Tag: Stuttgart

S21 Livebilder

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Die S21-Thematik spitzt sich immer mehr zu, dehnt sich aus von regional zu national, ist in den Gazetten und Magazinen präsenter denn je und auch im Fernsehen wird getalkt, dass es kracht. Hier gibt es auf jeden Fall jederzeit Livebilder vom Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Dort wurde vor knapp einer Woche der Abriss begonnen. Die Seite gibt auch einen ganz guten kritischen Überblick zu diesem Thema.

Fantastische Woche

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In Stuttgart macht ab Mittwoch das Fantasy Filmfest für eine Woche halt. Habe mir einige Trailer angeschaut und die hatten es ziemlich in sich. Unser Filmexperte Herr Rybkowski könnte da vielleicht mehr über einige Filme sagen, habe auf seinem Blog aber noch nichts drüber gelesen (Was ‘n los Mr.Cinematic?). Ich meine nur, dass für Fans dieses Genres ein Besuch bei dem ein oder anderen Film sicher lohnt. Ich glaube, die Tickets sollen nicht mehr im Überfluss da sein, aber einfach mal nachfragen.

Hier der Trailer und eine kleine Beschreibung vom Eröffnungsfilm (Mittwoch 20 Uhr im Metropol 1) The Pack (franz. “La Meute”), der sehr krass, aber gut gemacht sein soll:

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Der Film überschreitet Grenzen, bricht Tabus und geht zielsicher immer dorthin, wo es wehtut – den Protagonisten ebenso wie dem Publikum. Und hebt sich dennoch deutlich und wohltuend ab von den jüngst typischen Ultrabrutal-Spektakeln, die sich primär als pubertäre Härteproben verstehen (womit sie auf ihre ganz eigene Weise präzise die französische Realität zu Beginn des 21. Jahrhunderts widerspiegeln). So funktioniert “La Meute” nicht nur als verwunschene Variation des Backwoods-Slashers, sondern ist vor allem auch ein richtig guter Film. Als Special Screening im offiziellen Programm von Cannes veranlasste er das zimperliche und konservative Premierenpublikum an der Croisette mal wieder zu ein paar Walkouts. Aber beim Fantasy Filmfest, dessen Zuschauer ja bekanntlich das Ungewöhnliche, das Verstörende genauso wie das Kunstvolle lieben, wird “La Meute” garantiert die gebührende Wertschätzung erfahren. Schon allein, weil Émilie Dequenne (aus “Pakt der Wölfe” und “Fissure”) eine Filmheldin ist, mit der man die Welt in Flammen setzen will. Ein taffes Outlaw-Chick im aufmüpfigen Joan-Jett-Look, das sich mit den Cheerleaderinnen aus handelsüblichen US-Horrorfilmen den Arsch abwischen würde und selbst fiesen Bikern den Mittelfinger zeigt, auch wenn das in “La Meute” böse Folgen hat …

Für mehr Infos und Trailer zum Fantasy Filmfest hier klicken.

Nein, Danke!

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Bin grade über das neue Fanta-Video von “Danke” gestolpert. Irgendwie ‘ne lustige Idee, die in dem Video komisch umgesetzt werden soll. Ist aber nicht wirklich witzig liebe Fantas. Is‘ ja Geschmacksache nich’ - also macht euch euer eigenes Bild.

Kein Datenklau, Umweltschutz!

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Wir schreiben das Jahr 2010 und Google Street View steht in den Startlöchern. Seit 2007 fotografieren fleißige Helferlein des Internet-Giganten in der Weltgeschichte herum (wir berichteten!!!), um der bequemen Menschheit in Zukunft auch noch das Spazieren zu erleichtern. Einfach ins Internet und virtuell durch die Straßen schlendern. Geil, oder? Das Programm ist inzwischen soweit, dass man in Paris bereits die verpixelten Hintern ahnungsloser Touristen bestaunen kann. Und den Eifelturm. Nordic-Walking war gestern, „Cyber-Walking“ heißt der Volkssport von Morgen. Auch in Deutschland, denn die zwanzig größten Städte unserer Bundesrepublik will Google für den aerophoben Konsumenten zugänglich machen. Unter ihnen eben auch Stuttgart. So kann man sich vielleicht künftig den Eintritt in die Wilhelma sparen. Im Netz vor dem heimischen PC laufen die süßen kleinen Tigerchen nie weg und man kann sie sogar gefahrlos streicheln. Ach, herrlich. Wenn da nur nicht immer diesen blöden Datenschutz-Futzis wären, die sich nun aufplustern, wie Uli Hoeneß bei der Hauptversammlung und von Datenklau und Eingriff in die Privatsphäre reden. Spielverderber.
Google Streetview ist wirklich gut. Wenn ihr das nicht glaubt, dann schaut doch mal auf der Homepage nach. Unter www.google.de/streetview wird man erkennen „Wozu ich Street View brauche“. Und da erscheint neben anderen ganz tollen, überzeugenden und wirklich lebenswichtigen Punkten (wie zum Beispiel, dass ihr eurer Familie zeigen könnt, wo ihr lebt) an drittletzter Stelle unter „Umweltschutz“ folgendes Argument. Haltet euch fest:

