Style

Mad Rooster – Made in BB

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Klein aber fein ist die Auswahl im Mad Rooster Customwear-Store. Seit 2009 lässt hier der Böblinger Markus Fessele seiner Kreativität freien Lauf und versucht dabei seine Leidenschaft für Ami-Schlitten, Cars und Surfing mit einfließen zu lassen. Macht er gut: Coole Shirts, lässige Hemden, für beide Geschlechter hat er was am Start. Wie gesagt, nicht die größte Auswahl, aber hey, muss ja auch nicht immer sein. Man kann sich ja sonst eh nicht entscheiden. Als schaut mal rein, es lohnt sich. Support the Locals!

www.mad-rooster.de

Les Twins - Remembering Michael Jackson

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Hatte die beiden Jungs (Les Twins) schon mal hier gepostet, als ich über FB auf Turf Dancing gestoßen bin. Jetzt sind sie mir wieder über FB über den Weg gelaufen und sie flashen mich wieder und wieder. Props für die Styles und Skills!

Dr. Hipstamatic & The Schlossbergmorgen

Ein paar Shoots eines wunderbaren Morgens vom Böblinger Schlossplatz mit meiner 1,59 Euro-FX-Abteilung.

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Home Entertainment mit Bose

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Ich bin etwas spät dran, aber nach einigen Tagen Abstand zu Weihnachten und dem ganzen Run auf den Konsum gibt es hier einen kleinen Tipp für nebenbei.

Vor Weihnachten hatte ich ‘ne Einladung zu ‘ner Präsentation eines neuen Bose-Produkts im Sindelfinger Mediamarkt. Das Ding ist irgendwie Fernseher und Soundanlage in einem. Der Clou: es gibt keine Kabel und Boxen für Surroundsound, sondern es kommt alles aus dem “Rahmen” der Glotze. Ist aber trotzdem surround. Ich muss sagen, war wirklich beeindruckend, was die Bose-Mannschaft da wieder entwickelt hat. Die Technologie ist eigentlich die Weiterentwicklung der kleinen Kumpels, die Bose Sounddock heißen. Nur besser und fetter eben. Die Wortkreation Home Entertainment kann man beim BOSE VIDEOWAVE™ ENTERTAINMENT SYSTEM (vereint ein Home Cinema-Soundsystem, ein 46-Zoll LCD-Display und ein Musik-System in einem Gerät) ruhig stehen lassen, so wie ich das sehe. Bose sagt:

Das VideoWave™ Entertainment System bietet Spitzenklang bei jeder Lautstärke. Musik und Programminhalte werden kristallklar und ohne hörbare Verzerrungen wiedergegeben. Für die beeindruckende Basswiedergabe sorgt ein Cluster aus sechs Hochleistungswoofern, das auf einen neuen und mächtigen akustischen Bose Waveguide abgestimmt wurde. Es entsteht ein sehr räumlicher Home Cinema-Klang, der den Zuhörer von allen Seiten zu umgeben scheint. So ist der Klang auch dort zu hören, wo sich keine Lautsprecher befinden.

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Die Bedienung funktioniert ähnlich dem iPod-System. Bose sagt:

Mit der innovativen click-pad Fernbedienung bietet VideoWave™ eine in der Geschichte des Home Entertainments beispiellos einfache Bedienung. Auf alle heute verfügbaren Audio- und Videoinhalte greift der Nutzer mit der Bose Fernbedienung zu und bedient sie mit einer Berührung, einer Gleitbewegung oder einem Klick. Dank der im System integrierten Unify™ Intelligent Integration Technologie wird die Einrichtung und Bedienung von Zuspielgeräten zum einfachen Kinderspiel.

Ach so, das System passt sich übrigens dem Raum und seinen Gegebenheiten an, in dem es ihn quasi vermisst und scannt (wie auch immer). Und überhaupt passt eigentlich alles. Und wenn alles passt, dann kostet das alles zusammen knapp 7000 Euro.

P.S.: Da ich mir das Ding nicht leisten kann, wollte ich nach der Präsentation eigentlich fragen, ob ich Probeseher- und hörer werden kann, aber hab‘s mich nicht getraut. Dafür habe ich mir drei Tage später dann den kleinen Kumpel, das Bose Sounddock, für 400 Tacken gekauft. Ist auch super!

