Leben

Das PIG 2013 … und einen guten Rutsch!

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Meine letzten Minuten im alten Jahr und im “alten PIG”. Gleich geht es nach Hause und gut isses mit dem PIG 2012. Die Januar-Ausgabe ist im Druck und erscheint pünktlich am 2. Januar an den üblichen Verteilerstellen.

Falls sich der eine oder andere wundert, nein, auf dem Cover treiben die beiden Herausgeber kein egozentrisches Spielchen und klatschen ihr Foto vorne drauf, sondern lächeln euch lediglich entgegen, wünschen ein wunderbares Jahr – wie mein alter Ego, der Funky Professor natürlich auch – und freuen sich, eine ziemlich gute Zeit zusammen verbracht zu haben. Einer von beiden verlässt nämlich das Boot zum Jahresende und der andere rudert weiter das PIG weiter in Richtung Zukunft. Wer und mehr dann tatsächlich im Januar-Heft.

Ihr hört von uns in 2013 hier, auf Facebook oder natürlich übers Mag!

Der Weltuntergang heute irgendwo um 20.15 Uhr live & direkt

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“Bisher ist es ein ziemlicher ruhiger Weltuntergang”, meinte Nadine gerade zu mir und ich nehme diese Vorlage um einen neuen Sturmlauf auf unsere Website einzuläuten. Es wird wieder funky inside mit regelmäßigen Posts und Rolls. Und es könnte wohl kein wichtigeres Thema geben, als den Weltuntergang:

Auch in der PIG-Redaktion erleben wir die Ruhe vor dem angeblichen Sturm. Ich habe das Gefühl, je näher das Ding kommt, desto weniger ist das Thema präsent. 3Sat bringt zwar um 18.30 Uhr ein “Nano Spezial” mit dem Thema “Apokalypse jetzt!” und die anderen Sender und die vielfältige Medienlandschaft werden das Thema sicher streifen, doch gestern hat jemand im Radio gesagt: “Die Sonne hat noch eine Lebensdauer von 4,5 Milliarden Jahren, dann können wir über einen Weltuntergang reden.” Und wenn es dann tatsächlich soweit sein sollte, dann wird er sicher live übertragen, zur Primetime um 20.15 Uhr kanalübergreifend und worldwide. Solange sagen wir vom PIG allen Amateurwahrsagern, Pseudohellsehern und Nachwuchsnostradamen: “Beruhigt euch! It‘s Friday.”

P.S. Schöne Feierdaag und kommet guat ins neue Jahr!

Mercaden Böblingen

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Gerade eben wurde in einer Pressekonferenz neben der Übergabe der offiziellen Baugenehmigung auch der Name des neuen Einkaufszentrums in Böblingen bekannt gegeben:”Mercaden” wird das Center heißen, das im Herbst 2014 an das City Center anschließen soll und den Platz des alten Busbahnhofs einnimmt.

Mercaden ist eine eingetragene Marke und es sollen weitere Center unter diesem Namen in anderen Städten folgen. Anfang 2013 soll nach vielen Vorarbeiten das dreigeschossige Gebäude in Böblingen dann langsam sichtbar werden. Darin werden sich dann etwa 100 Läden auf einer Fläche von etwa 25 000 Quadratmetern präsentieren.

Mehr Infos in der Juli-Ausgabe des PIG, die ab 29. Juni erhältlich ist.

Donnerstags im Schilling

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Nachdem die “After The Work” (Umbau/Renovierung) letzten Monat ziemlich entspannt und gut gefüllt war, hat die gute Michi beschlossen die Sache ein Mal im Monat zu machen.

Meine Wenigkeit darf dann in seinen Plattenkisten und digitalen Archiven stöbern und Platten legen. Und da der Sommer sicher schön wird, werden wir das Ding bei gutem Wetter auch nach draußen verlagern. Um 19 Uhr geht es los – gemütlich essen, Drinks an der Bar und hoffentlich gute Mucke. Ich geb‘ alles!

Berichtigung: Verkaufsoffener Sonntag in Sindelfingen

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Kleine Berichtigung zu unserem Artikel im PIG März (Print). Der Verkaufsoffene Sonntag in Sindelfingen findet/fand natürlich nicht am 8. März statt – wäre ja auch kein Sonntag gewesen – sondern am 18. März in der Sindelfinger Innenstadt und im Stern Center (Ikea ist nicht mit dabei).

