Tag: DJs

7 Jahre PIG Summer Session

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Ja, wir feiern ihn doch noch. Unseren 7. Geburtstag. Das PIG lädt wieder mal herzlich zu einer seiner Birthday-Summer Sessions ein – dieses mal im und am Café Schilling. Wie in den letzten beiden Jahren feiern wir unseren Geburtstag erst im Juli anstatt im Mai. Wie immer mit einigen DJs, die für guten, gemütlichen und später tanzbaren Sound sorgen, kühlen Drinks und Terrassen-Atmosphäre. Ab 20 Uhr wird es gemütlich losgehen und das Ende lassen wir offen und freuen uns auf gutes Wetter,eine volle Terrasse und viele Freunde, Wegbegleiter, treue Leser und sonstige Feierwillige. Der Eintritt und die Gedanken sind frei.

Für “SoulfulElectronicBeats” oder so was in der Art sorgen dann der gute alte Derik und meine Wenigkeit, der Funky Professor. Bis Samstag Abend/Nacht!

#16 IN THE MIX: F.u.n.k.y. Strala

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So, nachdem wir auf unserem Blog die Frequenz zuletzt etwas runtergefahren haben, bedeutet das nicht, dass wir nicht mehr da sind. Gleiches gilt für unsere “In The Mix-Reihe”, bei der wir DJs (natürlich meist mit Lokalbezug) musikalisch zu Wort kommen lassen.

Die beiden Jungs von F.U.N.K.Y. Strala haben mich vor einigen Monaten schon mit ihrem Style beeindruckt, nachdem Marko Jurkovic (ebenso feiner Kicker bei den SVB-Verbandsligafußballern) mich mal in der Redaktion besucht hat. War ziemlich meine Wellenlänge, was House-Musik betrifft. In Stuttgart (dort wohnen beide auch) sind die beiden seit Jahren am Start mit einer eigenen Partyreihe und verschiedenen anderen Gigs. Auch ihre eigenen Produktionen finde ich sehr, sehr respektabel.

Für die PIG-Housemusicfansdeluxe hier zwei Mixe zum Download. Mehr gibt es über die beiden folgenden Links. Nämlich zwei Mixe, einen so

“eher gemütlich”

und einen so

“eher Bounce to the ounce”.

Viel Spaß damit. Wenn ihr mehr von den beiden hören wollt, folgt ihnen einfach auf Soundcloud oder anderen Wegen!

Tickets für das Day & Night Festival

http://www.vimeo.com/35978601

Wir haben für euch 10 Tickets zu vergünstigten Preisen. Einfach anrufen, reservieren und abholen (knapp 5 Euro macht ihr pro Ticket gut, 45 statt 49,60 Euro). Für alle, die schon Karten haben, viel Spaß und lasst‘s krachen.

#15 IN THE MIX: Johnny Flummox

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Mein DJ-Kollega Johnny Flummox hat ein neues Mixtape draußen. Hip Hop wie er sein sollte, fette Scratches und Cuts, dass es kracht und verdammt, was sind das für Props am Anfang???! Aber in erster Linie großen Respekt für den Mix.

Nettes Cover übrigens und natürlich sehr zu empfehlen für alle Hip Hop und Fans! Hier der Download!palermo-shooting_flummox

DJ Hell: Über Gott und die Welt, Fußball und andere Nebensächlichkeiten

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Der 17. September rückt immer näher, eine hoffentlich unvergessliche Partynacht ist zum Greifen nahe. Ich spreche von der X-One im Sensapolis auf dem Flugfeld. DJ Hell, neben Schowi und Joko & Klaas im Line-Up
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Wo steckt der Globetrotter DJ Hell Ende August, wenn unsere Fragen ihn per E-Mail erreichen? Im Urlaub, auf Tour, in Berlin oder in München?
Ich komme gerade aus Ibiza, der Partyinsel aus dem Mittelmeer. Dann geht’s weiter nach Bayern und heute noch nach Berlin. August ist der Monat mit den großen Festivals überall in Europa, d.h. immer viel fliegen und jede Menge neuer Eindrücke.

Wir haben gehört, dass du zuletzt auch in Japan warst. War das einfach geschäftlich ausgerichtet oder haben die Ereignisse in Japan dich dort hingezogen?
Das Fuji Rock Festival hatte mich eingeladen, um dort in den Bergen, also drei Stunden von Tokyo entfernt aufzulegen. Der Einladung bin ich gerne gefolgt. Im Anschluss gab’s noch Shows in Seoul, Korea und Hongkong, China und als Abschluss der Asien Tour noch eine Show in Tokyo.
In Japan hat sich viel verändert seit der Katastrophe in Fukushima, vor allem in den Köpfen der japanischen Bevölkerung. Das Vertrauen in die Regierung ist stark gesunken und viele Menschen sind verunsichert.