In vielen Bereichen (z. B. Stadtplanung, Wohnungssuche) wird durch den “virtuellen” Besuch vor Ort via Street View ein “physischer Vor-Ort-Termin” überflüssig. Dies spart Zeit, Kosten und leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Klimaschutz? Na dann ist ja alles in Ordnung. Fotografiert meine Bude, mein Auto und mein Kind, dass im Garten spielt. Ich schütze die Umwelt. Und die haben Recht, wozu ein Haus besichtigen, dass ich eventuell kaufen möchte. Reicht doch völlig aus, wenn ich mir die Pixel-Fassaden des neuen Heims vom Sofa aus anschaue. Innen wird schon alles passen. Ich schütze die Umwelt.
In diesem Sinne, Waidmannsheil und wir sehn uns… auf Google Street View.

PS: Wer sich übrigens gegen den Datenklau wehren, äh ich meine, dem Umweltschutz verwehren möchte (und wer will das schon), kann bei Google einen Antrag einreichen, dass die eigenen vier Wände im Programm unkenntlich gemacht werden. Das Datenschutzzentrum Schleswig Holstein stellt dafür einige hilfreiche Infos und Tipps bereit. Laut Google werden die Bilder dann auch ganz wirklich ohne Spaß gelöscht. Echt.

PS2: Im Video oben sieht man halt, wie das dann so aussieht. So ne Stadt. Und so ein fetter Fleck Vogelschiss auf der Google-Cam. Natürlich kursieren auf Youtube schon Unmengen an Videos die Fehler oder witzige Szenen in Street View zeigen.

Auf der Leiter immer weiter

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Tja, es geht immer weiter, Sprosse für Sprosse, auch auf oder mit der Leiter. Mein Homie Edip hat mir die Jungs aus Neuseeland gezeigt, die durch einen Werbespot eines EnergyDrinks bekannt wurden und ihr Ding von den französichen Parkour-Kollegen - abgeleitet haben.

Wikipedia sagt: Parkour ist eine Sportart, bei der man unter Überwindung sämtlicher Hindernisse den schnellsten und effizientesten Weg von A zum selbstgewählten Ziel B nimmt. David Belle (siehe Video unten) hat die Sportart erfunden

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In Stuttgart - habe ich gerade entdeckt - gibt es für Interessierte übrigens auch einen Verein.

Gebt uns ruhig die Schuld!

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Am Samstag war also das Heimspiel der Fantastischen Vier in Stuttgart, präsentiert von der Gastronie Grandl GmbH. Gut war’s, habe ich aus sicheren Quelle gehört, denn ich selber war nicht dort. Warum nicht? Weil mir sechzig Euro für ein unbestreitbar auf kommerziellen Schienen fahrendes Möchte-gern-Hip Hop-Festival ein bisschen zu viel sind. Offenbar nicht nur mir, denn wie heute in den Stuttgarter Nachrichten nachzulesen ist, waren gerade einmal 15 000 Besucher am Start. Letztes Jahr waren es 60 000. Schwach, könnte man jetzt sagen, aber was diesen 15 000 geboten wurde, war auch nicht stärker. Natürlich sind Ich+Ich nicht übel und Milow sogar von internationalem Format, aber doch irgendwie nicht das, was man erwartet, wenn die legendären Fantas zu einem (so hieß es doch offiziell, oder?) Hip Hop Festival einladen. Da stimmt doch etwas nicht und um so trauriger, oder sagen wir enttäuschender finde ich es, wenn ich nun heute lesen muss, wie die Zeitung Michi Beck zitiert: „Nächstes Jahr sind wir unter Garantie nicht dabei.“ Schade, denke ich im ersten Moment. Eine Sauerei, im zweiten. Denn irgendwie scheint nun doch diese Theorie bestätigt zu sein, die vor dem Konzert der ein oder andere Hip Hop-Head im Kopf hatte, keiner aber so richtig wahr haben wollte. Es ging eben doch nur um die Kohle.

