Archiv: Januar 2011

Common kommt

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Der gute Common kommt am 1. April ins LKA. Freu mich auf ihn und bin gespannt wie Nachbar‘s Lumpi! Tickets bekommt ihr unter anderem hier für knapp 37 Steine.

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Viola-Macher bald im Platzhirsch

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News vom Böblinger Postplatz. Die Macher des Sindelfinger Restaurants Viola, die vor kurzem das Viola geschlossen haben, werden zum 1. März den Platzhirsch übernehmen. Wir fanden das sehr schade, weil das Viola in der Sindelfinger Altstadt Stil, Charme und Qualität hatte, wie nur wenige Restaurants in BB und Sifi, doch jetzt freuen wir uns wie Schnitzel, dass die Macher bald ums Eck sind und wir nur einen Katzensprung zu einer sehr guten Alternative haben.

Allerdings wird es keine Viola-Kopie, denn das Plattzhirschkonzept wird zu großen Teilen übernommen. Das bedeutet schwäbisch-bürgerliche Küche, die sich jedoch paart mit dem mediterranen Stil des ehemaligen Viola. Wir sind gespannt!

Mutter des Erfolgs, erzähl‘s deinem Friseur!

“Die Mutter des Erfolgs” So der Titel eines Buches von Amy Chua, das gerade überall in den Medien heiß diskutiert wird.

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Fernsehen, Radio, Zeitungen, überall. Thema: Eine chinesische Yale-Professorin und zweifache Mutter in Amerika schreibt ein Buch über ihre Vorstellung von Erziehung und ihre eigenen Erfahrungen. Die Krux: sie hat keine Zeit für Spaß, sie beschimpft ihre Töchter als Müll, verbrennt ihre Stofftiere und zwingt sie Pianistinnen zu werden. Motto: Knüppel aus dem Sack, dafür den Spaß rein (siehe FAZ). Bestimmt lustig zu lesen, aber sorry, wir schreiben unsere Hausaufgaben auch nicht mehr auf Steinplatten. Und oldschool ist zwar cool, aber das ist nicht oldschool, das ist verbissen, verbohrt und verdummt. Nun denn, was mich aber eigentlich viel mehr ärgert:

Überall wird sie kritisiert und man schmunzelt darüber und es heißt “so geht es ja nicht, aber man solle vielleicht mal über einen Kompromiss nachdenken …”. Warum wird das überhaupt diskutiert? Eine Diktatur ist doch auch kein Thema. Ich frage mich, was der Zinober soll? Es ist doch nicht das erste Erziehungsbuch, das eine nicht antiautoritöre Erziehung proklamiert. Aber Provokation und heikle Themen werden anscheinend gesondert behandelt.

Vor kurzem das gleiche Spielchen: Sarrazin schreibt ein Buch (übrigens, seine Frau war gestern Gast bei Maischberger und genauso eklig, unsympathisch und altklug wie ihr Mann) über Integration mit höchst fragwürdigen Thesen und überall bekommt er Feedback, Echo und eine Plattform zum Quatschen. Jetzt das gleiche Spielchen mit Amy Chua.

Also liebe Eltern, um die Plattform hier zu schließen: don‘t believe the hype, schenkt euren Kindern Liebe und holt euch ordentliche Tipps von Müttern und Vätern, die einen ordentlichen Job gemacht haben und ihrer Mutter – so zitiert die FAZ – nach Jahren der Qual an der Geige nicht an den Kopf schmeißen: „Ich bin nicht, was du willst. Ich bin keine Chinesin! Und ich will auch keine Chinesin sein. Ich hasse die Violine. Ich hasse mein Leben. Ich hasse dich!“

In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch Amy Chua, wenn du das so gemacht hast mit deinen Töchtern, aber bitte erzähl‘s deinen Studenten in der Mittagspause oder deinem Friseur!

Das Stadtcafé

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Gestern bin ich ja leider etwas abgeschweift. Aber ich fand es einfach so schön mal wieder durch Böblingen zu laufen und mir anzuschauen was hier so passiert ist. Ich bitte um Vergebung. Auch dafür, dass es eine ganz ganz schlechte Kolumne war, ohne Informationsgehalt und so. Sorry. Ich wollte einfach nur mein Herz ausschütten, meine Empfindungen preisgeben. Und das gratis, die Bild kostet soweit ich weiß.

Ist ja nun auch egal. Heute geht es wirklich ausschließlich um das Stadcafé im Treff am See.
Von vorne. Derzeit wird in der Poststraße 38 gebaut (sieht auch schon relativ fertig aus). Und zwar, wie aus der Pressemitteilung der Stadt hervorgeht, folgendes: Treff am See, ein Bürgertreff und Mehrgenerationenhaus der Stadt Böblingen, Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Städtische Seniorenarbeit. Zusätzlich soll die Hütte ein Café beherbergen.

Für die Namensgebung dieses Cafés waren die Bürger der Stadt gefragt. Und so sind seit Wettberwerbsausschreibung am 19. Dezember vergangenen Jahres stolze 212 Namensvorschläge bei der Stadt eingetrudelt. Nun hat man sich entschieden. “Stadtcafé” soll es heißen, mit folgender Begründung: “Es liegt zentral, es ist stets DAS Stadtcafé, es strahlt die größtmögliche Selbstverständlichkeit aus, Verwechselungen sind unmöglich, und man kann sich auch sprachlich gesehen dort bestens verabreden: ‘Wir sehen uns im Stadtcafé’“. Klingt plausibel, klingt gut. Der Gewinner des Wettbewerbs darf sich über einen ordentlichen Verzehrgutschein im Stadtcafé freuen.

