Archiv: Juli 2011

The Magic - Ayrton Senna da Silva

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Die Böblinger Kinos, das Seegärtle und das Meilenwerk haben für Freitag, den 29. Juli, ein einzigartiges Ereignis organisiert. Der großartige Formel1-Rennfahrer Ayrton Senna wird geehrt. Mit einem Sektempfang auf rotem Teppich werden alle Gäste, um 19 Uhr, am hinteren Eingang des Bären Kinos, also am Oberen See, begrüßt. Und auf eine exklusiven Oltimer-Ausstellung des Meilenwerks antreffen. Gegen 20 Uhr wird  Claudio Bergfeld, Center Manager des Meilenwerks, im Saal eine Empfangs -und Filmeröffnungsrede halten. Die Dokumentation “Senna - Genie. Draufgänger. Legende.”  von  Asif Kapadia konzentriert sich vor allem auf die Zeitspanne zwischen dem Jahr 1984, in dem der Brasilianer sein erstes Rennen bestritt, und 1994, als Senna bei einem schweren Unfall auf dem Circuit von Imola tödlich verunglückte.

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Beim Fahren konnte der Rennfahrerlegende keiner etwas vormachen, dabei kam es auch öffters zu öffentlichen Rivalitäten mit anderen Formel 1 Fahrern, zum Beispiel mit dem Franzosen Alain Prost, welcher in dem Film auch eine große Rolle spielt. Vor allem bei Regen konnte man den außergewöhnlichen und präzisen Fahrstil des dreifachen Weltmeisters sehen, deswegen bekam Senna von seinen Fans und den Medien den Spitznamen “The Magic”. “Er war der Beste Fahrer seiner Zeit”, beschrieb Niki Lauda den einzigartigen Formel1-Piloten. Die Dokumentation mit Bildern, TV-Auftritten und privaten Aufnahmen dieses F1-Giganten, einem entsprechendem Vorprogramm und einer späteren Gesprächsrunde an der Seegärtle-Bar ist allso definiv lohnenswert. Hier noch der Trailer zum Film als kleiner Vorgeschmack.

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Amy Winehouse im Klub 27 – R.I.P.

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Am Wochenende ist Amy Winehouse gestorben. Sie ist 27 geworden und weilt ab sofort im legendären Klub 27. Warum ich das jetzt erwähne? Weil ich dieser ehemals großartigen Sängerin im Januar 2008 eine “Freistil”-Kolumne gewidmet habe und sie darin gebeten habe noch eine Weile zu warten, bis sie sich komplett weg schießt. Vielleicht würde sie es dann ja in den Klub 27 schaffen. Krasser Scheiß, jetzt hat sie es tatsächlich geschafft! Ich hab‘ die Kleine und ihre Songs echt gemocht, leider hat sie das ganze Ding nicht auf die Reihe gekriegt, warum auch immer. Hier nochmals die Kolumne: PIG-Ausgabe Januar 2008:

KLUB 27 – AMY, BITTE WARTE NOCH

Amy Winehouse will im neuen Jahr alles besser machen. Vor allem möchte sie ihren Alltag ohne Drogen meistern und deshalb checkt sie direkt nach den Feiertagen in eine Entzugsklinik in Israel ein. Im Februar möchte sie schließlich – gesund und vor allem clean – ihr Comeback bei der Verleihung der Grammys feiern.

So steht es auf ihrer deutschen Internetseite. Ich war letztens mal drauf - also auf der Internetseite. Nicht weil mich das ganze Boulevard-Geschnatter über ihren drastischen Drogenkonsum im digitalen Blätterwald dorthin geführt hat, nein, eigentlich weil ich ihren Sound, den sie macht, ziemlich cool finde. Wirklich, das ganze Drogenproblem- und Skandalkind Winehouse interessiert mich nicht. Ich höre nur gern ihre authentischen Songs mit viel Seele. Ja wirklich.

O.k. das jeden Tag eine neue Meldung über Pete Dohertys weibliches Pendant in den Zeitungen zu lesen ist, schiebt einen schon in die Richtung und ein bißchen neugierig und sensationsgeil ist ja jeder. O.K. mir machen auch ihre dünnen Beinchen ein wenig Sorge und ihr Gesamtzustand kann auch nicht der Beste sein bei so viel Drogenzeugs. Als ich jedoch las, dass ihr eigener Vater schon ihre Grabrede geschrieben haben soll, dachte ich: oh, oh, Amy. Wäre schade, wenn du frühzeitig bei Jim, Janis, Kurt und Konsorten landen würdest. Ein paar weitere Songs für die biedere Menschheit, die deinen Lifestyle nicht versteht, sondern nur ketzerisch beobachtet und kommentiert, wie ich es gerade tue, wären doch was Feines.