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Doppelt soviel „Besucher wären nötig gewesen, um schwarze zahlen zu schreiben“. Und jetzt? Wollt ihr uns die Schuld geben? Dass wir für sechzig Euro lieber auf die Hip Hop Open gehen, selbst wenn sie nicht stattfinden, oder wir uns lieber vier mal euer Album kaufen? Das ist nämlich richtig gut, da wird das geboten, für was ihr steht. Geilen, poppig-rockigen Hip Hop mit genialen Texten und viel Fantasie.
Wollt ihr dem Wetter die Schuld geben? Ja gut, die vier, fünf Tropfen haben vielleicht vier oder fünf Fans davon abgehalten diesen Tag mit euch zu feiern. Mehr aber auch nicht. Denn ein geiles Hip Hop-Konzert lässt sich keiner aus dieser Subkultur (wie sie in den Stuttgarter Nachrichten betitelt wird) entgehen. Wenn denn auch was geboten ist. Und Milow zählt in diesem Fall nicht.
Also machen wir es wie in eurem Song. Wir geben euch die Schuld. Wer 2009 zum zwanzigjährigen Geburtstag so ein geiles Konzert gibt, dann den Fans die Hoffnung macht, so etwas zu wiederholen, die “Szene” in Stuggi wieder aufleben zu lassen, Back to the Roots - was auch immer - und ein echtes Hip Hop-Fest auf die Beine zu stellen, den Fans dann aber ein zusammengeschustertes “Chartstürmer-Nicht-Hip Hop-Line Up” vor die Nase setzt, sollte sich nicht wundern, wenn die echten Fans zu Hause bleiben. „Gebt uns ruhig die Schuld, den Rest könnt ihr behalten.“ Was wir behalten? Ein bisschen Enttäuschung, ein geiles neues Album (vier mal in unserem Schrank), die Erinnerung an ein geiles Heimspiel 2009 und an einundzwanzig Jahre geile Musik. Naja, so sind die Zeiten im Business. Da muss man nehmen, was man bekommt, also, was woll’n wir noch mehr.

#20 Weit weg: Back home…

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Sonntag Morgen, Viertel vor Fünf. Mein Lufthansa-Vogel landet in Frankfurt. Nach genau hundertundzwei Tagen betrete ich erstmals wieder deutschen Boden. In wenigen Stunden werde ich in Stuttgart aus dem Zug steigen und nach Hause fahren. Nach Hause, geiler Scheiß. Was für ein tolles Gefühl, sich so auf die eigenen, bekannten vier Wände und die Stadt zu freuen. Stuttgart. Königsstraße, Schlossplatz und -park, Tonstudio und Hype Club, Stuttgarter Hofbräu. Und Spätzle, Kartoffelsalat etc. Die Liste ist lang, die Freude groß.

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#17 Weit weg: Gracias, Córdoba!

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Samstag Abend, zehn vor zehn. Ich sitz im Reisebus, erster Platz, oben, vorne rechts. Ich schaue durch die dreckige Scheibe und vor mit liegt der Busbahnhof Córdobas. Vor mir liegt Córdoba. Vor mir liegt aber auch eine zehnstündige Reise nach Buenos Aires. Der Bus kommt ins Rollen, verlässt den Busbahnhof. Er verlässt das Zentrum und schließlich die Stadt. Und dann liegt Córdoba ganz plötzlich hinter mir. Zusammen mit drei Monaten meines Lebens. Drei geile Monate, vielleicht drei der geilsten Monate meine bisheriges Lebens. Mit Sicherheit aber drei der wichtigsten. Es ist unbeschreiblich, wie viel ich in zwölf Wochen hier erlebt habe, wie viele neue Erfahrungen ich gemacht habe, was für tolle Leute ich kennengelernt habe und vor allem was ich fürs Leben gelernt habe (Sagt man doch so, oder?). Unbeschreiblich.

