Film & Fernsehen

Auf der Suche nach einem unbekannten Sindelfinger

Gestern stieß ich zufällig auf den Link, den ein alter Schulkamerad gepostet hatte – ein Video vom SWR.

Es geht um einen Mann, der Mitter der 70er im Sindelfinger Stadteil Eichholz gewohnt und beim Daimler gearbeitet hat. Und – von BBC News damals gefilmt wurde. Weshalb, warum und wieso? Das wissen wahrscheinlich nur die BBC, der Unbekannte und die Zeitzeugen von damals vielleicht. Nun sind mein alter Schulkamerd und sein Kommilitone (Filmstudenten der Merz-Akademie) auf der Suche, um die Geschichte, die hier in Sindelfingen schlummert, zu ergründen. Aber vielleicht könnt ihr ja helfen. Also liebe Leute, geht mit auf die Suche oder falls ihr den Mann zufällig kennt, meldet euch einfach beim PIG. Wir geben’s weiter.

Hier der Link zum Video

9# PIG-ADVENTSKALENDER 2011

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So, Nachtrag zu Freitag. Das 9. Türchen bietet euch nicht nur eine Geschenkbox, sondern zusätzlich eine Sondervorstellung nur für euch, ganz alleine. Für 2 Personen außerhalb der normalen Vorstellungszeiten. Wir bitten lediglich um einen Kommentar und wünschen viel Glück!

5# PIG-ADVENTSKALENDER 2011

So, und hier öffnet sich das Montagstürchen in unserem PIG-Adventskalender. Es bringt allen Kinofreunden zwei “Cinemaxx-Filmdosen” (mit je 2 FreikartenMaxXimum 3D, 2 Gutscheine Softgetränke 0,5l und 2 Gutscheine Popcorn Kind) für das Sindelfinger Cinemaxx. Jetzt müsst ihr nur noch etwas Glück und einen Kommentar parat haben.

4# PIG-Adventskalender 2011

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Und, das Sonntagstürchen bringt eine DVD zum Vorschein: Der Mandant, Trailer siehe oben. Viel Glück beim Mitspielen. Wie immer gewinnt nicht der beste oder klügste Kommentar, sondern der glücklichste!

The Magic - Ayrton Senna da Silva

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Die Böblinger Kinos, das Seegärtle und das Meilenwerk haben für Freitag, den 29. Juli, ein einzigartiges Ereignis organisiert. Der großartige Formel1-Rennfahrer Ayrton Senna wird geehrt. Mit einem Sektempfang auf rotem Teppich werden alle Gäste, um 19 Uhr, am hinteren Eingang des Bären Kinos, also am Oberen See, begrüßt. Und auf eine exklusiven Oltimer-Ausstellung des Meilenwerks antreffen. Gegen 20 Uhr wird  Claudio Bergfeld, Center Manager des Meilenwerks, im Saal eine Empfangs -und Filmeröffnungsrede halten. Die Dokumentation “Senna - Genie. Draufgänger. Legende.”  von  Asif Kapadia konzentriert sich vor allem auf die Zeitspanne zwischen dem Jahr 1984, in dem der Brasilianer sein erstes Rennen bestritt, und 1994, als Senna bei einem schweren Unfall auf dem Circuit von Imola tödlich verunglückte.

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Beim Fahren konnte der Rennfahrerlegende keiner etwas vormachen, dabei kam es auch öffters zu öffentlichen Rivalitäten mit anderen Formel 1 Fahrern, zum Beispiel mit dem Franzosen Alain Prost, welcher in dem Film auch eine große Rolle spielt. Vor allem bei Regen konnte man den außergewöhnlichen und präzisen Fahrstil des dreifachen Weltmeisters sehen, deswegen bekam Senna von seinen Fans und den Medien den Spitznamen “The Magic”. “Er war der Beste Fahrer seiner Zeit”, beschrieb Niki Lauda den einzigartigen Formel1-Piloten. Die Dokumentation mit Bildern, TV-Auftritten und privaten Aufnahmen dieses F1-Giganten, einem entsprechendem Vorprogramm und einer späteren Gesprächsrunde an der Seegärtle-Bar ist allso definiv lohnenswert. Hier noch der Trailer zum Film als kleiner Vorgeschmack.

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Ueber Mut - Engagiert. Couragiert. Kontrovers.