P.S. 2: Hier kurz noch ein kleiner Abriss zur Bose Corporation:

Die Bose Corporation wurde 1964 von Dr. Amar G. Bose, Professor am Massachusetts Institute of Technology, gegründet. Das Unternehmen ist heute in erster Linie für Spitzenklang bekannt. Die Forschungen haben darüber hinaus auch zur Entwicklung von Produkten außerhalb des Audio-Bereichs geführt.

Bose Erfindungen verbesserten die Leistung von:

  • Lautsprechern
  • Home Entertainment Systemen
  • maßgeschneiderten Auto-Soundsystemen für bestimmte Fahrzeugmodelle (zuerst von Bose präsentiert)
  • lärmreduzierenden Kopfhörern für Piloten und den privaten Gebrauch (ebenfalls zuerst von Bose eingeführt)
  • Audio-Lösungen für öffentliche Orte
  • elektronischer Klangverstärkung für Musikinstrumente, Sprache und Gesang
  • Instrumenten für Werkstoffprüfungen und Lebensdauersimulationen für biomedizinische Anwendungen
  • Fahrersitzfederungen für schwere Nutzfahrzeuge

Zu Besuch beim BIGAIR in Stuttgart

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„Stuttgart, you are great“ jubelte der US-Amerikaner Chas Guldemond nach der Siegerehrung übermütig ins Publikum. Kein Wunder, hatte der Snowboard-Star doch gerade 25.000 Dollar und 500 Weltranglistenpunkte beim Snowboard-Contest „Relentless BIGAIR Stuttgart“ eingeheimst – und die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Umjubelt von rund 7000 begeisterten Zuschauern hatten sich der 23-jährige und der Österreicher Werni Stock kurz zuvor im Finale des 4Star Contest einen atemberaubenden Zweikampf geliefert. Chas Guldemond holte mit dem letzten Run des Abends verdient den Sieg mit dem „Double Cork 1080 Stiffy“ über den Kicker und einem „Gap Backside Boardslide“ am Stairset. Auf dem dritten Platz landete Mario Käppeli aus der Schweiz. Die Premiere des Snowboardevents im Stuttgarter Neckarpark bewegte sich damit nicht nur sportlich auf höchstem Niveau, sondern lieferte auch beste Unterhaltung.

So klingt die Pressemitteilung nach dem Event am Mittwoch. Nun die Pressemitteilung des PIG, denn der Funky Professor war mit seinem Fotografen Gelo aka the Italion Stallion und seinen Snowboardfachleuten Jan aka McGyver und natürlich Pacey aka Mr. Mayrhofen auch vor Ort und haben sich das Spektakel mal angeschaut. Eine kurze Zusammenfassung:

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Irgendwann zur Quali sind wir also einmarschiert. Ein paar Sprünge reingezogen, kalte Füße bekommen (fette Boots zu Hause, dafür Converse Weapon an den Füßen - toll Funky), im Pressezentrum im Hilton Hotel aufgewärmt, danach das Gelände inspiriert und ab ins V.I.P. Zelt (Paceys Mayrhofen-Connectas zum Moderator genutzt) und uns etwas für das Finale gestärkt. In diesem für Werni Stock (Mayrhofen-Kumpel von Kumpel Pacey) die Daumen gedrückt, hat aber leider nicht gereicht. Dafür sind wir dann im Fahrerlager (oder der Fahrerlounge) gelandet, wo wir wohl mit Abstand die Ältesten waren und die meisten meine Kids hätten sein können. Danach haben wir kurz vor knapp den Absprung geschafft und sind der Aftershow-Party und ‘nem Komplett-Absturz entkommen.

Fazit: Sehr cooler Event mitten in Stuttgart mit beeindruckendem Aufbau. Ein Problem gab es und das hat wohl kaum einer überhört. Der Sound war so richtig schlecht und das lag nicht an der Musikauswahl und den DJ-Skillz, sondern einzig und allein an der Technik und dem Aufbau (da hammse ziemlich gespart oder sie hatten keine Ahnung). Wirklich ganz mies und das war auch der Grund, warum der Funke nie so richtig aufs Publikum übersprang. Obwohl Paceys Kumpel Henry (so heißt er glaube ich) als Moderator alles gab. Schade eigentlich, denn ansonsten war das ‘ne saubere Sache!