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So, hinter dem 18. Türchen findet ihr zwei Tickets für das Sensapolis auf dem Flugfeld. Raumschiff, Kletterwand, Hochseilgarten und tausend andere tolle Sachen für groß und klein warten auf euch. Viel Glück beim mitspielen (kommentieren)!

ZUMBA IM MEILENWERK

Auf eine Mega Zumba Party, die bis dato größte in unserer Region, bereitet sich das Meilenwerk vor. Bis zu 500 Teilnehmer werden erwartet, auf die einige besondere Highlights warten. Neben neun Stunden Zumba, zum aktiven mitmachen durch die Teilnehmer, gibt es zusätzlich eine  Capoiera Show. Das ganze findet am Samstag den 10. September statt. Wir verlosen 2×1 Ticket für diesen Event. Einfach ein lustigen Kommentar abgeben und gewinnen. Also let´s dance.

The Magic - Ayrton Senna da Silva

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Die Böblinger Kinos, das Seegärtle und das Meilenwerk haben für Freitag, den 29. Juli, ein einzigartiges Ereignis organisiert. Der großartige Formel1-Rennfahrer Ayrton Senna wird geehrt. Mit einem Sektempfang auf rotem Teppich werden alle Gäste, um 19 Uhr, am hinteren Eingang des Bären Kinos, also am Oberen See, begrüßt. Und auf eine exklusiven Oltimer-Ausstellung des Meilenwerks antreffen. Gegen 20 Uhr wird  Claudio Bergfeld, Center Manager des Meilenwerks, im Saal eine Empfangs -und Filmeröffnungsrede halten. Die Dokumentation “Senna - Genie. Draufgänger. Legende.”  von  Asif Kapadia konzentriert sich vor allem auf die Zeitspanne zwischen dem Jahr 1984, in dem der Brasilianer sein erstes Rennen bestritt, und 1994, als Senna bei einem schweren Unfall auf dem Circuit von Imola tödlich verunglückte.

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Beim Fahren konnte der Rennfahrerlegende keiner etwas vormachen, dabei kam es auch öffters zu öffentlichen Rivalitäten mit anderen Formel 1 Fahrern, zum Beispiel mit dem Franzosen Alain Prost, welcher in dem Film auch eine große Rolle spielt. Vor allem bei Regen konnte man den außergewöhnlichen und präzisen Fahrstil des dreifachen Weltmeisters sehen, deswegen bekam Senna von seinen Fans und den Medien den Spitznamen “The Magic”. “Er war der Beste Fahrer seiner Zeit”, beschrieb Niki Lauda den einzigartigen Formel1-Piloten. Die Dokumentation mit Bildern, TV-Auftritten und privaten Aufnahmen dieses F1-Giganten, einem entsprechendem Vorprogramm und einer späteren Gesprächsrunde an der Seegärtle-Bar ist allso definiv lohnenswert. Hier noch der Trailer zum Film als kleiner Vorgeschmack.

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Ueber Mut - Engagiert. Couragiert. Kontrovers.

Die Aktion Mensch startet zum vierten Mal ein Filmfestival. Nach „Ueber Arbeiten“, „Ueber Morgen“ und „Ueber Macht“, läuft seit November 2010 „Ueber Mut“. Bis Dezember 2011 wird das Festival in 100 verschiedenen Deutschen Städten stattfinden und zeigt in einem dreitägigen Programm zehn verschiedene internationale Filme, von Menschen, die unsere Gesellschaft verändern oder ihre Träume leben wollen – gegen alle Widerstände. Mit dem Untertitel „Engagiert. Couragiert. Kontrovers.“ sollen das Gesehene die Zuschauer zur Diskussion anregen und zu gesellschaftlichem Engagement motivieren.

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Die Mischung aus Spielfilmen und Dokumentationen wie „Eine flexible Frau“ (Trailer oben) oder  „Fritz Bauer – Tod auf Raten“ (Trailer unten) geben diesem Filmfest eine große Spannbreite und Abwechslung. Nach den meisten Vorstellungen von ueber Mut gibt es Filmgespräche, in denen sich das Publikum mit Regisseuren und Protagonisten der gezeigten Filme oder mit kompetenten Gesprächspartnern austauschen kann. Am Mittwoch, den 13. Juli startet dieses Event in Sindelfingen und zum Eröffnungsfilm „Eine Flexible Frau“ und der darauf folgenden Gesprächsrunde wird die Regisseurin Tatjana Turanskyj anwesend sein. Auch Regisseurin Ilona Ziok wird am 15. Juli wenn ihre Dokumentation über Fritz Bauer gezeigt wird zu Gast sein um Fragen und Eindrücken entgegen zu nehmen.

