Day and Night Festival 2011
Wie wir soeben erfahren haben wird im August 2011 das Day and Night Festival wieder nach Sindelfingen kommen. Diesmal wahrscheinlich mit ein bisschen mehr Organisation, aber dafür mit genau soviel guter Musik und Fun.
Wie wir soeben erfahren haben wird im August 2011 das Day and Night Festival wieder nach Sindelfingen kommen. Diesmal wahrscheinlich mit ein bisschen mehr Organisation, aber dafür mit genau soviel guter Musik und Fun.
Letzten Donnerstag hat die Polizeidirektion Böblingen aufgrund eines anonymen Hinweises eine private Cannabis Aufzucht entdeckt. In Holzgerlingen züchtete ein Mann für mehrere Monate in seiner Wohnung Cannabis. Anhand eines Durchsuchungsbeschlusses konnten die Ermittler die Wohnung kontrollieren und fanden 58 Cannabis Pflanzen und mehrere hundert Gramm Marihuana. Der 41- Jährige war bei den Ermittlern davor schon wegen mehreren Rauschgiftdelikten bekannt. Als sie unbemerkt seine Wohnung durchsuchten, fiel den Polizisten seine persönliche Plantage erst gar nicht auf, erst durch ein Loch in der Rückwand seines Kleiderschrankes wurden sie auf das gut versteckte Nebenzimmer aufmerksam, dass mit künstlichem Licht und Belüftungsanlage eingerichtet worden war. Kurz nach dem Fund wurde der Tatverdächtige festgenommen und ein Haftbefehl wurde gegen ihn erlassen.
Wir schreiben das Jahr 2010 und Google Street View steht in den Startlöchern. Seit 2007 fotografieren fleißige Helferlein des Internet-Giganten in der Weltgeschichte herum (wir berichteten!!!), um der bequemen Menschheit in Zukunft auch noch das Spazieren zu erleichtern. Einfach ins Internet und virtuell durch die Straßen schlendern. Geil, oder? Das Programm ist inzwischen soweit, dass man in Paris bereits die verpixelten Hintern ahnungsloser Touristen bestaunen kann. Und den Eifelturm. Nordic-Walking war gestern, „Cyber-Walking“ heißt der Volkssport von Morgen. Auch in Deutschland, denn die zwanzig größten Städte unserer Bundesrepublik will Google für den aerophoben Konsumenten zugänglich machen. Unter ihnen eben auch Stuttgart. So kann man sich vielleicht künftig den Eintritt in die Wilhelma sparen. Im Netz vor dem heimischen PC laufen die süßen kleinen Tigerchen nie weg und man kann sie sogar gefahrlos streicheln. Ach, herrlich. Wenn da nur nicht immer diesen blöden Datenschutz-Futzis wären, die sich nun aufplustern, wie Uli Hoeneß bei der Hauptversammlung und von Datenklau und Eingriff in die Privatsphäre reden. Spielverderber.
Google Streetview ist wirklich gut. Wenn ihr das nicht glaubt, dann schaut doch mal auf der Homepage nach. Unter www.google.de/streetview wird man erkennen „Wozu ich Street View brauche“. Und da erscheint neben anderen ganz tollen, überzeugenden und wirklich lebenswichtigen Punkten (wie zum Beispiel, dass ihr eurer Familie zeigen könnt, wo ihr lebt) an drittletzter Stelle unter „Umweltschutz“ folgendes Argument. Haltet euch fest:
„In vielen Bereichen (z. B. Stadtplanung, Wohnungssuche) wird durch den “virtuellen” Besuch vor Ort via Street View ein “physischer Vor-Ort-Termin” überflüssig. Dies spart Zeit, Kosten und leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz.“
Klimaschutz? Na dann ist ja alles in Ordnung. Fotografiert meine Bude, mein Auto und mein Kind, dass im Garten spielt. Ich schütze die Umwelt. Und die haben Recht, wozu ein Haus besichtigen, dass ich eventuell kaufen möchte. Reicht doch völlig aus, wenn ich mir die Pixel-Fassaden des neuen Heims vom Sofa aus anschaue. Innen wird schon alles passen. Ich schütze die Umwelt.