Wie hast du Japan und seine Menschen in dieser extremen Situation erlebt?
Es ist nichts mehr wie es war und trotzdem versucht man wieder so normal wie möglich weiterzuleben. Leider habe ich auch Freunde vor Ort, die beide Eltern bei der Katastrophe verloren haben. Das mindeste, was ich tun kann ist, meine Shows nicht abzusagen und die japanischen Freunde zu unterstützen vor Ort.

Wir sind gespannt und freuen uns riesig DJ Hell bei der X-One am 17. September zu erleben. Wie viel ist nach fast drei Dekaden DJing eigentlich Planung und wie viel Improvisation, Gefühl und Erfahrung bei deinen Sets?
Von allem die richtige Mischung. Wichtig ist das technische set up: der Raum, das Licht, die Sound-Anlage, die Bühne. Natürlich spielt auch eine Rolle, wie wird das Event promoted, was für andere Acts treten auf, wie lange performe ich usw.

Zuletzt ist ein House-Remix-Album von “Teufelswerk” erschienen, wofür deine aktuelle Tour gerade läuft. Ist in naher Zukunft ein neues DJ Hell-Album in Planung oder stehen gerade andere Dinge im Vordergrund?
Ich arbeite an diversen Projekten gleichzeitig, ein neues Album ist fast fertig und wird hoffentlich noch dieses Jahr veröffentlicht werden. Dazu bewege ich mich gerade im Doku-Bereich und werde hier wieder versuchen Fördergelder für ein brasilianisches Fußballprojekt zu bekommen. Diverse Fashion-Shows und Kooperationen stehen in den Startlöchern und dann spiele ich ja jedes Wochenende in den europäischen Nachtclubs.

Du spielst seit vielen Jahren bei deinen Veröffentlichungen mit provozierenden Bildern und Begriffen wie Größenwahn, Teufelswerk, Geteert & Gefedert, Hell’s Kitchen, etc. Ist die Provokation und auch die damit verbundene Aufmerksamkeit heute nötiger denn je?
Für mich stellt sich kaum die Frage, ob ich damit provoziere oder Aufmerksamkeit erzeuge. Titel und Bezeichnungen finden sich immer während des Prozesses im Studio oder haben eine lange Vorgeschichte, die meistens persönlicher Natur ist. Hell als Künstlername verwirrt ja bis heute viele Leute.

Glaubt DJ Hell an Himmel und Hölle? Glaubst du an Gott?
Ich bin aus der Kirche ausgetreten und habe es bis heute nicht bereut.

Du hast den Erdball bereist, hast viel gesehen und erlebt. Du bist mit Leuten wie Hugh Heffner, P. Diddy oder Brian Ferry, um einige zu nennen, geschäftig. Welche von diesen großen Persönlichkeiten hat dich besonders beeindruckt?
Alle auf ihre Art, aber ich denke das sind nur die großen Namen, die immer wieder in jedem Interview vorkommen. Im Grunde arbeite ich einfach mit faszinierenden Leuten zusammen, schätze die Arbeit mit völlig unbekannten talentierten Künstlern aber genauso.

Andererseits hängst du auch stark an deinen bayrischen Wurzeln. Braucht man diese Erdung bei diesem Globetrotter-Jet-Set-Lebensstil, um nicht komplett abzuheben?
Man ist immer in sich zuhause. Wurzeln und Erfahrungen sind natürlich bei jedem Menschen sehr entscheidend und tragend, bei mir ist das nicht anders.

Du hast eine Fußballtrainer-Lizenz, wie ich gelesen habe, bist 11Freunde-Fan und auf den Trikots deines Heimatklubs steht DJ Hell. Dort bist du auch Sponsor, wenn ich das richtig verstanden habe. Woher kommt die Affinität zum Fußball? Hast du selbst gespielt?
Ich spiele immer noch, wenn ich zeit habe und gehe so oft wie möglich in den Städten, in denen ich abends auflege, in die Stadien.

Zum Schluss noch ein Statement zum aktuellen FC Bayern. Wie siehst du deinen Lieblingsklubgerüstet für die Saison?
Ich wäre schon sehr glücklich, wenn wieder mehr Leidenschaft und Begeisterung auf dem Platz gezeigt wird. Wirklich guten, modernen Fussball hat man letztes Jahr kaum genießen dürfen. Wichtig wäre natürlich auch, dass Philipp Lahm sich mehr auf das, was auf dem Rasen passiert, konzentrieren würde und nicht ständig versucht, seine Machtposition auszubauen.

Vielen Dank, bis bald und alles Gute!

X-One: DJ Hell is in the House

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Vor einigen Tagen hatten wir schon auf die X-One-Party am 17. September im Sensapolis hingewiesen. Allerdings fehlte da noch ein Name, der nun zum Glück zugesagt hat. Die deutsche House- und Technoikone DJ Hell wird auf dem House/Electro-Floor Gas geben und im Rahmen seiner Tour zu seiner neuen House-Remix-Platte von “Teufelswerk” auf dem Flugfeld einfliegen.