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Gelo aka “The Italion Stallion” aka “Teammanager von Weißnichtgenauwem”

Schräg. Von Darth Vader und Überschwemmungen

Ich war gestern in Stuttgart bisschen feiern. In der guten, alten, stets überfüllten und dennoch lohnenswerten Schräglage. Ah, ihr seht schon: Schräg, Schräglage. Wortspiel und so. Ja, echt mies. Aber wenn wir schon von „mies“ sprechen, dann hier ein paar Anekdoten aus dem Stuttgarter Night-Life. Yeah.

Fangen wir mit der musikalischen Verköstigung an. Die Musikauswahl war insgesamt definitiv sehr lecker. Ordentlich Hip Hop aufgetischt, bisschen mit Elektro und Rock gewürzt. Sehr schmackhaft. Bis auf ein paar Haare in der Suppe, aber auch das ist ja Geschmacksache. Aber zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei und vor allem wenn die beiden Köche kochen, als ständen sie das erste Mal in der Küche. Katastrophe, sag ich euch. Katastrophe. Ich, selber noch nie Erfahrungen an den Plattentellern gesammelt, gestehe natürlich ein, dass dieses so genannte „scratchen“ und so bestimmt nicht ganz einfach ist. Aber hey, dann doch bitte erstmal im Keller bisschen üben, bevor man eine der coolsten Locations in Stuggi rocken will. Oder einfach bisschen bei den Profis spickeln:

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Ah und es ist übrigens immer noch nicht cool, wenn man zwei Mal pro Lied „Patipipööööl“ ins Mikro röhrt wie Darth Vader auf Speed. Was allerdings noch uncooler ist und die Jungs des „Famous Deck Team“ (Yo, fetter Name) definitiv in die Top3 meiner Hitliste der schlechtesten DJs katapultiert hat, ist Blasphemie. Und nichts anderes ist es, wenn die Darth Vaders bei „FK 10“ von Freundeskreis in die Mikros spucken „Nehmt eure Hände hoch, zeigt mir, dass ihr Hip Hop noch lebt“, während aus der Box „…dass ihr Rap noch liebt“ tönt. Fail.
Seh ich das vielleicht zu eng? Nein mann! Ich glaub ich spinn. Es war zum Haare raufen.

Allerdings war ich mit dieser Ansicht ziemlich allein. Traurig. Naja wenigstens beim Haare raufen hat sich dann noch noch jemand solidarisch gezeigt. MC B ist plötzlich aufgetaucht. Stuttgarts Hip Hop-Freestyle-Legende, nicht. Mit Mords-Frise, herrlich. Für mich wirklich eines der größten Rätsel in diesen schönen Kulturkreisen. Ich weiß einfach nicht was ich von ihm halten soll. Jedenfalls hat er am Samstag auch in der Schräglage gefeiert. Oder saß zumindest auf der Fensterbank und hat gespannt an den Boxen den Massiven Tönen und dem Freundeskreis gelauscht. Wollte er sich etwa inspirieren lassen? Ich glaube der führt was im Schilde. Ich bleib dran.
Falls euch MC B kein Begriff sein sollte, hier sein Meilenstein der Stuttgarter Hip Hop-Szene, nicht:

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Kommen wir noch zum letzten Schräger-Abend-Faktor. Die Crowd. Und die ist ja in der Schräglage bekanntlich bunt, gemischt und vor allem locker (Bei solchen Veranstaltungen, irgendwelchen Snowboardfilm-Premieren, sowieso). Dafür ist der Schuppen bekannt und dafür wird er geliebt. Umso verwunderlicher was sich für arrogante Voll-Honks in diese Gefilde verirren.
Steht doch in der Schlange zum Einlass tatsächlich einer hinter mir und verurteilt was im ins Sichtfeld läuft. Er, zugegeben, halbwegs cool gekleidet (im Vergleich zu seiner überschminkten Begleitung), schmettert einen Diss nach dem anderen raus. „Was sind das denn für Primitive, guck mal wie die schwitzen.“ „Oh Gott, die alle mit ihren bunten Jacken, finden die das cool?“ „Ohje schau diese Schuhe, die sind hundert pro aus der Altkleidersammlung.“ „Wie wär’s mal mit nem Tüsteher, der diese ganzen Hässlichen schon in der Schlange aussortiert.“ Eine Viertelstunde durfte ich mir diese Gelaber anhören, bevor wir dann reingelassen und in der hässlichen, schwitzenden, bunte Jacken und abgefuckte Schuhe tragenden Menge verschluckt wurden. Mister Ich-bin-was-besseres habe ich dann nur noch einmal gesehen. An der Bar sitzend, in der einen Hand ein Cocktail, die andere Schützend vor seine Begleitung haltend. Er tat mir leid.