In diesem Sinne, Waidmannsheil und wir sehn uns… auf Google Street View.
PS: Wer sich übrigens gegen den Datenklau wehren, äh ich meine, dem Umweltschutz verwehren möchte (und wer will das schon), kann bei Google einen Antrag einreichen, dass die eigenen vier Wände im Programm unkenntlich gemacht werden. Das Datenschutzzentrum Schleswig Holstein stellt dafür einige hilfreiche Infos und Tipps bereit. Laut Google werden die Bilder dann auch ganz wirklich ohne Spaß gelöscht. Echt.
PS2: Im Video oben sieht man halt, wie das dann so aussieht. So ne Stadt. Und so ein fetter Fleck Vogelschiss auf der Google-Cam. Natürlich kursieren auf Youtube schon Unmengen an Videos die Fehler oder witzige Szenen in Street View zeigen.
Am Samstag war also das Heimspiel der Fantastischen Vier in Stuttgart, präsentiert von der Gastronie Grandl GmbH. Gut war’s, habe ich aus sicheren Quelle gehört, denn ich selber war nicht dort. Warum nicht? Weil mir sechzig Euro für ein unbestreitbar auf kommerziellen Schienen fahrendes Möchte-gern-Hip Hop-Festival ein bisschen zu viel sind. Offenbar nicht nur mir, denn wie heute in den Stuttgarter Nachrichten nachzulesen ist, waren gerade einmal 15 000 Besucher am Start. Letztes Jahr waren es 60 000. Schwach, könnte man jetzt sagen, aber was diesen 15 000 geboten wurde, war auch nicht stärker. Natürlich sind Ich+Ich nicht übel und Milow sogar von internationalem Format, aber doch irgendwie nicht das, was man erwartet, wenn die legendären Fantas zu einem (so hieß es doch offiziell, oder?) Hip Hop Festival einladen. Da stimmt doch etwas nicht und um so trauriger, oder sagen wir enttäuschender finde ich es, wenn ich nun heute lesen muss, wie die Zeitung Michi Beck zitiert: „Nächstes Jahr sind wir unter Garantie nicht dabei.“ Schade, denke ich im ersten Moment. Eine Sauerei, im zweiten. Denn irgendwie scheint nun doch diese Theorie bestätigt zu sein, die vor dem Konzert der ein oder andere Hip Hop-Head im Kopf hatte, keiner aber so richtig wahr haben wollte. Es ging eben doch nur um die Kohle.
Doppelt soviel „Besucher wären nötig gewesen, um schwarze zahlen zu schreiben“. Und jetzt? Wollt ihr uns die Schuld geben? Dass wir für sechzig Euro lieber auf die Hip Hop Open gehen, selbst wenn sie nicht stattfinden, oder wir uns lieber vier mal euer Album kaufen? Das ist nämlich richtig gut, da wird das geboten, für was ihr steht. Geilen, poppig-rockigen Hip Hop mit genialen Texten und viel Fantasie.
Wollt ihr dem Wetter die Schuld geben? Ja gut, die vier, fünf Tropfen haben vielleicht vier oder fünf Fans davon abgehalten diesen Tag mit euch zu feiern. Mehr aber auch nicht. Denn ein geiles Hip Hop-Konzert lässt sich keiner aus dieser Subkultur (wie sie in den Stuttgarter Nachrichten betitelt wird) entgehen. Wenn denn auch was geboten ist. Und Milow zählt in diesem Fall nicht.
Also machen wir es wie in eurem Song. Wir geben euch die Schuld. Wer 2009 zum zwanzigjährigen Geburtstag so ein geiles Konzert gibt, dann den Fans die Hoffnung macht, so etwas zu wiederholen, die “Szene” in Stuggi wieder aufleben zu lassen, Back to the Roots - was auch immer - und ein echtes Hip Hop-Fest auf die Beine zu stellen, den Fans dann aber ein zusammengeschustertes “Chartstürmer-Nicht-Hip Hop-Line Up” vor die Nase setzt, sollte sich nicht wundern, wenn die echten Fans zu Hause bleiben. „Gebt uns ruhig die Schuld, den Rest könnt ihr behalten.“ Was wir behalten? Ein bisschen Enttäuschung, ein geiles neues Album (vier mal in unserem Schrank), die Erinnerung an ein geiles Heimspiel 2009 und an einundzwanzig Jahre geile Musik. Naja, so sind die Zeiten im Business. Da muss man nehmen, was man bekommt, also, was woll’n wir noch mehr.
