Tag: Champions League

DJ Premier zum Dritten

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Im dritten Anlauf sieht es nun so aus als ob einer der besten Hip Hop-Producer nun doch im Rocker in Stuttgart auftaucht. Nachdem er dieses Frühjahr schon zwei Mal angekündigt war und zwei Mal absagte, ist er am Sonntag Abend im Rocker 33 zu Gast. Wer weiß, vielleicht hat die ganze Terminverlegung ja mit Gurus Tod zu tun, denn dieser hat kurz vor seinem Tod kein gutes Haar an Premier gelassen, wer weiß, wer weiß …

Wie auch immer, nachdem heute Abend Redman im Zapata gegen das Champions-League-Finale antritt, ist am Sonntag ein weiterer ganz Großer Hip Hop-Act in Stuggi zu Gast.

Hut ab und Kopf hoch!

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Über Messi brauche ich keine Worte mehr verlieren, doch bevor ich weiterschreibe, will ich mich einfach zurücknehmen und dem FC Barcelona den höchsten Respekt aussprechen und den Katalanen die Titelverteidigung wünschen. Meine Ghetto-Satire im Vorbericht gestern rückt in den Hintergrund und weicht einer gewissen Gelassenheit. Pedro hat mich eines besseren belehrt und ist eigentlich ein ganz feiner Junge (und seine Mama auch).

Tja, mein VfB-Herz hat nicht wirklich geweint, weil mein Klub zwar keine Meisterleistung gezeigt hat, aber gegen einen Gegner untergegangen ist, der alles in allem momentan jeden Klub der Welt überstrahlt. Nicht dass Barcelona unbesiegbar wäre, nein, aber das Ganze - die Spieler, der Trainer, der Verein, die Ehre und die Eleganz, das Können und der Biss, der niemals zum Überbiss wird - ist momentan vielleicht vergleichbar mit den Chicago Bulls (kann man das so sagen Don Diego) in ihren besten Zeiten.

Wenn ich gestern in meinem Überschwang vielleicht etwas ausgeflippt bin und die Sensation herbei schreiben wollte, dann will ich dies hier genauso im umgekehrten Sinne tun und Barca die CL-Krone gönnen, die wie auch im letzten Jahr keiner so verdient hat, wie dieser Klub. Hut ab und gleichzeitig Kopf hoch für meinen VfB, der sich immer noch besser geschlagen hat als die Mir-San-Mir-Bayern-Bazis letztes Jahr.

Wer bitte ist Pedro?

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Da saß er also vor gut drei Wochen etwas schüchtern in der Pressekonferenz in Stuttgart und auch auf dem Rasen war er nicht so der Held in Reihen des FC Barcelona. Der VfB  hat gerockt und trotzdem nur ein 1:1 rausgeholt. Das gibt mir zwar zu denken, aber irgendwie hab‘ ich‘s im Urin, dass die Roten heute Abend Geschichte schreiben und den zweiten spanischen Heldenklub rauskegeln. Messi hat am Wochenende zwar ‘ne ganz ordentliche Partie gemacht (Hattrick gegen Valencia, siehe Video),

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aber unser giftiger Italiener auf der linken Abwehrseite wird dem kleinen Gaucho schon den Zahn ziehen.

Was mich besonders beruhigt ist, dass der Herr Guardiola einen gewissen Pedro vorne im Sturm spielen lässt (das zeugt schon fast von Resignation). Vor etwa sechs Jahren haben die Barca-Macher das verwöhnte Nachwuchs-Model nämlich aus ‘ner Szenebar an den Ramblas rausgeholt, weil seine Tante mal mit dem Präsidenten Joan Laporta ‘ne kleine Petting-Einlage im Stadion-Mittelkreis abgezogen hat und diesen seitdem erpresst (kam natürlich nie in der Presse). Der lässige Pedro ist inzwischen zu einem spanischen Durchschnittsstürmer geworden, vielleicht vergleichbar mit Mike Hanke, und wird heute Abend Tasci und Delpierre zum Opfer fallen.

