlich erstmal Diego nach Hause geschickt, so leid es mir für ihn tut. Dann werde ich mich so unauffällig wie möglich zum Busterminal schleichen und den Trip nach Buenos Aires antreten.
Was ich in Buenos Aires vorhabe? Lecker essen, ordentlich feiern, was erleben. Leben! Viel Spaß. Danke.

Bei guter Laune darf natürlich eins nicht fehlen, mein ständiger Begleiter hier in Argentinien:

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Sparkassen-Forum: Neue Event-Halle in Böblingen

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Nun ist es endgültig fix. Im Zuge des Neubaus (Baubeginn Frühjahr 2011. Gesamtinvestitionen etwa 60 Millionen Euro) der Kreissparkasse Böblingen wird es in der jetzigen Schalterhalle auch eine neue Event-Location geben: das Sparkassen-Forum. Auf zwei Geschossen und etwa 1000 Quadratmetern soll eine mittelgroße Location instralliert werden (430 Plätze bestuhlt, bis zu 700 Plätzen erweiterbar ), die zum einen für interne Veranstaltungen genutzt werden soll, aber auch öffentlich, unter anderem in Kooperation mit der CCBS. Der Neubau soll 2012 fertig sein, die Altbaurenovierungen und somit auch die Veranstaltungshalle 2014 . Wir sind gespannt.

#9 WM-Talk: Lichtgeschwindigkeit 35 WM-Kirche

Netzer, Kahn, Scholl, Klinsmann der wie sie alle heißen, Fußball-Experten unserer Nation und alle anderen weltweit. Ein neuer Experten-Stern leuchtet am Himmel. Schaut ihn euch an, und er wird schon bald niederfahren direkt ins RTL-Studio und dann werden alle Fernsehapparate explodieren, die RTL einschalten. Seht ihn Euch an. Vor all denen, die es schaffen, das Video zu Ende zu schauen, habe ich größten Respekt. Word!

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#8 WM-Talk: Von Gewinnern und Verlierern

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Der Funky Professor hat am Mittwoch ja bereits ausgesprochen (und in einer eindrucksvollen Arte-Doku gezeigt), was viele denken, bereits vermuten oder wissen. Die FIFA ist halt auch nur ein kleiner Haufen geldgieriger, korrupter Sesselfurzer. Und irgendwie macht es mir auch langsam kein Spaß mehr, jeden Tag aufs neue mit anzuschauen, wie (mit wenigen Ausnahmen) ein Spiel nach dem anderen verpfiffen wird. Mal verteilen Schiedsrichter „mehr Karten als das Politbüro der DDR Essensmarken“ (Zitat 11Freunde), mal werden Mordversuch-ähnliche Fouls nicht einmal mit einem Freistoß gewürdigt. Irgendwas stimmt doch da nicht. Dazu kommen nach Lust und Laune aberkannte Tore (USA-Slowenien), grundlos verteilte Gelbe Karten (Schweiz-Chile) und natürlich War-es-Hand-oder-nicht-ach-ist-ja-auch-egal-Diskussionen wie im Spiel der brasilianischen Seleçao gegen die Elfenbeinküste. Luis Fabiano schießt, auf den ersten Blick, das bisher schönste Tor der WM. Schöne Kombi, cooooole Ballannahme, ein paar Lupfer über die Gegner und geil abgeschlossen, 2:0 Brasilien. Göttlich. Auf den zweiten Blick doch auch nur menschlich, moralisch verwerflich und irgendwie betrügerisch. Was so cooool aussah, waren in Wirklichkeit zwei Handspiele in einem Spielzug. Rekordverdächtig. Gut, hat halt keiner gesehen, so soll es sein. Von wegen. Direkt im Anschluss an die gefühlten dreiundzwanzig Zeitlupen des Tores muss man eingeblendet sehen, wie der Schiedsrichter Stéphane Lannoy (vom Kicker mit einer glatten sechs bewertet) zu Señor Fabiano hindackelt, ihn irgendwas fragt, der Gestik nach etwas in der Art, „Das war doch Hand oder?“ und dieser ganz frech und grinsend den Kopf schüttelnd. Eiskalt. Monsieur Lannoy grinst verschmitzt und geht seinen Weg. So läuft das halt. Traurig. Ich habe keine Ahnung was sich all diese Pseudo-unparteiischen Schiedsrichter dabei denken, wenn sie das, für viele und vor allem für den afrikanischen Kontinent, größte Ereignis des Jahres verhunzen. Ich weiß auch nicht, wie viel sie dafür kassieren oder ob sie einfach nur unfähig sind. Ich will es irgendwie auch nicht wissen. Ich weiß nur, dass es langsam, aber sicher an eine Willkürherrschaft der Schiedsrichter grenzt, was dort unten abläuft. Willkommen im Mittelalter. Die Gewinner dieser Schlacht stehen bereits fest. Herzlich Glückwunsch liebe FIFA. Die Millionen werden eingestrichen und mit viel Glück stellt keiner dumme Fragen. Doch wie immer, wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. In diesem Fall steht auch der ganz große Verlierer dieses dreckigen Kampfes bereits fest: der Fußball. Mein Beileid.