Als ich vorhin die Sun Snacks Stapelchips-Packung geöffnet habe, musste ich mich schon kurz wundern, warum die Kollegen aus der Chipsfabrik solch eine zu große Packung für so wenig Chips verwenden. Es gibt sicher mehrere Möglichkeiten. Aber ganz bestimmt nicht, um zu schummeln und den Konsumenten zu verarschen. Neeeeeeeeeeeein!
Mein Freund Nene hat vor dem Spanien-Spiel auf seinem Facebook-Profil total keck dieses tolle Video gepostet. Wirklich schön wie sich unsere spanischen Freunde da, die deutsche Polonaise kopierend, freuen, doch leider ist das Ganze zwei Jahre her und die Schweizer Berge sind sehr hoch … und der WM-Gipfel liegt noch etwas höher. Aber 93% Ballbesitz sind auch ein Trost.
Nun denn. De facto haben die Schweizer gerade eben den Spaniern die Eier etwas eingequetscht, wenn ich das so sexistisch formulieren darf und ein erstes Kapitel dieser WM ist zu Ende. Der 1. Spieltag, wenn man das so nennen will, dieser WM geht zumindest nach einer Punktwertung und auch nach Toren und Sympathien, in Sachen Tempo, Kreativität, Spielintelligenz und natürlich in auch der Disziplin Disziplin an Deutschland. Strike. Das mag meinem Kollegen und Freund Dr. L. Eder nicht unbedingt passen, aber das ist im Prinzip auch ziemlich schischke. Bisher hat die WM bis auf den Vuvuzela-Aufreger nicht viel zu bieten. Das WM-Thermometer weigert sich nicht nur beim Funky Professor einen Schub zu tun. Irgendwie rockt das Ganze nicht so richtig. Kaum Tore, langweilige Spiele, Taktik statt Tempo und dannsetzen die Brasilianer dem Ganzen gesztern noch die Krone auf. Ein grandioses 2:1 gegen den Angstgegner aus Nordkorea. Atommacht hin oder her, die Selecao hat gespielt wie eine zweitklassige Drittligamannschaft aus Finnland.
Ich muss sagen die Afrikaner tun mir fast etwas leid. Mann kann nur hoffen, dass der ganze Krempel, den die Teams bisher abgeliefert haben, ab heute Abend Geschichte ist und das Taktieren und der Angsthasenfußball aufhört. Ansonsten boykottiere ich den Rest der WM einfach. Ich besuche Museen, gehe mit meiner Frau neuseeländisch essen oder schau mir alte Tierdokus auf 3sat an. Wo simmer denn? Des kanns ja wohl net sein, oda? Jetzt kommen bestimmt so ‘n paar Experten und verweisen auf die Eingewöhnungsphase, den neuen Ball, die Akklimatisierung und die Angst vor dem Schwarzen Mann. Is klaaaaaaar! Hoffentlich fliegen die Franzosen, Italiener, Engländer und Spanier alle in der ersten Runde raus. Bamm, ab nach Hause, Fresse halten, runterschalten. Also, wir werden sehen, Spaß beiseite, das Spiel dauert bis zu 95 Minuten, der Ball ist viel runder als sonst und der Bessere gewinnt eben doch immer. In diesem Sinne, Freunde des etwas anderen Fussballjournals, Nene “Alonso” und Konsorten, bis denne, ich freu mich auf den zweiten Spieltag!
Blumentopf, meine persönliche Lieblingsdeutschhiphopband, bringt am 4. Juni ihre neue Platte raus: “Wir”. Ich werde “Wir” wie alle anderen Blumentopfplatten sofort kaufen, denn das Snippet (höre unten, siehe und höre oben) hört sich really gut an, wie immer bei den Münchner Jungs. Ach so hier noch ‘n Link zum Video der ersten Single: “Wir”. Jaaaaa, es sind im Hip Hop nicht nur die engen Hosen und schwarzen Lederjacken wieder zurück, nein auch der Rock und Run-DMC sind bäck. Oder waren sie nie wäck? Listen Up!