Prognose: Der VfB wird in der ersten halben Stunde in Führung gehen (Cacau) und kurz vor der Halbzeit nachlegen (wieder Cacau). In der zweiten Halbzeit wird Barca dann wohl oder übel alles nach vorne werfen und wenn der VfB zu überheblich agieren sollte eventuell noch den Anschlusstreffer oder sogar den Ausgleich erzielen. Der VfB  wird das Spiel aber elegant nach Hause bringen und im Viertelfinale dann den Bayern die Hosen ausziehen. Also, meine hochmotivierten spanischen Stierhörner, ein schönes Spiel und keine hässlichen Fouls bitte, sonst kommt unser türkischer Serdar mit seinen Brüdern auf die Ramblas und macht Ärger in eurer Fußgängerzone! Mehr morgen im PIG-Sportmagazin

Der VFB steht fast im Viertelfinale und Lehmann zieht‘s in Richtung Kampfsport

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Dass der VfB gestern richtig gerockt hat, weiß wahrscheinlich jeder, dass er aber trotz des 1:1 fast schon im Viertelfinale steht, noch nicht. Man brauch doch nur eins und eins zusammenzählen. Barca ist müde und braucht ein kleines Nickerchen. Fussball ist grade nicht so hip in dem kleinen Küstenörtchen. Mit solch einem Auftreten können die Nordspanier, die eigentlich Südkatalanen sein wollen, vielleicht gegen den FC Almeria II bestehen, wenn die Hobbykicker aus der Tomatenhochburg nicht richtig machen.

Aber gut, kommen wir zum Spiel und zur intensiven Spiel(er)analyse im PIG-Sportmagazin:

Der VfB spielte gut, Barcelona nicht und kam glücklich zum 1:1. Das Rückspiel wird höchstwahrscheinlich ein Spaziergang für die Schwaben, so dass Gross seine Stammspieler für die wichtige Bundesligapartie gegen Hannover 96 schonen kann. Im Viertelfinale warten dann die ersten Brocken auf den VfB.

Zur Spielerkritik folgendes:

Bei Barca war Messi der auffälligste Unauffällige. Puyol hat nach dem Spiel Polizeischutz beantragt, weil er Angst vor einem Mann Namens Lehmann hat und Ibrahimovic war eingeschnappt, weil Messi ihm keinen Ball abspielte und ihn auf dem Spielfeld als “unmotiverten Showspieler” abkanzelte. Im Interview nach dem Spiel sagte Messi dann aber zu den Vorwürfen: “Das hat Ibra missverstanden, ich habe nur gesagt, “Ruf mal deinen Koksdealer.” Naja, die Presse macht da oft mehr draus als wirklich war, kennt man ja. Der Rest war noch ziemlich beeindruckt von meinem Homie Edip Z., der die Jungs am Montag Abend im Eckle schwindlig gespielt hat. Leider hat Guardiola sich doch für Yaya Touré auf der Sechs entschieden (so manch ein Trainer brach schon unter dem immensen Druck von Sponsoren und Lobbygruppen zusamman), was sich als ziemlich schwerer Fehler rausstellte. Nun mir soll‘s egal gewesen sein, dafür konnte ich mit ihm und ein paar anderen Jungs das Spiel im Eiscafé Firenze auf dem Goldberg anschauen. Übrigens mit italienischem Kommentar, was um Längen besser war als Steffen Simon oder anderen Mikrofonkaschpern zuhören zu müssen.

Beim VfB  hat jeder bis auf Tasci und Delpierre (ich glaube ein paar Spanier haben ihnen vor dem Spiel UHU an die Stollen geklebt) eine ordentliche Leistung abgeliefert. Darauf kann Trainer Gross aufbauen. Lediglich Khedira hat sich manchmal verlaufen und bekam am Ende unnötige Krämpfe. Manchmal ist weniger eben mehr Sami. Unser Lieblingschrist Cacau hat sich wieder für die Startformation am Samstag gegen Frankfurt (das PIG hat zu diesem absoluten Saison-Highlight zwei Business-Seats gebucht) empfohlen und Timo Gebhart mutiert immer mehr in Richtung Cristiano Ronaldo. Die Flanke zum 1:0 hat er außerdem von Manni Kaltz abgeschaut. Zählt also nicht. Ach so, Lehmann wollte in der 80. Minute eigentlich raus, weil er um 23 Uhr auf ein “Wie mache ich mehr aus meinem Leben”-Dinner eingeladen war und gerne pünktlich gewesen wäre. Gross bat ihn doch durchzuspielen, was Lehmann dann auch eingesehen hat. Hintergrund: der gute Jens möchte nach seiner Ballsport-Karriere im Cannstatter Hallschlag optional auch im Böblinger Grund oder im Roten Block seine Street-Kredibiliti aufputschen und etwas Kampf-Sport machen. Ich würde ihm aber eher empfehlen, am Starnberger See beim Entspannungsfischen einzusteigen. Aber er hat ja noch ein paar Spiele.