7# WM-Talk: Die nette FIFA von nebenan

Kurz vor dem Deutschland-Spiel heute Abend noch eine kleine Backgroundsache. Vorhin saß ich im Wartezimmer meines netten Zahnarzts und las dabei in der GQ einen netten Artikel über die nette FIFA von nebenan. Is’ ja grade WM, nicht wahr. Und dass die FIFA, allen voran Sepp Blatter, ein korrupter Verein sein soll, wusste ich schon vorher. Aber ich musste wirklich bei jedem zweiten Satz den Kopf schütteln und dieses Kopfschütteln ging dann irgendwann über in lautes Lachen. Weil es einfach unfassbar ist, was da oben gedreht, geschmiert und bestochen wird. Leider finde ich den Artikel im Netz nicht - heißt “Der Untergang” und ist in der GQ Juni - habe aber eine Doku, die mal auf ARTE kam auf You Tube gefunden (5 Teile). Fast noch besser!

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Fake-Chips oder Mogelpackung

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Als ich vorhin die Sun Snacks Stapelchips-Packung geöffnet habe, musste ich mich schon kurz wundern, warum die Kollegen aus der Chipsfabrik solch eine zu große Packung für so wenig Chips verwenden. Es gibt sicher mehrere Möglichkeiten. Aber ganz bestimmt nicht, um zu schummeln und den Konsumenten zu verarschen. Neeeeeeeeeeeein!

#15 Weit weg: relax vs. collapse

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„In der Ruhe liegt die Kraft.“ Weise Worte. Wer hat’s gesagt? Keine Ahnung, aber mir hat es mein Vater stets eingetrichtert. „Cowboy, einfach immer alles ruhig angehen, dann klappt alles“, hat er immer gesagt. Sagt er auch heute noch und grinst wahrscheinlich gerade, bis ihm die Lippen aufplatzen. Er hat ja Recht und es hat mir auch oft geholfen. Aber er weiß auch, dass es einige wenige Situationen gibt, wo du dir lieber denkst, „ah, lass mal den Quatsch mit der Ruhe, jetzt aber schnell, sonst gut’ Nacht um sechs.“ Nun sollte eigentlich allseits bekannt sein, dass die Argentinier Zeitgenossen sind, die das mit der Ruhe ganz schön genau nehmen – Eigentlich das Einzige, das sie genau nehmen. Hier läuft alles in Ruhe ab, ohne Stress, ohne Hektik, nicht mal mit dem geringsten Ansatz von Eile. Da kann kommen was will. Und so cool ich diese Eigenschaft grundsätzlich auch finde, so ist es mir in den vergangenen Tagen doch zwei Mal etwas zu ruhig zugegangen. Denn dieses Bewusstsein, dass es Situationen gibt, in denen schnell gehandelt werden sollte, scheint hier nicht zu existieren.

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6# WM-Talk: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

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Mein Freund Nene hat vor dem Spanien-Spiel auf seinem Facebook-Profil total keck dieses tolle Video gepostet. Wirklich schön wie sich unsere spanischen Freunde da, die deutsche Polonaise kopierend, freuen, doch leider ist das Ganze zwei Jahre her und die Schweizer Berge sind sehr hoch … und der WM-Gipfel liegt noch etwas höher. Aber 93% Ballbesitz sind auch ein Trost.