Ebenfalls verirrt hatten sich zwei Jungs im Alter von, geschätzt, 18 Jahren. Die haben nicht nur den falschen Eingang erwischt (Breuninger ist gegenüber), sondern sie sind dummerweise auch noch auf die Tanzfläche geraten. Als sie bemerkten, dass statt Burberry und Marco Polo nur Burton und Proxy am Start waren, waren sie gewillt sich zu integrieren. Der oberste Knopf des gestreiften Hemdes wurde vorsichtig geöffnet und die Beine wurden bewegt. Also jeder eins. Dazu noch den Kopf in Tauben-Manier vor und zurück schieben (ihre Interpretation des modernen Kopfnickers) und schon sind die beiden fast nicht mehr aufgefallen.

Ach ja, was soll man sagen. So ist das leider manchmal in Stuggi City. Die Arroganz breitet sich langsam aber sicher aus. Nachdem sie die Theodor-Heuss-Straße (wenn man ein Auge zudrückt, Ausnahme des gallischen Dorfes „Tonstudio“) bereits überschwemmt hat, fließt sie nun unaufhaltsam in die letzten Ecken der lockeren Partyszene. „Prestige“ ist das neue „Spaß“. Schade.
Was soll’s, ich hab alles richtig gemacht. Hab mir die richtigen Leute geschnappt und trotzdem einen schönen Abend gehabt. Auch wenn es mir Darth Vader echt schwer gemacht hat.

PS: Ich bin MC B

PS2: Und ich bin MC B

PS3: Also ich bin MC B

Perücken als Entscheidungshilfe - Keller Company gewinnt Marketingpreis

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Die Keller Company, nationales Friseur-Aushängeschild aus Böblingen hat wieder mal eine Auszeichnung abgesahnt.

Dieter Keller erhielt den „Diamond Ideas Award“ der dieses Jahr wieder von „Intercoiffure“ – dem größten Zusammenschluss von Coiffuren in der Welt – verliehen wurde. Die Keller company siegte mit ihrer neuen und innovativen Art der „Frisurenberatung mit Perücken“. Ausgezeichnet wurden die erfolgreichsten Coiffeurunternehmer Deutschlands mit den besten Marketingideeen. Dieter Keller nahm den „Diamond Ideas Award“ in der Kategorie „Client Relations - Kundenbindung“ entgegen.

Unter dem Motto „So oder so - oder doch anders“ kann die veränderungswillige aber noch unsichere Kundin in einigen der deutschlandweit 16 Salons der Keller company ihre Traumfrisur anhand verschiedener Perücken näher kommen. Wie fühlt sich kurzes Haar an? Steht mir ein längerer Pony? Passt die Blondnuance zu mir? Schmeicheln Locken meiner Gesichtsform? Die Kundin bekommt ein Gefühl für alle Möglichkeiten, die in Länge, Farbe oder Textur stecken. Real aber unverbindlich. Mit der neuen Frisurenberatung wird beispielsweise eine Kurzhaarfrisur direkt an der KundIn real erlebbar gemacht. Ebenso wird die Möglichkeit geboten, mit die besten Looks fotografisch festzuhalten und zu Hause nochmal mit den Liebsten zu diskutieren.

Die größte Auswahl an Perücken finden die Kunden im luxuriösen Stammhaus in Böblingen.

Your Independence Depends On Me

Dies ist ein Versuch, die Ereignisse des vergangenen Montagabend chronologisch wiederzugeben. Wie gesagt, ein Versuch. Zuerst die Fakten: Bonaparte spielten an besagtem Montag ihr Konzert in den Wagenhallen. Planmäßiger Beginn war um 21 Uhr. Ich hatte zwei Karten.