Los geht’s also hier am Hauptbahnhof in Stuggi. Unspektakuläre Verabschiedung von der Familie: „Also ge, ich bin dann mal weg…bis denn, dann.“ Rein in den Zug, Fensterplatz ohne Fenster, neben einem durchaus freundlichen, wenn auch ein wenig aufgedrehten, Ex-Achtundsechziger (verdient jetzt in der IT-Branche seine Blumen, wohnt in Hannover und hat ein iPhone, ja), nach einer guten Stunde wieder raus und dann steh ich halt da. Frankfurt Flughafen. Hab ich ein Glück, dass der nicht groß ist. Zum Glück wird da auch nicht überall umgebaut. Klasse.

Hart wie ich bin, schlag ich mich halt so durch, checke ein - „So Herr Eppler, einen guten Flug“ - und warte letztendlich auf die so genannte Boarding-Time. Dabei komme ich mir leider vor, wie bei Roland Emmerich. Ich allein am Gate, über die Bildschirme flackert eine Katastrophenmeldung nach der anderen. Vulkan in Island spuckt, in China bebt die Erde, furchtbar. Ich flieg ja nach Argentinien, da ist bestimmt alles in bester Ordnung. Und ab geht’s in den Flieger.

„On the cloud of unknowing, my world seems open“, klingt es aus meinen Kopfhörern (Von den Gorillaz, neue Platte ist grandios, nebenbei), als der riesige Vogel mit mir an Bord die Wolkendecke über Frankfurt durchbricht und einen gigantischen Blick freigibt. Ein unendlich scheinendes weißes Bett unter einem strahlend blauen Himmel. Weltklasse, denk ich mir, jetzt geht’s los. Ich sitz in einer Boing 777 in Richtung Washington um von dort noch einmal ein Stückchen weiter nach Buenos Aires zu fliegen (dann noch weiter ins legendäre Córdoba, aber dazu die nächsten Tage mehr). Drei Monate einfach weg, was neues sehen und erleben, mein Spanisch bisschen pushen und was sich halt sonst noch so ergibt (Heiraten in Argentinien, Rinder züchten, und so weiter – man weiß ja nie). Ach ja, arbeiten werde ich dort auch ein wenig. Kaum habe ich meinen Hintern in mein Plätzle am Fenster gedrückt, gibt es schon einen Willkommens-Snack: Mini Prezels - ha desch aber lieb.

Erste wirkliche Hürde ist dann das Abendessen, quasi ein Festmahl auf ca einem Quadratmeter. Gut, Festmahl ist vielleicht ein wenig übertrieben. Die Pasta (sieht aus, wie eine aus Resten zusammen geschusterte Pampe, schmeckt auch genauso) hat die Konsistenz wie normalerweise eine Butter. Diese wiederum ähnelt einem Stein. Das Brötchen, siehe Butter. Der Salat schmeckt wie Autoreifen, die Salatsoße, ach egal.

Als ich das Besteck auspacke, kommt mir der Gedanke, dass eigentlich alle Sicherheitsvorkehrungen überflüssig sind, denn mit diesem Messer kann man locker die Crew-Mitglieder abstechen und den Vogel kidnappen. Als ich gerade die feindliche Übernahme der Boing starten will, bricht das Messer dann doch ab. Wie? Butter und Brötchen waren zu hart.

Das Essen gehört definitv nicht zu den Stärken der United Airlines. Genau so wenig übrigens wie die Deutschkenntnisse der Bord-Crew und die technische Versorgung an Bord: Mein Bildschirm streikt die kompletten achteinhalb Stunden Flug und ich muss auf „Public Enemies“ und „Der Informant“ verzichten. Skandal. Also konzentriere ich mich eben weiter auf die Aussicht. Die lässt mich nicht im Stich. Oder ich beobachte meinen Nachbarn, der ist auch ganz amüsant. Auf Dauer doch alles langweilig, ich gönne mir „Gesetz der Rache“ auf meinem Laptop. Sehr guter Film, die letzten zwanzig Minuten muss ich mir allerdings aufheben, Landeanflug. Nocheinmal „Cloud of Unknowing“ bevor wir vom Himmel in die amerikanische Seifenblase eintauchen. Unendliche Anhäufungen ein und der selben Häuser. Hat aber Irgendwie was schönes, harmonisches – eine Seifenblase eben.