Hier übrigens paar Szenen!

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Impressionen vom Probetraining beim FC Barcelona

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Mein Homie Edip Z. war gestern Abend beim Probetraining beim FC Barcelona zu Gast. Da die Jungs schon mal in er Nähe waren und er den Messi ganz gut findet, ist er beim 5 gegen 2 (im Eckle) abgegangen dass es kracht. Danach hat er Guardiola und Messi mit seinem Style-Berater Willi “The Double W” W. auf der anschließenden Pressekonferenz einen Besuch abgestattet um ein erstes Feedback zu erfahren.

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Beide waren wie vor den Kopf gestoßen. Herr Guardiola soll wahrlich begeistert gewesen sein und bei der UEFA umgehend eine Gastspielerlaubnis für heute Abend beantragt haben. Edip Z. soll Yaya Touré ersetzen, der sich gestern morgen nicht rasiert hat. Guardiola war nämlich ziemlich sauer, weil Touré aus der Reihe tanzte und der Trainer das nur sich selbst und seinem Spezial-Spezi Messi gestattet (cleverer Schachzug von Guardiola, denn der Messi hat kaum Haare im Gesicht. Dafür kann er ganz gut foppen). Auf jeden Fall war der Galauftritt von meinem Homie im Barca-Eckle auch für die Stars aus der idyllischen spanischen Küstenstadt ein Aha-Erlebnis. Sie konnten es nicht glauben, dass ein “Nobody” aus einem Stuttgarter Vorort ihnen beim 5 gegen 2 (die Amateure spielten erst sogar 8 gegen 2) eine Lehrstunde erteilt. Die Krux an der Geschichte war wohl, dass die Barca-Balltreter sich von der großen Statur und der Ähnlichkeit mit dem französischen Rauhbein und extravaganten Ex-Torjäger von ManU, Eric Cantona (siehe Bild), haben blenden lassen.

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Das darf solch erfahrenen Stars natürlich nicht passieren.Nun, wir werden sehen, ob mein alter Homie heute Abend im Barca-Trikot aufläuft. Ich würde mich freuen wie ein Schneekönig. Er muss zwar bis kurz vor achte bei der SZ/BZ arbeiten, aber in Stuttgart ist man ja schnell und wenn er die S-Bahn um 20 Uhr kriegt, dann reicht das auch, um von Beginn an die Fäden im Mittelfeld zu ziehen. Für den VfB wäre das dann nicht ganz so gut. Denn mit solch einer Granate hätte Christian Gross sicher nicht gerechnet und Christian Träsch und die deutsche Nachwuchshoffnung Khedira wären wahrscheinlich überfordert. Mehr morgen im PIG-Sportmagazin an dieser Stelle!

P.S. Ich muss mal schauen, vielleicht kann der Funky Professor heute Abend beim Warmmachen wie mein Homie bei Barca in der VfB-Mannschaft noch etwas wirbeln und kurzfristig für Träsch auf die zweite Sechser-Position rutschen. Ich hätte noch ein altes Trikot aus meiner Jugendzeit beim VfB. In der C-Jugend war ich schließlich die ordnende Hand und kreative Schaltzentrale im Spiel unserer Mannschaft. Damals im Sturm Fredi Bobic, Süddeutscher Meister, im Finale 3:1 gegen den 1. FC Nürnberg. Aber das glaubt ihr mir jetzt sowieso nicht!

Brust raus und das VfB-Wappen in the motherf****** Äiiiiiiiiiiiiiaaaaaaar!