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20 Uhr: Ich mache mich voller Vorfreude auf das anstehende Ereignis auf den Weg zur Bahn, um den Ort des Geschehens aufzusuchen. Ich konnte mich schon geistig darauf einstellen, was mich am Abend erwarten würde. Ich war schon letztes Jahr im April auf einem Konzert der Bonapartes, aber meine Erinnerungen an diesen Abend sind mau. Außerdem hat sich im letzen Jahr für Bonaparte viel verändert, also ging ich davon aus, dass sich auch konzerttechnisch etwas geändert hatte. Ich hoffe, dass ich an alles gedacht habe, und gehe im Kopf den Inhalt meiner Tasche durch. Die üblichen Verdächtigen, Handy, Schlüssel, Geldbeutel und die Gäste Mütze, Handschuhe und Deo. Am Gleis checke ich an einer Plakatwand das letzte Mal mein Spiegelbild. Luftiges T-Shirt, geschätzte fünf Jacken und Pullis darüber. Ich bin gut vorbereitet und steige voller guter Dinge in die Bahn.

20.30 Uhr: Ich komme pünktlich an der U-Bahn Haltestelle der Wagenhallen an, muss aber auf meine Begleitung warten, die sich verspätet.

20.32 Uhr: Drei junge Mädchen versuchen verzweifelt, noch an Tickets zu kommen. Ein Pappschild, dass sie in liebevoller Arbeit beschriftet haben, weißt zusätzlich auf ihre dramatische Lage hin. Ansonsten ist es noch ruhig.

20.41 Uhr: Die nächste U-Bahn rollt ein und ein Sturm an Menschen rollt aus ihr raus. Einige schlicht gekleidet, einige mit bunten Fellmützen und Admiralsjacken, alle mit Bier.

20.45 Uhr: Der Pulk an Anhängern der guten Musik trottet zu den Wagenhallen. Das Bild, das sich mir dort bietet, hat rein gar nichts gemein mit dem Konzert vergangenes Jahr. Eine Menschenschlange von geschätzten dreißig Metern empfängt uns mit den Worten: “Ja, auch ihr müsst in der Kälte warten!”. Wir antworten mit “Nö!” und schleichen uns an der Anakonda der Anstehenden vorbei. An der Türe angelangt, halte ich nach der Abendkasse ausschau, an der unsere Namen hinterlegt sind. Sie ist direkt hinter der Tür. Wir schlupfen hindurch, sagen brav unsere Namen auf und sind drin. Anakonda hat sich nicht beschwert.

20.50 Uhr: Wir beschließen Garderobe Garderobe sein zu lassen (da hat sich Baby-Anakonda gebildet) und machen uns auf zum Bier. Die Gläser klirren, die Stimmung ist gelöst und gut. Man trifft bekannte Gesichter, plaudert nett und freut sich gemeinsam auf die bevorstehende Show. Weiterlesen »

Zirkus in der Stadt

Es ist wieder soweit. Sie haben ihre Zelte aufgeschlagen und halten das Konfetti bereit. Meine Damen und Herren, Bonaparte beehren uns ein weiteres Mal im schönen Stuttgarter Kessel. Manege frei für Herrn Bonaparte persönlich, den Schweizer Tobias Jundt, und das ständig wechselnde Kollektiv um ihn herum.

Um Bonaparte musikalisch einordnen zu können, muss man eine neue Schublade basteln. Es ist ein perfektes Zusammenspiel von “Wir zerstören euch und alles andere und erklären dabei die Welt”, was die Damen und Herren da seit 2006 in die Welt rausböllern. Mit dem in diesem Jahr erschienenen neuen Album My Horse Likes You gibt es Anlass genug für Bonaparte, mal wieder persönlich vorbei zu schauen und uns live in Grund und Boden zu stapfen. Zu sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken gibt es das Ganze am 25. Oktober, in ziemlich genau einer Woche, in den Wagenhallen Stuttgart. Los geht’s um 21 Uhr, und wenn ihr das Spektakel selbst miterleben wollt, dann bemüht am besten mal das Internet.