Auf meiner Surftour im Netz bin ich über verschiedene Links auf den Klub 27 gestoßen. Und was passiert? Fast schon konspirative Anwandlungen beschleichen mein Hirngeflecht. Im Klub 27 sind Leute wie Jimi Hendrix, Jim Morisson, Kurt Cobain oder Janis Joplin. Sie sind alle große Musiker gewesen und alle frühzeitig an Drogen gestorben. Und - alle waren 27 Jahre alt.

Also Amy, wenn du mit deinen 24 Lenzen schon Vollgas gibst, dann warte wenigstens noch ein paar Kurven ab mit dem Kickdown und dreh noch ein paar Mal den Volumenknopf auf. Vielleicht landest du dann auch im Klub 27.

Dein Funky Professor

X-One: Joko & Klaas, Schowi etc. rocken im Sensapolis

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Mit etwas Vorlauf wollen wir hier eine Party ankündigen, die in Böblingen & Sindelfingen in Sachen Booking und Starcharakter wohl ihres Gleichen sucht. Am 17. September 2011, is ‘n Samstag Abend, steigt die X-One-Party. Gefeiert wird 5 Jahre GiroX-Tension, das junge Girokonto der Sparkasse.

Fette DJs auf zwei Dancefloors, attraktive Visuals von der Stuttgarter “Frischvergiftung“, eine Live-Cocktail- bzw. Barkeepershow und als Moderatoren und Hosts werden die beiden MTV-Stars Joko & Klaas am Start sein.

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Das PIG präsentiert und organisiert das Ding wieder (die X-One fand schon zwei Mal in der Kongresshalle statt). Dieses Mal ist das Sensapolis der Ort der Feierei, wo wir versuchen werden eine Partykulisse zu schaffen, die dem LineUp und Anlass gerecht wird.

Der Kartenvorverkauf startet übrigens genau ab heute. Tickets gibt es direkt in der PIG-Redaktion, beim Eventbüro Tickets in der Böblinger Stadtgrabenstraße und bei der Kreissparkasse, hier allerdings nur online über diesen Link. (Hier klicken!)

In Sachen DJs wird es neben Schowi von den Massiven Tönen noch einen weiteren DJ-Mainact auf dem Housefloor geben, der definitiv Starcharakter hat. Dieser wird aber erst in einigen Tagen bekannt gegeben. Unter anderem hier und natürlich in der Printausgabe des PIG im August!

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Was genau Joko & Klaas, die beiden Komiker aus dem TV und neuen Sparkassen-Werbefiguren, als Moderatoren genau fabrizieren werden, weiß ich nicht genau (mehr dazu in einigen Wochen, wenn auch der noch total geheime DJ-Act bekannt gegeben wird). Ich denke, dass die beiden aber sicher eine Menge Wortwitz und Klamauk mitbringen werden. Aber lassen wir uns überraschen. Solange könnt ihr hier die YouTube-Clips von den beiden einsehen.

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Gute Musik, bleibende Eindrücke & kleine Bredouillen vom Montreux Jazz Festival

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Ja Leute, jetzt schreib ich doch noch ein paar Zeilen von meinem Trip in die neutrale Schweiz und dort an einen sicher sehr schönen Flecken Erde, der sich besonders zu dieser Zeit (Anfang Juli) für einen Besuch eignet.

Es war ein Traum von mir, mal in Montreux rein zu spickeln, beim legendären Jazzfestival. Nun mit einigen Tagen Abstand und etwas mehr Zeit, wird es also doch Zeit um zu berichten. Und zwar unter anderem weil mich zwei tolle Künstlerinnen dazu zwingen, die ich dort mehr oder weniger verpasst habe, obwohl ich nur 20 Meter von ihnen entfernt bei anderen tollen Künstlern war. Hier nun meine Eindrücke, Tipps und Yeaaaahs!