Die Aktion Mensch startet zum vierten Mal ein Filmfestival. Nach „Ueber Arbeiten“, „Ueber Morgen“ und „Ueber Macht“, läuft seit November 2010 „Ueber Mut“. Bis Dezember 2011 wird das Festival in 100 verschiedenen Deutschen Städten stattfinden und zeigt in einem dreitägigen Programm zehn verschiedene internationale Filme, von Menschen, die unsere Gesellschaft verändern oder ihre Träume leben wollen – gegen alle Widerstände. Mit dem Untertitel „Engagiert. Couragiert. Kontrovers.“ sollen das Gesehene die Zuschauer zur Diskussion anregen und zu gesellschaftlichem Engagement motivieren.

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Die Mischung aus Spielfilmen und Dokumentationen wie „Eine flexible Frau“ (Trailer oben) oder  „Fritz Bauer – Tod auf Raten“ (Trailer unten) geben diesem Filmfest eine große Spannbreite und Abwechslung. Nach den meisten Vorstellungen von ueber Mut gibt es Filmgespräche, in denen sich das Publikum mit Regisseuren und Protagonisten der gezeigten Filme oder mit kompetenten Gesprächspartnern austauschen kann. Am Mittwoch, den 13. Juli startet dieses Event in Sindelfingen und zum Eröffnungsfilm „Eine Flexible Frau“ und der darauf folgenden Gesprächsrunde wird die Regisseurin Tatjana Turanskyj anwesend sein. Auch Regisseurin Ilona Ziok wird am 15. Juli wenn ihre Dokumentation über Fritz Bauer gezeigt wird zu Gast sein um Fragen und Eindrücken entgegen zu nehmen.

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Der Fokus – Forum Kultur Sindelfingen e.V. hat dieses Jahr das Event für Sindelfingen koordiniert. Im Schubartsaal, beim Café Paletti und der Stadtbiliothek Sindelfingen, werden die Filme, Gesprächsrunden und das Beisammensein vom 13. Juli bis 17. Juli stattfinden. Das Programm und weitere Informationen findet ihr hier.

PIG Juni ist am Start

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Yeah, beinahe rekordverdächtig früh kündigen wir hier die neue PIG-Ausgabe an. Man bedenke, gestern war Feiertag! Die 74. Ausgabe eueres Stadtmagazins bietet wieder einmal alles was das Herz begehrt: Die wichtigsten Ausgehtipps für Böblingen, Sindelfingen und deren gemeinsamen Vororte (inkl. Stuttgart), aktuelles über den “Freiraum”, die neue Location zwischen den Böblinger Seen, vier lustige, interessante und/oder kritische Kolumnen, ein Interview mit dem Böblinger Meistertrainer Mario Estasi und vieles mehr. Also macht euch auf den Weg zu eurem lokalen Dealer und holt euch die Lektüre, die euch ins Wochenende begleitet. Und noch viiiel weiter.

PS: Entgegen der Meinung unseres PIG-Kino-News-Untersuchungsausschusses sage ich euch: Hangover 2 regiert!!!! Habe ihn gestern gesehen und mich genauso kaputtgelacht wie beim ersten Teil. Tüüdelüüü.

Tour of the Universe-DVD

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Erst vor einigen Tagen hat mir mein DJ-Kollegen Denis aka Terry Lee Wood von der Wahnsinns-Liveperformance von DM bei ihrer letzten Tour vorgeschwärmt. Hab‘ jetzt mal reingeschaut und der Einblick ist richtig fett (aber seht oben selbst). Ich glaube die Worte von ihm waren irgendwie “Meßlatte”, “2010er Standards gesetzt” oder “unglaublich” so. Und er hat, wie ich auf den ersten Blick finde, nicht übertrieben. Was ich damit sagen will, ich werde mir die DVD (in Barcelona gedreht) sicher abchecken und für alle die, die DM und gute Live-Shows schätzen, ist dies sicher ein Tipp wert. Unter anderem hier erhältlich.

Ach so, und hier nochmals das Video von “Wrong”. Üüüüüüüüüüüüüübelst fett, oder?

http://www.vimeo.com/4435893

This is Gonzales! Schönen Abend noch!

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(Chilly) Gonzales. Fantastischer Pianist. Kandier in Berlin. Ivory Tower, seine neue Platte, sehr gut. Gleichnamiger Film erscheint bald. Bin gespannt. Schönen Abend noch!

