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Zu Besuch bei Hans Holczer

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Das PIG war zu Besuch bei einem der momentan bekanntesten Sportpersönlichkeiten aus dem Kreis. Hans Holczer aus Herrenberg stand uns zwei Stunden Rede und Antwort für ein Interview, das in der September-Ausgabe des PIG erscheint. Der ehemalige Gerolsteiner-Teamchef, der seit einigen Jahren eine der bedeutendsten Figuren im deutschen Radsport ist, wird im September wieder als Lehrer an seiner alten Schule in Böblingen (Friedrich-Schiller-Realschule) unterrichten. Es wird im viel Spaß machen, wieder als Lehrer zu arbeiten, sagte er, aber das Leuchten in den Augen und das Sprudeln der Worte war ungleich größer, als die Themen sich um den großen Radsport drehten, an dessen Rad er eine Dekade erfolgreich drehte. Der Radsport hat viel mitgemacht in den letzten Jahren und so war auch Hans Holczer - man könnte fast sagen - beim Aufstieg und Fall dieser Sportart dabei und zwar mittendrin. Und nicht nur wir hatten den Eindruck, sondern Herr Holczer bestätigte selbst, dass ein entsprechendes Angebot und Konzept ihn wieder in die Fänge des Radsports locken würde.

Es war auf jeden Fall ein sehr nettes und lockeres Gespräch, in dem er viele Anekdoten und Geschichten natürlich auch zu dem dominanten Thema Doping erzählt hat. Ja, erzählen kann er, das haben wir nicht nur in den zwei Stunden erlebt, in denen wir in Herrenberg vorbei schauten, schließlich hat er erst vor kurzem ein Buch zu seinem Leben mit, im und für den Radsport veröffentlicht:

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“Garantiert Positiv” heißt es und dürfte nicht nur fürt Radsportfans interessante Einblicke in das Leben des Hans Holczer und das Tour-Leben des Radsportzirkus gewähren.

Sommer bleibt bis Ende 2012

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Erst vor einigen Tagen habe ich Georg Sommer kennen gelernt, als wir mit ihm bei einem Termin zusammen saßen. Und ich muss sagen, dass der Geschäftsführer der CCBS ein sehr angenehmer Gesprächspartner und offen für neue Ideen und neue Spuren ist. Zudem habe ich eine gute Prise Humor über den Tisch huschen sehen.

Gestern kam dann eine Pressemitteilung herein geflattert, in der zu lesen war, dass Herr Sommer nun bis Ende 2012 auf diesem Posten bleibt. Dies bestätigte der Aufsichtsrat der CCBS.

Er möchte das Konstrukt CCBS kontinuierlich weiter entwickeln und wünscht sich eine gute nachbarschaftliche Beziehung zum Beispiel mit Leonberg, sowie eine insgesamt gemeinsam auftretende Kultur- und Eventregion: ”Die Bürger müssen von der Notwendigkeit unserer CCBS überzeugt sein, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Nicht wir stehen im Mittelpunkt, sondern die Besucher unserer Veranstaltungen, die Bürger, die Kunden, die Veranstaltungen in unseren Häusern buchen und die Organisationen unserer Städte.” Georg Sommer, der Quereinsteiger in diesem Thema ist, meint zudem: “Vielleicht ist dieser neue Blick, verbunden mit der Erkenntnis, man ist nicht deshalb der Chef, weil man alles am besten weiß, gerade richtig um Neues zu entwickeln und eingefahrene Gleise zu überdenken.“

Georg Sommer ist 58 Jahre alt, Familienvater und lebt in Sachsenheim. Er ist mit Familie und Freunden oft in seiner neuen Heimat, um auch die „familiäre“ Verbundenheit mit der Region zu zeigen. Sein Motto für die Zukunft lautet: Nicht Alles ist umsetzbar, aber Vieles ist möglich, wenn gemeinsam nach Lösungen gesucht wird und eine Win-Win-Situation entstehen kann.

Gebt uns ruhig die Schuld!

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Am Samstag war also das Heimspiel der Fantastischen Vier in Stuttgart, präsentiert von der Gastronie Grandl GmbH. Gut war’s, habe ich aus sicheren Quelle gehört, denn ich selber war nicht dort. Warum nicht? Weil mir sechzig Euro für ein unbestreitbar auf kommerziellen Schienen fahrendes Möchte-gern-Hip Hop-Festival ein bisschen zu viel sind. Offenbar nicht nur mir, denn wie heute in den Stuttgarter Nachrichten nachzulesen ist, waren gerade einmal 15 000 Besucher am Start. Letztes Jahr waren es 60 000. Schwach, könnte man jetzt sagen, aber was diesen 15 000 geboten wurde, war auch nicht stärker. Natürlich sind Ich+Ich nicht übel und Milow sogar von internationalem Format, aber doch irgendwie nicht das, was man erwartet, wenn die legendären Fantas zu einem (so hieß es doch offiziell, oder?) Hip Hop Festival einladen. Da stimmt doch etwas nicht und um so trauriger, oder sagen wir enttäuschender finde ich es, wenn ich nun heute lesen muss, wie die Zeitung Michi Beck zitiert: „Nächstes Jahr sind wir unter Garantie nicht dabei.“ Schade, denke ich im ersten Moment. Eine Sauerei, im zweiten. Denn irgendwie scheint nun doch diese Theorie bestätigt zu sein, die vor dem Konzert der ein oder andere Hip Hop-Head im Kopf hatte, keiner aber so richtig wahr haben wollte. Es ging eben doch nur um die Kohle.