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Der Bayer, der momentan in Berlin lebt, wird bei der X-One Headliner sein und neben Joko & Klaas (Moderation) und Schowi (Massive Töne/Bass Ill Euro) die Party rocken. DJ Hell ist einer der Pioniere und Wegbereiter der House- und Techno-Musik hier in Deutschland. Hell ist auf dem ganzen Erdball als DJ gefragt, war gerade in Japan unterwegs, ist Styleikone und Labelinhaber von International Deejay Gigolos. Ja, es wird einiges geboten sein bei der X-One. Wir sind gespannt was der alte Hase für Styles auspackt und wie er rockt. Anbei noch ein Klassiker und ein aktueller Song aus Hell’s Kitchen:

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X-One: Joko & Klaas, Schowi etc. rocken im Sensapolis

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Mit etwas Vorlauf wollen wir hier eine Party ankündigen, die in Böblingen & Sindelfingen in Sachen Booking und Starcharakter wohl ihres Gleichen sucht. Am 17. September 2011, is ‘n Samstag Abend, steigt die X-One-Party. Gefeiert wird 5 Jahre GiroX-Tension, das junge Girokonto der Sparkasse.

Fette DJs auf zwei Dancefloors, attraktive Visuals von der Stuttgarter “Frischvergiftung“, eine Live-Cocktail- bzw. Barkeepershow und als Moderatoren und Hosts werden die beiden MTV-Stars Joko & Klaas am Start sein.

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Das PIG präsentiert und organisiert das Ding wieder (die X-One fand schon zwei Mal in der Kongresshalle statt). Dieses Mal ist das Sensapolis der Ort der Feierei, wo wir versuchen werden eine Partykulisse zu schaffen, die dem LineUp und Anlass gerecht wird.

Der Kartenvorverkauf startet übrigens genau ab heute. Tickets gibt es direkt in der PIG-Redaktion, beim Eventbüro Tickets in der Böblinger Stadtgrabenstraße und bei der Kreissparkasse, hier allerdings nur online über diesen Link. (Hier klicken!)

In Sachen DJs wird es neben Schowi von den Massiven Tönen noch einen weiteren DJ-Mainact auf dem Housefloor geben, der definitiv Starcharakter hat. Dieser wird aber erst in einigen Tagen bekannt gegeben. Unter anderem hier und natürlich in der Printausgabe des PIG im August!

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Was genau Joko & Klaas, die beiden Komiker aus dem TV und neuen Sparkassen-Werbefiguren, als Moderatoren genau fabrizieren werden, weiß ich nicht genau (mehr dazu in einigen Wochen, wenn auch der noch total geheime DJ-Act bekannt gegeben wird). Ich denke, dass die beiden aber sicher eine Menge Wortwitz und Klamauk mitbringen werden. Aber lassen wir uns überraschen. Solange könnt ihr hier die YouTube-Clips von den beiden einsehen.

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Freiraum After the Stadtfest

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Heute Abend wieder DJ-Action im Freiraum. Könnte nach dem Stadtfest genauso wie morgen ganz interessant werden.

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A Journey into Sound & Frei:House

Im Freiraum sind heute und morgen wieder DJs am Werk. Heute Abend werden der gute alte Flummox und sein Homie Nick euch auf eine musikalische Reise mitnehmen und morgen geht es um Housemucke und andere elektronische Mucke. Viel Spaß!

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Grandmaster Flash in Stuttgart: Verlosung 2×1 Karte

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So! Mal herhören. Ich bitte nun alle Cosimo- und Moneyboy-Liebhaber und andere 0815-Musikfans diese Seite für einen Augenblick zu verlassen und Platz zu machen für all die Hip Hop-Heads, die in diesem Moment auf ihre Tastatur sabbern. Vermutlich hat es sich in euren Kreisen bereits rumgesprochen, dass der große Grandmaster Flash am kommenden Freitag in Stuggi auflegt! Genauer gesagt in den Gemächern der Romy S., präsentiert vom aktuellen Hip Hop-Vorzeigekind in 0711: 12inch Fridays.

Wir verlosen 2 x 1 Karte

für diesen heilig Abend der guten Musik und DJ-Skills. Kommentiert einfach bis Freitag 15 Uhr diesen Post und mit bissle Glück seid ihr dabei, wenn der Kerle straight from New York City in die Romy S. reinspaziert.
Hier noch der akuelle Flyer mit weiteren Infos:

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Das ist einfach der Haaaammer!!

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Schräg. Von Darth Vader und Überschwemmungen

Ich war gestern in Stuttgart bisschen feiern. In der guten, alten, stets überfüllten und dennoch lohnenswerten Schräglage. Ah, ihr seht schon: Schräg, Schräglage. Wortspiel und so. Ja, echt mies. Aber wenn wir schon von „mies“ sprechen, dann hier ein paar Anekdoten aus dem Stuttgarter Night-Life. Yeah.