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Der Fokus – Forum Kultur Sindelfingen e.V. hat dieses Jahr das Event für Sindelfingen koordiniert. Im Schubartsaal, beim Café Paletti und der Stadtbiliothek Sindelfingen, werden die Filme, Gesprächsrunden und das Beisammensein vom 13. Juli bis 17. Juli stattfinden. Das Programm und weitere Informationen findet ihr hier.

Fight the Power! Zeitungsredakteure streiken – auch bei der Kreiszeitung

Unsere Kollegen von der Kreiszeitung Böblinger Bote streiken – mit vielen anderen bundesweit. Und dies schon länger. Wie immer geht es um Kohle, Arbeitsbedingungen, etc. Heute hat uns neben einer Pressemitteilung per Mail auch eine Kreiszeitung Böblinger “Streik”Bote erreicht. Ein vierseitiges Infoblatt zu Hintergründen des Streiks und mehr. Meine alte SZBZ-Kollegin Julia Rapp (inzwischen bei den Stuttgarter Nachrichten unter anderem “VfB-Expertin”) wirksam auf einem Streikbild und Joe Bauer schreibt über die Spielregeln der Demokratie. Ja, Leute, Arbeitskampf muss sein. Fight the Power! würde Chuck D sagen. Viel Glück!

Hier die Pressemitteilung per Mail im Original:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht haben Sie in den vergangenen Wochen registriert, dass wir, die Redakteurinnen und Redakteure der KREISZEITUNG, nicht wie gewohnt bei Presseterminen, Gremiensitzungen oder als Autoren im Blatt vertreten waren. Der Grund: Seit Anfang Mai befinden sich die Mitglieder von Zeitungsredaktionen in der wohl härtesten Tarifauseinandersetzung, die es jemals mit den Verlegern gegeben hat.
Obwohl es eigentlich unser Auftrag ist, dürfen wir in eigener Sache leider nicht die Öffentlichkeit über diesen Konflikt informieren. Und da wir auch immer wieder feststellen, dass die Bürgerinnen und Bürger wenig über diese Auseinandersetzung wissen, wollen wir uns heute - am dritten Streiktag in dieser Woche - an Sie als Multiplikator im Landkreis Böblingen wenden.

Worum geht es?
Es geht uns Redakteuren nicht darum, eine maßlose Gehaltsforderung zu erkämpfen, sondern den Berufsstand des Redakteurs und somit in letzter Konsequenz die Existenz einer freien und unabhängigen Presse zu sichern. Wir sind der Meinung, dass die Verleger in dieser Tarifauseinandersetzung den Versuch unternehmen, diese Fundamente abzugraben und damit eine Säule dieser Gesellschaft zu schwächen.

Warum?
Die Verleger fordern nach der Kündigung der Tarifverträge vor einem Jahr und dem seither tariflosen Zustand nun von den Redakteuren eine Gehaltseinbuße von fünf Prozent, obwohl ihre eigenen Blätter regelmäßig über einen der größten Wirtschaftsaufschwünge der Bundesrepublik berichten. Während in anderen Branchen darüber verhandelt wird, wie viel Lohn es mehr geben soll, sehen wir uns mit der Forderung eines Minusabschlusses konfrontiert. Hinzu kommen noch Forderungen nach längerer Arbeitszeit und weniger Urlaub. Das ist in der Geschichte der Tarifauseinandersetzungen in Deutschland ein wohl einmaliger Vorgang, den wir nicht akzeptieren werden.
Noch viel wütender macht uns aber die Absicht der Arbeitgeber, Berufsneueinsteigern in Zukunft rund 25 Prozent weniger zu bezahlen. Damit wird dieser Beruf zum Auslaufmodell. Redakteur wird dann wohl nur noch, wer sonst keinen Job bekommt. Qualifizierte Mitarbeiter, die sich auf dem manchmal schmalen Grat zwischen öffentlichem Auftrag, privaten Interessen und dem Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitmenschen bewegen, wird es dann nicht mehr geben, statt Tageszeitungen stecken dann vielleicht nur noch Anzeigenblätter in den Briefkästen.