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Doppelt soviel „Besucher wären nötig gewesen, um schwarze zahlen zu schreiben“. Und jetzt? Wollt ihr uns die Schuld geben? Dass wir für sechzig Euro lieber auf die Hip Hop Open gehen, selbst wenn sie nicht stattfinden, oder wir uns lieber vier mal euer Album kaufen? Das ist nämlich richtig gut, da wird das geboten, für was ihr steht. Geilen, poppig-rockigen Hip Hop mit genialen Texten und viel Fantasie.
Wollt ihr dem Wetter die Schuld geben? Ja gut, die vier, fünf Tropfen haben vielleicht vier oder fünf Fans davon abgehalten diesen Tag mit euch zu feiern. Mehr aber auch nicht. Denn ein geiles Hip Hop-Konzert lässt sich keiner aus dieser Subkultur (wie sie in den Stuttgarter Nachrichten betitelt wird) entgehen. Wenn denn auch was geboten ist. Und Milow zählt in diesem Fall nicht.
Also machen wir es wie in eurem Song. Wir geben euch die Schuld. Wer 2009 zum zwanzigjährigen Geburtstag so ein geiles Konzert gibt, dann den Fans die Hoffnung macht, so etwas zu wiederholen, die “Szene” in Stuggi wieder aufleben zu lassen, Back to the Roots - was auch immer - und ein echtes Hip Hop-Fest auf die Beine zu stellen, den Fans dann aber ein zusammengeschustertes “Chartstürmer-Nicht-Hip Hop-Line Up” vor die Nase setzt, sollte sich nicht wundern, wenn die echten Fans zu Hause bleiben. „Gebt uns ruhig die Schuld, den Rest könnt ihr behalten.“ Was wir behalten? Ein bisschen Enttäuschung, ein geiles neues Album (vier mal in unserem Schrank), die Erinnerung an ein geiles Heimspiel 2009 und an einundzwanzig Jahre geile Musik. Naja, so sind die Zeiten im Business. Da muss man nehmen, was man bekommt, also, was woll’n wir noch mehr.

#15 Weit weg: relax vs. collapse

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„In der Ruhe liegt die Kraft.“ Weise Worte. Wer hat’s gesagt? Keine Ahnung, aber mir hat es mein Vater stets eingetrichtert. „Cowboy, einfach immer alles ruhig angehen, dann klappt alles“, hat er immer gesagt. Sagt er auch heute noch und grinst wahrscheinlich gerade, bis ihm die Lippen aufplatzen. Er hat ja Recht und es hat mir auch oft geholfen. Aber er weiß auch, dass es einige wenige Situationen gibt, wo du dir lieber denkst, „ah, lass mal den Quatsch mit der Ruhe, jetzt aber schnell, sonst gut’ Nacht um sechs.“ Nun sollte eigentlich allseits bekannt sein, dass die Argentinier Zeitgenossen sind, die das mit der Ruhe ganz schön genau nehmen – Eigentlich das Einzige, das sie genau nehmen. Hier läuft alles in Ruhe ab, ohne Stress, ohne Hektik, nicht mal mit dem geringsten Ansatz von Eile. Da kann kommen was will. Und so cool ich diese Eigenschaft grundsätzlich auch finde, so ist es mir in den vergangenen Tagen doch zwei Mal etwas zu ruhig zugegangen. Denn dieses Bewusstsein, dass es Situationen gibt, in denen schnell gehandelt werden sollte, scheint hier nicht zu existieren.

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#3 WM-Talk: Fragezeichen & Maradona Special

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Morgen geht der Spaß los. Das große Fest, die großen Emotionen. Irgendwie freut sich jeder darauf, selbst der eigentliche Fußballnerd jubelt heimlich ein bisschen und zockt nach unendlichen WOW-Sessions jetzt zwischendurch mal FIFA2010. So ‘ne WM ist halt besonderes, die besten Mannschaften messen sich, doch am Schluss hat halt doch nur ein Team die Nase vorne. Wer? Man weiß es nicht. Man munkelt nur die Favoriten seien die Spanier, vielleicht die Holländer oder Engländer oder eben doch wie immer die Samba-Kicker aus Brasilien, die inzwischen allerdings nur noch Fußball ohne Samba spielen. Der ein oder andere schaut aber auch gespannt nach Argentinien. Und das nicht etwa weil ich dort grade das PIG-Spesenkonto maßlos überziehe, sondern weil die argentinische Selección auch einiges zu bieten hat. Klar Messi und den vielleicht stärksten Sturm dieser WM. Aber eben auch einen der besten Spieler, für viele der beste Spieler, aller Zeiten, der es sich hier auf dem Trainersessel bequem gemacht hat. Der wurde zwar von den Medien ordentlich angesägt, aber noch steht er. Und es stellt sich die Frage, was hat Maradona aus diesem Haufen Individualkünstler gebastelt? Ein Team, das fähig die restliche Welt aus dem Turnier zu stoßen? Gut möglich.
Ich habe mich für den WM-Talk ein bisschen hier unten umgehört und ein kleines Fragezeichen-Special gestartet, um mal ein Stimmungsbild einzufangen, was denn die Argentinier selber von ihrem Team um Superstar Messi halten. Und von Maradona. Spannende Antworten habe ich bekommen. Seht selbst:

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#9 Weit weg: “Schon was aufregendes erlebt?”