Lebenswelten - Filmfestival in Sindelfingen

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Noch mehr Filme. Vom 30. September macht ein Filmfestival, das sich mit Themen auseinandersetzt, die die Gesellschaft im Jahr 2010 bewegen, in Sindelfingen halt. Sehr interessante Filme werden im Schubardsaal bei der Stadtbibliothek zu sehen sein. Nicht die typischen Kinofilme, sondern kritische Dokus, zum Beispiel der obige, namens “Die 4. Revolution”. Es geht um das grpße Thema Energie.

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Außerdem läuft “Plastic Planet”, interessanter Film vom Österreicher Werner Boote  zum Thema Plastik und dessen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

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Weitere fünf Filme werden in den vier Tagen zu sehen sein. Mehr Infos gibt es hier.

Fantastische Woche

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In Stuttgart macht ab Mittwoch das Fantasy Filmfest für eine Woche halt. Habe mir einige Trailer angeschaut und die hatten es ziemlich in sich. Unser Filmexperte Herr Rybkowski könnte da vielleicht mehr über einige Filme sagen, habe auf seinem Blog aber noch nichts drüber gelesen (Was ‘n los Mr.Cinematic?). Ich meine nur, dass für Fans dieses Genres ein Besuch bei dem ein oder anderen Film sicher lohnt. Ich glaube, die Tickets sollen nicht mehr im Überfluss da sein, aber einfach mal nachfragen.

Hier der Trailer und eine kleine Beschreibung vom Eröffnungsfilm (Mittwoch 20 Uhr im Metropol 1) The Pack (franz. “La Meute”), der sehr krass, aber gut gemacht sein soll:

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Der Film überschreitet Grenzen, bricht Tabus und geht zielsicher immer dorthin, wo es wehtut – den Protagonisten ebenso wie dem Publikum. Und hebt sich dennoch deutlich und wohltuend ab von den jüngst typischen Ultrabrutal-Spektakeln, die sich primär als pubertäre Härteproben verstehen (womit sie auf ihre ganz eigene Weise präzise die französische Realität zu Beginn des 21. Jahrhunderts widerspiegeln). So funktioniert “La Meute” nicht nur als verwunschene Variation des Backwoods-Slashers, sondern ist vor allem auch ein richtig guter Film. Als Special Screening im offiziellen Programm von Cannes veranlasste er das zimperliche und konservative Premierenpublikum an der Croisette mal wieder zu ein paar Walkouts. Aber beim Fantasy Filmfest, dessen Zuschauer ja bekanntlich das Ungewöhnliche, das Verstörende genauso wie das Kunstvolle lieben, wird “La Meute” garantiert die gebührende Wertschätzung erfahren. Schon allein, weil Émilie Dequenne (aus “Pakt der Wölfe” und “Fissure”) eine Filmheldin ist, mit der man die Welt in Flammen setzen will. Ein taffes Outlaw-Chick im aufmüpfigen Joan-Jett-Look, das sich mit den Cheerleaderinnen aus handelsüblichen US-Horrorfilmen den Arsch abwischen würde und selbst fiesen Bikern den Mittelfinger zeigt, auch wenn das in “La Meute” böse Folgen hat …

Für mehr Infos und Trailer zum Fantasy Filmfest hier klicken.

#20 Weit weg: Back home…

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Sonntag Morgen, Viertel vor Fünf. Mein Lufthansa-Vogel landet in Frankfurt. Nach genau hundertundzwei Tagen betrete ich erstmals wieder deutschen Boden. In wenigen Stunden werde ich in Stuttgart aus dem Zug steigen und nach Hause fahren. Nach Hause, geiler Scheiß. Was für ein tolles Gefühl, sich so auf die eigenen, bekannten vier Wände und die Stadt zu freuen. Stuttgart. Königsstraße, Schlossplatz und -park, Tonstudio und Hype Club, Stuttgarter Hofbräu. Und Spätzle, Kartoffelsalat etc. Die Liste ist lang, die Freude groß.