Nachdem wir (Dr. L. Eder aus der PIG-Redaktion und meine Wenigkeit) am Samstag Mittag (2. Juli) ganz gemütlich in etwa 10 Minuten – entspricht ein Mal anhören der Extended Version von Nina Simone‘s “Sinner Man” – an den Genfer See gepeitscht sind, haben wir erst einmal unsere Unterkunft bezogen (siehe oben). Etwas bescheiden, aber O.K. zum pennen reichte es aus. Yeah! Danach haben wir uns direkt an unseren Swimming Pool (den Genfer See) geflackt, den Ausblick genossen und ein Bierle gezischt. Yeah! Wunderbarer Platz, um den Tag zu genießen und sich auf den Abend in Montreux zu freuen, für den wir zwar keine Tickets hatten, aber egal.

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Nun wir wussten nicht, wie das Ding so abläuft und ausschaut, aber es ist tatsächlich der Hammer das Montreux-Jazz-Dingens. Sehr viel los und doch beschaulich vor grandioser Kulisse. Stimmung zwischen anspruchsvollem Jazz-Flavour und kleinem Volksfest. Neben den beiden kostenpflichtigen Hauptkonzerthallen (Miles Davis Hall und Auditorium Stravinski – das sind mal Namen! Nicht wie Signal-Iduna-Park oder so‘n Scheiß!), wo auch die Main-Acts spielen, gibt es viele Nebenschauplätze wie den Parc Vernex, wo “Music in the Park” mit gemütlichen Open-Air-Konzerten läuft, das Montreux Jazz Café, wo es sehr coole Newcomer-Konzerte gratis gibt oder das Studio 41, wo hauptsächlich House oder andere elektronische Clubmusik von DJs gespielt wird, oft mit Live-Elementen versehen. Dazu gibt es Schiffe und Züge mit Workshops oder Wettbewerben. Leider habe ich keine Bilder von den Kulissen, dafür ein kleines Video als Einblick gefunden.

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Auf jeden Fall, kann man gar nicht alles sehen und hören. Deshalb kamen natürlich auch wir in die Bredouille. Nicht an diesem Samstag Abend, aber am Sonntag, als wir Tickets hatten für Bilal, Aloe Blacc und Raphael Saadiq in der Miles Davis Hall. Ich hatte zudem einen Easy Day Pass (war ein Geschenk) oder so ähnlich, mit dem ich auch ins Auditorium Stravinski konnte. Dort spielten B.B. King, Santana, Randy Crawford und einige Legenden mehr. Leider zeitgleich. Blöd. Schade. Assi. Aber immerhin, ich konnte die erste halbe Stunde B.B. King sehen und bin dann rüber gehetzt (1 Minute laufen) zu den drei Soul-Buben, wo Bilal so la la war und der gute Aloe Blacc uns weggerockt hat, dass es kracht. Am Nachmittag sah ich übrigens zufällig, dass Selah Sue (auf die Kleine hatten wir hier schon vor einem Jahr hingewiesen) im Jazz Cafe spielt und ich so: Yeah! Dann sah ich, dass sie zur selben Zeit spielt wie Mr. Saadiq und ich so: “Neeeee!” Das Ergebnis war dann, dass ich Mr. Saadiq den Vorzug gab, denn dafür hatte ich ja auch das Ticket und die kleine Selah Sue habe ich sausen lassen. Dafür hier ein kleiner YouTube-Ausschnitt und  ein Plattenkauftipp, denn ihre erste Platte ist seit März draußen und ist ziemlich gut.

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Nur ein Mal, zwischen Aloe Blacc und Raphael Saadiq bin ich doch kurz runter ins Jazz Café (war praktisch im EG drunter) und sah dort eine junge Dame mit krasser Stimme auf der Bühne. Es war nicht Selah Sue: “Spielt erst nachher”, stellte sich aber heraus. O.K. Ich wieder hoch zu Dr. L. Eder, um Raphael Saadiq meine Ehre zu erweisen und zu sehen ob er rockt. Gerockt hat er zwar schon, aber entweder waren wir schon zu müde oder zu alt um mit zu rocken oder er hat‘s nicht ganz so geschafft, die Zuschauer zu catchen wie Aloe Blacc.