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Ich bin es schon wieder. Sorry, dass ich hier schon wieder meinen Senf abgebe, aber es muss sein: Vor zwei Tagen fragt mich der Derik (der mit den fetten Mixtapes hier auf der Homepage) im Chat „Hey, alles klar? Und, schon was aufregendes erlebt?“ An jedem anderen Tag hätte ich meine Standard-Antwort abgespielt: „Hey Mann, hier ist jeder Tag ein Erlebnis, alles perfekt, ich bin glücklich.“ Gestern gab es dann aber doch was „aufregendes“ zu berichten. Denn ich schätze bewaffneter Raubüberfall fällt unter diese Sparte.

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Noch eine Plattenrezension ohne Platte

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Blumentopf, meine persönliche Lieblingsdeutschhiphopband, bringt am 4. Juni ihre neue Platte raus: “Wir”. Ich werde “Wir” wie alle anderen Blumentopfplatten sofort kaufen, denn das Snippet (höre unten, siehe und höre oben) hört sich really gut an, wie immer bei den Münchner Jungs. Ach so hier noch ‘n Link zum Video der ersten Single: “Wir”. Jaaaaa, es sind im Hip Hop nicht nur die engen Hosen und schwarzen Lederjacken wieder zurück, nein auch der Rock und Run-DMC sind bäck. Oder waren sie nie wäck? Listen Up!

#8 Weit weg: Max Mustermann

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Seit ich hier in Argentinien bin, habe ich eine Menge neuer Leute kennen gelernt. Die meisten sind super freundlich und offen, ein paar wenige, beurteilt nach dem ersten Eindruck, etwas arrogant. Aber bei weitem nicht in dem Ausmaß, wie es in Reiseführern beschrieben ist. Insgesamt kann man sich als Ausländer hier sehr wohl fühlen. Unter anderen habe ich in dieser kurzen Zeit Juan kennen gelernt und er möchte sich hier kurz vorstellen:

Liebe Kartoffeln,

hallo zusammen, mein Name ist Juan Pablo Jiménez und ich bin quasi der, den Ihr Max Mustermann nennt. Was für ein beschissener Name, aber Otto Normalbürger ist auch nicht besser.
Jedenfalls bin ich etwa 28 Jahre alt und habe entweder ganz kurze oder relativ lange Haare, hinten zu einem Zopf zusammen gebunden. Schwarze Haare natürlich. Ich rasiere mich im Gesicht ziemlich ungern, von Brust und Rücken ganz zu schweigen. Wer hat, der hat. Und wer hat, der ist stolz darauf. Manchmal lasse ich neben meiner Brustbehaarung auch raushängen, dass noch ein paar Tropfen italienisches Blut in mir schwimmen: Ich habe mindestens zwei Handys (der eine Kerl am Flughafen hatte sogar fünf, davon hat er zwei gleichzeitig benutzt) und fahre für mein Leben gern Roller (wenn es sein muss auch Motorrad). Dabei gebe ich einen Furz auf die Verkehrsregeln und ziehe es vor, mich nach den Chicas am Straßenrand umzudrehen, als andere Verkehrsteilnehmer zu beachten. Logisch. Die Frauen in meinem Land sind sowieso das Wichtigste für mich. Spaß. Das Wichtigste sind der Mate, Politik und Fußball. Fußball ist unser leben, quasi. (Argentinien ist der Beweis, dass diese Leidenschaft keineswegs so primitiv erscheinen muss wie auf Ssschaaaalllllllke) Ich freue mich sehr auf die WM, natürlich gewinnen wir. Ich zweifel zwar sehr an der Qualität unseres Teams, aber wir haben Maradona. Der ist meiner Meinung nach zwar ein mieser Trainer, aber er ist eben Maradona. Ein Gott. Maradona schafft alles.