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Martin Wolf Wagner in den Tagesthemen


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Heute Abend wird es einen Beitrag über den Grafenauer Fotografen Martin Wolf Wagner in den Tagesthemen (ab 22.15 Uhr) geben. Natürlich ist das Thema WM und Fußball. Martin Wolf Wagner, den wir bereits 2006 im PIG-Interview hatten, beschäftigt sich in seinen Fotoserien unter anderem auch mit dem Thema Fußball (immer ohne Menschen, nur die Plätze im Fokus). Interessante Bilder, netter Typ, heuet in den Tagesthemen.

P.S. Eine Auswahl an Fotoarbeiten aus der FOOTBALL Serie werden zur Fußball WM übrigens auch in den Showrooms des Kunsthaus Schill in Stuttgart, Eberhardstrasse 1, sowie beim Fotofachlabor Prolab in Stuttgart, Rotebühlplatz 37, präsentiert.

“The Final Fax” auf Arte / Kevin Que singt

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The Final Fax ist die Verfilmung über die natürlich höchst satirisch angehauchten Bestechungsversuche von Titanic-Chefredakteuer Martin Sonneborn bei der Vergabe der Fußball-WM 2006, basierend auf einer wahren Geschichte. Heute Abend um 0.30 Uhr läuft der Film auf ARTE und der Sindelfinger Kevin Que liefert den Gesang zur Filmmusik. Was bei den Bestechungsversuchen rausgekommen lest ihr hier in einer kurzen Filmbeschreibung:

The Final Fax
(Deutschland, 2010, 20min.) SWR
Regie: Nico Raschick
Kamera: Jan Bormann
Musik: Karol Obara
Gesang: Kevin Que

Darsteller: Klaus Gehrke (Sepp Blatter), Klaus Schindler (Schäfer), Maik van Epple (Olav Westphalen), Tomas Sinclair Spencer (britischer Journalist)
Autor: Jochen Franken
Produzent: Birke Birkner

“The Final Fax” erzählt nach einer wahren Begebenheit, wie das Satiremagazin “Titanic” dank einer Kuckucksuhr und wirklich guter Würste die Fußball-WM 2006 nach Deutschland brachte.

Ganz Deutschland fiebert der Entscheidung über das Austragungsland der Fußball-WM 2006 entgegen. Der “Kaiser” Franz Beckenbauer - Lichtgestalt des deutschen Fußballs - fungiert als Botschafter seines Heimatlandes. Mit Engagement im Wert von zehn Millionen DM hatte er im Vorfeld voller Hingabe versucht, die Sympathie der FIFA-Funktionäre zu gewinnen.
Etwas billiger fällt die eigentliche Bewerbungsrede vor dem Komitee aus, bei der der “Kaiser” wenig überzeugend über die Vorzüge Deutschlands schwadroniert, während ein paar verlorene Promis im Hintergrund lächelnd Däumchen drücken. “Titanic”-Chefredakteur Martin Sonneborn verfolgt im Fernsehen die Bewerbung und ist herzlich entgeistert. Er sieht die letzte gute Hoffnung und die WM 2006 endgültig in Südafrika untergehen.
Der eingefleischte Fußballfan versucht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, das Ruder doch noch herumzureißen. Ganz nach guter alter Satiremanier schickt Sonneborn sieben ebenso schmackhafte wie freche Bestechungsfaxe an ausgewählte Entscheidungsträger. Das verlockende Angebot: ein Fresskorb, inklusive original deutscher Kuckucksuhr.

Das Bestechungsfax, das bei der Abstimmung über den Austragungsort der Fußball-WM 2006 zur Enthaltung des neuseeländischen FIFA-Vertreters Charles Dempsey führte, enthielt folgendes Bestechungsangebot: “A fine basket with specialities from the Black Forest, including some really good sausages and - hold on to your seat - a wonderful KuKuClock”.
Charles Dempsey erklärte allerdings, dass ihn weniger dieses höchst verlockende Angebot zur Enthaltung bewogen hatte, sondern dass ihm der ständige Druck von allen Seiten am Ende zu viel geworden war: “This final fax broke my neck”, kommentierte er.

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Zur Person von Martin Sonneborn noch ein kleiner Video-Eindruck. Sehr cooler Auftritt bei der NDR-Talkshow.