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The Hipstamatic-Magstadt-Fog

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Heute am frühen Morgen war ich unterwegs in Richtung Magstadt. The Fog war mit mir unterwegs und mein neues iPhone-App “Hipstamatic” ebenso. Kleine Foto-Spielerei im App-Universum von “Big” Apple. Die Fotos kommen “berandet” in Quadratform raus und man kann verschiedene Linsen, Filme und Blitze verwenden (und natürlich extra dazu kaufen, is‘ ja bizness, nä). Je nachdem wirken die Fotos dann “retroiger”, “flashiger” oder “sonst wie”. Ganz cooles Ding.

So sieht übrigens das “normale” Foto aus.

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Die Evolution nach Blu

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Der helle Wahnsinn, wie ich finde. Die gesprüht-animierte Evolution nach Blu. Nach wer? Blu ist ein italienischer Streetart-Künstler, Sprayer, und noch vieles mehr wahrscheinlich. Wer er jedoch genau ist, wissen nur wenige, da er wie so einige Sprayer ihre wahre Identität nicht überall hergeben wollen. Dass er “dopeshit” ist weiß jeder, der seine Werke mal gesehen hat und diese Kunstform schätzt.

Turf Dancing

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Die Jungs aus Kalifornien geistern gerade durch die digitalen Medien. Der neue “Tanztrend” Turf Dancing sieht - so wie ich das als Balkan-Michael Jackson einschätzen kann - irgendwie nach einer Mischung aus Breakdance, Modern und improvisierter Streetperformace aus. Einer der Tänzer der Tanzgruppe Turf Feinz meinte wohl, dass Turfing so eine Art Pantomime von Dingen aus dem alltäglichen Leben sei, um Geschichten durch fließende Bewegungen erzählen. Emotional aber ohne Agression.

An der Straßenecke, an der das obige Video spielt, ist wohl der Bruder von einem der Tänzer gestorben. R.I.P. und viel Glück Jungs. Hat auf jeden Fall Style.

Noch zwei Pariser Jungs:

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Abendführung

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Heute um 19.30 Uhr gibt es für alle Grafitti-Fans und WM-Muffel eine öffentliche Führung im Böblinger Bauernkriegsmuseum.

„Die Freiheit, die wir meinen“ - Künstler aus der Zeit des deutschen Bauernkriegs und der Gegenwart berichten.

Am Beispiel eines Kunstwerkes aus der Bauernkriegszeit und Graffiti-Werken aus der aktuellen Sonderausstellung „Freiheit! und ihre Grenzen.“ werden die Besucher mitgenommen in die Welt eines Künstlers des ausgehenden Mittelalters und in die eines Graffiti-Spayers der Gegenwart. Beide gewähren Einblicke in ihre Lebensverhältnisse und das, was sie bewegt. Sie geben ihre Wünsche und Hoffnungen preis und veranschaulichen, auf welche Grenzen sie stoßen und was sie fürchten müssen. Besonders spannend ist dabei die Frage, wo Gefahren für die in Jahrhunderten erkämpfte Freiheit gesehen werden.

Ein Abend der zum Dialog, zum Nachdenken und Diskutieren anregen soll - und mit etwas Glück seinen Abschluss bei einem erfrischenden Getränk im Museumsgärtchen finden wird. Eintritt 4 Euro incl. einem Getränk im Anschluss an die Führung.

Martin Wolf Wagner in den Tagesthemen


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Heute Abend wird es einen Beitrag über den Grafenauer Fotografen Martin Wolf Wagner in den Tagesthemen (ab 22.15 Uhr) geben. Natürlich ist das Thema WM und Fußball. Martin Wolf Wagner, den wir bereits 2006 im PIG-Interview hatten, beschäftigt sich in seinen Fotoserien unter anderem auch mit dem Thema Fußball (immer ohne Menschen, nur die Plätze im Fokus). Interessante Bilder, netter Typ, heuet in den Tagesthemen.

P.S. Eine Auswahl an Fotoarbeiten aus der FOOTBALL Serie werden zur Fußball WM übrigens auch in den Showrooms des Kunsthaus Schill in Stuttgart, Eberhardstrasse 1, sowie beim Fotofachlabor Prolab in Stuttgart, Rotebühlplatz 37, präsentiert.