Fangen wir mit der musikalischen Verköstigung an. Die Musikauswahl war insgesamt definitiv sehr lecker. Ordentlich Hip Hop aufgetischt, bisschen mit Elektro und Rock gewürzt. Sehr schmackhaft. Bis auf ein paar Haare in der Suppe, aber auch das ist ja Geschmacksache. Aber zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei und vor allem wenn die beiden Köche kochen, als ständen sie das erste Mal in der Küche. Katastrophe, sag ich euch. Katastrophe. Ich, selber noch nie Erfahrungen an den Plattentellern gesammelt, gestehe natürlich ein, dass dieses so genannte „scratchen“ und so bestimmt nicht ganz einfach ist. Aber hey, dann doch bitte erstmal im Keller bisschen üben, bevor man eine der coolsten Locations in Stuggi rocken will. Oder einfach bisschen bei den Profis spickeln:

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Ah und es ist übrigens immer noch nicht cool, wenn man zwei Mal pro Lied „Patipipööööl“ ins Mikro röhrt wie Darth Vader auf Speed. Was allerdings noch uncooler ist und die Jungs des „Famous Deck Team“ (Yo, fetter Name) definitiv in die Top3 meiner Hitliste der schlechtesten DJs katapultiert hat, ist Blasphemie. Und nichts anderes ist es, wenn die Darth Vaders bei „FK 10“ von Freundeskreis in die Mikros spucken „Nehmt eure Hände hoch, zeigt mir, dass ihr Hip Hop noch lebt“, während aus der Box „…dass ihr Rap noch liebt“ tönt. Fail.
Seh ich das vielleicht zu eng? Nein mann! Ich glaub ich spinn. Es war zum Haare raufen.

Allerdings war ich mit dieser Ansicht ziemlich allein. Traurig. Naja wenigstens beim Haare raufen hat sich dann noch noch jemand solidarisch gezeigt. MC B ist plötzlich aufgetaucht. Stuttgarts Hip Hop-Freestyle-Legende, nicht. Mit Mords-Frise, herrlich. Für mich wirklich eines der größten Rätsel in diesen schönen Kulturkreisen. Ich weiß einfach nicht was ich von ihm halten soll. Jedenfalls hat er am Samstag auch in der Schräglage gefeiert. Oder saß zumindest auf der Fensterbank und hat gespannt an den Boxen den Massiven Tönen und dem Freundeskreis gelauscht. Wollte er sich etwa inspirieren lassen? Ich glaube der führt was im Schilde. Ich bleib dran.
Falls euch MC B kein Begriff sein sollte, hier sein Meilenstein der Stuttgarter Hip Hop-Szene, nicht:

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Kommen wir noch zum letzten Schräger-Abend-Faktor. Die Crowd. Und die ist ja in der Schräglage bekanntlich bunt, gemischt und vor allem locker (Bei solchen Veranstaltungen, irgendwelchen Snowboardfilm-Premieren, sowieso). Dafür ist der Schuppen bekannt und dafür wird er geliebt. Umso verwunderlicher was sich für arrogante Voll-Honks in diese Gefilde verirren.
Steht doch in der Schlange zum Einlass tatsächlich einer hinter mir und verurteilt was im ins Sichtfeld läuft. Er, zugegeben, halbwegs cool gekleidet (im Vergleich zu seiner überschminkten Begleitung), schmettert einen Diss nach dem anderen raus. „Was sind das denn für Primitive, guck mal wie die schwitzen.“ „Oh Gott, die alle mit ihren bunten Jacken, finden die das cool?“ „Ohje schau diese Schuhe, die sind hundert pro aus der Altkleidersammlung.“ „Wie wär’s mal mit nem Tüsteher, der diese ganzen Hässlichen schon in der Schlange aussortiert.“ Eine Viertelstunde durfte ich mir diese Gelaber anhören, bevor wir dann reingelassen und in der hässlichen, schwitzenden, bunte Jacken und abgefuckte Schuhe tragenden Menge verschluckt wurden. Mister Ich-bin-was-besseres habe ich dann nur noch einmal gesehen. An der Bar sitzend, in der einen Hand ein Cocktail, die andere Schützend vor seine Begleitung haltend. Er tat mir leid.

Ebenfalls verirrt hatten sich zwei Jungs im Alter von, geschätzt, 18 Jahren. Die haben nicht nur den falschen Eingang erwischt (Breuninger ist gegenüber), sondern sie sind dummerweise auch noch auf die Tanzfläche geraten. Als sie bemerkten, dass statt Burberry und Marco Polo nur Burton und Proxy am Start waren, waren sie gewillt sich zu integrieren. Der oberste Knopf des gestreiften Hemdes wurde vorsichtig geöffnet und die Beine wurden bewegt. Also jeder eins. Dazu noch den Kopf in Tauben-Manier vor und zurück schieben (ihre Interpretation des modernen Kopfnickers) und schon sind die beiden fast nicht mehr aufgefallen.