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#16 Weit weg: Was soll ich euch noch erzähl’n?

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…außer eine kleine Episode um was klar zu stellen.“ So singen EinsZwo. Ich kann nicht all zu viel erzählen im Moment. Meine „Gut gelaunt“-Tour 2010 läuft wunderbar. Langsam läuft die heiße Phase an und mir läuft die Zeit davon. Ich gehe meinen Weg. Läuft. Aber eben momentan relativ unspektakulär, es passiert einfach nichts spannendes. Córdoba ist abgenutzt. Ich war auf der größten kleinen Party überhaupt, habe miterlebt wie schnell argentinische Zweitligafans ein Stadion zum beinahe-Einsturz bringen können, habe Stunden auf einem Polizeirevier verbracht, bin durch Mittelerde spaziert und durch den Himmel gedüst, habe mit mit revolutionären Bakterien und trockenem Reis einen bitteren Fight geliefert und und und. Ich lebe noch, mehr ist nicht zu sagen. Ich bin noch genau drei Tage hier in der Stadt und wenn ich, nach einem möglichen deutschen Sieg, am Samstag nicht auf offener Straße abgestochen und anschließend gegrillt werde (das ist gar nicht soweit hergeholt. Einen Kumpel hätten sie hier am Sonntag fast zerlegt, wie wir die Engländer) dann fahre ich abends nach Buenos Aires, um da noch ein bisschen auf den Putz zu hauen.
Was ich denn im Moment hier überhaupt so treibe? Ja gut, sagen wir so: Ich lebe! Und ich genieße es! Und es ist geil. Ich stehe morgens auf um Fußball zu schauen. Wenn kein Fußball kommt oder sich Fußballgötter wie Slowakei (obwohl, die haben Italien rausgehauen hihi) und Neuseeland die Ehre geben, stehe ich auch nicht auf. So einfach ist das. Ansonsten wird ordentlich gespeist (habe nach der Reis-Folter ja einiges nachzuholen), ordentlich gefeiert und am Wochenende viel zu wenig geschlafen. Und bei Gelegenheit den Argentiniern noch ein paar deutsche Sprüche beibringen, ist auch immer drin. Ein Spaß, sag ich euch. Die sind nämlich gar nicht mal unbegabt. Nur zu toppen von einem Brasilianer, den wir hier kennengelernt haben und der mit perfekt bayrischem Akzent „Himmelarschkruzifixsackzementnochamoal“ fluchen kann. Zum Kaputtlachen.
Ja ja, so sieht’s aus. Alles wunderbar, meine Laune ist kaum zu steigern. Und so gut es mir hier auch gefällt und so lange ich auch gerne noch hier bleiben würde, so freue ich mich doch langsam wieder auf Deutschland. Unglaublich, aber wahr. Also ich vor gut drei Monaten meine sieben Sachen gepackt habe, um den Spießern und Kartoffeln den Rücken zu kehren, hinaus in die freie Welt, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich das alles mal vermissen könnte. Ok, die Spießer vermisse ich auch nicht, aber wenn man mal eine Weile hier wohnt, wo nur mit viel Glück Wasser aus der Dusche kommt, Telefone grundsätzlich nicht so oft funktionieren und wo man denkt isolierte Fenster oder Wände seien völlig überschätzt, dann freut man sich doch irgendwie wieder auf die Heimat, wo man telefonieren kann wann man will. Und duschen. Und vor allem im Warmen schlafen. Das hat aber nichts mit spießig zu tun, sondern wahrscheinlich einfach nur mit Gewohnheit. Vielmehr als diese Kleinigkeiten, sind es aber eigentlich ganz andere Dinge, die einem, in diesem Fall mir, das schöne Gefühl geben, dass man sich auf zuhause freuen kann. Die Familie, die Freunde, Maultaschen und Kartoffelsalat, Stuttgarter Hofbräu und natürlich mein geliebtes Stuttgart. Stuggi City, 0711-Town, der Kessel. Wie auch immer, ich freu mich drauf.
Bevor ich mich jetzt in Erinnerungen verliere, erstmal eins nach dem anderen. Am Samstag wird vermutlich erstmal Diego nach Hause geschickt, so leid es mir für ihn tut. Dann werde ich mich so unauffällig wie möglich zum Busterminal schleichen und den Trip nach Buenos Aires antreten.
Was ich in Buenos Aires vorhabe? Lecker essen, ordentlich feiern, was erleben. Leben! Viel Spaß. Danke.