Ausstellung - “Neuschnee”

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Ausstellung, die Zweite. Kurz nach der Graffiti-Ausstellung, ein weiterer Hinweis auf einen, wie ich finde, stylischen Maler. Der Brite Mark Thompson lebt und arbeitet seit Anfang 2009 in Böblingen. Seinen Abschluss machte er 1997 an der Slade School of Fine Arts in London und wurde seitdem sowohl in Europa als auch in Amerika in zahlreichen Ausstellungen gezeigt.

In der aktuellen Ausstellung in der Böblinger galerie contact zeigt er vom 2. Mai bis 6. Juni ausschließlich Landschaften. Charakteristisch für sein Werk ist, dass er seine Landschaften aus schwarzen und weißen Farbtönen und – flächen aufbaut, die so dicht miteinander verwoben werden, dass das Bild eine eigenartige Eindringlichkeit entwickelt.
Thompsons Landschaften sind menschenleer, der Betrachter blickt auf tief sich in den Bildraum entwickelnde Straßenfluchten, die meist von Hängen eingefasst sind. Die Bilder leben von einem inneren Licht und einer immerwährenden Zeitlosigkeit.
Motivisch geht es in Thompsons Gemälden oft um den Übergang von zwei Zuständen oder zwei Zonen ineinander – die Grenze eines Dorfes, wo die Zivilisation dahinschwindet, aber auch die Endpunkte einer Wanderung, die den Künstler zur Umkehr zwingt.
Mark Thompson reist ausgiebig und alleine. Seine Reisen führten ihn unter anderem nach Island, Skandinavien und Alaska. Von dort bringt er – neben einigen Skizzen - innere Bilder mit, die den Beginn einer langwierigen Arbeit im Atelier bilden. Die Arbeit im Atelier ist teilweise der Rekonstruktion des Erlebten gewidmet, zum Teil ist es aber auch eine Annäherung an ein Ideal, das der Künstler anstrebt, weil die mitgebrachten inneren Bilder und Erfahrungen bereits durch den zeitlichen Abstand und die flüchtige Erinnerung gefiltert sind.

Übrigens: Ein Großteil der neuen Böblinger Arbeiten basiert auf der Auseinandersetzung des Künstlers mit seinem neuen regionalen Umfeld in Deutschland.

Freiheit! und ihre Grenzen

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Gestern eröffnete die Graffiti-Ausstellung “Freiheit! und ihre Grenzen” im Böblinger Bauernkriegsmuseum. Die Vernissage wurde von der Jo Ambros Band alongside DJ Technick und der Move Mafia begleitet. Konnte leider nicht hin, werde mir die Ausstellung aber in den nächsten Tagen mal ansehen. Diese geht bis zum 27. Juni. Anbei noch die Pressemitteilung und einige Impressionen (Bilder sind übrigens von Tim aka Inspectah Selecta vom Bionic Soundsystem)vom Entstehungsprozess am Böblinger Max-Planck-Gymnasium:

Das Deutsche Bauernkriegsmuseum Böblingen zeigt seit seiner Gründung im Jahr 1988 immer wieder Sonderausstellungen zur Freiheits- und Revolutionsgeschichte. Schon die Aufständischen im Deutschen Bauernkrieg von 1525 hatten sich den Wunsch und die Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit und Freiheit im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fahnen geschrieben.

Was verstehen junge Menschen heute unter Freiheit, wie wird sie definiert, wo ist sie – oft kaum bemerkbar – bedroht und wo sollte sie eingefordert werden? Mit diesen spannenden Fragen beschäftigen sich Künstler der regionalen Graffiti-Szene und bringen ihre Gedanken nicht „zu Papier“, aber „an die Wand“.

Graffiti als Mittel der künstlerischen Umsetzung bot sich aus verschiedenen Gründen an – gerade weil sie lange Zeit als Un-Art behandelt wurde und zur Subkultur erklärt war. Die Freiheit, die sich eine Seite nahm, wurde zum Ärgernis für andere, besonders dann, wenn privates oder öffentliches Eigentum „beschmiert“ und beschädigt wurde. Der Ärger über bei Nacht und Nebel angebrachte Schriftzüge, Zeichen und Malereien war (und ist) oft so groß, dass der künstlerische oder gesellschaftskritische Wert in den Hintergrund trat.

