OB-Wahlkampf: Söhner tritt ab und empfiehlt Paust, spricht es aber nicht aus
Wo mache ich mein Kreuz? Das ist nach der Pressekonferenz vorhin von Johannes Söhner die Frage für alle Söhner-Wähler und für alle, die beim ersten Wahlgang nicht wählen waren. Doch bevor ich kurz weiter ausführe, will ich nochmal darauf hinweisen, dass verdammt nochmal alle Böblinger ihr Stimmrecht nutzen und sich am 21. Februar doch bitte 10 Minuten zur Urne bewegen sollen. Danke!
Also, gerade komme ich von der Pressekonferenz von Johannes Söhner im Alten Amtsgericht, dessen 17% im 2. Wahlgang Zünglein an der Waage sein könnten. Neben sonstigem verbalem Pulverschnee, der von Anhängern und Anwesenden im Saale verkündet wurde, hat Johannes Söhner verkündet, dass er nicht am 2. Wahlgang teilnimmt, da er keine Chance sieht zu gewinnen. Des weiteren wollte er aus seinem Munde keine direkte Wahlempfehlung geben. Im gleichen Atemzug betonte er aber, dass man doch den Kandidaten unterstützen solle, der die Böblinger Bürger beteiligt.
Im Saale meldeten sich dann einige Leute zu Wort und es kam raus, dass alle Söhner-Unterstützer und Förderer in Gesprächen einsimmig für Paust votierten, Johannes Söhner wollte dies aber nicht offiziell als Person aussprechen, schmunzelte aber oft. Nachdem ich dann konkret nachfragte, ob dies denn eine indirekte Wahlempfehlung wäre, denn so hört es sich an, wussten dann alle Bescheid, dass es eine ist.
Interessant außerdem, dass Söhner, wie er berichtete, auf keinen Kandidaten zugegangen ist, um Gespräche oder Verhandlungen zu führen. Paust aber, im Gegensatz zu Lützner, auf Söhner zugegangen sei und das Gespräche gesucht hat. Paust, der auch im Saal war und einige Worte sprach, zeigte sich bei Nachfrage recht überrascht, dass Lützner nicht das Gespräch mit Söhner suchte. “Denn schließlich fehlen ihm noch ein paar Prozentpunkte zur absoluten Mehrheit.”
Nun, man darf sehr gespannt sein, wie sich das Gaze entwickelt, wie die Söhner-Wähler diese Info mitbekommen und inwieweit sie den Schritt in Richtung Paust gehen.



ich bin mir sicher das nicht alle Söhner Wähler dieser nicht Ausgesprochenen Empfehlung folgen werden,denn eben diese Kulissenschieberei hat Böblingen dorthin gebracht wo es heute steht
Ist doch klar, dass Herr Schwenker als bekennender CDUler und Lützner-Anhänger dies schreiben muss. Ich war dabei bei der Pressekonferenz und ich habe gespürt, dass da etwas ganz besonderes entsteht. Eine Bürgerbewegung/Jugendbewegung von der Basis. Nicht wie bisher aufgesetzt von Stadt und Verwaltung. “Belebt Böblingen” steht für einen Neuanfang in der Bürgerbeteiligung. Und diese braucht einen neuen Politikstil - und für den steht Dr. Andreas Paust.
Ist doch klar, dass Herr Protze als bekennender SPDler und Paust-Anhänger dies schreiben muss. Ich war dabei bei der Pressekonferenz und ich habe gespürt, dass da etwas ganz merkwürdiges abläuft.
Na wenn sich die Herren Schwenker so sicher sind, dass ihre Pöbeleien bei den wählern ankommen - na gut, dann machen Sie so weiter. Die Menschen sehnen sich aber nach sachorientierter Politik und dafür steht “Belebt Böblingen” und Dr Andreas Paust. Nur so wird Politik über Parteigrenzen hinweg gemacht.
Mit anonymen Feiglingen, die Otto Normal heißen, diskutiere ich nicht.
Ich habe nur wiederholt, was Herr Protze schreibt; das soll dann plötzlich Pöbelei sein, das ich nicht lache.
Ich bitte die Redaktion anonyme Beiträge zu löschen!
Herr Schwenker, es ist im Internet so einfach einen falsch-realen Namen anzugeben, so dass wir nicht kontrollieren können, ob dieser de facto richtig ist, wenn er sich auch richtig anhört. Somit sehen wir uns auch nicht in der Pflicht augenscheinliche Pseudonyme zu löschen. Schließlich herrscht hier Meinungsfreiheit, wie überall sonst auch. Es gibt natürlich eine kritische Grenze in Sachen Blog-Beiträge und sollte diese bei uns überschritten werden, dann werden die Beiträge deaktiviert. Danke!
P.S. Dass in einem Wahlkampf, und sei es auch “nur” ein Lokalwahlkampf, gestritten, gezerrt und manipuliert wird (mit Leserbriefen, Kommentaren etc.) ist doch gang und gebe und keine Sensation. Das sollten die Damen und Herren, die in der Politik engagiert sind, doch wissen. Vielen Dank!