Ach ja, was soll man sagen. So ist das leider manchmal in Stuggi City. Die Arroganz breitet sich langsam aber sicher aus. Nachdem sie die Theodor-Heuss-Straße (wenn man ein Auge zudrückt, Ausnahme des gallischen Dorfes „Tonstudio“) bereits überschwemmt hat, fließt sie nun unaufhaltsam in die letzten Ecken der lockeren Partyszene. „Prestige“ ist das neue „Spaß“. Schade.
Was soll’s, ich hab alles richtig gemacht. Hab mir die richtigen Leute geschnappt und trotzdem einen schönen Abend gehabt. Auch wenn es mir Darth Vader echt schwer gemacht hat.

PS: Ich bin MC B

PS2: Und ich bin MC B

PS3: Also ich bin MC B

7. Böblinger Partynacht / Verlosung

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Wir verlosen 3×2 Tickets für die Böblinger Partynacht am Samstag. Wenn ihr die Dinger also haben wollt, bitte hier (oder auf Fatzenbuck) kommentieren. Alternativ bitte eine Mail an box@pig-bb.de. Bis Samstag, wir freuen uns, sagen Prost wie DJ TechNick (im Bild oben) und hoffen auf gut Wetter!!!

7. BÖBLINGER PARTYNACHT: Chris Slevin in der Styling Lounge bei People & Schuhmacher

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Bei People & Schuhmacher wird es bei der Partynacht am nächsten Samstag natürlich auch um HairStyles gehen. Um 23 Uhr gibt es ein Showstyling und davor und danach wird natürlich gefeiert. Eine gemütliche Bar und Chris Slevin an den Turntables werden für die entsprechende Stimmung und Beats sorgen. Den jungen DJ aus Sifi kenne einige sicher und wissen dass es sich bei seinem Sound um House-Mucke dreht. Am Samstag wird er sicher nicht ganz die Clubmarke sondern eher Loungemucke präsentieren und je nach Stimmung vor Ort Gas geben. Mixe hat der Kerle hier auch schon abgeliefert. Einer hier und einer hier.

7. BÖBLINGER PARTYNACHT: DJ Technick & Johnny Flummox iM Irish PUB

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Tja, im Irish Pub wird am 23. Oktober bei der Böblinger Partynacht die Hütte wieder mal voll sein. Warum? Weil sie dort immer voll war und DJ Technick in den letzten Jahren dort stets gerockt hat was das Zeug hielt. Egal ob solo, mit meiner Wenigkeit oder anderen DJ-Gästen. Dieses Mal ist sein Kollege und Homie Johnny Flummox mit ihm an den Turntables. Geboten wird Hip Hop und alles was schwarze Mucke und tanzbar ist, würde ich sagen. Zuletzt hat der Herr Technick hier auf der Seite übrigens einen sehr sauberen Funk-Mix zum Download abgeliefert. Im O‘Donovans wird es dann weniger gemütlich und etwas mehr “Parteeeeey”.

Hier noch ein, zwei “Räpräsentarrrr”-Videos von den beiden. Erstmal Mr. Flummox am Set in der Stuttgarter Röhre mit seinem Homie, dem Holzgerlinger Rapper Danny Fresh am Mic und beim meditativen Scratch & Cut-Training. Aight! Bei der Partynacht steht natürlich die Party im Vordergrund, keine Angst Mädels!

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Und dann ein ganz witziges Breaker/Junggesellenabschieds(?)-Battle-Video von der Böblinger Partynacht 2008. Damals haben die beiden im Magellan aufgelegt.

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Wieder da! 12 Inch Party im Romy S.

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Diesen Freitag beginnt das Revival eine der beliebtesten Partyreihen Stuttgarts. Die 12Inch-Party kehrt ins Romy S. zurück. Bekannt für seinen innovativen Mix aus House, Hip-Hop und Disco hat sich diese Party-Reihe schnell in das Herz der Stuttgarter gespielt. Mit dabei sein werden die beliebtesten 0711-DJ’s wie Schowi, DJ Swist oder Bow Tie. Als wäre das nicht schon Überraschung genug, könnt ihr bei uns 2 x 2 Tickets für das Grand-Opening gewinnen. Schreibt uns einfach eine Mail an box@pig-bb.de oder Komment hier.

Schwache Leistung Herr Staber

Heute erschien der “große” Artikel in der SZ/BZ zum Day & Night Festival von Samstag. Er folgt dem ersten sehr negativen “Teaser” (wir berichteten) von gestern. Dazu will ich ein, zwei Dinge bemerken.