Die Sonderausstellung „Freiheit! und ihre Grenzen!“ möchte jungen Künstlern die Chance geben, ihre Begabung und ihr Können legal zu präsentieren. Ein Trend, der sich in den letzten Jahren bereits weltweit abzeichnet: die Öffentlichkeit, immer mehr Städte und Gemeinden, Firmen und Privatpersonen anerkennen das künstlerische Potential, das in der Szene steckt, erlauben immer häufiger das Sprühen auf ausgesuchten Flächen und vergeben sogar Auftragsarbeiten.

Dass das Deutsche Bauernkriegsmuseum diese Sonderausstellung im 20. Jahr der deutschen Wiedervereinigung präsentiert, ist kein Zufall: galt doch das Symbol der deutschen Teilung, die Berliner Mauer, als das weltgrößte Graffiti - Gesamtwerk.

Die Ausstellung wird vom Deutschen Bauernkriegsmuseum in Zusammenarbeit mit dem Verein für Jugendhilfe im Landkreis Böblingen realisiert.

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Jan Delay & Disko No. 1 live in Stuttgart - Wir Verlosen 2×2 Karten

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Am Freitag gastiert der “Chefstyler” aka Jan Delay mit seiner Disko No. 1 in der Schleyer-Halle in Stuttgart. Der Mann, der momentan wohl gerade der angesagteste Dude aus dem ehemaligen Hip Hop-Zirkus der letzten Jahre ist, hat es geschafft sich vom Underground Hip-Hop-Jung aus Hamburg zum nationalen Soul, Funk & Pop-Man zu entwickeln - und trotzdem seinen musikalischen Wurzeln treu zu bleiben, zu denen er eigentlich zurückgekehrt ist. Der Soul & Funk, den Deutschland nicht unbedingt in Massen zu bieten hat, den bietet der Ex-Beginner seinen Fans derbe und dirrty. Hands Up und viel Spaß in er Schleyer Halle für diejenigen, die die 2×2 Karten hier gewinnen. Einfach einen Kommentar zu dem Ereignis abgeben und auf das Glück hoffen. Bis Freitag, denn auch meine Wenigkeit wird sich das Ding natürlich nicht entgehen lassen.

Germany‘s Next Topmodel-Super-Update

Unser Leser derrick hat uns Modelscout-Amateure mit seinem Kommentar aufgeklärt und auf ein zweites heißes Eisen aus Böblingen/Sindelfingen hingewiesen. Leyla Mert soll anscheinend ganz dicke im Rennen sein und Kera Rachel Cook schon raus. Leider konnte ich die Sendung nicht verfolgen, aber meine krassen Internetrecherchen haben rausgefunden, dass Frau Mert auf jeden Fall zu den Favoritinnen gehört und so ‘n bissle “mysterious” rüberkommt. Deutschland weiß nicht genau woher sie kommt und was sie macht. Das Internet sagt, sie spielte mal Basketball in Sindelfingen. Aber das Internet sagt viel. Nun, vielleicht sollten wir einen extra PIG-Modelscout einstellen, um da besser am Ball zu bleiben.

Ex-PIG-Cover-Model heute Abend bei Germany‘s Next Top Model

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Wenn ihr heute Abend gemütlich auf der Couch liegt und euch Germany‘s Next Topmodel reinzieht, dann wird euch in der Flimmerkiste ab 20.15 Uhr auf Pro7 eine junge Dame begegnen, die im Dezember 2006 als Weihnachtsfrau verkleidet vom PIG-Cover lächelte. Kera Rachel Cook, 21 Jahre und aus BB Town. Am Lise-Meitner-Gymi ihr Abi gemacht und dann ab dafür. Bei Film, Fotos, Fernsehen reingeschnuppert und zuletzt auf der Schauspielschule in Hamburg gewesen. Eine junge Dame repräsentet heute Abend also unter den letzten 40 Kandidaten unsere Stadt.

Vielleicht werd ich mir das Ding heute Abend ja reinziehen und mitfiebern, wie meine bessere Hälfte in besten Zeiten. BB räpräsänt! Hoffentlich kommste in‘ Recall, Kera! Wir drücken die Daumen!


Mégane Skate

Wir haben unseren Prakti zu seiner PIG-Abschlussprüfung mit dem neuen Renault Mégane Coupé in den “Skatepark” geschickt. Prüfung bestanden. Unser Fotograf Tarek Musleh hat das Beweismaterial in Bildern festgehalten.

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