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#7 Weit weg: Gschichtn Teil III

Hallo Heimat. Die Zeit vergeht bisher langsamer als ich befürchtet habe. Und das ist auch gut so! Das Schönste an der ganzen Sache ist, dass man nicht diesen Urlaubs-Gedanken hat („bin eh bald wieder weg“), sondern dass einem irgendwie bewusst ist, dass man jetzt hier lebt. Zumindest mal für 3 Monate. Jedenfalls mache ich inzwischen ein bisschen Sport und habe nun auch mein Praktikum angefangen, weswegen ich ja eigentlich, also offiziell, hier bin. Wegen der Arbeit. Ist klar.

Wie dem auch sei, ich erlebe weiterhin viele Kleinigkeiten, die ich für erwähnenswert halte. Viel Spaß mit „Gschichtn Teil III“.

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Zu Besuch bei Zimmer Frei oder Götz Alsmann auf Biokoks

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Letzten Sonntag war ich mit meiner besseren Hälfte in Köln. Zu Besuch bei Zimmer Frei! Einer Talkshow der etwas anderen Art: läuft im WDR und Christine Westermann und Götz Alsmann haben einen Promi  zum Essen in ihre WG eingeladen. Komme ich aber später drauf zurück.

Kurztrip Köln: Wir waren zwar nur von Sonntag Mittag bis Montag Mittag dort aber mein platonischer erster Eindruck von Köln ist wirklich gut. Zunächst mal haben die Jecken da oben wirklich lustige Kneipen-, Restaurant- oder Geschäftsnamen. Mein Favorit: “Muskelkater - Sport Discounter” ein ziemlicher großer Laden, der Sportsachen vercheckt, nehme ich an. Dann haben wir einen wirklich gut singenden und Gitarre spielenden Balkan-Elvis gesehen und natürlich den Dom. Ich war wie gesagt noch nie in Köln und wenn du dann plötzlich vor diesem Riesen stehst, hauts dich echt weg. Brutales Bauwerk. Beeindruckend auch von innen. Höchstens der Petersdom in Rom hat mich so geschickt.

Gewohnt haben wir in einem Hopper-Hotel in der Brüsseler Straße im Belgischen Viertel (das Kölner In-Viertel, habe ich mir sagen lassen). War wirklich O.K. und sein Geld wert. Frühstück sehr gut und allgemein relativ stilvoll designed.

Kleine Anekdote am Rande. Als wir nach Köln reinfuhren und unser Hotel anfuhren, hat meine iPhone-Route uns erstmal in so ‘n Semi-Ghetto in Köln-Porz geleitet. Als meine Frau dann irgendwann gemeint hat, dass ich mein scheiß iPhone-Navi weglegen soll und ihre Ausdrucke zur Hand nehmen soll, habe ich natürlich, Mann wie ich bin, mein kleines technisches Hilfsmittel bis aufs Blut und bis wir am Ziel vor einem 16-stöckigen Hochhaus in Köln-Porz standen verteidigt, um  ihr dann kleinlaut recht zu geben. Es gibt nämlich mindestens zwei Brüsseler Straßen in Köln und diese war offensichtlich die Falsche.

Zur Sendung: Am Abend leitete uns mein “Scheiß-iPhone-Navi” dann auf den letzten Drücker in die WDR-Studios. Fast zu spät, durften wir dann bis zehn Meter vor den Studioeingang fahren und die Platzeinweiserein brachte uns noch irgendwie unter. Dann kam der eigentlich beste Teil des ganzen Trips. Ich muss dazu sagen, dass die Sonntag-Abend-Show (22.15 Uhr) eine Live-Show war (Von Montag bis Freitag zeichnen sie dann weitere fünf auf, die dann die Wochen drauf ausgestrahlt werden). Also kam Frau Westermann zum Publikum einstimmen ins Studio. Ziemlich locker und cool erklärte sie, dass wir doch dies dann machen sollten und das eher nicht. Dann kündigte sie “Götzi-Mausi” an und dieser kam dann auch. Und wie! Etwas verspätet dafür mit den paar notwendigen Starallüren im Kopf. Und das was das gute”Götzi-Mausi” da abgezogen hat war eine 15-Minuten Show, die die eigentliche Show um Längen übertrifft. Also entweder ist der Typ einfach ‘ne rheinische Frohnatur und ist auf ‘nem Laberflash hängen geblieben oder der Kerle baut sich das Bio-Koks von Robert Griess ein. Hammer Typ auf jeden Fall!