Die Kritik von Herrn Staber ist zu einem kleinen Teil berechtigt: zu wenig Getränke, zu langsam zugänglich. Sollte definitiv besser sein. Doch was ist mit der restlichen Berichterstattung? Wo sind die zumindest kleinen Einblicke in die DJ-Auftritte von Extrawelt (Video unten) oder Herrn Kalkbrenner?Wahrscheinlich kann man darüber nichts schreiben, weil man von der Materie keine Ahnung hat. Aber wenn das schon so ist, dann sollte man nicht versuchen dies unter den Tisch zu kehren und den Lesern einen reißerischen Artikel zum Fraß vorzuwerfen. Was ist eigentlich der Auftrag eines “Kulturjournalisten” eines Lokalblatts? Ich weiß es nicht genau, aber zu 95 Prozent das Festival zerfetzen und drei Pseudo-Zeilen als Quasi-Kompensation (”Und musikalisch sind viele Technofans von der Party sehr angetan … Mit Paul Kalkbrenner oder Karotte bietet die Besetzungsliste zahlreiche Highlights”)  ist zu wenig. Das steht fest und kann doch nicht Sinn der Sache sein. Vielleicht sollte man etwas mehr das Ganze sehen. Insgesamt eine schwache Leistung Herr Staber, und wenn es nach ihnen geht, mindestens so schwach wie die der Veranstalter.

In diesem Fall waren sie ihrem Auftrag meiner Meinung nicht gewachsen. Aber vielleicht kann man es ja beim nächsten Mal besser machen. Die Veranstalter des Day & Night Festivals haben sich das zumindest vorgenommen.

P.S. Schade finde ich auch, dass die Kreiszeitung (noch) nicht darüber berichtet hat. Warum eigentlich?

Update: Am Mittwoch hat die KRZ nachgelegt.

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Das Day & Night Festival / Eine kleine Rückschau

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Am Samstag war ich dann auch mal in Sindelfingen beim Day & Night Festival am Glaspalast. Allerdings schon um 16/17 Uhr (siehe oben), da war noch Ruhe vor dem Sturm, wenn man das mal so sagen darf. Konnte mir ‘nen kleinen Eindruck verpassen, was die Macher da organisatorisch aufgefahren haben. Hielt sich einigermaßen in Grenzen würde ich sagen. Bartechnisch auf jeden Fall, denn mein Kollega Marlon war von 23 bis 3 Uhr dort und meinte, dass es wohl ziemlich schwierig war einigermaßen ordentlich an Getränke zu kommen. Unsere Praktikantin Alicia konnte das bestätigen. Toiletten waren wohl auch ein paar zu wenig da, aber ansonsten isses ganz ordentlich gelaufen und war wohl auch ‘ne fette Party. 6000 Tickets waren im VVK schon weg, es war am Samstag also rappelvoll das Ding.

Laut Polizei, gab es bis Mitternacht ein paar Anrufe, dass es wohl zu laut sei, aber ansonsten ein ziemlich reibungsloser Ablauf. Ein Typ der unter Drogeneinfluss etwas randaliert hat, das war‘s. Bei 6000 Leuten ist das ‘ne sensationelle Quote, würde ich sagen. Lustig auf jeden Fall diese kleine Anekdote: Etwa 17 Uhr, ich stehe an dem Kassenhäuschen, als ein etwa 55 jähriger Mann mit leicht bayrischem Akzent sich bei einen der Veranstalter mit folgendem Text beschwert: “Das kann man sich ja nicht anhören. Bum, bum, bum. Ich sitze auf meiner Terrasse und bum, bum, bum. Meinen sie das hört sich gut an? Machen sie die Musik jetzt bitte aus. Das kann man sich ja nicht anhören.” Dann ging ich schmunzelt weiter und hörte nur: ” … ich verstehe sie ja, aber, blablabla …!”

In der Kreiszeitung steht heute gar nichts und die Sindelfinger Zeitung zerfetzt das Festival in einem kleinen Dreizeiler und kündigt für die nächsten Tage eine ausführliche Rezension an. Ich bin mal gespannt, denn ich frage mich was dieser Kulturkritiker denn von solch einer Veranstaltung erwartet. Man kann elektronische Musik mögen oder nicht, aber dass das Ding kein Benefizkonzert wird und dort nicht nur Wasser getrunken wird, das muss man keinem realistisch denkenden Menschen erzählen. Clubtickets für ein gutes Booking im Rocker in Stuttgart zum Beispiel kosten fast die Hälfte. Wie viele “zu behandelnde dehydrierte Raver” gab es von den 7000 Besuchern? Drei, fünf oder zehn? Und zu welchem Konzert darf der Herr Kulturkritiker denn eigene Getränke mitnehmen? Ich muss sagen, ich bin alles andere als ein Raver, definitiv nicht. Und ich würde selbst nicht einmal auf das Festival gehen, aber da waren vielleicht 6000 Leute bei diesem Event in Sindelfingen. Und das ist mal ‘ne Ansage. Kein Chaos, keine Schlägereien, keine Verletzten, lediglich ein paar ältere Damen und Herren, die auf ihrer Terrasse bis 23 Uhr etwas Bass im Ohr hatten. Wie oft kommt das vor in Sifi? Nicht so oft, würde ich sagen. Aber vielleicht will man in der Daimlerstadt eher kleinbürgerliche Dinge supporten. Denn nachdem die Stadt vor einigen Wochen mit einer Sexsteuer die Erotik-Messe aus der Stadt gejagt hat, legt die Sindelfinger Zeitung jetzt nach. Ich finde es schade, man sollte doch froh sein, dass Sindelfingen (das gilt übrigens auch für BB) nicht ganz in seinem provinziellem Mief erstickt und solche Events hier stattfinden. Denn das Leben besteht nicht nur aus Ü30 Partys, Alpenmax, Benefizkonzerten von Lokalbands oder Kirchenchoralen. Direkt darunter gibt es dafür aber musikalischen Reichtum in der Martinskirche. Immerhin.