Auch wir wollen natürlich die Situation der Verleger nicht verkennen. Auflagenrückgänge, Anzeigeneinbußen und die Konkurrenz der elektronischen Medien haben das Geschäft in den vergangenen Jahren nicht einfacher gemacht. Wer aber deshalb von seinen Mitarbeitern Gehaltseinbußen verlangt, der muss auch eingestehen, dass er auf hohem Niveau klagt. Denn in der Zeitungsbranche wurden die Vertriebsergebnisse in den vergangenen Jahren ständig gesteigert, Renditen über zehn Prozent sind zur Gewohnheit geworden. Umso unverständlicher ist es, dass die Gehaltszuwächse in den Redaktionen seit langem unter der Inflationsrate liegen, gleichzeitig die Arbeit aber ständig verdichtet wird.

Seien Sie sicher, wir fühlen uns in der Rolle der Dauerstreiker alles andere als wohl. Als Redakteure sind wir es gewohnt, wenn es sein muss rund um die Uhr zur Stelle zu sein. Nicht zu arbeiten und das tägliche Leben an uns vorübergehen zu lassen, ist nicht unsere Sache. Dennoch: Auch wir fordern gutes Geld für gute Arbeit.

Heute (Mittwoch) laufen in Berlin erneut Verhandlungen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Schreiben unsere Lage verdeutlicht und unsere zeitweise Abwesenheit erklärt zu haben und hoffen, dass Sie Verständnis dafür aufbringen.

Besten Dank und viele Grüße,

die Redakteurinnen und Redakteure der KREISZEITUNG Böblinger Bote

Sütex-Abriss

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Das Sütex-Areal wird seit kurzem abgerissen und macht einem neuen Möbelriesen Platz. Hofmeister heißt der, soweit ich informiert bin. Heute hab‘ ich das Ding zum ersten Mal gesehen. Beeindruckend, sieht fast ein bisschen aus wie nach einem Bombenanschlag. Nun denn, die Bagger machen ganze Arbeit und bald hat Ikea und XXXL mehr  Konkurrenz im Kreis. Meinem dreijähriger Sohnemann ist das sowas von egal, nur wegen den Baggern und dem Anblick würde er ausflippen, wie ich heute auch.

Die Südseite des Lebens

Es ist beschlossene Sache. Ich gehe zum Southside. Ich werde auf allen Konzerten gleichzeitig sein. Ich werde Festivalbier trinken. Ich werde campen. Ich werde feiern. Und ich werde dieses Jahr definitiv mit The Hives nach Hause gehen! Vor allem aber werde ich euch vor dem Festival zeigen, was es alles zu sehen geben wird. Und danach, was ich alles gesehen habe. Wer sich ein letztes Mal schlau machen will, was am Southside abgehen wird, der kann das gerne auf der offiziellen Homepage machen.

Bis es aber wirklich das Wochenende des Southside ist, nämlich das vom 17. bis 19. Juni, gilt es auszuharren. Zur Steigerung der Vorfreude und zum Durst stillen gibt es das Line Up und zahlreiche Youtube-Videos. Mein erstes hier: Die Wombats werden zu Gast seien und uns gleich am Freitag Abend beschallen. Trifft sich gut, denn die Jungs aus dem Vereinten Königreich haben erst kürzlich ihr neues Album This Modern Glitch unters Volk gebracht. Also Sonnenbrille auf die Nase, ab in die noch sauberen Gummistiefel und eine erste Runde durchs Zimmer getanzt.

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Lang ist es ja nicht mehr hin, das bisschen ausharren wird sich lohnen. Ich fang schon mal an zu packen!

Bis dahin,

das Southside-Sprachrohr!

Freiraum feiert Eröffnung

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Überall in der Stadt wurde in den letzten Monaten über den Pavillon und sein Potenzial geredet. Jetzt ist es soweit. Der Freiraum lädt zur Eröffnung ein. Am Samstag, den 11. Juni ab 20 Uhr sind alle herzlich willkommen, um der neuen Bar, dem neuen Café Hallo zu sagen. Um die Atmosphäre einzuatmen sowie die Drinks und den Sound zu genießen, der die Location ausmachen wird. Das Freiraum-Team wird die Gäste mit einem Welcome-Drink begrüßen und der gute Derik und meine Wenigkeit werden für den richtigen Sound sorgen. Es darf gefeiert werden, das steht fest.