Nun denn. De facto haben die Schweizer gerade eben den Spaniern die Eier etwas eingequetscht, wenn ich das so sexistisch formulieren darf und ein erstes Kapitel dieser WM ist zu Ende. Der 1. Spieltag, wenn man das so nennen will, dieser WM geht zumindest nach einer Punktwertung und auch nach Toren und Sympathien, in Sachen Tempo, Kreativität, Spielintelligenz und natürlich in auch der Disziplin Disziplin an Deutschland. Strike. Das mag meinem Kollegen und Freund Dr. L. Eder nicht unbedingt passen, aber das ist im Prinzip auch ziemlich schischke. Bisher hat die WM bis auf den Vuvuzela-Aufreger nicht viel zu bieten. Das WM-Thermometer weigert sich nicht nur beim Funky Professor einen Schub zu tun. Irgendwie rockt das Ganze nicht so richtig. Kaum Tore, langweilige Spiele, Taktik statt Tempo und dannsetzen die Brasilianer dem Ganzen gesztern noch die Krone auf. Ein grandioses 2:1 gegen den Angstgegner aus Nordkorea. Atommacht hin oder her, die Selecao hat gespielt wie eine zweitklassige Drittligamannschaft aus Finnland.

Ich muss sagen die Afrikaner tun mir fast etwas leid. Mann kann nur hoffen, dass der ganze Krempel, den die Teams bisher abgeliefert haben, ab heute Abend Geschichte ist und das Taktieren und der Angsthasenfußball aufhört. Ansonsten boykottiere ich den Rest der WM einfach. Ich besuche Museen, gehe mit meiner Frau neuseeländisch essen oder schau mir alte Tierdokus auf 3sat an. Wo simmer denn? Des kanns ja wohl net sein, oda? Jetzt kommen bestimmt so ‘n paar Experten und verweisen auf die Eingewöhnungsphase, den neuen Ball, die Akklimatisierung und die Angst vor dem Schwarzen Mann. Is klaaaaaaar! Hoffentlich fliegen die Franzosen, Italiener, Engländer und Spanier alle in der ersten Runde raus. Bamm, ab nach Hause, Fresse halten, runterschalten. Also, wir werden sehen, Spaß beiseite, das Spiel dauert bis zu 95 Minuten, der Ball ist viel runder als sonst und der Bessere gewinnt eben doch immer. In diesem Sinne, Freunde des etwas anderen Fussballjournals, Nene “Alonso” und Konsorten, bis denne, ich freu mich auf den zweiten Spieltag!

Abendführung

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Heute um 19.30 Uhr gibt es für alle Grafitti-Fans und WM-Muffel eine öffentliche Führung im Böblinger Bauernkriegsmuseum.

„Die Freiheit, die wir meinen“ - Künstler aus der Zeit des deutschen Bauernkriegs und der Gegenwart berichten.

Am Beispiel eines Kunstwerkes aus der Bauernkriegszeit und Graffiti-Werken aus der aktuellen Sonderausstellung „Freiheit! und ihre Grenzen.“ werden die Besucher mitgenommen in die Welt eines Künstlers des ausgehenden Mittelalters und in die eines Graffiti-Spayers der Gegenwart. Beide gewähren Einblicke in ihre Lebensverhältnisse und das, was sie bewegt. Sie geben ihre Wünsche und Hoffnungen preis und veranschaulichen, auf welche Grenzen sie stoßen und was sie fürchten müssen. Besonders spannend ist dabei die Frage, wo Gefahren für die in Jahrhunderten erkämpfte Freiheit gesehen werden.

Ein Abend der zum Dialog, zum Nachdenken und Diskutieren anregen soll - und mit etwas Glück seinen Abschluss bei einem erfrischenden Getränk im Museumsgärtchen finden wird. Eintritt 4 Euro incl. einem Getränk im Anschluss an die Führung.

Guten Morgen Selah Sue!

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Die Kleine, die da singt, heißt Selah Sue, ist 21 Jahre alt, aus Belgien, der Oberhammer und der nächste Kracher im Musikuniversum. Hab‘ bis gestern, als ich über das Facebook-Profil von unserer Kolumnistin Janina gestolpert bin, noch nichts von ihr gehört. Anbei noch ein Klassiker als Kostprobe.

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Update: Und noch ein kleiner Freestyle hinterher. Jaaaaa, ein Freestyle. Was geeeeeeeeeeehtneigentlich?