Washington, die Sonne ist gerade am Untergehen und meine Uhr zeigt 1:10 Uhr morgens. Ich bin verwirrt. Nach dem Essen gab es jedenfalls wenig Spektakuläres im Flieger, der Kollege neben mir hat ein bisschen geschnarcht, mehr nicht. Und so sitze ich jetzt nach gefühlten 46,5 Stunden Flug und 32,5 Stunden Warten an der Sicherheitskontrolle (Ich kann die Sicherheitsanweisungen nun in vier verschiedenen Sprachen auswendig wiedergeben) an Gate C7, bereit für den Abflug nach Buenos Aires. Flugzeit: 10,5 Stunden. Na dann…
PS: Ich hoffe ich verpenne den Sonnenaufgang nicht, ein wunderschöner Anblick. Wir werden sehen.
Fast eine Woche gab‘s hier keine News. Solange wie noch nie, seit unsere neue Website am Start ist. Lag an der stressigen PIG-Print-Abgabe (kommt morgen) und an anderen total wichtigen Dingen. Aber interessiert euch ja nicht, ihr wollt gefüttert werden. Nun, hier gibts mal ne richtig krasse weltbewegende Info.
In der Schweiz, genauer gesagt in Cern simulieren die Forscher seit einiger Zeit den Urknall. Zwei Protonenstrahlen sollen da heute, trivial gesagt, aufeinander treffen (Einer von den Cern-Experten sagte, es sei so, wie wenn zwei Nadeln von Amerika und Europa aus abgeschossen werden, und sich dann treffen sollen). Die Cern-Experten bestreiten, dass die Sicherheit nicht gewährleistet ist. Kritiker befürchteten nämlich, dass schwarze Löcher entstehen könnten und unsere schöne Welt auffressen. Na denn, hoffen wir mal das das Ding nicht in die Binsen geht. Hier könnt ihr per Webcam aus vier verschiedenen Kameraperspektiven dabei sein, wenn der Urknall geklont wird.
P.S. Gerade eben 12.58 Uhr gab‘s fett Jubel vor Ort. Also da muss irgendwas toll hingehauen haben. Yeah!
Update: War tatsächlich ein Erfolg! Die Schweizer haben‘s halt drauf.
So sieht‘s aus bei Dracula zu Haus‘. Alle sind gut drauf und haben gute Laune. Is‘ auf jeden Fall mal ‘n Urlaub wert (als Alternative zur Pauschalreise in die Türkei). Raften in den Karpaten oder irgendwie sowas!
Und so auch! Auch die Kids auf der Straße sind total gut drauf! Die würden sich aber, glaube ich, freuen über zwei Wochen Pauschalreise all inklusive in der Türkei.
Und Ciprian … Naja, große Fresse vor der EM damals, wenigstens haste jetzt auf‘m Wasen bissle Gas gegeben!
Dank unserer Kolumnistin Janina und einem Facebook-Link auf ihrem Profil bin ich auf dieses wunderbare Video (schon etwas älter, dafür umso schöner) gestoßen (erinnert an Outkasts “Hey Ya”). Von mir aus soll die Dame, die bei Puffy auf Bad Boy gesignt ist, aber noch 1000 solcher Teile rausbatschen. Die Dame aus Kansas City (so steht‘s in ihrer Bio) wollte einst nach Holland und ist nachdem ihr Anschlussflug in Atlanta Verspätung hatte, dort hängengeblieben. Sie hatte so ein Gefühl, dass das richtig wäre, weil dort so kreative Leute wie Outkast zu Hause sind. Crazy Madame, crazy Mucke! Euch eine ebenso crazy Woche!