Der Freiraum wird anschließend täglich von 9 bis 1 Uhr Uhr geöffnet sein. Vom Frühstück über einen ausgewählten Mittagstisch und einer kleinen aber feinen Speisekarte bis zu Veranstaltungen und Partys (donnerstags bis samstags mit längeren Öffnungszeiten) wird einiges geboten sein. Fixpunkte werden in der Anfangszeit die DJs sein, die ihre Sets jeweils donnerstags bis samstags von altem Soul & Funk, über R&B, Disco und Reggae bis hin zu elektronischer Tanzmusik variieren. Wunderbar gelegen im Grünen zwischen den Seen, soll der Freiraum mit seinem urbanen Ambiente und gemütlichen Außenbereich laut den Machern der Spot in Böblingen werden! Wir sind gespannt.

Ach ja, ihr dürft dem Freiraum gerne auf Facebook folgen, um über Events, Mittagstisch oder sonstige News informiert zu sein. Hier klicken!

PS-Eldorado auf dem Flugfeld

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Die Stadt wächst! Wie wir erfahren haben, wird dem Flugfeld-Puzzle schon bald ein weiteres Teil hinzugefügt. Die Verträge sind angeblich bereits unterschrieben, der Weg für PS-KULTUR ist geebnet. So nennt sich der neue Meilenwerk-Nachbar, der auf rund 8.000 Quadratmetern Nutzfläche nicht nur Besucher und potenzielle Kaufkraft in die Region locken soll, sondern gleichzeitig, mit seinem markanten Glasturm (siehe Bild oben), einen architektonischen Blickfang am Eingang des Flugfeldareals darstellen wird.

Wie der Name schon sagt, wird auch dieser Teil des Flugfeldes für Autoliebhaber prädestiniert sein. Die Pressemitteilung spricht sogar von einem “autoafinem Eldorado”. Nur große Töne? Von wegen, denn die PS-KULTUR-Gebäude werden mit Ferrari und Maserati zwei absolute Premiummarken beherbergen.

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Aber auch Motorradfans kommen auf ihre Kosten: Harley-Davidson wird ebenfalls auf dem Gelände vertreten sein.  „Gerade hier, wo mobile Tradition und Emotion so eng beieinander liegen, passt Harley-Davidson als der Motorradhersteller mit der längsten Geschichte perfekt dazu”, so Bernhard Gneithing, Marketing Director von Harley-Davidson Deutschland.
Um das Ganze abzurunden und gleichzeitig die Gastro-Landschaft auf dem Flugfeld zu ergänzen, ist die Eröffnung eines typischen “American Diner” geplant – Jukebox, Steaks und Burger.

Ein großes, durchaus interessantes Projekt also, welches die Mission “Flugfeld” einen weiteren, großen Schritt nach vorne bringen dürfte. Wir sind gespannt.

Sing für uns im Himmel Nate Dogg

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Habe gerade erfahren, dass Mr. Nate Dogg mit 41 Jahren gestorben ist. Grund war wohl ein Schlaganfall. Der Westcoast-Soulman mit der Stimme, die einprägsamer war als die meisten Brandeisen, hatte wohl schon zwei Schlaganfälle und erlag seinem dritten nun am Mittwoch.

Nate Dogg hatte mit seinem Cousin Snoop Dogg und einem Halbbruder von Dr. Dre namens Warren G seine erste Combo namens 213 und war danach irgendwie überall dabei, musikalisch und auch in anderen “Biznesses”, die mit wie bei fast allen seiner Kumpels unter anderem auch mit illegalen Sachen zu tun hatten. Nun denn, Fakt ist, dass wieder einer meiner Köpfe im Plattenregal das Zeitliche gesegnet hat und beim Herrn da oben anklopft. Aber hey Nate, wahrscheinlich wirst du im Himmel weiter so wunderbar singen und hoffentlich nicht von Suge Night abgezogen werden. Schließlich hast du in der Kirche bei deinem Daddy, der Pastor war, ja angefangen. Bin mir also ziemlich sicher, dass du dort oben im Himmelschor einen Vertrag bekommst.