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So, genug der Worte, schauen wir mal, ob das Ding hier in Sindelfingen ‘ne Eintagsfliege war oder nochmals zu Besuch kommt. Auf jeden Fall fettes Booking, sicher verbesserungsfähige Organisation, ausverkauft, keine Polizeiaction und Paul Kalkbrenner. Hier noch ein paar Eindrücke von dem Herrn Kalkbrenner.

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2×2 Gästelistenplätze für das Day & Night

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Als Abschluss unserer Berichterstattung rund um das Day & Night Festival am Samstag in Sindelfingen verlosen wir 2×2 Tickets. Bitte diesen Post hier oder auf unserem Facebook-Profil den entsprechenden Post bis Donnerstag 18 Uhr kommentieren. Die Gewinner werden dann hier und auf FB bekannt gegeben.

Paul Kalkbrenner im Interview

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Dass Künstler aus der elektronischen Musikszene zum absoluten Superstar avancieren ist nach wie vor eher der Ausnahmefall. Das Paradebeispiel ist  Paul Kalkbrenner . In der Szene schon immer ein Garant für hochwertige und individuelle Produktionen, hat er mit dem Film „Berlin Calling“ in ganz Europa und auch darüber hinaus Beachtung gefunden. Der Soundtrack, allen voran der geniale Titel „Sky and Sand“ lief in den Clubs und Radiostationen rauf und runter. Als Headliner beim fünfjährigen Jubiläum des Day & Night-Festivals am 21. August in Sindelfingen spielt der Berliner jetzt seinen einzigen Gig im Raum Stuttgart. In diesem Rahmen sprach er mit uns über seine Tour, seine Pläne für die Zukunft, die Fußball-WM und über ein ganz besonderes Erlebnis in Stuttgart.

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Paul, du bist ja als großer Fußballfan bekannt und bist auch gerne mal im Fußballtrikot anzutreffen. Auch in „Berlin Calling“ sieht man dich in einem Frankreichtrikot. Bist du Sammler?

Naja, mittlerweile nicht mehr so, das hat sich über die Jahre ein wenig aufgelöst. Damals, als wir den Film konzipiert haben, war ich ja noch fünf Jahre jünger. Ich habe allerdings ein schönes Deutschlandtrikot von 1990, wie neu. Ich habe es sogar ein wenig umnähen lassen, weil der Schnitt einfach nicht mehr modern ist. Das ziehe ich dann natürlich an, wenn die Deutschen wieder spielen.

Aber das war schon richtig ernst gemeint, diese Trikotgeschichte?

Ja klar. Ich habe auch jetzt während der WM meine Tour unterbrochen, damit ich wirklich alle Spiele sehen kann. Tatsächlich habe ich mir sogar alle 32 Fahnen gekauft.

Lass uns vom Fußball zu deiner Tour kommen: der Tourstopp während der WM muss für dich eine neue und sehr gegensätzliche Erfahrung sein, wenn man den Rummel um deine Person und deinen Zeitplan in den letzten zwei Jahren betrachtet. Hast du den Trouble und das viele Reisen vermisst?

Nein, definitiv nicht, es war ja WM und das zelebriere ich schon sehr heftig. Wir hatten einen 60 Zoll-Fernseher, links und rechts daneben die Fahnen, das war schon eine tolle Sache. Bei jedem Spiel hingen andere Fahnen, immer von den jeweils spielenden Mannschaften. Dazu wohne ich in einem schönen Haus und da kann man auch sehr gerne mal mit mehreren Leuten richtig gut Fußball gucken.

Du bist einer der wenigen Künstler in der Szene, die auch richtig große Konzerthallen füllen. Wie hat sich deine Performance gewandelt? Stehen die großen Gigs im Vordergrund oder ist es dir wichtig den Kontakt zur Basis nicht zu verlieren und auch in kleinen Läden zu spielen?

Ich habe jetzt Anfang des Jahres eine große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gemacht, unter anderem in der Westfallenhalle in Dortmund oder der Jahrhunderthalle in Frankfurt. Die verbleibende Zeit bis zur WM habe ich dann allerdings wieder in kleineren Clubs gespielt, quasi als Ausgleich. Ich war zum Beispiel in Rom, Rotterdam und Bordeaux und sogar in Kanada beim Picnic Electronique. Gerade nach dieser Riesentour im deutschsprachigen Raum war es uns wichtig auch vermehrt international zu spielen.

Wird man dich bald nur noch große Konzerte spielen sehen?