Die Sendung an für sich war leider nich‘ so der Hammer, da der Talk-Gast Rebbeca Simoneit Barum war. Die “Lindenstraßen-Iffi” hat ziemlich zugelegt und kam jetzt nich‘ so richtig spannend rüber(Götzi-Mausi hat die ganze Zeit gefuttert und sie nicht mal angeschaut, während sie geredet hat. Er hat sogar gefuttert, wenn er Pause hatte und nicht im Bild war). Nichts desto trotz, einen Alsmann zu sehen, lohnt sich glaube ich immer.

Danach waren wir noch gemütlich ‘n Absacker zischen: in “Der Wohngemeinschaft” direkt bei unserem Hotel ums Eck: stylischer Laden à la WG aufgemacht, ‘nem alten Bett und ‘nem richtigen VW-Bus (Bulli) drin, wo man auch drin sitzen kann. Publikum: Viele Studenten, Künstler und sonstige (Pseudo-) Avantgarde nehme ich mal an.

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Schee wars in Kölle. Ach so, übrigens bei ‘ner Pause auf dem Hinweg, haben wir in ‘nem Marché an der Autobahn Thomas D. von den Fantas getroffen. Mit seiner Frau und seinem kleinen Sohnemann nehme ich mal an. Ich glaub‘ er hat mich nicht erkannt!

Die Alten von der Casting-Scheiße

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Freitag Abend, Fernsehen, Couch und chillen. Vorhin habe ich mir das Finale vom Raabschen Oslo-Casting reingezogen. Und die kleine Lena Meyer-Landrut hat das Ding gewonnen. Hatte sie letztens schon mal paar Minuten im TV gesehen, da war sie mir nich‘ ganz so grün. Aber heute hat sie mich genauso überzeugt wie Heinz Gröning am Mittwoch im AEG. Und zwar  nicht wegen ihres Gesangs, sondern wegen ihrem Schalk im Nacken. Nachdem sie gefragt wurde wie sie sich fühlt, hat sie zusammengefasst ungefähr gesagt: “Fett. Derbe. Alter Finne, bisher dachte ich, ha ja, die Alten von der Casting-Scheiße, aber …”

Germany‘s Next Topmodel-Super-Update

Unser Leser derrick hat uns Modelscout-Amateure mit seinem Kommentar aufgeklärt und auf ein zweites heißes Eisen aus Böblingen/Sindelfingen hingewiesen. Leyla Mert soll anscheinend ganz dicke im Rennen sein und Kera Rachel Cook schon raus. Leider konnte ich die Sendung nicht verfolgen, aber meine krassen Internetrecherchen haben rausgefunden, dass Frau Mert auf jeden Fall zu den Favoritinnen gehört und so ‘n bissle “mysterious” rüberkommt. Deutschland weiß nicht genau woher sie kommt und was sie macht. Das Internet sagt, sie spielte mal Basketball in Sindelfingen. Aber das Internet sagt viel. Nun, vielleicht sollten wir einen extra PIG-Modelscout einstellen, um da besser am Ball zu bleiben.

Ex-PIG-Cover-Model heute Abend bei Germany‘s Next Top Model

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Wenn ihr heute Abend gemütlich auf der Couch liegt und euch Germany‘s Next Topmodel reinzieht, dann wird euch in der Flimmerkiste ab 20.15 Uhr auf Pro7 eine junge Dame begegnen, die im Dezember 2006 als Weihnachtsfrau verkleidet vom PIG-Cover lächelte. Kera Rachel Cook, 21 Jahre und aus BB Town. Am Lise-Meitner-Gymi ihr Abi gemacht und dann ab dafür. Bei Film, Fotos, Fernsehen reingeschnuppert und zuletzt auf der Schauspielschule in Hamburg gewesen. Eine junge Dame repräsentet heute Abend also unter den letzten 40 Kandidaten unsere Stadt.

Vielleicht werd ich mir das Ding heute Abend ja reinziehen und mitfiebern, wie meine bessere Hälfte in besten Zeiten. BB räpräsänt! Hoffentlich kommste in‘ Recall, Kera! Wir drücken die Daumen!


Red Hill

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Schau an, schau an. Sehr interessanter Trailer. Der australische Film “Red Hill” soll bald starten (ich nehme aber an, nicht in den handelsüblichen Kinos) und in die Richtung “No Country for old man” gehen. Knallhart recherchiert im Blog des PIG-Kino-Chefredakteurs Stefan Rybkowski.


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