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Weiß nicht wie oft ich diesen Song schon aufgelegt oder drauf getanzt habe. R.I.P. Nate Dogg!

Warum bin ich nur kein Narr?

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Narren, Narren, überall nur Narren. Warum jedoch bin ich kein Narr? Oder bin ich doch ein Narr und denke nur ich sei keiner? Sind wir nicht alle Narren? Die einen nur im Nebenjob, die meisten jedoch hauptberuflich? Nun denn, man weiß es nicht und den Philosophentanz will ich euch ersparen. Dafür gibt es einen kleinen Blog-Move in Sachen Nachmittagseindruck vom Faschingsstart und Rathaussturm.

Vorhin war ich mit meinem Kollegen Edip oben am Marktplatz vor dem Rathaus, um die Stimmung der 5. Jahreszeit zu erhaschen. Dort war Grün-Weiß Böblingen gerade am närrisch sein und etwa 200 hauptsächlich Ältere und ganz, ganz Junge hörten und schauten mehr passiv als begeistert zu. Das Mikro viel zu laut und die Trommler alles andere als im Takt, wurde Stimmung gemacht. O.K., es ist Fasching, das Rathaus wird irgendwie gestürmt und  der Donnerstag ist schmutzig. Doch ich frage mich, warum ich in den letzten 25 Jahren nie einen Zugang zu dem Treiben bekam. Und noch mehr frage ich mich, was die Menschen eigentlich veranlasst in billigen Verkleidungen total künstlich froh und lustig zu sein und dazu noch billiger zu musizieren.

Die Antwort:  Es ist ein historisch und kulturell gewachsener Anlass, der sich jedoch leicht verwaschen hat – wie Weihnachten auch. Die meisten Menschen jedoch nutzen diesen als willkommene Abwechslung im Alltag. Und eigentlich ist das auch gut so, wunderbar, sie sind fröhlich und feiern. Sollen sie machen. Trinken, lachen, Witze erzählen und aus sich raus gehen. Nur kann ich damit leider nichts anfangen liebe Narren. Da bevorzuge ich eher eine gute Motto-Party, obwohl eigentlich kein großer Unterschied besteht. Doch der feine macht‘s! In diesem Sinne liebe Teilzeit-Narren, schön, dass ihr Spaß machen wollt und lustig seid. Ich beneide euch. Irgendwie und irgendwie auch nicht.

Viola-Macher bald im Platzhirsch

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News vom Böblinger Postplatz. Die Macher des Sindelfinger Restaurants Viola, die vor kurzem das Viola geschlossen haben, werden zum 1. März den Platzhirsch übernehmen. Wir fanden das sehr schade, weil das Viola in der Sindelfinger Altstadt Stil, Charme und Qualität hatte, wie nur wenige Restaurants in BB und Sifi, doch jetzt freuen wir uns wie Schnitzel, dass die Macher bald ums Eck sind und wir nur einen Katzensprung zu einer sehr guten Alternative haben.

Allerdings wird es keine Viola-Kopie, denn das Plattzhirschkonzept wird zu großen Teilen übernommen. Das bedeutet schwäbisch-bürgerliche Küche, die sich jedoch paart mit dem mediterranen Stil des ehemaligen Viola. Wir sind gespannt!

Mutter des Erfolgs, erzähl‘s deinem Friseur!

“Die Mutter des Erfolgs” So der Titel eines Buches von Amy Chua, das gerade überall in den Medien heiß diskutiert wird.

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Fernsehen, Radio, Zeitungen, überall. Thema: Eine chinesische Yale-Professorin und zweifache Mutter in Amerika schreibt ein Buch über ihre Vorstellung von Erziehung und ihre eigenen Erfahrungen. Die Krux: sie hat keine Zeit für Spaß, sie beschimpft ihre Töchter als Müll, verbrennt ihre Stofftiere und zwingt sie Pianistinnen zu werden. Motto: Knüppel aus dem Sack, dafür den Spaß rein (siehe FAZ). Bestimmt lustig zu lesen, aber sorry, wir schreiben unsere Hausaufgaben auch nicht mehr auf Steinplatten. Und oldschool ist zwar cool, aber das ist nicht oldschool, das ist verbissen, verbohrt und verdummt. Nun denn, was mich aber eigentlich viel mehr ärgert:

Überall wird sie kritisiert und man schmunzelt darüber und es heißt “so geht es ja nicht, aber man solle vielleicht mal über einen Kompromiss nachdenken …”. Warum wird das überhaupt diskutiert? Eine Diktatur ist doch auch kein Thema. Ich frage mich, was der Zinober soll? Es ist doch nicht das erste Erziehungsbuch, das eine nicht antiautoritöre Erziehung proklamiert. Aber Provokation und heikle Themen werden anscheinend gesondert behandelt.