Was es noch über mich zu erzählen gibt? Hmm. Ich besitze keine Armbanduhr. Wozu, die Uhrzeit juckt mich ziemlich wenig. Davon abgesehen besitze ich sowieso nicht unbedingt viel an materiellem Reichtum, dafür quillt meine Schatzkammer über vor Lebensfreude, bin also eigentlich stinkreich. Mit diesem Reichtum protze ich auch gerne. Zum Beispiel, wenn wir uns nachmittags mit meinen Hombres im Park oder bei uns zu Hause auf der Dachterasse treffen, ein bisschen Mate schlürfen und ordentlich auf die Pauke (meistens sind es kleine Bongo-Trommeln) hauen. „Chillen“, würdet ihr sagen. Da sitzen wir dann bis in die Puppen und quatschen über alles mögliche. Unsere Lieblingsthemen sind Fußball, Frauen, Fußball und Politik. Wenn wir auf die Politik zu sprechen kommen, kann es heiß zur Sache gehen und wir lassen unserer Wut freien lauf. Wir beschimpfen die Monopolisten und Kapitalisten, ärgern uns über die Gesellschaft und werfen dabei gerne die ein oder andere revolutionäre Parole in die Runde. Und wenn wir schon bei Revolution sind, gestehe ich gerne, dass ich, wie fast jeder andere auch, zu Hause mindestens ein T-Shirt oder Poster von Ernesto „Che“ Guevara habe. Der gute Kerle.
Also, ich muss jetzt langsam mal Schluss machen, es ist gleich 23 Uhr und meine Hombres warten oben auf der Terasse auf mich. Ich hab ihnen gesagt, ich würde nur schnell ein paar Empanadas und ‘ne Cerveza vom Kiosk nebenan holen. Also ihr Kartoffeln, macht es gut und bleibt weiterhin schön steif, äh ich meine, haltet die Ohren steif.

Euer Juan Pablo Jiménez

Ein lieber Kerl, oder? Also ich verstehe mich super mit ihm. Falls ihm noch was typisches über sich einfällt meldet er sich nochmal zu Wort, hat er gemeint. Seine Freundin, Mariana Juanita Benitez, scheint übrigens auch ziemlich cool zu sein, die wird sich demnächst bestimmt auch noch vorstellen. Bis denn, dann.

PS: Das auf dem Bild oben, das könnte “ein Juan” sein. Gefunden habe ich ihn an einer Hauswand in Córdoba.

Partynacht News: BBOCA ERÖFFNUNG ABGESAGT

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Die Eröffnung des Bboca heute Abend wurde abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die genauen Gründe kennen wir nicht. Wir halten euch aber auf dem laufenden sobald wir etwas Neues erfahren. Wie schon berichtet wird das Caligo Café in der Klaffensteinstraße 30 als Ersatzlocation bei der Böblinger Partynacht am Samstag einspringen. Also, wer Ralf Dietel (mit Dos Locos) morgen live sehen möchte, sollte unbedingt im Caligo Café vorbeischauen. Et wird rocken, so viel ist ziemlich sicher.

R.I.P. Guru

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Guru, neben DJ Premier ein Teil und Gründer von Gang Starr, ist gestern nach längerer Krebserkrankung in New York gestorben. Er war mit Gang Starr und seinen Soloprojekten des “Jazzmatazz” einer meiner Wegbegleiter durch die Hip-Hop-Jahre und möge nun in Frieden ruhen. Vielleicht “Above the Clouds”.

Impressionen vom Probetraining beim FC Barcelona

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Mein Homie Edip Z. war gestern Abend beim Probetraining beim FC Barcelona zu Gast. Da die Jungs schon mal in er Nähe waren und er den Messi ganz gut findet, ist er beim 5 gegen 2 (im Eckle) abgegangen dass es kracht. Danach hat er Guardiola und Messi mit seinem Style-Berater Willi “The Double W” W. auf der anschließenden Pressekonferenz einen Besuch abgestattet um ein erstes Feedback zu erfahren.

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Beide waren wie vor den Kopf gestoßen. Herr Guardiola soll wahrlich begeistert gewesen sein und bei der UEFA umgehend eine Gastspielerlaubnis für heute Abend beantragt haben. Edip Z. soll Yaya Touré ersetzen, der sich gestern morgen nicht rasiert hat. Guardiola war nämlich ziemlich sauer, weil Touré aus der Reihe tanzte und der Trainer das nur sich selbst und seinem Spezial-Spezi Messi gestattet (cleverer Schachzug von Guardiola, denn der Messi hat kaum Haare im Gesicht. Dafür kann er ganz gut foppen). Auf jeden Fall war der Galauftritt von meinem Homie im Barca-Eckle auch für die Stars aus der idyllischen spanischen Küstenstadt ein Aha-Erlebnis. Sie konnten es nicht glauben, dass ein “Nobody” aus einem Stuttgarter Vorort ihnen beim 5 gegen 2 (die Amateure spielten erst sogar 8 gegen 2) eine Lehrstunde erteilt. Die Krux an der Geschichte war wohl, dass die Barca-Balltreter sich von der großen Statur und der Ähnlichkeit mit dem französischen Rauhbein und extravaganten Ex-Torjäger von ManU, Eric Cantona (siehe Bild), haben blenden lassen.

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Das darf solch erfahrenen Stars natürlich nicht passieren.Nun, wir werden sehen, ob mein alter Homie heute Abend im Barca-Trikot aufläuft. Ich würde mich freuen wie ein Schneekönig. Er muss zwar bis kurz vor achte bei der SZ/BZ arbeiten, aber in Stuttgart ist man ja schnell und wenn er die S-Bahn um 20 Uhr kriegt, dann reicht das auch, um von Beginn an die Fäden im Mittelfeld zu ziehen. Für den VfB wäre das dann nicht ganz so gut. Denn mit solch einer Granate hätte Christian Gross sicher nicht gerechnet und Christian Träsch und die deutsche Nachwuchshoffnung Khedira wären wahrscheinlich überfordert. Mehr morgen im PIG-Sportmagazin an dieser Stelle!