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Martin Wolf Wagner in den Tagesthemen


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Heute Abend wird es einen Beitrag über den Grafenauer Fotografen Martin Wolf Wagner in den Tagesthemen (ab 22.15 Uhr) geben. Natürlich ist das Thema WM und Fußball. Martin Wolf Wagner, den wir bereits 2006 im PIG-Interview hatten, beschäftigt sich in seinen Fotoserien unter anderem auch mit dem Thema Fußball (immer ohne Menschen, nur die Plätze im Fokus). Interessante Bilder, netter Typ, heuet in den Tagesthemen.

P.S. Eine Auswahl an Fotoarbeiten aus der FOOTBALL Serie werden zur Fußball WM übrigens auch in den Showrooms des Kunsthaus Schill in Stuttgart, Eberhardstrasse 1, sowie beim Fotofachlabor Prolab in Stuttgart, Rotebühlplatz 37, präsentiert.

5# WM-Talk: Eine kurze Start-Analyse

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Ja, der Funky hat sich rar gemacht die letzte Woche und ist jetzt zurück aus dem wolverdienten Jahresurlaub im deutschen Allgäu. Genauer gesagt spielte sich dieser im beschaulichen Apfeltrang auf einem wunderschönen Bauernhof ab: dem Kimpelehof. Urlaubsfotos und Details gehören dann zwar nicht hierher, deshalb will ich gleich zum eigentlichen Thema kommen. Die WM, bisher übrigens ziemlich schwaches Niveau, wie ich finde. Bis auf die Gauchos und gestern die deutsche aufgemotzte U21 war fast nur Gähnen angesagt. Eine Kurzzusammenfassung (zum Bild oben, unten mehr):

Südafrika: Khune hat gerockt, weil ein gewisser Rainer Dinkelacker aus BB Town ihm das 1×1 der deutschen Torwarttugenden beigebracht hat.

Mexiko: Blanco hat jetzt vier Wochen Muskelkater. Und seit wann haben die eigentlich Ronaldhino in ihren Reihen aka Giovani dos Santos. Schöne Anlagen der Junge, wird , glaube ich, zu einem der interessantesten Spieler der WM. Nee, ich bin mir sicher.

Uruguay: Forlan rockt.

Frankreich: Die Grande Nation saugt übel und wird nach der Vorrunde am Kap ‘ne Runde untertauchen.

Südkorea: Gewinnt zu zweit gegen die Griechen. Park und Lee reichen.

Griechenland: Muss man nach der Leistung auf jeden Fall zum erweiterten Favoritenkreis zählen - bei der nächsten Frauenkugelstoß-WM.

Argentinien: Ein deutscher rettet die Gauchos, ansonsten erwartetes Niveau. Messi sauber, Tevez tierisch und Higuain maßlos überschätzt.

Nigeria: Wer ist dieser Torwart?

England: Gegen Algerien steht David Beckham im Tor, ansonsten ist England weiterhin wie seit 60 Jahren einer der Geheimfavoriten.

USA: Ein Taliban hält die Abwehr zusammen, einer von den Verteidigern sieht zumindest so aus.

Algerien: Ein Zidane auf der Tribüne reicht halt nicht.

Slovenien: Nicht mal gegen eine 2. Liga-Mannschaft aus Slovenien.

Serbien: Oh man, die serbischen Balkan-Boys sind echt ‘ne unglaublich sympathische Truppe. Ich kann‘s nicht anders sagen. Ne Riesen-Fresse, und nichts dahinter. Falls dem nicht so ist entschuldige ich mich persönlich hier nach dem Deutschland-Spiel am Freitag.

Ghana: Ein Kevin ist also doch dabei und irgendwie erinnert sein Spielstil etwas an Ballack, schaut mal genau hin.

Australien: Joaaaaaaaa ….

Deutschland: Ich hätte fast geheult als mein Spezi Cacau eingelocht hat. Ansonsten ganz ordentlicher Start, fast so gut wie die Serben. Die Kollegen Ballack und Westermann habe ich übrigens im Urlaub im Allgäu getroffen (siehe Bild oben), TRäsch hat gerade den Hühnerstall unsicher gemacht.