Vor kurzem das gleiche Spielchen: Sarrazin schreibt ein Buch (übrigens, seine Frau war gestern Gast bei Maischberger und genauso eklig, unsympathisch und altklug wie ihr Mann) über Integration mit höchst fragwürdigen Thesen und überall bekommt er Feedback, Echo und eine Plattform zum Quatschen. Jetzt das gleiche Spielchen mit Amy Chua.

Also liebe Eltern, um die Plattform hier zu schließen: don‘t believe the hype, schenkt euren Kindern Liebe und holt euch ordentliche Tipps von Müttern und Vätern, die einen ordentlichen Job gemacht haben und ihrer Mutter – so zitiert die FAZ – nach Jahren der Qual an der Geige nicht an den Kopf schmeißen: „Ich bin nicht, was du willst. Ich bin keine Chinesin! Und ich will auch keine Chinesin sein. Ich hasse die Violine. Ich hasse mein Leben. Ich hasse dich!“

In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch Amy Chua, wenn du das so gemacht hast mit deinen Töchtern, aber bitte erzähl‘s deinen Studenten in der Mittagspause oder deinem Friseur!

Das Stadtcafé

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Gestern bin ich ja leider etwas abgeschweift. Aber ich fand es einfach so schön mal wieder durch Böblingen zu laufen und mir anzuschauen was hier so passiert ist. Ich bitte um Vergebung. Auch dafür, dass es eine ganz ganz schlechte Kolumne war, ohne Informationsgehalt und so. Sorry. Ich wollte einfach nur mein Herz ausschütten, meine Empfindungen preisgeben. Und das gratis, die Bild kostet soweit ich weiß.

Ist ja nun auch egal. Heute geht es wirklich ausschließlich um das Stadcafé im Treff am See.
Von vorne. Derzeit wird in der Poststraße 38 gebaut (sieht auch schon relativ fertig aus). Und zwar, wie aus der Pressemitteilung der Stadt hervorgeht, folgendes: Treff am See, ein Bürgertreff und Mehrgenerationenhaus der Stadt Böblingen, Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Städtische Seniorenarbeit. Zusätzlich soll die Hütte ein Café beherbergen.

Für die Namensgebung dieses Cafés waren die Bürger der Stadt gefragt. Und so sind seit Wettberwerbsausschreibung am 19. Dezember vergangenen Jahres stolze 212 Namensvorschläge bei der Stadt eingetrudelt. Nun hat man sich entschieden. “Stadtcafé” soll es heißen, mit folgender Begründung: “Es liegt zentral, es ist stets DAS Stadtcafé, es strahlt die größtmögliche Selbstverständlichkeit aus, Verwechselungen sind unmöglich, und man kann sich auch sprachlich gesehen dort bestens verabreden: ‘Wir sehen uns im Stadtcafé’“. Klingt plausibel, klingt gut. Der Gewinner des Wettbewerbs darf sich über einen ordentlichen Verzehrgutschein im Stadtcafé freuen.

Im Februar soll der Treff am See in Betrieb genommen werden, das Café selbst erst im März. Wir wünschen dem Treff am See jedenfalls alles gute, drücken die Daumen, dass alles läuft wie geplant und hoffen, dass die Böblinger das Projekt annehmen und unterstützen.

Stadtcafé. Eigentlich.

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Ein ganz normaler Nachmittag in der PIG-Redaktion. Ich bastle gerade noch bisschen an den News für die Februar-Ausgabe und die Chefs schlürfen konzentriert ihren Kaffee. Passend zum erneuten Wintereinbruch, kommt dann der Auftrag: “Kerle, jetzt gehst mal vor zum Kino, da steht daneben das Stadtcafé (Name steht jetzt nämlich fest), das bald aufmacht. Kam auch ne Pressemeldung, guckste halt in die Mails. Schießt ein, zwei Fotos, machst n’ Post.” Widersprechen is’ nich und so zwäng ich mich gequält in meine provisorische H&M-Expeditionsausrüstung (siehe Bild oben) und grabe mich aus dem PIG-Büro. Ein eisiger Wind schlägt mir entgegen, die Schneeflocken böllern mir gegen die Birne. “Warst lange nicht mehr in BB unterwegs”, denk ich mir. Mal schauen was sich so verändert hat.