P.S. Ich muss mal schauen, vielleicht kann der Funky Professor heute Abend beim Warmmachen wie mein Homie bei Barca in der VfB-Mannschaft noch etwas wirbeln und kurzfristig für Träsch auf die zweite Sechser-Position rutschen. Ich hätte noch ein altes Trikot aus meiner Jugendzeit beim VfB. In der C-Jugend war ich schließlich die ordnende Hand und kreative Schaltzentrale im Spiel unserer Mannschaft. Damals im Sturm Fredi Bobic, Süddeutscher Meister, im Finale 3:1 gegen den 1. FC Nürnberg. Aber das glaubt ihr mir jetzt sowieso nicht!

Wolfgang Lützner ist der neue OB!

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Wolfgang Lützner ist unser neuer OB. Mit 56 % gab es auch nicht wirklich ein spannendes Finish, der Favorit hat sich durchgesetzt. Alles andere ist nun Schall und Rauch. Das Ergebnis zählt. Un die nächsten acht Jahre wird der 49-jährige ehemalige Süßener Bürgermeister unseren Weg begleiten. Hoffen wir, dass er seinem Wahlplakat gerecht wird und unsere Stadt in eine positive Zukunft führt. Glückwunsch Herr Lützner, es gibt viel zu tun!

Update: Die Wahlbeteiligung lag bei 41,95 % (13975 abgegebene Stimmen). Etwas mehr als beim ersten Durchgang also! Trotzdem schwach!

Genaues Ergebnis:

Wolfgang Lützner 55,96% - 7785 Stimmen

Dr. Andreas Paust 43,86% - 6102 Stimmen

Sonstige 0,18% - 25 Stimmen

Ungültig 63 Stimmen

Happy Birthday zum 65. Bob!

bob-marley_buch65 Jahre wäre Bob Marley heute geworden! Und ich denke mal, der Kerle wäre trotzdem nicht in Rente gegangen, sondern hätte unermüdlich weiter über Freiheit, Frieden und Liebe gesungen und dafür gekämpft. Gerade ist übrigens ein Buch von seiner Frau Rita, die ihn von Anfang an bis zum Sterbebett begleitet hat, erschienen.  Titel: “No Woman, No Cry. Mein Leben mit Bob Marley.” Beim Medienhaus Edel in 2. Auflage erschienen. Vorhin kam im Radio zufällig ein Feature zu Bobs Geburtstag auf DLF und die Jungs haben das Buch für gut beschrieben. Soll sehr persönliche Einsichten bieten und auch viele tolle Fotos.

“Ha dann sauf I mi voll”

Mir fehlen die Worte. Das ist wohl das beste, und vor allem das ehrlichste Interview, dass ich je genießen durfte! Und genau darum geht es, ums Genießen. Ursprünglich war die Frage ja eigentlich, was die Leute denn vom Schneechaos halten. Aber der nette Herr ab 0:40 min schweift dann doch ein wenig aus. Schaut es euch an und genießt es…

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…und denkt immer daran “An Rausch isch besser wie a Fieber, der vergeht schneller!”
Einen überdimensionalen riesengroßen herzlichen Dank an die Jungs von Kessel.tv, über die ich auf den Typen aufmerksam geworden bin. Hat mir den Tag gerettet!

Endlich Flohmarkt

So ein Flohmarkt ist eine feine Sache. Da kann man alles loswerden, was man entweder nicht mehr braucht oder einfach nicht mehr mag. Und man bekommt noch ein kleines Taschengeld dafür. Weil wegschmeißen will man seine Sachen natürlich nicht, hat ja schließlich alles einmal Geld gekostet.
Der VfB hat auch ein bisschen ausgemistet und ist nach langem Warten und Hoffen drei “alte, unnütze Sachen” losgeworden. Magnin, Simak und wie ich heute morgen unter Freudentränen in der Zeitung lesen konnte, auch Bastürk. Endlich. Gegen den Schweizer hatte ich eigentlich nie etwas. Der war zwar nicht besonders gut, aber wenigstens witzig. Sagt man. Und Simak? Ich glaube der war nicht witzig. Aber eben auch nicht gut. (Er) Spielt(e) ja auch keine Rolle. Jetzt ist er in Mainz, der Narr. Also zu Yildiray Bastürk. Als er vor zweieinhalb Jahren ins schöne “Schwoabeländle” kam, war ich gar nicht mal abgeneigt. In Leverkusen hatte er, soweit ich mich erinnern kann, ganz gute Leistungen gezeigt. Also hab ich dem kleinen Mann, ich glaube sogar, er ist sehr klein, eine Chance gegeben. Was folgte war leider nicht sehr zufriedenstellend und er saß relativ schnell auf den Logenplätzen am Spielfeldrand. Wäre ja alles nicht so tragisch, ist halt nicht so gut gelaufen, wenn der Yildiray nicht angefangen hätte, es sich dort ganz gemütlich einzurichten. Man munkelt, er habe sich eine Sitzheizung, und eine PSP dort installieren lassen (Seit er nicht mal mehr dort sitzen darf, hat diesen Platz wohl Hitzlsperger übernommen). Vielleicht ist es eine üble Unterstellung, aber man wurde einfach den Eindruck nicht los, als würde sicher der Kleine dort so wohl fühlen wie auf einem Kinderspielplatz, den er auf keinen fall wieder verlassen wollte, weshalb er offensichtlich keine Anstalten mehr machte sich mit dem Fußballspielen zu beschäftigen. Wieso auch, sein Vertrag bei den Roten, brachte ihm ordentlich Kohle ein und niemand schien sich an seinem Schmarotzer-Dasein zu stören. Bis auf die Fans irgendwann. Mich persönlich hat Bastürk irgendwann an Florida-Rolf, Mallorca-Karin und Karibik-Klaus und wie sie alle heißen erinnert.
Jetzt ist er auf jeden Fall weg, auf die Insel hat es ihn gezogen, zu den Blackburn Rovers. Ich frage mich zwar, was die mit ihm wollen, aber das soll mir egal sein. Ein Hoch auf den Flohmarkt, wo man irgendwann doch alles los wird, was man nicht mehr braucht. Jetzt müssen wir aus Hitzlspergers PSP nur noch die Barbie-Spiele klauen, dann werden wir den vielleicht auch noch los.