Nein, nach meiner Tour werde ich mich jetzt erst mal wieder auf das konzentrieren was ich vorher gemacht habe, also in Clubs spielen. Da ist dann jetzt natürlich ein viel größerer Auflauf als zuvor, aber es sind immer noch die gleichen Clubs in denen ich seit Jahren spiele und auch in Zukunft weiterhin spielen werde.

Was macht den Unterschied zwischen einem Paul Kalkbrenner-Konzert und einem Gig im Club?

Das kann man schwer vergleichen. In einem Club sind die Gigs meist etwas kürzer, aber was soll’s? Dann spiele ich halt nur ein 90 Minuten-Set. Meistens werden es ja schon zwei Stunden, aber es ist doch ein Unterschied zu einem riesen Konzert, bei dem wir erst mal mit fünf Tonnen Equipment anreisen. Alleine der Aufwand alles aufzubauen und herzurichten ist auf so einem Konzert enorm, da habe ich dann allerdings auch fast vier Stunden gespielt und es geht dann auch mehr auf der Bühne, mehr Show, mehr Technik.

Du hast auf deiner Tour jedes Wochenende durchschnittlich zwei Konzerte gegeben. Lassen die vielen Shows denn noch Raum für Improvisationen oder ist deine Show komplett durchgeplant?

Nein, das ist nicht komplett durchgeplant. Ich weiß noch damals bei der Pilotvorstellung in der Columbia Halle in Berlin, da hab ich einfach um 23 Uhr angefangen und das hat sich dann hochgesteigert. Ich mag diese Konzerte sehr. Die Clubshows sind anders, kürzer und die Atmosphäre in einem Club ist auch ganz anders als auf einem Konzert. Aber das ist auch gut so.

Die Tracks aus „Berlin Calling“ wie „Sky and Sand“ kennt man mittlerweile in ganz Europa. Können wir denn bald neue Produktionen oder Remixe von dir erwarten?

Ja, ich arbeite gerade an verschiedenen Projekten. Unter anderem mache ich einen Remix für Moby und einen für Stromae aus Frankreich. Es ist sogar ein Remixprojekt für Rammstein dabei.

Nach dem Riesenerfolg, den du mit dem Soundtrack von „ Berlin Calling“ hattest, spürst du da schon den Druck ein neues Album nachlegen zu müssen oder bist du eher ganz entspannt?

Also von Druck kann keine Rede sein, aber ich möchte im nächsten Jahr schon gerne wieder was releasen. Allerdings machen wir derzeit jetzt erst mal eine Live-DVD. Die haben wir bei den großen Konzerten in HD aufgenommen. Natürlich wurde auch in den Clubs gefilmt und auch den Festivalsommer nehmen wir selbstverständlich noch mit, so dass wir am Ende des Jahres eine richtig schöne und vor allem auch sehr lustige Live-DVD releasen können.

Dein Gig beim Day & Night-Festival wird dein einziger im Raum Stuttgart sein. Welche Erinnerung verbindest du mit Stuttgart und der Region?
Ich hatte mal 2009 einen Gig im Romy S. Wer den Club kennt, weiß, dass er eher kleiner ist. Das Booking hatte man vier Monate im Vorfeld gemacht. In dieser Zeit kam aber durch den Film nochmal so viel Druck hinter die ganze Sache, dass der Club am Ende wirklich schon viel zu klein für die ganzen Leute war. Das war dann der absolute Ausnahmezustand.

Beim Day & Night wird es mehr Platz geben, versprochen. Was ist denn dein Festival-Highlight diesen Sommer, der ja jetzt nach der WM erst richtig für dich losgeht?

Definitiv mein anstehender Gig auf dem Burning Man. Das wird was ganz besonderes. Normalerweise kann ich diese Frage nie so eindeutig beantworten, weil ich die meisten europäischen Festivals sehr gut finde. Allerdings hat das Burning Man da doch noch mal eine Ausnahmestellung.

Vielen Dank für das Interview!

Das neue PIG, der Paule aus Berlin & neue Styles aus New York

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Die August-Ausgabe des PIG ist da und etwas Sindelfingen-lastig, was eigentlich eher die Ausnahme in den letzen Jahren war. Doch dieses Mal liegen die Top-Events und News klar auf der anderen Seite der Autobahn. So ist zum Beispiel der gute alte Paule aus Berlin in Sci Fi City zu Gast und bollert ‘n bisschen beim Day & Night-Festival.

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Übrigens, die Ausgabe hat ein leicht verändertes Gesicht abbekommen, denn die PIG-Chefs waren kürzlich zwei Wochen in New York, Rio und Tokio bei einem “Travelling & Layout”-Workshop mit dem Cousin von Andy Warhol und haben von dort die neusten Mag-Layout-Styles mitgebracht. Der Trend geht im August 2010 zu klaren Formen. Stil ja, überdrehen nein. Das gilt übrigens auch für das geschriebene Wort. Tiefe Ironie ja, Plattitüden nein. Dies kann sich im September schon wieder ändern oder auch gleich bleiben.


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