Nach ersten Meldungen liegt Lützner mit 56 % relativ klar vorn. Paust liegt bei 43 %. Noch sind zwar nicht alle Stimmen ausgezählt. Das Ergebnis wird gegen 19 Uhr erwartet. Wir bleiben dran!
Update: Nach 30 Wahlbezirken gleiches Ergebnis!
Update 2: Nach 40 von 49 Wahlbezirken gleiches Ergebnis!
Update 3: Nach 43 von 49 Wahlbezirken gleiches Ergebnis!
Mir fehlen die Worte. Das ist wohl das beste, und vor allem das ehrlichste Interview, dass ich je genießen durfte! Und genau darum geht es, ums Genießen. Ursprünglich war die Frage ja eigentlich, was die Leute denn vom Schneechaos halten. Aber der nette Herr ab 0:40 min schweift dann doch ein wenig aus. Schaut es euch an und genießt es…
…und denkt immer daran “An Rausch isch besser wie a Fieber, der vergeht schneller!”
Einen überdimensionalen riesengroßen herzlichen Dank an die Jungs von Kessel.tv, über die ich auf den Typen aufmerksam geworden bin. Hat mir den Tag gerettet!
Grade bekam ich einen Anruf von einer Dame der Deutschen Telekomm. Ich war wirklich gut gelaunt und deshalb melde ich mich also freundlich und fröhlich mit Namen und einem schönen Guten-Morgen-Gruß. Die junge Dame, ich schätze 24 Jahre, freut sie sich direkt mich persönlich an der Strippe zu haben und ohne große Foskeln legt sie los. Etwas zu hektisch für mein Gefühl. Etwas zu schnell gesprochen, leicht französischer Akzent, ich würde sagen fast etwas lasziv. Vielleicht hab‘ ich mir das aber auch nur eingebildet. Auf jeden Fall wollte sie irgendein Einverständnis von mir, dass die Telekomm und T-Mobile (irgendwie sollen da zwei Firmen zu einer werden oder irgend so was) mich über die neusten Entwicklungen auf dem medialen- und kommunikativen Markt informieren dürfen. Also, die Jungs wollen mich mit Werbung zuballern. Besonders lustig ihre Aufzählung der Informationskanäle: E-Mail, Telefon, Post, SMS, MMS, und und und, bla bla bla. Sie hat sogar Dinge genannt, die ich gar nicht kannte.
Und dann hat sie gesagt: “Dafür muss ich jetzt eine Bandaufnahme starten, damit ich ihre Aussage belegen kann. Sind sie damit einverstanden?Sind sie bereit?”
Und ich so: “Nee.”
Sie so: “Wie bitte?”
Ich so: “Neeeeeeeeeeee.”
Sie so, mit verändertem Tonfall: “Wir müssen die Bandaufnahmen aber machen, sonst bringt uns das nichts.”
Ich so: “Ja, schön. Bei mir starten sie das Band aber bitte nicht.”
Sie so: “Wir müssen das aber aufnehmen, damit wir …”
Ich so: “… das Band bleibt aus.”
Sie so, leicht gereizt: “So können wir aber kein Kundengespräch fühern.”
Ich so: “Schön, ich wollte ja auch kein Kundengespräch. Haben nicht sie gerade angerufen?”
Und dann hat sie aufgelegt. Ohne Zögern: zack, bumm, krach, tüt tüt tüt!
Der jungen, noch entwicklungsfähigen jungen Dame fehlte, glaube ich, einfach die Ruhe und Grundfreundlichkeit. Dabei war ich wirklich sehr freundlich, ich wollte nur nicht, dass die Agenten meine Stimme aufnehmen. Das ist alles. Naja, wahrscheinlich eine dieser Nachwuchstelefonistinnen, die das verbale Kurzpassspiel nicht beherrschen. Es fehlte ihr einfach die Ruhe am Ball. Ein klein bisschen Druck und zack Ballverlust. Bin mal gespannt, wann der nächste Anruf kommt, um den Kunden zufriedenzustellen. Wahrscheinlich von einer alten ausgefuchsten Kommunikationstrainerin. Ich freu mich auf jeden Fall immer auf die netten Gespräche.