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Auslosung Champions League-Achtelfinale: VfB Stuttgart - FC Barcelona. So soll es wohl sein. Man will uns wohl nicht m Viertelfinale der Champions League. Und die Wettmafia hat wieder zugeschlagen. In einem kasachischen Twitter-Post wurde gerade gemeldet, dass in Usbekistan 1,36772 Millionen Pesetas auf exakt diese Paarung gesetzt wurden - plus 1,36662 weitere Millionen auf das Heimrecht des VfB im ersten Spiel. Schon merkwürdig, würde Columbo jetzt sagen. Nun gut, diese ganzen korrupten Machenschaften können unser Team nicht interessieren, denn jetzt gibt‘s Zunder. Ich habe vorhin mit meinem Freund und Mentor Christian Gross gesprochen, ihm zu dem langweiligen Los gratuliert und ihm nebenher ein paar Tipps gegeben. Nichts Grossartiges, nur ein paar neue Impulse:

Hier meine taktischen Umstellungen:

  • Zunächst würde ich mit 11 Feldspielern spielen und ohne Torwart. Die Barca-Scharfschützen wären total irritiert und Jens Lehmann könnte zum Beispiel gerne den Stollenkoffer tragen und die Stollen etwas anspitzen.
  • Cellozi und Boka sollten gegen die wuseligen Ibrahimovic und Henry in die Innenverteidigung rücken und ihnen das Leben zur Hölle machen.
  • Auf den Außenpositionen würde ich die erfahrenen, defensivstarken und pfeilschnellen Marica und Gebhard einsetzen. Mit einigen brotlosen Zaubertricks an der Außenlinie sollen sie den talentierten Barca-Jungstars Xavi, Messi und Iniesta zeigen was Fußball bedeutet.
  • Im defensiven Mittelfeld spielen wir dann mit einer Quattro-Sechs die sich dann bei Ballbesitz blitzschnell in eine offensive Triple-Zehn verwandelt. Der vierte im Bunde macht kurz Trinkpause. Namen sind hier Schall und Rauch. Ich würde hier die drei formstarken H‘s empfehlen: Hilbert, Hitzelsperger, Hleb. Zudem Asgeir Sigurvinnson mit runtergelassenen Stutzen als medientauglichen Style-Faktor.
  • Im Sturm spielen wir mit dem abgezockten Julian Schieber und unserem rumänischen As Marica. Hauptgrund: die Barca-Spieler Puyol und Piquet gehen dann nämlich nicht richtig ran, weil sie denken die beiden A-Jugendlichen wären noch in der Ausbildung.
  • Als elfter Feldspieler agiert der wuselige Alexander Hleb, der aber unter seinem VfB-Dress ein Barca-Trikot an hat und sich in passenden Situationen kurz umzieht und dann knallhart zuschlägt - Verwirrung, Fehlpass, Traumtor! So sieht‘s aus.
  • Zudem agieren wir definitiv ohne Auswechselspieler, damit die 11 Spieler auf‘m Feld nicht denken, sie könnten irgendwann raus. Nein, ein Spiel dauert 90 Minuten oder länger, gelle.

Also Christian, selbstverständlich wird es etwas dauern, bis die neue Taktik fruchtet, aber nach einem knappen 1:0 Heimsieg auf der Baustelle (Tor: Flugkopfball Cellozi 91.), werden wir diesem Dorfklub aus Spanien mal zeigen wie das Bällchen läuft und die Katalanen in ihrem eigenen Stadion eine Lehrstunde erteilen. Ein 5:1 durch fünf Puyol-Eigentore ist, denke ich, realistisch. Freu‘ mich auf jeden Fall auf das Spiel.

P.S. Und noch was liebe VfB-Kicker: vergesst bitte dieses werbewirksame “Mes que un Club”-Marketing-Tool, das dieser Provinzverein sich da in sein Stadion schreiben hat lassen. Also Männer, Brust raus und das VfB-Wappen in the motherf******  Äiiiiiiiiiiiiiaaaaaaar!

P.S.2: Hab‘ grade gemerkt, dass ich Marica und Hleb doppelt eingesetzt habe, aber das packen die beiden. Man muss sie nur stark reden, Christian.

P.S.3: Fette Konsole.

VfB-Retter in zweifelhaftem Licht

Nun der VfB hat sein Versprechen gehalten. Nicht. Mein PIG-Kollege Marlon aka brando hat eine Wette und eine Flasche rumänischen Portwein gewonnen, weil er die Mechanismen in diesem Bizz eben in und auswendig kennt. Und der gute Herr Babbel musste doch noch vor der Winterpause gehen. Nun haben die Herren am Wasen diesen Schweizer namens Christian Gross ins Boot geholt. Er soll den Ruf des VfB wieder herstellen und die Mannschaft am Schlafittchen packen. Wir haben mal eben etwas recherchiert und (wo sonst) auf YouTube ein Filmchen ausgegraben.