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PS: Die Qualität des Videos lässt leider etwas zu wünschen übrig. Aber das war bei Bastürk ja nicht anders und wir haben es trotzdem zweieinhalb Jahre toleriert. Der Clip zeigt ein paar Highlights aus seiner Karriere, manche auch zweimal, manche sind gar nicht von ihm und die meisten sind keine Highlights. Ich hab keine Ahnung ob das alles wirklich passiert ist oder ob uns die Technik da einen Streich spielt. Seien wir also guter Dinge und behaupten es sei alles wahr. Umso erschreckender ist es dafür, dass solche Schüsse wie bei 0:26 min einer zu sehen ist, zu den Höhepunkten seiner Karriere gehören.

OB-Wahlkampf: Es wird unruhig und eng

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Da saßen sie also gestern Abend, die vier OB-Kandidaten für Böblingen. Die große Vorstellungs- und Fragerunde stand auf dem Programm und etwa 1200 Leute waren gekommen, um den Worten ihres potenziellen OBs zu lauschen. Herr Vogelgsang spielte den Moderator und kam an diesem Abend total entspannt und witzig rüber. Kein Scherz. Wahrscheinlich hatte er diese Ruhe, die man nun einmal hat, wenn man die “jungen Hüpfer” neben sich sitzen hat, die alle auf seinen Sessel wollen und wenn man weiß, dass alles was im Wahlkampf oft rosa gemalt wird, in der Praxis eine ganz andere Farbe hat.

Doch kommen wir zum Thema. 20 Minuten Redezeit gab es für alle Kandidaten, während dieser mussten die anderen Kandidaten den Saal verlassen. Ich könnte jetzt anfangen von jedem der Kandidaten die einzelnen Programmpunkte  runterzuleiern, aber alle Kandidaten haben sehr viele ähnliche Punkte

  • die Wirtschaft, die Unternehmen und somit die Arbeitsplatzsituiation stärken
  • die Kinder und Jugendlichen fördern, darin natürlich enthalten Kita-, Kiga- und Schulkonzepte
  • die Einkaufssituation verbessern
  • die Verkehrssituation, Parkplätze und Radwege verbessern
  • Kultur fördern

Deshalb will ich meinen Eindruck von gestern Abend und ein paar Besonderheiten rausstellen.

Wolfgang Lützner durfte beginnen. Nachdem er den Status Quo Böblingens ziemlich umschmeichelte, erläuterte er den Zuhörern souverän und abgeklärt seine Vision “Böblingen 2018″. Bei der einen oder anderen Bemerkung kam zwar Gelächter auf (” es gibt attraktive Geschäfte in der Innenstadt”), aber Lützner betonte, dass man eben eine Vision haben muss, sonst wird es schwierig. “Die Leute sollen 2018 sagen: Der Lützner hat Böblingen vorangebracht.” Im Detail und in Abgrenzung zu den anderen Kandidaten möchte er eine “technikfreundliche Stadt” schaffen, die Schüler somit an die Wirtschaft heranführen und außerdem bei den Kleinkindern schon mit einer Sprachförderung ansetzen. Seine Mitarbeiter will er leistungsbezogen beurteilen und beurteilen lassen und somit die Motivation steigern. Dafür gibt es bereits entwickelte Softwareinstrumente, die er in Süßen bereits “erfolgreich” verwendet. Zudem möchte er 2011 ein zentrales Beschwerdemanagement einrichten. In Sachen Kultur erwähnte er, dass er eine überregional groß beachtete Kunstausstellung nach Böblingen holen wolle. Die Kontakte und Wege dafür seien schon vorbereitet. 2018 soll Böblingen dann “eine Stadt zum Wohlfühlen sein”. In Süßen hat‘s bereits geklappt, verwies Lützner immer wieder auf seine Arbeit am Hohenstaufen.