Im Februar soll der Treff am See in Betrieb genommen werden, das Café selbst erst im März. Wir wünschen dem Treff am See jedenfalls alles gute, drücken die Daumen, dass alles läuft wie geplant und hoffen, dass die Böblinger das Projekt annehmen und unterstützen.

Stadtcafé. Eigentlich.

marc

Ein ganz normaler Nachmittag in der PIG-Redaktion. Ich bastle gerade noch bisschen an den News für die Februar-Ausgabe und die Chefs schlürfen konzentriert ihren Kaffee. Passend zum erneuten Wintereinbruch, kommt dann der Auftrag: “Kerle, jetzt gehst mal vor zum Kino, da steht daneben das Stadtcafé (Name steht jetzt nämlich fest), das bald aufmacht. Kam auch ne Pressemeldung, guckste halt in die Mails. Schießt ein, zwei Fotos, machst n’ Post.” Widersprechen is’ nich und so zwäng ich mich gequält in meine provisorische H&M-Expeditionsausrüstung (siehe Bild oben) und grabe mich aus dem PIG-Büro. Ein eisiger Wind schlägt mir entgegen, die Schneeflocken böllern mir gegen die Birne. “Warst lange nicht mehr in BB unterwegs”, denk ich mir. Mal schauen was sich so verändert hat.

Aufgrund der extremen Wetterbedingungen (beinahe ein halber Zentimeter Schnee auf den Autodächern) kann ich allerdings nur die Poststraße bis zum Wienerwald in Augenschein nehmen. Reicht aber völlig, skurril genug. Da wäre zum einen die Döner-Bude im Orient. Also so heißt sie. Ist in der Poststraße, vorletztes Haus vor der Kreuzung am Kino. Ich weiß ja nicht wie lang die da schon am Start ist, ich sehe sie jedenfalls zum ersten Mal (war ja auch lange weg). Woran ich mich allerdings noch erinnern kann, ist, dass es in Böblingen an nichts mangelt, also zumindest nicht an Döner-Buden (Sevinc ist übrigens auch nach langer Abwesenheit meinerseits immer noch der Hammer!). Naja, optisch macht der Orient-Döner echt was her, werde ihn die nächsten Tage genauer inspizieren. Um das gleich vorwegzugreifen, 150 Meter weiter, eben direkt neben dem zukünftigen Stadtcafé, entdecke ich gleich den nächsten Kepab-Tempel. Onur, Kepabhaus. Ich verlier den Überblick.

Ich dackle also weiter, durch Schnee und Eis, schieß ein, zwei Fotos vom Zielobjekt und mach mich dann wieder auf den Rückweg. Und auf die Suche. Wonach? Nach so etwas zum Beispiel:

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Was es nicht alles gibt. Eine “zuckersüße Haarentfernung”. Ich kann mir da beim besten Willen nichts darunter vorstellen und zu Fragen traue ich mich nicht (da kommste noch in Teufels Küche). A propos darunter. Auch das wird hier angeboten: “Männerpflege”. Keine Ahnung was das ist. So eine Art Tagesstätte für nervige Ehemänner? Morgens abgeben, Abends wieder abholen? Oder kann man sich da einfach mal richtig durchbürsten lassen? Also, reinigen, pflegen und so? Ach, mir egal, weiter geht’s.

Keine zehn Schritte weiter, das hier:

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In einem Geschäft ausgehängt, in dem der Käufer, grob geschätzt, um die sechs Euro pro Einkauf liegen lässt. Aber hey, ist ja nur gut gemeint. Wenn du grad mal keine sechs Steine klein hast, packste halt deinen Goldbarren aus. (Ich habe noch nie von KB gehört und daher nach der Ankunft in der PIG-Zentrale mal bissle in diesem Internetz recherchiert. Handelt sich um eine Edelmetall GmbH in der guten alten Schweiz, die Scheine in Nuggets tauschen. Garantiert ohne Wertverlust. Ich kenn mich da zu wenig aus, um darüber urteilen zu können. Aber über den kleinen Infofilm darf ich mich aber trotzdem kaputt lachen. Erinnert mich ein bisschen an die miesen PP-Präsentationen an meiner Ex-Uni. Mann, mann.) Anscheinend handelt es sich dabei aber um ganz kleine Goldbarren (im Scheckkartenformat?), die ganz ehrlich wirklich komplett sicher sind, wenn alles den Bach runter geht.

Hier ist definitiv schon alles den Bach runter.

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Fällt mir komischerweise erst auf, als ich schon fast dran vorbei bin. Dann überkommt mich die Übelkeit allerdings ruckzuck. Was’n das? Ich entferne die Schneeschicht von meinen Wimpern und die Eisplatten von den Pupillen. Tatsächlich, lila. Alter, da wo ich herkomme gehen Hunderttausend auf die Straße, weil ein Bahnhof gebaut werden soll, aber so etwas wird geduldet? Ich werd verrückt. Die Welt geht vor die Hunde.

Ich mach Feierabend!

P.S. Ach so, das Stadtcafé. Dieser Name hat gewonnen und der Gewinner bekommt paar Getränke und warmes Essen oder so. Der Artikel kommt dann morgen.