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Für mich stellt sich Herrn Gross in folgendem zweifelhaftem Licht dar: Erstens spricht er schwer zu verstehendes Deutsch, wie so viele Schweizer, aber mit Magnin hat er sicher einen lustigen Überstzer. Zweitens, munkelt man, ist er seit einigen Monaten dem Alkohol verfallen, wie das Video vermuten lässt. Als Genießertyp könnte er jedoch die triste Stimmung bei den Profis etwas aufhellen. Pogrebnyak hat, wie ich gehört habe, präventiv ja sowieso immer einen Flachmann im Hüftgürtel. Und drittens kommt er anscheinend aus der Philosophenkommune Basels. Man muss nur genau hinhören in dem Filmchen. Meine Befürchtung: damit könnte er den einen oder anderen VfB-Einstein verunsichern. Außer die paar ausländischen Mitspieler eben, die sowieso nur Bahnhof oder Dollar verstehen. Nun denn, ich glaube trotzdem, dass er ein guter Trainer ist und den Knopf findet, um den VfB doch die Champions League gewinnen zu lassen. Und wenn nicht spielen wir nächstes Jahr eben gegen Wacker Burghausen um Punkte und der Herr Gross heuert als Baldessarini-Nachfolger bei Boss als Opa-Model an. Also, nichts für ungut Herr Gross, es grüßt ein VfB-Fan mit Herz. Nette Pressekonferenz übrigens damals!

Schade Herr Hoeneß, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr!

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Die Antwort zu der gestrigen Bild-Schlagzeile lautet: Ja. Audi ist zwar mit 200 Millionen oder sowas im Boot, aber auf dem Champions League-Dampfer darf die Münchner Fußball-Schickeria trotzdem nicht mehr mittuckern.

Es war ein gemütlicher Abend auf der Couch gestern Abend. Im Nachhinein hätte er nicht besser laufen können. Meine bessere Hälfte war ausgeflogen, die Kids brav in der Koje und ich wollte mir gemütlich meine und Uli Hoeneß‘ Lieblingsmannschaft bei ihrem “Ein-Paar-Millionen-sollten-es-in-der-Champions League–schon-sein-Spiel” gegen Bordeaux anschauen. Irgendwo im Netz, da ich kein Kabel habe, geschweige denn Sky. Aber dann bekam ich kein Bild an Start und so verfolge ich also gemütlich die Ticker von 11Freunde und Kicker und geh‘ nebenher ‘n bisschen auf iTunes shoppen. Was ein Spaß mir die Bayern, die Ticker und die nächsten Tage, die ganz im Zechen des Uli H. stehen werden, bereite(te)n. Ich bitte wirklich inständig alle, die über die Bayern lachen können, lest diesen 11Freunde-Ticker. Ihr lacht so laut, dass “Uns Uli” euch noch im Exil in Dubai hört, von wo er die nächsten Tage (nach dem 200 Millionen Euro Deal mit Audi - ob die jetzt noch zahlen?) einen neuen Deal einfädeln soll. Es geht um etwa 63 Milliarden ölige Pesos für Neueinkäufe aus Holland und dem benachbarten Benelux. Weiterlesen »

Es war einmal

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Was ist nur los mit unseren Jungs vom VFB? Die Leistung und die Spielweise der Mannschaft erinnern derzeit sehr an das weltberühmte Topfschlagen: Während die Spieler planlos auf dem Rasen umherirren und Löcher in die Luft kicken, sitzt der treue Fan vor der Glotze oder im Stadion und denkt sich “kalt…kälter…eiskalt”. Im Spielaufbau findet man weder Ideen, noch Motivation. Das Schema ist von Spiel zu Spiel das selbe. Wenn es gut läuft, darf man 30 Minuten akzeptablen Fußball beobachten, bevor die Leistung im Sturzflug weit unter Null sinkt (zum Beispiel gegen Glasgow und Urziceni). Wenn es dagegen schlecht läuft, kann jeder Fan nur von solchen 30 Minuten träumen, so geschehen gegen Köln und Lübeck. Besonders möchte ich dabei auf Roberto Hilbert rumhacken. Zwei Kumpels haben sich die Mühe gemacht und seine Flank-Versuche mitgezählt. 38 - verteilt auf drei Spiele - benötigte der Bubi, bis die erste Flanke auf einen Mitspieler kam. Klasse Quote, Roberto.