Dr. Andreas Paust bgann mit den Schlagwörtern “Glücklich in Böblingen”. Er erzählte, dass er toll aufgenommen wurde und er und seine Frau hier glücklich seien. Auch Dr. Paust lobte den Status Quo Böblingens, aber er bezog Böblingens Ausgangsposition explizit auf den Vergleich mit vielen anderen vergleichbaren Städten in Deutschland, aber auch im Vergleich zu Sindelfingen. Herr Dr. Paust hat die Vision von einer Bürgerstadt, in der die Bürger extrem einbezogen werden in wichtige Entscheidungen. Lützner betonte hierbei, dass das für ihn selbstverständlich sei und er dies nicht zu einem gesonderten Wahlkampfthema mache. Da müsste man dann als Bürger doch die Details kennen. Aber hierfür reicht der plakative Wahlkampf und auch solch eine Veranstaltung wie gestern Abend nicht aus.
Die Kultur sei hier bunt und vielfältig, lobte Paust Böblingen. Das kann man nun so oder so sehen, aus dem Publikum erntete er auf jeden Fall Applaus. Zum äußeren Erscheinungsbild Böblingens äußerte sich Paust erstaunlich ehrlich und nannte es enttäuschend. “Und bisher habe ich auch noch niemanden getroffen, der das verneint.” Kritisch äußerte er sich auch zum Zustand am “toten” Marktplatz. Wenn ich es richtig gesehen habe, rang diese Aussage Herrn Vogelgsang ein müdes Lächeln ab. “Der Marktplatz muss dringend belebt werden” sagte Paust und er lasse sich hier auch keine Denkverbote erteilen, obwohl schon andere daran gescheitert sind. Insgesamt erschien mir der Auftritt auch sehr souverän.

Mahmoud Schlather, der 44-jährige in Ägypten geborene Wirt vom Böblinger Wirtshaus Wasen war definitiv der Farbtupfer in der Runde. Wie in seinem Wahlprogramm beantwortete der Underdog in diesem Wahlkampf auch gestern Abend die Fragen kurz und bündig, manchmal nicht ganz zum Thema und ohne Details, aber immer mit Herz und südländischem Temperament. Für eine reele Chance wird es wohl nicht reichen, aber man hatte das Gefühl, er hat nichts zu verlieren - im Gegensatz zu Lützner und Paust - und dementsprechend ging er sehr locker an die Sache ran. Inhaltlich und auch sprachlich sicher nicht zu vergleichen mit den anderen Kandidaten, hatte Schlather einige Male aber die Lacher auf seiner Seite und erntete auch Applaus. Er betonte, den Menschen und dem Standort dienen zu wollen und dass er einer von ihnen sei. Am Ende verneigte und bedankte sich höflichst.

Johannes Söhner begann so: “Viele von euch werden sich die Frage gestellt haben, warum ich in Böblingen als OB kandidiere.” Seine Antwort: es gebe zwei Johannes Söhner. Einerseits den Diakon, den seit vielen Jahren sozial engagierten Jugendarbeiter und Koordinator, andererseits den Unternehmer Söhner, der das wirtschaftliches Handeln und die wirtschaftlichen Gesetze versteht und dessen Reisebetrieb letztes Jahr einen Umsatz von über zwei Millionen Euro gemacht hat. Diese beiden Komponenten würden den Bewerber Johannes Söhner für den Posten des OB in Böblingen ausmachen. Söhner betonte, dass die Mittel knapp sein werden, aber er es schaffen will diese optimal einzusetzen. Das habe er schon immer so machen müssen. Söhner stellte außerdem fest, dass Förderungen durch EU-Gelder viel zu wenig in Betracht gezogen würden. Zum Thema Innenstadt will er eine multifunktionale Markthalle positionieren und eventuell aus sanierten Gebäuden errichten. Allgemein soll die Innenstadt stark belebt werden und Events gefördert werden, da mehr Veranstaltungen auch mehr Einnahmen und mehr Flair für Böblingen. “Die Innenstadt muss attraktiv sein um dort zu verweilen.” In Sachen Jugendkultur sei viel kaputt gemacht worden in der Vergangenheit und es fehle eine Basis für die Entwicklung einer Musikszene. Weitere alternative Ideen, wie Söhner meinte, könnten in möglichen Projekten wie Car-Sharing oder Leihfahrrädern münden. Beim Thema Verkehr habe es zwar in der Vergangenheit viele Gutachten gegeben, aber keine große Umsetzung. Insgesamt bewege sich Böblingen weit unter seinen Möglichkeiten. Der Lokalmatador Johannes Söhner wirkte ebenfalls ziemlich souverän und machte eine überraschend gute Figur.

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Oettinger aka Mr. Burns liest auf Englisch

Dank eines Kommentars meines Homie Alex zu einem Link, habe ich auf Facebook die neuste Folge der Oettinger-Reality-Soap entdeckt. Er ist halt auch nur ein Mensch, der Günther. Und er kann halt kein so gutes Englisch. Also lasst uns einfach lachen und ihn in Ruhe weiter den Englisch-Stützkurs bei der EU besuchen.