Day & Night Festival 2011: Spring Edition

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Liebe Freunde der elektronischen Tanzmusik, falls es jemand nicht mitbekommen haben sollte: Im vergangenen August wurde Sindelfingen beim Day and Night Festival in Grund und Boden gerockt. Mit einem bombigen Line-Up, allen voran Paul Kalkbrenner, war die Party ein voller Erfolg.
Also warum nicht wiederholen, am besten so schnell wie möglich. Deshalb geht am 30. April das Festival in die zweite Runde. Day and Night: Spring Edition ist angesagt! Ein vorläufiges Line-Up ist bereits am Start. Lexy & K-Paul, Oliver Koletzki & Fran, Monika Kruse und kein geringerer als Sven Väth werden sich am Sindelfinger Glaspalast die Ehre geben.

Also, Termin vormerken! Über weitere Infos halten wir euch auf dem laufenden oder ihr schaut hier mal rein. Wer sich nicht mehr an letztes Jahr erinnern kann oder das Event verpasst hat, hier ein paar Eindrücke:

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Grandmaster Flash in Stuttgart: Verlosung 2×1 Karte

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So! Mal herhören. Ich bitte nun alle Cosimo- und Moneyboy-Liebhaber und andere 0815-Musikfans diese Seite für einen Augenblick zu verlassen und Platz zu machen für all die Hip Hop-Heads, die in diesem Moment auf ihre Tastatur sabbern. Vermutlich hat es sich in euren Kreisen bereits rumgesprochen, dass der große Grandmaster Flash am kommenden Freitag in Stuggi auflegt! Genauer gesagt in den Gemächern der Romy S., präsentiert vom aktuellen Hip Hop-Vorzeigekind in 0711: 12inch Fridays.

Wir verlosen 2 x 1 Karte

für diesen heilig Abend der guten Musik und DJ-Skills. Kommentiert einfach bis Freitag 15 Uhr diesen Post und mit bissle Glück seid ihr dabei, wenn der Kerle straight from New York City in die Romy S. reinspaziert.
Hier noch der akuelle Flyer mit weiteren Infos:

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Das ist einfach der Haaaammer!!

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Döner laden ???

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Eröffnungsplakate mit Schreib- und Grammatikfehlern sind inzwischen ja schon Klassiker. Heute morgen habe ich ein weiteres Prachtexemplar entdeckt. Genre: “Döner Laden”. Ob der Schuppen aber auch wirklich eröffnet, wissen die potentiellen Betreiber aber offensichtlich auch noch nicht so genau. Oder sie haben die Satzzeichen einfach nur verwechselt, wer weiß.

Ach ja, was ist eigentlich “Keba”?
In diesem Sinne einen guten Start in die neue Woche ?????

Neues aus dem Blauen Haus

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„Der Unterschied zwischen unserer Stadt und Joghurt ist, daß Joghurt eine aktive, lebendige Kultur hat.” (unbekannter Autor)

Damit man diesen Vergleich nicht irgendwann auf Böblingen beziehen kann, muss Bewegung, Kreativität und Inspiration die Kultur am Leben halten. Das kulturnetzwerk blaues haus versucht das seit vielen Jahren. In den gemütlichen Räumlichkeiten im Innenhof des Schönbuch Bräu-Geländes gibt es immer wieder verschiedene Kunstausstellungen, Vorträge und Lesungen, Filmvorführungen, Musiksessions und Konzerte. Der monatliche Höhepunkt: Der Auftritt von Jazzsängerin Theresa Burnette.

Für das neue Jahr hat man sich einiges vorgenommen im blauen haus, hat sich neue Ziele gesteckt und neue Projekte ins Leben gerufen. So werden zum Beispiel die Filmvorführungen (meist Filme mit Lokalbezug) ab März in Kooperation mit Andreas Zienteck, dem Leiter des Kino Bären, in die dortigen Kinosäle verlegt. Auch das Konzertangebot wird weiter ausgebaut, ermöglicht durch die neue Technik- und Lichtanlagen. Das nötige Kleingeld dazu kam übrigens von der Volksbank (sollten wir wenn möglich erwähnen :)).

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Besonders stolz, und das zu Recht, wie ich finde, ist man im blauen haus auf die Kunstaustellungen von jungen Nachwuchskünstlern. Aktuell lassen sich die Werke von Christiane Köhne bestaunen (siehe Foto ganz oben, mit Galerieleiter, Vorstand und Künstler Alfredo Pucci). Eine “Konstruktion aus Abstraktion und Präzision” nennt die Künstlerin aus Magstadt ihre Gemälde. Soweit ich das beurteilen kann hat sie dafür einiges an Talent am Start. Aber vielmehr geht es darum, jungen, noch unbekannten Künstlern eine Chance zu geben und eine Plattform zu bieten, um sich zu präsentieren.
“Das ist eine Chance für uns Nachwuchskünstler, wenn für solche Ausstellungen nicht immer nur die etablierten geschnappt werden”, sagt Christiane Köhne selbst. Recht hat sie und dickes Lob an dieser Stelle an das blaue Haus.

Morgen gibt’s übrigens eine Vernissage zur aktuellen Ausstellung von Christiane Köhne. Schaut vorbei, es lohnt sich. Weitere Infos und anstehende Termine findet ihr bei uns oder hier oder hier.

Milano

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Am letzten Montag hat das “Milano” zwischen Breuni und Häuser der Konfektion in Sindelfingen aufgemacht. Vorhin waren wir bei dem Italiener zu MIttag und ich muss sagen, Hut ab.

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Essen war wirklich vorzüglich (wir hatten Spaghetti (eine Art Aglio e olio à la Chef des Hauses) und Tortellini alla panna), stilvoll eingerichtet und freundliches, nicht zu offensives Personal. Erster Eindruck war wirklich sehr gut. Das ganze nach vier Tagen und einiges vor der offiziellen Eröffnung, die irgendwann im Februar sein soll. Wir werden sicher noch das ein oder andere Mal reinschneien. Wirklich empfehlenswert!