Bei guter Laune darf natürlich eins nicht fehlen, mein ständiger Begleiter hier in Argentinien:

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DJ Premier zum Dritten

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Im dritten Anlauf sieht es nun so aus als ob einer der besten Hip Hop-Producer nun doch im Rocker in Stuttgart auftaucht. Nachdem er dieses Frühjahr schon zwei Mal angekündigt war und zwei Mal absagte, ist er am Sonntag Abend im Rocker 33 zu Gast. Wer weiß, vielleicht hat die ganze Terminverlegung ja mit Gurus Tod zu tun, denn dieser hat kurz vor seinem Tod kein gutes Haar an Premier gelassen, wer weiß, wer weiß …

Wie auch immer, nachdem heute Abend Redman im Zapata gegen das Champions-League-Finale antritt, ist am Sonntag ein weiterer ganz Großer Hip Hop-Act in Stuggi zu Gast.

Redman im Zapata - Wir verlosen 2×2 Gästelistenpätze

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Am Samstag, 22. Mai, steht der gute alte Redman im Zapata auf der Bühne. Und sehr sehr gerne würde ich ihn live sehen. Denn er hat mich in den letzten 15 Jahren mehr oder weniger begleitet, mit vielen Alben, Tracks, Kollabos und Videos. Aber live, neeeee, irgendwie hat sich das noch nicht ergeben. Am Samstag ist er nun wieder hier in Stuggi, ich werde da sein, und das PIG hat für euch 2×2 Gästelistenplätze in einer Verlosung parat. Einfach den Post hier oder auf Facebook kommentieren und am Freitag geben wir die Gewinner bekannt.

Hammerhart!

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Kurzer Eindruck vom Catch A Fire-Megaevent am letzten Samstag im Zapata. Mein Homie Menju, der mit den ganzen Agenten (Jan Delay, Denyo, Afrob, D-Flame, Seeed, Torch etc.) ein paar Tage unterwegs war, hat gemeint, dass die Jungs und die Konzerte (eines war am Freitag anscheinend noch in Offenburg) “Hammerhart” und bis zum letzten Platz ausverkauft war! Mehr Videos auf dem FB-Account von Catch A Fire!

DJ KRUSH heute Abend im Rocker 33

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Special-Tipp nochmals (bereits im April-PIG zu lesen) online für heute Abend. Im Rocker 33 in Stuggi ist die Trip Hop-Ikone DJ Krush zu Gast. Habe ihn selbst noch nicht live gesehen, aber mein Homie “Kanne” hat mich vor einiger Zeit mit allen auf dem Markt zugänglichen CDs zugeballert. Und ich muss sagen, geiler Sound. Etwas dark (steh‘ ich normalerweise nich‘ so drauf), aber trotzdem richtig fett. Um 21 Uhr soll die Chose los gehen und um etwa 23 Uhr soll der Japaner auf den Bretter stehen.

Hier nochmals ein Track von Krush mit Black Thought von The Roots.

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Our lives are too short

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Morgen, am Freitag, den 16. April, sind die Outlines in Stuttgart im Moulin Rouge zu Gast. 0711 rockt dort Freitags und hostet das Ganze auch, glaube ich. Dazu werden DJ Friction und Matteo (Live-Drums) am Start sein. Nun, abgesehen davon, dass 0711-Partys sich eigentlich immer lohnen, denke ich, wenn ihr die Outlines kennt, werdet ihr wahrscheinlich sicher bis quasi auf jeden hingehen. Wenn ihr sie nicht kennt, solltet ihr mal ‘nen audiovisuellen Online-Schnupperkurs auf iTunes belegen und dann werdet ihr (wenn ihr nicht gerade auf Volksmusik, Fler, Def-Metal oder Chris de Burgh steht), heiß auf die Pariser Combo sein. Ich habe deren Platte “Our Lives are too short” seit einigen Jahren im Plattenschrank und schon ungefähr 4637 Mal gehört. Definitely eine meiner Lieblingsscheiben dieses Genres. Ich glaube einer von den Outlines hat mal bei 0711 vor Jahren ein Praktikum gemacht und die sind (seitdem) ziemlich gut befreundet. Ha ja, deutsch-französische Bande halt. Soooo, ganz im Ernst, super Tip für den Freitagabend in Stuggi. Hier noch ein Video von den Franzosen.