Aufgrund der extremen Wetterbedingungen (beinahe ein halber Zentimeter Schnee auf den Autodächern) kann ich allerdings nur die Poststraße bis zum Wienerwald in Augenschein nehmen. Reicht aber völlig, skurril genug. Da wäre zum einen die Döner-Bude im Orient. Also so heißt sie. Ist in der Poststraße, vorletztes Haus vor der Kreuzung am Kino. Ich weiß ja nicht wie lang die da schon am Start ist, ich sehe sie jedenfalls zum ersten Mal (war ja auch lange weg). Woran ich mich allerdings noch erinnern kann, ist, dass es in Böblingen an nichts mangelt, also zumindest nicht an Döner-Buden (Sevinc ist übrigens auch nach langer Abwesenheit meinerseits immer noch der Hammer!). Naja, optisch macht der Orient-Döner echt was her, werde ihn die nächsten Tage genauer inspizieren. Um das gleich vorwegzugreifen, 150 Meter weiter, eben direkt neben dem zukünftigen Stadtcafé, entdecke ich gleich den nächsten Kepab-Tempel. Onur, Kepabhaus. Ich verlier den Überblick.

Ich dackle also weiter, durch Schnee und Eis, schieß ein, zwei Fotos vom Zielobjekt und mach mich dann wieder auf den Rückweg. Und auf die Suche. Wonach? Nach so etwas zum Beispiel:

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Was es nicht alles gibt. Eine “zuckersüße Haarentfernung”. Ich kann mir da beim besten Willen nichts darunter vorstellen und zu Fragen traue ich mich nicht (da kommste noch in Teufels Küche). A propos darunter. Auch das wird hier angeboten: “Männerpflege”. Keine Ahnung was das ist. So eine Art Tagesstätte für nervige Ehemänner? Morgens abgeben, Abends wieder abholen? Oder kann man sich da einfach mal richtig durchbürsten lassen? Also, reinigen, pflegen und so? Ach, mir egal, weiter geht’s.

Keine zehn Schritte weiter, das hier:

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In einem Geschäft ausgehängt, in dem der Käufer, grob geschätzt, um die sechs Euro pro Einkauf liegen lässt. Aber hey, ist ja nur gut gemeint. Wenn du grad mal keine sechs Steine klein hast, packste halt deinen Goldbarren aus. (Ich habe noch nie von KB gehört und daher nach der Ankunft in der PIG-Zentrale mal bissle in diesem Internetz recherchiert. Handelt sich um eine Edelmetall GmbH in der guten alten Schweiz, die Scheine in Nuggets tauschen. Garantiert ohne Wertverlust. Ich kenn mich da zu wenig aus, um darüber urteilen zu können. Aber über den kleinen Infofilm darf ich mich aber trotzdem kaputt lachen. Erinnert mich ein bisschen an die miesen PP-Präsentationen an meiner Ex-Uni. Mann, mann.) Anscheinend handelt es sich dabei aber um ganz kleine Goldbarren (im Scheckkartenformat?), die ganz ehrlich wirklich komplett sicher sind, wenn alles den Bach runter geht.

Hier ist definitiv schon alles den Bach runter.

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Fällt mir komischerweise erst auf, als ich schon fast dran vorbei bin. Dann überkommt mich die Übelkeit allerdings ruckzuck. Was’n das? Ich entferne die Schneeschicht von meinen Wimpern und die Eisplatten von den Pupillen. Tatsächlich, lila. Alter, da wo ich herkomme gehen Hunderttausend auf die Straße, weil ein Bahnhof gebaut werden soll, aber so etwas wird geduldet? Ich werd verrückt. Die Welt geht vor die Hunde.

Ich mach Feierabend!

P.S. Ach so, das Stadtcafé. Dieser Name hat gewonnen und der Gewinner bekommt paar Getränke und warmes Essen oder so. Der Artikel kommt dann morgen.


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