Update: Kleiner Haken, der Espresso war unserer Meinung nach Mittelmaß!

Schönen guten Morgen!

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Auszug vom Wattstax-Festival 1972 in L.A. The Bar Kays und zwar ganz dicke vor etwa 100 000 Leuten. Die DVD von dem Festival gibt es unter anderem hier.

Home Entertainment mit Bose

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Ich bin etwas spät dran, aber nach einigen Tagen Abstand zu Weihnachten und dem ganzen Run auf den Konsum gibt es hier einen kleinen Tipp für nebenbei.

Vor Weihnachten hatte ich ‘ne Einladung zu ‘ner Präsentation eines neuen Bose-Produkts im Sindelfinger Mediamarkt. Das Ding ist irgendwie Fernseher und Soundanlage in einem. Der Clou: es gibt keine Kabel und Boxen für Surroundsound, sondern es kommt alles aus dem “Rahmen” der Glotze. Ist aber trotzdem surround. Ich muss sagen, war wirklich beeindruckend, was die Bose-Mannschaft da wieder entwickelt hat. Die Technologie ist eigentlich die Weiterentwicklung der kleinen Kumpels, die Bose Sounddock heißen. Nur besser und fetter eben. Die Wortkreation Home Entertainment kann man beim BOSE VIDEOWAVE™ ENTERTAINMENT SYSTEM (vereint ein Home Cinema-Soundsystem, ein 46-Zoll LCD-Display und ein Musik-System in einem Gerät) ruhig stehen lassen, so wie ich das sehe. Bose sagt:

Das VideoWave™ Entertainment System bietet Spitzenklang bei jeder Lautstärke. Musik und Programminhalte werden kristallklar und ohne hörbare Verzerrungen wiedergegeben. Für die beeindruckende Basswiedergabe sorgt ein Cluster aus sechs Hochleistungswoofern, das auf einen neuen und mächtigen akustischen Bose Waveguide abgestimmt wurde. Es entsteht ein sehr räumlicher Home Cinema-Klang, der den Zuhörer von allen Seiten zu umgeben scheint. So ist der Klang auch dort zu hören, wo sich keine Lautsprecher befinden.

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Die Bedienung funktioniert ähnlich dem iPod-System. Bose sagt:

Mit der innovativen click-pad Fernbedienung bietet VideoWave™ eine in der Geschichte des Home Entertainments beispiellos einfache Bedienung. Auf alle heute verfügbaren Audio- und Videoinhalte greift der Nutzer mit der Bose Fernbedienung zu und bedient sie mit einer Berührung, einer Gleitbewegung oder einem Klick. Dank der im System integrierten Unify™ Intelligent Integration Technologie wird die Einrichtung und Bedienung von Zuspielgeräten zum einfachen Kinderspiel.

Ach so, das System passt sich übrigens dem Raum und seinen Gegebenheiten an, in dem es ihn quasi vermisst und scannt (wie auch immer). Und überhaupt passt eigentlich alles. Und wenn alles passt, dann kostet das alles zusammen knapp 7000 Euro.

P.S.: Da ich mir das Ding nicht leisten kann, wollte ich nach der Präsentation eigentlich fragen, ob ich Probeseher- und hörer werden kann, aber hab‘s mich nicht getraut. Dafür habe ich mir drei Tage später dann den kleinen Kumpel, das Bose Sounddock, für 400 Tacken gekauft. Ist auch super!

P.S. 2: Hier kurz noch ein kleiner Abriss zur Bose Corporation:

Die Bose Corporation wurde 1964 von Dr. Amar G. Bose, Professor am Massachusetts Institute of Technology, gegründet. Das Unternehmen ist heute in erster Linie für Spitzenklang bekannt. Die Forschungen haben darüber hinaus auch zur Entwicklung von Produkten außerhalb des Audio-Bereichs geführt.

Bose Erfindungen verbesserten die Leistung von:

  • Lautsprechern
  • Home Entertainment Systemen
  • maßgeschneiderten Auto-Soundsystemen für bestimmte Fahrzeugmodelle (zuerst von Bose präsentiert)
  • lärmreduzierenden Kopfhörern für Piloten und den privaten Gebrauch (ebenfalls zuerst von Bose eingeführt)
  • Audio-Lösungen für öffentliche Orte
  • elektronischer Klangverstärkung für Musikinstrumente, Sprache und Gesang
  • Instrumenten für Werkstoffprüfungen und Lebensdauersimulationen für biomedizinische Anwendungen
  • Fahrersitzfederungen für schwere Nutzfahrzeuge

Leserbrief zur bigFM-Silvesterparty

Mit einigen Tagen Abstand und einigen E-Mails, die bei uns zum Thema bigFM-Silvester-Party eingingen, wollen wir nochmals eine davon, die relativ ausführlich ist, veröffentlichen, weil sie sehr ausführlich und sachlich geschrieben ist (es gab auch andere). Sie ist von einer Dame namens Sandra Fischer aus Holzgerlingen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin treue bigfm-Hörerin und gehe sehr gerne auf bigfm-Veranstaltungen, da ich bisher noch nie enttäuscht wurde. Aus diesen Gründen entschied ich mich, den Jahreswechsel in der Böblinger Kongresshalle zu feiern. Die Werbung für die bigfm-Silvesterparty ließ einiges erwarten:

„Ein fantastisches Ambiente inmitten einer grandiosen Seenlandschaft sorgt für ein Flair der besonderen Art. Rockmaster B und DJ P mixen aus allen Musikstilen das Beste aus der beliebten Samstagabendshow “UrbanClubBeats”. Unterstützt werden sie vom legendären MC Puppet, der in diesem Jahr vor 50.000 Menschen auf dem Ulmer Münsterplatz, beim “The Dome” und beim “Viva Comet” für absolute Partyeskalation sorgte. (…).“ (Quelle: http://bigsilvester.de/)

Vom „fantastischen Ambiente“, das durch die vielen Streifenwagen, Polizisten und dem Gedrängel getrübt wurde, abgesehen, wurden meine Erwartungen an die DJs mehr oder weniger erfüllt. Zwar war es auf gar keinen Fall eine ihrer Glanzleistungen, sie machten den Abend jedoch auf jeden Fall erträglicher und sorgten dafür, dass man trotz der nicht erfüllten Erwartungen noch ein paar Stunden das neue Jahr feiern konnte.

„GENERELL EMPFEHLEN WIR ALLEN GÄSTEN FRÜHES ERSCHEINEN! OPEN DOORS 22 UHR“

Um 22:30Uhr erschien ich mit meinen Freunden an der Kongresshalle. Was sich dort abspielte, war nicht das, was man von der „größten Silvesterveranstaltung der Region“ erwartet hätte: eine riesige Menschenmasse drängte vor den verschlossenen Türen der Kongresshalle und wartete darauf, Silvester feiern zu dürfen. Laut Ausschreibung und Kartenaufdruck hätte bereits seit 22 Uhr der Einlass begonnen haben sollen. Sowohl Besitzer einer Eintrittskarte als auch diejenigen, die eine der 500 Abendkassenkarten kaufen wollten, drängten um 22:45Uhr in die einzige geöffnete Türe, um schnellstmöglich ins Warme zu kommen. Dabei wurde natürlich nicht kontrolliert, ob man überhaupt eine Karte besitzt. Wer eine in der Hand hielt, bekam sie aus der selbigen gerissen (oder auch nicht, ich habe meine noch!?), wer keine hatte, konnte trotzdem rein. Auf Nachfrage bei den Türstehern, warum denn jetzt nur eine Tür offen sei, antwortete man uns, dass sie zu wenig Personal hätten. Einige Türsteher mehr und wenigstens ein weiterer Eingang hätten mit Sicherheit verhindert, dass wir uns auch noch Tage später anhand unserer blauen Flecken an Armen und Füßen an diesen „herrlichen“ Beginn einer unvergesslichen Party erinnern können. Da blieb einem doch glatt die Luft weg.

Nachdem wir uns zur Garderobe vorgedrängt hatten, die lediglich mit drei Personen besetzt war, suchten wir die Bars, um etwas zu Trinken kaufen zu können. Leider stellten wir fest, dass das leider nicht so leicht möglich ist, wie wir hofften. Der Wertmarkenstand, der zu dieser Zeit (es war mittlerweile 23:30Uhr) von einer Person besetzt war, wurde von bestimmt 100 Personen belagert, die alle noch etwas zu trinken kaufen wollten, um auf das neue Jahr anzustoßen. Aufgrund der langen Wartezeit und dem Gedränge war dies allerdings nicht möglich, sodass wir ohne Getränk vor die Tür gingen, um noch etwas vom Feuerwerk mitzubekommen. Der versprochene „Free-Sekt“ reichte leider nicht aus, um jedem Gast ein Glas zu garantieren. Auf Nachfrage beim Barteam erfuhren wir, dass lediglich 500 Gläser vorbereitet wurden. Dies ist bei allein 1000 Facebook-Zusagen und 500 freien Abendkassenkarten jedoch eindeutig zu wenig. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man so schlecht kalkulieren kann, wenn es doch einen Vorverkauf gab. Es gab doch Zahlen, an denen man sich hätte orientieren können?

Eine meiner Freundinnen holte sich ihrer Jacke, da sie zu leicht bekleidet war, um ohne nach draußen gehen zu können. Als sie sie keine 15 Minuten später wieder abgeben wollte, erfuhr sie, dass es keinen Platz mehr gäbe – es könnten nur ca. 1500 Jacken abgegeben werden. Wie kann das sein, wenn mit ca. 2500 Personen gerechnet werden konnte?

Weitere Versprechungen waren „hochwertige Überraschungsgeschenke“ und „spektakuläre Showeffekte & viele weitere Specials“. Leider konnten wir diese nirgendwo entdecken. Waren damit die Luftballons und Papierschlagen um 0:00 Uhr gemeint, von denen wir, als wir wieder in der Kongresshalle waren, noch die Reste sehen konnten? Hochwertig war leider gar nichts.

Beim erneuten Versuch, die begehrten Wertmarken zu ergattern, trat auf einmal der Lago-Geschäftsführer Michael Schmücker auf, der uns Gäste aufforderte, mit dem Drücken aufzuhören. Auf Rufe, was man denn tun solle, da man selbst von hinten gedrückt werde, zog er die Situation ins Lächerliche „Dreh dich doch einfach um und sag deinem Hintermann, dass er zu drücken aufhören soll. Wenn wir das alle machen, dann klappt es bald! Ich kann auch einfach den Verkauf stoppen, wenn ihr nicht aufhört.“ Ein grandioser Vorschlag. Hatte man irgendwann Wertmarken ergattert, durfte man sich an eine der drei (?) Bars vorkämpfen und dort anstehen. Auch hier war das Personal überfordert, sodass man zusehen konnte, wie einige Flaschen Vodka, Cola oder Bier geklaut wurden. Die geklauten Flaschen erwiesen sich gegen 3:45 Uhr zu einem Problem, als einer meiner Bekannten von einer getroffen wurde, die in die Menge geworfen wurde. Ganz davon abgesehen, dass die vielen Scherben, die durch herunter geschmissene Flaschen und Gläser beim Tanzen in offenen Schuhen gefährlich wurden und zu Schnittverletzungen führten.