Arrested Development am Sonntag live im Zapata / 2×2 Karten zur Verlosung

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Wie bereits im April-PIG berichtet sind Arrested Development  am Sonntag im Zapata live zu sehen. Wir haben kurz vor knapp noch 2×2 Gästelistenplätze für Euch zur Verlosung. Wenn ihr also Speech und seine Kollegen am Sonntag sehen wollt, dann kommentiert einfach den Post oder schreibt uns ‘ne E-Mail an box@pig-bb.de. Ich hab‘ die Jungs vor einigen Jahren schon mal live gesehen und ich muss sagen: et looohnt sisch!

Es gibt übrigens auch noch regulär Karten für Sonntag für knapp 30 Euro. Zum Beispiel beim Eventbüro.

Und hier noch ein Video von der neuen Platte “Strong”. Der Song ist jetzt nicht so der Hammer, finde ich, aber irgendwie verbreiten die Kollegen immer gute Laune! Gefällt mir!

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Der etwas zu alternative Abend

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Gestern spielte die schwedische Kombo Shout Out Louds in den Wagenhallen in Stuttgart. Wie im PIG angekündigt war ich natürlich am Start und wollte mir den Gig nicht entgehen lassen. Aber zurück an den Anfang. Mittwoch abend 19 Uhr, ich treffe meine alte Schulfreundin mit der ich schon ewig ausgemacht hatte auf Shout Out Louds zu gehen, wenn sie mal wieder in Deutschland spielen. Ich muss sagen, dass ich nicht der größte Fanboy bin und 20€  ‘n fairer Preis ist. Also hin. Es gab nur ein kleines Poblem: die Location. Keiner von uns war schon Mal in den Wagenhallen, ausgenommen unser Fahrer. Aber hey, ein Blitzerfoto später erreichen wir die Wagenhallen. Fette Location für Konzerte. Schrottplatzoptik mit Retrocharme.

Als wir die Schlange passieren, bekomme ich einen Stempel auf die Hand gedrückt. O.K. alternativ. Drinnen nimmt die Alternativ-Tragödie erst richtig ihren Lauf. Ich komme mir vor wie auf einer Jahrestagung aller PHs bundesweit. Wo ich hinschaue Jutetaschen, Strickjacken und Hornbrillen. Als hätte jedes 8. Semester Pädagogik morgen frei bekommen, um sich auf diesem Konzert auszutoben. Das Licht geht aus und ich sehe nur noch ein paar verfilzte Frisuren. Zu der schon sehr, sehr alternativ klingenden Vorband “Nervous Nellie” fällt mir ein Zitat eines Freundes ein. Als wir vor drei Jahren “The Killers” auf dem Highfield gesehen haben, meinte er irgendwann: “Geh ‘mer zurück zum Zelt, ich brauch ‘n Bier. Das is‘ mir echt zu alternativ.” . So könnte man den Auftritt der Vorband vielleicht am besten beschreiben. Die ersten 15 Minuten von “Shout out Louds” dachte ich mir nur: “Wow, extrem langes Basssolo”, bis der Soundmann dann aufgewacht ist und den Bassisten etwas leiser gedreht hat. Und siehe da: der Rest war ‘n dickes Konzert. Stimmung super. Show gut und auch außenrum hat alles gepasst. Die Shout-Out-Jungs und das Shout Out-Mädel haben gute zwei Stunden gespielt, drei Zugaben draufgelegt und das Konzert war vorbei. Fazit:Trotz extremem Müsli-Strickpulli-Flair, super Konzert in super Location.

Ein bisschen überrascht haben mich die Körnerfresser, die sich in den Wagenhallen ‘ne Überdosis Mate-Tee reinziehen, nach dem Konzert dann doch. Gretchen Jutetasche stieg nämlich in ihren Porsche und fuhr davon und Boris Hornbrille stand an der Ampel neben uns in seinem Audi RS6 Avant. Ich bin neidisch und denke mir: “Der Blitzer wartet schon.”