4# WM-Talk: Am Kap der guten Torhüter

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Die WM in Südafrika hat begonnen und für einen alten Böblinger Torwartrecken erfüllt sich ein Traum. Seit Jahren lebt Rainer Dinkelacker in Südafrika und trainiert die Torhüter der Kaizer Chiefs aus Johannesburg. Sein Schützling Itumeleng Khune steht bei der Bafana Bafana als Nummer eins auch im WM-Tor und im Eröffnungsspiel hat er ganz stark gehalten. Nach der dritten Parade hat der Reporter beim Eröffnungsspiel dann endlich erwähnt, dass der Deutsche Rainer Dinkelacker den jungen Khune trainiert. Der 61-jährige Böblinger bestätigt also in Südafrika seit Jahren den guten Ruf der deutschen Torhütertradition und fühlt sich in seinem zweiten Zuhause pudelwohl. Das PIG hat kurz vor der WM bei einem kurzen Heimaturlaub mit ihm geplaudert.

Rainer, die Fußball-Weltmeisterschaft naht unaufhaltsam, die Vorfreude steigt auch bei uns in der fußballverrückten PIG-Redaktion – wie ist die Lage so kurz vor dem Start im Land des WM-Gastgebers? Viele Autos mit Südafrika-Flaggen, an jeder zweiten Straßenecke Verkäufer. Der neueste Schrei: Überzieher in Landesfarbe für die Rückspiegel. Jeden Freitag ist der Bafana Soccer Friday, will heißen, daß alle im Bafana-Trikot etc. rumlaufen sollen. Das wird auch immer mehr eingehalten.

Viele Fans, vor allem in Europa, bezweifeln immer noch, dass Südafrika der Ausrichtung des Turniers gewachsen sein wird. Was sagst Du dazu? Das sind Leute, die sich teilweise von der Negativpresse beeinflussen lassen. In Südafrika hat ja bereits eine Rugby-WM statt gefunden. Es wird doch wohl keiner glauben, dass die Fifa nicht alles zum Gelingen tun wird. Es gibt im Übrigen genügend internationale Hilfen. Wer neulich im deutschen TV den Bericht über den neuen Flughafen in Durban und auch die WM-Vorbereitung gesehen hat, bekam einen Eindruck vom Stand der Dinge. Zum Beispiel  hieß es, die werden nie mit den Stadien fertig und jetzt steht alles und ist o.k. Solange natürlich Personen wie Uli Hoeneß in Pessimismus machen, obwohl sie noch nie im Lande waren, ist es schwierig.

Wie ist es um die Sicherheit in Südafrika bestellt? Auf was sollten WM-Touristen ganz besonders achten? Das ist auch so eine Sache. Neulich fragte mich jemand: „Kann ich denn abends zum Essen fahren?“ Sorry, aber ich musste laut lachen. Wenn man sich in den üblichen Wohngegenden aufhält, ist es fast wie zu Hause in Deutschland. Man kann in den großen Einkaufzentren problemlos bummeln. Abends sollte man aber nicht unbedingt in die Townships gehen, wobei tagsüber auch das kein Problem ist.

Du bist seit rund elf Jahren Torwarttrainer bei den Kaizer Chiefs Johannesburg. Nächstes Jahr läuft Dein Vertrag aus. Wie geht es dann weiter für Dich? Ich bin gerade im Gespräch mit dem Club, vermutlich werde ich noch ein bis zwei Jahre anhängen, wenn alles stimmt.

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Es gab Stimmen, die dich als Torwarttrainer der südafrikanischen Nationalmannschaft sehen wollten. Wieso hat das nicht geklappt? Ja, das ist richtig. Aber momentan gibt es ein brasilianisches Trainerteam, das die gleiche Sprache spricht, da ist das kein Thema. Viel wichtiger ist aber, dass zwei  meiner Torhüter (ein aktueller und ein ehemaliger) bei der WM dabei sind.

Steht eine Rückkehr nach Böblingen im Raum, oder wirst du deinen Lebensabend in Südafrika verbringen? Man sollte nie vergessen wo man herkommt, allerdings auch niemals nie sagen. Stand heute könnte ich mir vorstellen in Deutschland zu wohnen und ab und zu nach Südafrika zu gehen. Urlaub machen und Sonne tanken.