Ich kann übrigens immer noch nicht nachvollziehen, warum eine Wertmarke 1,30€ Wert war. Durch diese Regelung war lediglich gewährleistet, dass das sowieso schon überforderte Personal auch noch ausrechnen durfte, wie viele Wertmarken jeder Gast zu erhalten hat.

Unser erstes Getränk konnten wir nun (um 0:30Uhr) genießen und endlich anstoßen. Als wir uns das nächste kaufen wollten, traf uns fast der Schlag: es war noch nicht einmal 1:00 Uhr und es gab bereits keinen Jacky Cola mehr. „Ausverkauft“. Also gingen wir zur nächsten Bar. Dort gab es leider keine frischen Gläser mehr, wir wurden aufgefordert, unsere gebrauchten auf der Toilette auszuwaschen oder ein Weinglas zu nehmen. Jacky Cola im Weinglas – eine uns bis dahin noch fremde Variante. Das dritte Getränk durften wir dann in einer Tasse zu uns nehmen: Whiskey Apfelsaft – alles andere war leider ausverkauft bzw. „ausgeklaut“.

Als wir gegen halb vier noch einmal wagten, Wertmarken zu kaufen, erfuhren wir, dass diese im Moment leider „ausverkauft“ seien und wir uns ein paar Minuten gedulden müssten. „Gemeinsam warten“ schien das Motto des Abends zu sein, das wie ein roter Faden durch die Party führte.

Leider war der Abend nicht nur von schlecht organisierten Bars, Wertmarkenständen und Gardaroben geprägt: Wo man auch hinschaute, gab es Schlägereien oder Stress. Das Sicherheitspersonal war leider nicht für solche Veranstaltungen oder Stresssituationen ausgebildet und zudem auch unterbesetzt. Wäre es sonst möglich gewesen, dass in der Kongresshalle geraucht wurde? Dies hätte unbedingt unterbunden werden müssen! Auch hätten die Personen, die für schlechte Stimmung sorgten, umgehend rausgeschmissen werden müssen! Leider gewährte bigfm auch jedem Gast Zutritt zur Party. Ich kannte es bisher so, dass schon darauf geachtet wird, dass nur ein bestimmtes Klientel an bigfm-Partys teilnehmen darf. Diesmal sorgte das unterbesetzte Personal an der Tür allerdings dafür, dass jeder, der Lust hatte, auch reingelassen wurde. Schade! Einige Gäste waren nicht 18 Jahre alt, das weiß ich, da ich einige vom Sehen kenne. Auch zu bemängeln ist, dass Türsteher einige Gäste zu späteren Stunde noch für 20€ rein ließen, obwohl es keine Karten mehr gab. Die Türsteher waren wohl mehr damit beschäftigt, Geld zu erwirtschaften, als für unsere Sicherheit zu sorgen. Wie wäre es sonst möglich gewesen, dass Reizgas auf der Tanzfläche verteilt werden konnte? Taschenkontrollen beim Eintritt hätten dem Abhilfe geschaffen.

Auf der Suche nach einem Ansprechpartner wandten wir uns an die Türsteher, die uns empfahlen, uns an einen bigfm-Mitarbeiter zu wenden. Leider fanden wir weder einen Promoter, noch einen Moderator oder Zuständigen, der als Ansprechpartner hätte dienen können. Auch Herrn Schmücker konnten wir leider nirgendwo auffinden.

Aufgrund dieser nicht vertretbaren Umstände und der Nichterfüllung der Vertragsbedingungen, fordere ich hiermit die Rückerstattung des von uns bezahlten Eintrittsgeldes.

Schade, dass die groß angekündigte Silvesterparty die schlechteste Werbung war, die bigfm je hätte für sich machen können. “Es dauert Jahre oder gar Jahrzehnte um sich ein positives Image zu erarbeiten, jedoch nur Stunden um es zu verlieren!“ – herzlichen Glückwunsch!

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Fischer

Zudem hier noch die offizielle Stellungnahme der Eventagentur Nachtliebe.

Zu Besuch beim BIGAIR in Stuttgart

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„Stuttgart, you are great“ jubelte der US-Amerikaner Chas Guldemond nach der Siegerehrung übermütig ins Publikum. Kein Wunder, hatte der Snowboard-Star doch gerade 25.000 Dollar und 500 Weltranglistenpunkte beim Snowboard-Contest „Relentless BIGAIR Stuttgart“ eingeheimst – und die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Umjubelt von rund 7000 begeisterten Zuschauern hatten sich der 23-jährige und der Österreicher Werni Stock kurz zuvor im Finale des 4Star Contest einen atemberaubenden Zweikampf geliefert. Chas Guldemond holte mit dem letzten Run des Abends verdient den Sieg mit dem „Double Cork 1080 Stiffy“ über den Kicker und einem „Gap Backside Boardslide“ am Stairset. Auf dem dritten Platz landete Mario Käppeli aus der Schweiz. Die Premiere des Snowboardevents im Stuttgarter Neckarpark bewegte sich damit nicht nur sportlich auf höchstem Niveau, sondern lieferte auch beste Unterhaltung.