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OB-Wahlkampf: Wolfgang Lützner stellt sich kritischen Kommentaren

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Es gab vor einigen Wochen hier einen Post - siehe Link “OB-Wahlkampf: Zu Besuch bei Wolfgang Lützner“. Dieser wurde in den Kommentaren, teilweise stark angegriffen. Zum Beispiel wegen seinem angemieteten Büro seinem “dicken Auto” etc. Ich will hier den Kommentar des OB-Kandidaten selbst (von heute) posten und nochmals zur Diskussion stellen. Hier sein Kommentar:

“Auch im Wahlkampf sollte, bei allem Werben für den Kandidaten der eigenen Wahl, noch ein Minimum an Fairness gewahrt bleiben.

Die Summer-Rock-Festivals in Süßen (mit mittlerweile 4-6 Bands) gibt es seit Beginn meiner Amstzeit. Nicht immer jedes Jahr - denn dies hängt davon ab, ob die Jugendlichen, die alles selbst planen und durchführen, dies auch leisten können. Auch in diesem Jahr wird es wieder eines geben.

Ist ein Mercedes der B-Klasse ein dickes Auto? Ein Golf aber dann auch!? Ich fahre bewußt ein Fahrzeug von einem Hersteller der Region. Dies sind unsere Arbeitsplätze. Was fahren die anderen Bewerber?

Besonnener Bürgermeister: Jeder kann nachprüfen, wie sich Süßen seit meiner Wahl dort entwickelt hat. Kein Geld wurde verschleudert - die Finanzen saniert und die Jugendarbeit qualitativ erheblich verbessert (=mehr Geld ausgegeben). Was ist falsch an meinem Verhalten? Wollen Sie wirklich aus dem Büro - das ich nur so anmieten konnte wie es da steht - Rückschlüsse auf meine Arbeit ziehen? Warum nicht den, dass ich vor Ort präsent bin, bei den Bürgern, in einem gläsernen Büro? Anders gefragt: haben Sie schon Ihre Meinung oder wollen Sie sich objektiv informieren?

“Und wen es wirklich interssiert: einfach mal zB bei den Verantwortlichen zB bei der Bruderhaus-Diakonie fragen, die für den Landkreis GP zuständig sind und in Süßen viele Mitarbeiter haben. Die kennen sich aus! Was tat und was tut Lützner für Kinder und Jugend? Nimmt er sie ernst?

Es ist Wahlkampf - jeder Kandidat kämpft für sich weil er gewinnen will. Das ist vor der Wahl so. Man kann sich aber auch die Mühe machen und die Fakten der Vergangenheit recherchieren. Ich freue mich über jeden, der dies ernsthaft tut.”

In diesem Sinne darf ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sich am Dienstag um 19 Uhr in der Kongresshalle alle Kandidaten vorstellen und über ihr Programm, ihre Vorhaben und Einstellungen zu verschiedenen Dingen reden dürfen. Dort kann sich jeder Bürger ein Bild über die Jungs machen, die BB führen wollen. Seid da und schaut sie euch an und hört zu!

Sänk ju Mr. Burns!

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Abgesehen davon, dass ich, jedes mal, wenn ich den Herrn Oettinger sehe, an Mr. Burns von den Simpsons denken muss,  frage ich mich wirklich, ob man da nicht doch einem Dolmetscher ‘n paar Euro bezahlt und Herrn Oettingers Prestige schont.

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OB-Kandidat Nr.4: Mahmoud Schlather

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Gestern, am späten Abend, erreichten uns per Mail einige Infos zum vierten und letzten Kandidaten für die OB-Wahl am 7. Februar. Es handelt sich um Mahmoud Schlather. Er ist 49 Jahre und Küchenmeister und Betriebswirt. Er führt momentan das Wirtshaus Wasen und bewirbt sich für den OB-Posten “aus Überzeugung und Liebe zu den Menschen und mit der Aufgabe ihnen zu dienen.”

Seine mittelfristigen Ziele definiert er kurzum so:

  • die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken, und die weichen auf die neue Herausforderungen zu stellen

Sein Wahlprogramm sieht so aus:

  • Steigerung der kommunalen Produktivitäten
  • Arbeit und Ausbildungs- Plätze ab sofort Thema Nr.1 in der kommunalen Politik
  • Integration Jugendlicher, durch Unterstützung der Vereine
  • Neue Investitionen fördern
  • Gewerbe stärker als bisher unterstützen

Seine Wahlkampftermine sind diese:

  • 21. Januar, 20Uhr, IBV Böblingen(Interessegemeinschaft Böblinger Vereine) Kandidatenvorstellung in der Kongresshalle Böblingen Württembergsaal
  • 26.Januar, 19 Uhr, Öffentliche Kandidatenvorstellung in der Kongresshalle
  • 29. Januar, 19 Uhr, Öffentliche Kandidatenvorstellung in der Festhalle Dagersheim.

Nun, jeder muss sich selbst ein Bild machen über diesen Kandidaten, der definitiv als Underdog ins Rennen geht. Aber Dänemark kam einst auch vom Strandurlaub, hat alle überrascht und wurde Fußballeuropameister.

P.S. Vielleicht haben das auch andere schon bemerkt, aber ich finde, so ein klein bisschen sieht er aus wie Obama!


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