Vier deiner Schützlinge hast Du über die Jahre zu Nationaltorhütern gemacht. Welcher Schlussmann wird im WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko das Tor der Bafana Bafana hüten? Mein Traum war ja eine Torwart-Gruppe meiner Schützlinge in der Bafana Bafana mit Itu Khune, Emille Baron und Rowen Fernandez. Jetzt sieht es so aus, dass mein Jüngster, Itu Khune, die Nummer eins ist und Rowen Fernadez auch im Kader ist. Leider hat sich Emille Baron verletzt und fällt bei der WM aus.

Wird man Dich bei der Weltmeisterschaft im deutschen Fernsehen sehen, vielleicht als Experte bei den Öffentlich-Rechtlichen während der Spiele des WM-Gastgebers? Das weiß ich noch nicht genau. Aber am 6. Juni bin ich während meines Deutschland-Urlaubes bei „Sport im Dritten“ zu Besuch.

Wie viele Spiele wirst Du Dir als Zuschauer live im Stadion anschauen? Um genau zu sein, acht Spiele unterschiedlichster Art. Vom Eröffnungsspiel bis zum Viertelfinale ist alles dabei. Brasilien, Deutschland, Spanien Argentinien und natürlich die Eröffnung mit meinem jungen Torhüter Itu Khune.

Wie läuft es denn vor Ort mit dem Kartenverkauf? Die FIFA musste sich erst auf die afrikanischen Gegebenheiten umstellen. Der Internetverkauf hat nicht so hingehauen. Dann haben sie sogenannte FIFA-Offices vor Ort eröffnet, wo man bar seine Tickets kaufen konnte und innerhalb von zwei Tagen wurden 250 000 Tickets verkauft.

Dein Weltmeister-Tipp? Kann es eine afrikanische Mannschaft machen? Ganz schwierig, aber ich glaube, dass eine europäische Mannschaft den Titel holt, da das Wetter den Europäern entgegen kommt. Spanien, Deutschland aber auch Argentinien, Brasilien zählen natürlich mit zu meinen Favoriten. Aus Afrika eventuell die Elfenbeinküste. Ich drücke aber Südafrika beide Daumen und im Fußball ist ja alles möglich!

Vielen Dank für das Interview und Erfolg in Südafrika!

#3 WM-Talk: Fragezeichen & Maradona Special

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Morgen geht der Spaß los. Das große Fest, die großen Emotionen. Irgendwie freut sich jeder darauf, selbst der eigentliche Fußballnerd jubelt heimlich ein bisschen und zockt nach unendlichen WOW-Sessions jetzt zwischendurch mal FIFA2010. So ‘ne WM ist halt besonderes, die besten Mannschaften messen sich, doch am Schluss hat halt doch nur ein Team die Nase vorne. Wer? Man weiß es nicht. Man munkelt nur die Favoriten seien die Spanier, vielleicht die Holländer oder Engländer oder eben doch wie immer die Samba-Kicker aus Brasilien, die inzwischen allerdings nur noch Fußball ohne Samba spielen. Der ein oder andere schaut aber auch gespannt nach Argentinien. Und das nicht etwa weil ich dort grade das PIG-Spesenkonto maßlos überziehe, sondern weil die argentinische Selección auch einiges zu bieten hat. Klar Messi und den vielleicht stärksten Sturm dieser WM. Aber eben auch einen der besten Spieler, für viele der beste Spieler, aller Zeiten, der es sich hier auf dem Trainersessel bequem gemacht hat. Der wurde zwar von den Medien ordentlich angesägt, aber noch steht er. Und es stellt sich die Frage, was hat Maradona aus diesem Haufen Individualkünstler gebastelt? Ein Team, das fähig die restliche Welt aus dem Turnier zu stoßen? Gut möglich.
Ich habe mich für den WM-Talk ein bisschen hier unten umgehört und ein kleines Fragezeichen-Special gestartet, um mal ein Stimmungsbild einzufangen, was denn die Argentinier selber von ihrem Team um Superstar Messi halten. Und von Maradona. Spannende Antworten habe ich bekommen. Seht selbst:

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#14 Weit weg: Und dann fliegste da halt…

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Und ich dachte meine Laune ließe sich nicht mehr toppen. Wie naiv. Nach einer ziemlich ruhigen Woche und ein wenig Feierei am Samstag Abend, stand am Sonntag endlich wieder ein Kracher auf dem Programm. Paragleiten. Die Sierras um Córdoba, besonders der Ort Cuchi Corral, zählen zu den schönsten Spots im Paragleitbusiness. Perfekt zum Wochenende hat sich auch die Sonne wieder blicken lassen und das Thermometer bis auf 25 Grad gepusht. Optimales Wetter also, um ein bisschen fliegen zu gehen.