So klingt die Pressemitteilung nach dem Event am Mittwoch. Nun die Pressemitteilung des PIG, denn der Funky Professor war mit seinem Fotografen Gelo aka the Italion Stallion und seinen Snowboardfachleuten Jan aka McGyver und natürlich Pacey aka Mr. Mayrhofen auch vor Ort und haben sich das Spektakel mal angeschaut. Eine kurze Zusammenfassung:

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Irgendwann zur Quali sind wir also einmarschiert. Ein paar Sprünge reingezogen, kalte Füße bekommen (fette Boots zu Hause, dafür Converse Weapon an den Füßen - toll Funky), im Pressezentrum im Hilton Hotel aufgewärmt, danach das Gelände inspiriert und ab ins V.I.P. Zelt (Paceys Mayrhofen-Connectas zum Moderator genutzt) und uns etwas für das Finale gestärkt. In diesem für Werni Stock (Mayrhofen-Kumpel von Kumpel Pacey) die Daumen gedrückt, hat aber leider nicht gereicht. Dafür sind wir dann im Fahrerlager (oder der Fahrerlounge) gelandet, wo wir wohl mit Abstand die Ältesten waren und die meisten meine Kids hätten sein können. Danach haben wir kurz vor knapp den Absprung geschafft und sind der Aftershow-Party und ‘nem Komplett-Absturz entkommen.

Fazit: Sehr cooler Event mitten in Stuttgart mit beeindruckendem Aufbau. Ein Problem gab es und das hat wohl kaum einer überhört. Der Sound war so richtig schlecht und das lag nicht an der Musikauswahl und den DJ-Skillz, sondern einzig und allein an der Technik und dem Aufbau (da hammse ziemlich gespart oder sie hatten keine Ahnung). Wirklich ganz mies und das war auch der Grund, warum der Funke nie so richtig aufs Publikum übersprang. Obwohl Paceys Kumpel Henry (so heißt er glaube ich) als Moderator alles gab. Schade eigentlich, denn ansonsten war das ‘ne saubere Sache!

P.S.

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Gelo aka “The Italion Stallion” aka “Teammanager von Weißnichtgenauwem”

Nene & Toon / Past 2 Future

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Zwei grundverschiedene Gesichter hat die neue Platte, die Nene & Toon vor kurzem releast haben. Man könnte fast sagen ein Konzeptalbum. Der erste Teil strotzt vor oldschool geflavourten HipHop-Tracks, der zweite läuft in ziemlich elektronischen Dance- und Elektrobeats, worauf die beiden aber mit genauso gutem Flow rappen bzw. singen. Zwischendrin gibt es einige Stücke, die irgendwie anders rüberkommen, wie zum Beispiel „Higher“ feat. Iovita, einer Sängerin aus Stuttgart.

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Mein absoluter Favorit übrigens. Erinnert mich ein bisschen an Pharrell (Beat) und hat auch was von Prince. Dann gibt es ein paar mainstreamige Latin-Tracks mit spanischen Lyrics und und und … Insgesamt 38 Tracks (!!!), die abwechslungsreicher nicht sein könnten, musikalisch klasse und sauber produzierter HipHop, Dance, Pop oder wie man es auch nennen will. Das Ganze von zwei Böblinger Jungs, die schon seit Jahren rappen, singen, Mucke machen und eine wirklich klasse Platte – oder besser drei Platten auf einer – releast haben. Respekt Jungs. Erhältlich ist das Ding bei allen gängigen Downloadportalen wie iTunes und Amazon oder in der PIG-Zentrale.

Hier nochmal ein paar Videos.

Hier eine Studiosequenzen zu einem Track namens “Fuego”.

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Video von “She damn sexy”.

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Video von “Freedom”

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Hinter den Kulissen des “Freedom”-Videodrehs.

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Nene & Toon haben mit “Past 2 Future” wirklich ein Album hingelegt, das meiner Meinung locker mithalten kann mit Produktionen von nationalen und internationalen Musikern. Die beiden werden Böblinger als Duo mit “Past 2 Future” wahrscheinlich auch das Letzte Album veröffentlichen, weil Toon aka Artur Linkor sich auf eine mehrjährige Weltreise verabschiedet hat (wir berichteten) und es nicht sicher ist, wann und ob er zurückkehrt. Ich hoffe es, weil er ein feiner Kerl ist und ich die Mucke und die Vibration mag. Scheiß drauf, dass die nicht deutschen Lyrics oft Kritikpunkt sind.

God Bless us all

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So, im Netz postet ja gerade jeder so seine Top 10 Lieder, Best of irgendwas, 10 tolle Filme oder Lieblingssoaps. Alternativ auch Best of Nasenpoplerinflagrantierwischeryoutubevideos oder so.

Ich will es kurz machen, der alte Funky Professor hat sich entschieden:

N*E*R*D* “God bless us all”

ist mein Lieblingslied 2010, basta. Übrigens genreübergreifend und ohne wenn und aber!

P.S. Da oben seht ihr eine ganz nette Wohnzimmerversion zu Hause bei einem von den Jungs (der erste Song in dem Video übrigens).

bigFM-Silvesterparty in der Kongresshalle eskaliert

Da ist ja wohl einiges schief gelaufen bei der Silvetsreparty in der Kongresshalle. Zunächst wollen wir dazu aber kurz folgendes klarstellen:

DAS PIG HATTE NICHTS MIT DER SILVESTERPARTY IN DER KONGRESSHALLE ZU TUN. WIR WAREN LEDIGLICH EINE VON MEHREREN VVK-STELLEN.

WIR BITTEN DIES SO WAHRZUNEHMEN! VIELEN DANK!