Abschussbälle - Ein Abend mit Jan Delay

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Klasse Programm am Freitag in Stuttgart. „The Australien Pink Floyd Show“ zu Gast in der Porsche Arena. Soll nicht schlecht sein, sagte man mir. Jetzt wollten die Veranstalter aber 39 Steine für die Tickets haben. Nicht mit mir. Ein bisschen traurig lauf ich also über das Gelände dort, bis mir eine neonfarbene und gut gelaunte Menschenmenge auffällt, die sich in die Schleyer Halle drängt. Ein gewisser Jan Delay soll hier auftreten und das für nur 37 Öcken. Ja klasse, da bin ich dabei. Mal schauen was der so kann. Wie sich herrausstellte, einiges. Aber von vorne.

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Ich spaziere also rein in die schöne Hans-Martin-Ferdinand-Porsche-Schleyer-Hallen-Arena (gehört irgendwie alles zusammen, sagt man) und muss schockiert feststellen, dass es eine generationenübergreifende Garderobe gibt, an der sich sowohl die bunte Funk-Crowd, als auch der monotone Midlife-Crisis-Haufen aus der Porsche-Arena entkleiden dürfen. Aus Angst, statt meinen unauffällig roten Zipper nachher eine kreischend braune und abgetragene Lederjacke wiederzubekommen, begebe ich mich auf direktem Weg zur Fressbude. Hmm, Bier. Was die wohl gerade in der Turnhalle nebenan trinken. Weinschorle? Egal, es geht los.

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Du möchtest auf die Gästeliste bei Jan Delay‘s Aftershow-Party?

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Noch ein kleines Schmankerl zum Thema Jan Delay in Stuttgart. Wir haben auf den letzten Drücker noch 2×2 Gästelistenplätze für euch am Start. Die Sause, bei der Schowi und DJ Mad auflegen werden findet am Freitag im Romy S. statt und ich denke mal da wird die Hölle los sein. Volles Haus und ihr steht auf der Gästeliste. Langsam, langsam, erst mal müsst ihr die Dinger gewinnen und so leicht ist das nicht. Wir haben nämlich ‘ne knifflige Frage am Start. Wie heißt die Lieblings-Funkbands des Funky Professors? Die Band wurde 1965 gegründet? Ihr Name hört mit “ers” auf und die Jungs kommen aus dem guten alten Amerika, genauer gesagt aus New Orleans. Easy oder? Bis Freitag morgen um 10 Uhr habt ihr Zeit - die Zeit läuft.

Jan Delay & Disko No. 1 live in Stuttgart - Wir Verlosen 2×2 Karten

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Am Freitag gastiert der “Chefstyler” aka Jan Delay mit seiner Disko No. 1 in der Schleyer-Halle in Stuttgart. Der Mann, der momentan wohl gerade der angesagteste Dude aus dem ehemaligen Hip Hop-Zirkus der letzten Jahre ist, hat es geschafft sich vom Underground Hip-Hop-Jung aus Hamburg zum nationalen Soul, Funk & Pop-Man zu entwickeln - und trotzdem seinen musikalischen Wurzeln treu zu bleiben, zu denen er eigentlich zurückgekehrt ist. Der Soul & Funk, den Deutschland nicht unbedingt in Massen zu bieten hat, den bietet der Ex-Beginner seinen Fans derbe und dirrty. Hands Up und viel Spaß in er Schleyer Halle für diejenigen, die die 2×2 Karten hier gewinnen. Einfach einen Kommentar zu dem Ereignis abgeben und auf das Glück hoffen. Bis Freitag, denn auch meine Wenigkeit wird sich das Ding natürlich nicht entgehen lassen.

#22 PIG-Adventskalender

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Puuh, wir sind hier gerade auf der Zielgeraden für die Januar Ausgabe. Also haben wir schnell Türchen Nummer 22 aufgerissen und herausgefallen sind

3 x 2 Karten für die Berghain Night im Romy S. am 25. Dezember

Nicht schlecht. Das Berliner Berghain schickt die DJs Marcel Fengler und Steffi ins Schwabenland in die Romy. Wenn Ihr dort am Start sein wollt, kommentiert, was das Zeug hält.


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