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#2 WM-Talk: Igitt, die Wette gilt!

Da is’ er. Nur noch wenige Tage bis zum WM-Start und wir haben den ersten kleinen Skandal am Start. Und das PIG hat gleich einen Aufklärer vor Ort, denn dieser Vorfall, der beim Einen vielleicht für ein Schmunzeln (oder wie bei mir zu heftigem Lachen), beim Ein oder Anderen jedoch für Entrüstung sorgen wird, hat seinen Ursprung direkt vor meiner Haustür: Argentinien. Wer nun glaubt, dass es sich beim Bösewicht um Diego Maradona handele, den muss ich Enttäuschen. Don Diego hat damit nichts am Hut. Der hat zwar mit seiner Aussage, dass er im Falle des Gewinns der Weltmeisterschaft nackt durch Buenos Aires rennen werde, schon für ordentlich Furore gesorgt, aber sein Chef, Carlos Salvador Bilardo, hohes Tier bei der AFA, dem Argentinischen Fußballverband, hat nun den Vogel abgeschossen. In einem Interview gab er dem Reporter ein Versprechen, dass noch eine Schublade tiefer anzusiedeln ist, als einmal durch die Hauptstadt zu flitzen. Vor allem „tiefer“.

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Das Interview habe ich leider nur auf Spanisch gefunden. Ich habe mich mit meinem Team aus Sachverständigern, Experten und Dolmetschern zusammengesetzt und wir sind auf folgendes gestoßen (wie gut dieses Wort passt):
Der Reporter weist Bilardo darauf hin, dass Maradona versprochen hat zu flitzen und fragt ob er denn nicht auch ein Verprechen abgeben will. Bilardo überlegt, grinst und bietet letztendlich an:

„El que haga el gol en la final me haga la colita“. Wer des spanischen mächtig ist, wird schon ziemlich dumm gucken, für alle Anderen: „Wer das Tor im Finale macht, kann mich von hinten nehmen.“

Bei 0:35 gibt’s den Handschlag. Top die Wette gilt.
Zur Info (ergibt sich aus dem weiteren Gespräch): Carlos Salvador Bilardo ist 74 Jahre alt und unter anderem gelernter Gynäkologe. Er weiß also wovon er spricht, wenn er später noch sagt „Ich weiß dass das weh tun wird“ Ja er wird es wohl wissen. Ich will es nicht wissen und wenn ich Argentinier wäre, würde ich auf keinen Fall ein Tor im Finale schießen wollen. Nun also die Frage ob dieser Ans-porn der Mannschaft so gut tut oder ob dieses Versprechen einfach nur, wie die BILD-Zeitung titelt, für den Arsch ist. Denn solange Christiano Ronaldo keine argentinische Staatsbürgerschaft hat, freut sich wohl keiner über dieses Angebot.

PS: Auf die zwar amüsierte aber doch etwas geschockte Reaktion des Reporters sagt Bilardo nur „Ist doch egal. Wenn wir Weltmeister werden, ist mir alles egal“. Spätestens jetzt weiß auch der Letzte wie wichtig den Argentiniern Fußball ist.

PS 2: Ich habe mich natürlich gleich mal umgehört und ein paar Gauchos dazu befragt. Die fanden das gar nicht so lustig. Ich irgendwie schon. Verrückt, um nicht zu sagen völlig bescheuert, aber witzig.