So nun zur Sache. Wir wollen hier kurz das widergeben, was in unserem Mailbriefkasten gelandet ist oder im Netz zu lesen war, da wir selbst nicht vor Ort waren. Und das ganze hört sich ziemlich katastrophal an.

Zunächst der offizielle Polizeibericht dazu:

Großer Menschenauflauf vor einer Silvesterveranstaltung

BöblingenÜber Notruf meldeten viele Personen ein dichtes Gedränge vor einer Silvesterveranstaltung. Die Polizei fuhr zunächst mit 3 Polizeistreifen zum Kongresszentrum und stellte dort ca. 2.500 Personen fest, die in die Kongresshalle wollten. Von hinten schoben die Besucher, und am Einlass kam es zu einem gefährlichen Gedränge. Als auch noch Silvesterböller in die Menge geworfen wurden, musste man befürchten, dass die Menge panisch reagiert. 10 weitere Polizeistreifen wurden hinzugezogen und über Lautsprecher wurde die Menge angesprochen. Der Veranstalter erweiterte seinen Durchgangsbereich und beschleunigte seine Einlasskontrollen. Die Lage konnte so entschärft werden. Während der Veranstaltung kam es zu mehreren Körperverletzungen. Um 2.30 Uhr versprühte ein Unbekannter auf der Tanzfläche Reizgas. Bislang sind der Polizei zwei Personen bekannt, die durch das Gas leichte Verletzungen erlitten. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich bei der Polizei Böblingen unter der Telefonnummer 07031/13-2500 zu melden.

Dann waren wir im Verteiler einer Mail von Tobias Kallfass, die folgende Vorwürfe gegen die Veranstalter erhebt:

Sehr geehrte Damen und Herren der verantwortlichen Veranstalter,

wir (fünf 22 bis 27 jährige) die sich sehr auf die Party gefreut haben und im Vorverkauf jeweils 25,98 € (inklusive Vorverkaufsgebühren) bezahlt haben sind mehr als enttäuscht gewesen und fühlen uns betrogen!!!
Auf allen Flyern und der Homepage wurde damit geworben, dass es:
- Free-Sekt um 0 Uhr
- hochwertige Überraschungsgeschenke
- spektakuläre Showeffekte & viele weitere Specials warten auf Euch.

geben wird.
Die “Überraschungsgeschenke” sind leider schwer nachvollziehbar ebenso wie die “spektakulären Showeffekte”, das heißt vielleicht hatten wir einfach Pech und haben nichts bekommen. Bis jetzt habe ich allerdings noch von niemandem gehört, dass er oder sie etwas bekommen hat.
Was aber sehr wohl nachvollziehbar ist, ist der “Free-Sekt um 0 Uhr”. Diesen gab es einfach nicht!!! Laut Aussage des Barpersonals an der Sektbar im Europa-Saal gab es diesen nicht weil BigFM hierfür Gutscheine/ Wertmarken hätte verteilen müssen. Als wir uns deswegen auf die Suche nach einem Verantwortlichen gemacht haben hieß es immer “ihr müsst jemanden von BigFM mit einem orangenen Ausweis/ Band finden, der kann euch weiterhelfen”. Dieser Verantwortliche war allerdings nicht auffindbar und laut der Aussage eines Security Mitarbeiters haben sehr viele Besucher diesen Verantwortlichen gesucht.
Um doch noch auf das neue Jahr anstoßen zu können mussten wir uns also 5 Gläser Sekt zu einem Preis von jeweils 4 WM ( entspricht 5,20 €) kaufen. Dieser Sekt war aber laut Werbung inklusive!!! Aus diesem Grund handelt es sich hier eindeutig um Betrug des Veranstalters.
Es gab noch viel mehr Ungereimtheiten bei der gesamten Veranstaltung die bei solch einem hohen Eintrittspreis meiner Meinung nach nicht vorkommen dürfen. Ich möchte diese hier nur kurz auflisten:
- Einlass: Es war das totale Gedränge. Von Einlasskontrollen kann ich nicht mal annäherungsweise gesprochen werden. Man musste seine Karte abgeben und das wars. Somit ist es auch nicht verwunderlich, das es gegen 2.30 Uhr zu dem hier (http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Polizei-verhindert-Panik-bei-BigFM-Party-_arid,121428.html) erwähnten Vorfall gekommen ist.
- Wertmarken & Getränke: Es gab eine Verkaufsstelle für Wertmarken mit 4 Kassen an der ca. 2500 Besucher Wertmarken kaufen konnten. Wenn man dann endlich mal Wertmarken hatte und es auch an einer der 4 Bars zum Bestellen gebracht war war entweder der Alkohol aus oder es gab keine Becher mehr.
- Rauchen: Es wurde überall geraucht. Es waren zwar Rauchverbotsschilder aufgestellt, diese haben aber niemanden interessiert. Irgendjemand muss hier doch eigentlich dafür sorgen, dass solche Verbote eingehalten werden.
Mit dieser E-Mail fordere ich Sie auf mir bis Dienstag den 11. Januar 2011 18 Uhr mitzuteilen, wie die Entschädigung hierfür aussehen wird und wie das ganze abgewickelt werden wird.
Ich will von Ihnen keine gegenseitige Schuldzuschieberei, da Sie verantwortlich für den Gesamtablauf dieser Veranstaltung sind.
Außerdem gibt es im Netz überall Kommentare, die sich gewaschen haben. So zum Beispiel hier auf YouTube.
Wir bitten um weiteres Feedback, entweder hier als Kommentar oder gerne auch auf Facebook!


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