Nun denn, gestern bin ich auf iTunes zufällig auf Imany gestoßen. Diese Imany mit wirklich krasser Stimme ist eine Mischung aus Ayo und Grace Jones, würde ich sagen, und spielte im Jazz Café vor Selah Sue, als ich runterspickelte und ich habe sie spielen und stehen lassen. Yeah! Tolle Geschichte, oder! Warum ich das erzähle? Man kann nicht alles haben im Leben, man muss sich entscheiden. Jeden Tag! Hier noch ein kleiner Imany-Einblick:

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Tja, das war‘s. Wirklich schön. Tolle Atmosphäre am Genfer See, tolle Musiker und interessantes Publikum von ganz jung bis wirklich alt. Und wenn man dann noch so eine Unterkunft wie wir abcheckt, dann war das ganz sicher nicht der letzte Besuch.

Für Kurzentschlossene übrigens noch ein kleiner Tipp: Morgen ist der vorletzte Tag des Festivals und die Acts sind ganz O.K. Yeah!

Liza Minelli spielt in der Miles Davis Hall und im Auditorium Stravinski  feiert das legendäre Hip Hop-Label Tommy Boy 30. Geburtstag mit House of Pain, Naughty by Nature, Afrika Bambaataa, Coolio, Digital Underground und Prince Paul. Ich glaube ich fahr hin! Viel Spaß vielleicht sehen wir uns!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus der Lounge des Auditorium Stravinski, die etwas Flughafenatmo versprühte. Salut Montreux, bis bald!

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Ueber Mut - Engagiert. Couragiert. Kontrovers.

Die Aktion Mensch startet zum vierten Mal ein Filmfestival. Nach „Ueber Arbeiten“, „Ueber Morgen“ und „Ueber Macht“, läuft seit November 2010 „Ueber Mut“. Bis Dezember 2011 wird das Festival in 100 verschiedenen Deutschen Städten stattfinden und zeigt in einem dreitägigen Programm zehn verschiedene internationale Filme, von Menschen, die unsere Gesellschaft verändern oder ihre Träume leben wollen – gegen alle Widerstände. Mit dem Untertitel „Engagiert. Couragiert. Kontrovers.“ sollen das Gesehene die Zuschauer zur Diskussion anregen und zu gesellschaftlichem Engagement motivieren.

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Die Mischung aus Spielfilmen und Dokumentationen wie „Eine flexible Frau“ (Trailer oben) oder  „Fritz Bauer – Tod auf Raten“ (Trailer unten) geben diesem Filmfest eine große Spannbreite und Abwechslung. Nach den meisten Vorstellungen von ueber Mut gibt es Filmgespräche, in denen sich das Publikum mit Regisseuren und Protagonisten der gezeigten Filme oder mit kompetenten Gesprächspartnern austauschen kann. Am Mittwoch, den 13. Juli startet dieses Event in Sindelfingen und zum Eröffnungsfilm „Eine Flexible Frau“ und der darauf folgenden Gesprächsrunde wird die Regisseurin Tatjana Turanskyj anwesend sein. Auch Regisseurin Ilona Ziok wird am 15. Juli wenn ihre Dokumentation über Fritz Bauer gezeigt wird zu Gast sein um Fragen und Eindrücken entgegen zu nehmen.

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Der Fokus – Forum Kultur Sindelfingen e.V. hat dieses Jahr das Event für Sindelfingen koordiniert. Im Schubartsaal, beim Café Paletti und der Stadtbiliothek Sindelfingen, werden die Filme, Gesprächsrunden und das Beisammensein vom 13. Juli bis 17. Juli stattfinden. Das Programm und weitere Informationen findet ihr hier.

Danemi Omar “Apokalypse”

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Schon im Juni-Pig haben wir die neue Platte von Danemi Omar angekündingt. “Apokalypse” heißt das gute Stück, in dem es laut dem Böblinger Rapper “im Vordergrund um die Offenbarung und Enthüllung in allen Lebensbereichen” geht. Im Hadel gibt es das Album zwar nicht zu kaufen, aber das PIG hat vier CD’s zum Verlosen für euch. Also, wer eines der Alben haben möchte, einfach diesen Post kommentieren oder ‘ne Mail an box@pig-bb.de schicken.

Hier noch ‘ne Hörprobe und  das aktuelle Video zum gleichnamigem Song “Apokalypse”.

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Freiraum After the Stadtfest

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Heute Abend wieder DJ-Action im Freiraum. Könnte nach dem Stadtfest genauso wie morgen ganz interessant werden.

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PIG im Juli

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So sieht das PIG im Juli aus. Mit 96 Seiten um einiges dicker und wie immer sehr informativ und unterhaltend. Viel Spaß!


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