#1 WM-Talk: Es wird langsam Zeit

Nun sei er also eröffnet, der offizielle PIG-WM-Talk mit unserem von der Stiftung Warentest ausgewiesenen PIG-Sport-Experten Dr. L. Eder, unserem Nachwuchsauslandskorrespondententalent, “Billige Putzkraft” (momentan inkognito in Argentinien bei Maradonas Großmutter als Wochenendputze am Werk) und meiner fußballerischen Wenigkeit, dem Funky Professor. Die WM und ihre Ausläufer sollen hier kommentiert und weniger analysiert werden. Was genau daraus wird, weiß man beim PIG manchmal nicht so genau. Doch wir werden gnadenlos sein, wie East Clintwood. Wir werden die Wahrheiten ans Licht bringen, wie Bugs Bunny und mit geballter Fachkompetenz und manchmal auch naiv kreierten Wortambulanzen um uns schießen: wie Disco-Günter Netzer und O.G. “Dirk Diggler” Delling. Zudem werden wir investigativ recherchieren und aufdecken, wie Inspektor Clouseau in seinen schlechtesten Zeiten. Hinter solch einer WM findet man ja immer wieder Skandale, munkelt man.

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P.S. Hab‘ mir das Spiel gestern mit ein paar Homies aus den verschiedensten Lagern angeschaut. Nebenher haben wir etwas Geburtstag gefeiert und was soll ich sagen, es war die Hölle für mich. Elf Typen, die keine Ahnung haben und ich eben. Kurz ein kleiner Einblick in die Abendsituation: Der eine (mein Spezialfreund, Sportexperte und Deutschlandhasser Dr. L. Eder) tippt ein provozierendes 0:2, meine beiden italienischen Freunde A. und M. waren mit der Analyse des grandiosen Auftritts ihrer eigenen Truppe gegen Mexiko (1:2 und 25% Ballbesitz) beschäftigt und mein kroatischer Brettsportfetischist P. hätte lieber die parallel laufende Tierdoku auf ARTE angeschaut. Der Lautstärkepegel des Gesprächs war meist auf etwa 80 Trilliarden Dezibel und dann machen diese Jugos aus Bosnien auch noch das 0:1. Und jetzt kommt nach dem ganzen Vorgeplänkel genau das, worauf es ankommt im Fußball und auch im Leben: Ahnung. Kurz vorher hatte ich nämlich als Antwort auf den 0:2 Tipp von Dr. Besserwisser ein 3:1 getippt - nach ebenso vorausgesagter 0:1 Führung der Jugos. Und nachdem unser Capitänchen “Philipe” Lahm dann egalisierte, war mir klar, wie das Spiel enden würde und dass ich nach Chosé Murinnjo der Trainerfuchs 2010 bin. Ich glaube, es wird Zeit, dass es langsam los geht.

Ach so, … das neue PIG für den Juni ist da

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Fast hätte ich es vergessen. Seit (vor)gestern ist das neue PIG draußen. Viel Spaß damit wie immer, besonders mit dem WM-Special, das sich fast übers ganze Magazin zieht. Dank geht vor allem an unseren Sportchef Dr. L. Eder, der zwar die Deutsche Nationalelf in Grund und Boden geschrieben hat, dafür aber wieder eine sowas von fundierte (mindestens Kicker-Niveau) Gruppenanalyse hingelegt hat, dass vom fussballfanatischen Nachwuchsalki bis zur indochinesischen Hausfrau mit lückenhaften Deutschkenntnissen aus‘m Hinterweil, jeder im PIG-WM-Smalltalk (bald hier online featuring dem Funky Professor, Dr. Leder und dem einen oder anderen Gast) mitschnacken kann, der das PIG gelesen hat. Also schnappt euch euer vom Papst persönlich handsigniertes Exemplar. Heut‘ is‘ mein Wetter. Ich geh‘ jetzt ‘ne Runde mit Tiger Woods squashen.

5 Jahre PIG - Wir feiern im Lago

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Wir hatten es bereits im Mai-PIG angekündigt. Leider haben wir es nicht gebacken bekommen unseren fünften Geburtstag zeitnah zu feiern. Aber, nicht so schlimm, wir haben jetzt auf jeden Fall das Lago (so ziemlich die attraktivste Location in BB Town) klar gemacht und werden dort am Freitag, den 16. Juni (Update: sorry, natürlich der 16. Juli) mit euch zusammen feiern. Es wird natürlich wie immer sehr coolen Sound von den besten DJs der Stadt geben und ein wunderbares Ambiente (für die meisten muss ich über das Lago wohl nichts mehr erzähhlen). Jetzt genießen wir erstmal die WM und hoffen weiterhin auf einen neuen Sommer! Details zu “5 Jahre PIG” erfahrt ihr natürlich hier an dieser Stelle oder im Juli-PIG. Watch out!


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