Bleibt nur die Hoffnung, dass der Knoten bald platzt und der VFB wieder attraktiven und erfolgeichen Fußball spielt. Bis dahin müssen wir uns an alten Zeiten ergötzen. Und was eignet sich hierzu besser, als das Champions-League Spiel gegen Manchester United vor fast genau sechs Jahren. Am 1. Oktober 2003 zerlegten die Stuttgarter (mit Szabic, Kuranyi, Lahm und Hleb) die Jungs von ManU mit 2:1. Ein Sieg “von dem wir lange zehren werden” so der damalige Trainer, Magath. Recht hatte er. Das Video oben ist meiner Meinung nach eines der besten aller Zeiten… Gänsehaut!

Der VfB, die Rumänen und die Porsche Arena

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Das ist das Wappen des CL-Gegners des VfB. Mr. Zufall hat es so gewollt. Vor ein paar Minuten wurde der VfB gegen meine rumänischen Freunde vom FC Timisoara gelost. Mein Herz blutet, da mein VfB gegen genau die Mannschaft spielt, die meiner Geburtsstadt fast so nahe ist wie mein Herz dem roten Brustring. Aber eben nur fast. In diesem Sinne hoffe ich, dass die UEFA eine Ausnahmegenehmigung erteilt und beiden Clubs eine Eintrittskarte in die CL-Gruppenphase verkauft. Die Rumänen haben zwar keine Lobby bei der UEFA, aber viel Erfahrung in Sachen Schmiergeld. Der VfB hat wahrscheinlich auch keine Lobby bei Herrn Platini, aber einen Weißrussen im Team, der die Timisoaraner in der Telefonzelle foppt. Insofern wird edas schon schief gehen.
Einfach wird es trotz Alex nicht. Mein Vater, ganz großer Experte in Sachen rumänischer Fußball, hat gemeint das ein Mogul, Tycoon oder Großindustrieller die Mannschaft mit ein paar ordentlichen Spielern und zwei, drei Dosen Securitate-Wodka sponsert. Also VfB, 18er-Alustollen drauf, leicht angeschliffen, zwei, drei Übersteiger am eigenen Strafraum und schon schwillt die rote Brust.

Doch vorher freue ich mich auf ein gediegenes Brett für Wolfsburg, Veh und VW heute Abend. Das Rückspiel findet übrigens nicht in der Mercedes-Benz Arena statt, sondern in der Porsche Arena.

Barca e Messi: mes que futbol! Ein Funky-Kommentar

Was für eine Kiste. Ein Tor für die Ewigkeit. Wie der “Mini” da in der Luft lag und die Pille zum 2:0 eingenickt hat, hat schon was für die Ewigkeit. Messi, Messi, mes que un jugador! (Mach grad  ‘n Spanisch-Kurs bei der vhs - Fußball-Spanisch für angehende Spielervermittler).

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Herzinfarkte & Multiple Orgasmen

Was soll ich sagen, Barca ist einfach verdient ins Finale eingezogen. Jaaaaa Leute, das meine ich ernst. Wenn du über Monate solch ein unglaubliches Spiel ablieferst und gestern Abend in London zwar die Krätze am Fuß hast, aber im Endeffekt trotzdem Herzinfarkte und Multiple Orgasmen lieferst, dann ist es verdammt noch mal verdient. Und ich will jetzt auch kein Widerspruch oder anderen Experten-Talk haben. Für Chelsea & Ballack gibt es ‘ne Packung Tempos und vorzeitigen Ballermann-Urlaub - basta.

Und nach dem Finale bekommt die Heulsuse Cristiano Ronaldo `n ganzen LKW voller Tempos direkt nach Hause geliefert. Übrigens alle Taschentücher sind geprägt mit dem Konterfei von Lionel Messi, damit der schöne Potugiese nie vergisst, wer der wahre Chef auf dem Platz ist.

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