Tag: Good Music

Zu Parov Stelar Live im LKA

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Die Luft war verraucht, obwohl eigentlich Paffen verboten. Ich saß auf der Bar, Foto in der rechten und Halbe in der Linken. Und in der Dunkelheit der Bühnenschwaden dürfte Parov Stelar bald auftauchen. Ich verließ den etwas erhobenen Barplatz bis zum letzten Ton nicht mehr, obwohl ich “nur kurz rauf” wollte.

Es war letzten Freitag Abend und der Österreicher und seine Band samt burlesquinesischer Sängerin sollten das LKA in Stuttgart auseinander nehmen – und zwar nicht etwa mit brachialer Lautstärke oder sonstiger musikalischer Gewalt, nein, mit Style und Groove. Hier ‘n kleiner Auszug und einige Abzüge meines Abends.

Also: Freitag früher Abend und ich so, was? Mein Kumpel Marc sagt ab, die Zeit ist knapp und der Ersatz steht eher auf Rap. Also: ich so, Foto rum, rein in die Kiste und rüber ins LKA. Am Eingang Gedrängel, Gedrängel, Gedrängel und ich so: Platz da, ich bin der Bunte-Fotoengel. Sie so: stre(a)nger Blick, ich Blick zurück, bissle auf dick, “halloooo, Gästeliste, klick klick?” Ok geritzt, Stempel drauf, Treppen rauf, an die Bar und

… naja, erst mal ‘n Bier. Und Überblick verschaffen:  Das erste was mir auffiel, es gab wohl Leute, die haben sich den Jacky live & direkt in den Kopf geschüttet, aber das ist ‘n anderer Suff.

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Ich auf jeden Fall so, ok, ich will nach vorne: drängel, drängel, drängel, Achtung Foto-Bengel. Aber keine Chance, die Meute total unbeeindruckt von meiner DDR-Kamera, die um meinen Hals baumelt. Also Geduld. Nachdem ich dann vorne den tschechischen “Sitschplatsch” auf der Bar gefunden hab und die Bühne sich gefüllt hat, hab ich als Fotoamateur geschossen, was das Zeug hielt. Die meisten Fotos unbrauchbar, aber unten trotzdem ‘n paar okehe Abzüge.

Und hier noch ‘n Video:

http://www.vimeo.com/38626783

P.S. Parov Stelar, übrigens, haben den Laden gerockt – vom ersten Lied bis zum letzten. Mit ihrer typischen Mixtur aus dicken Break- oder Four to the Floor-Beats und verschiedenen Swing- und Charleston-Elementen- und Einflüssen aus den Golden Twenties oder so um den Dreh. Hat mir richtig gut gefallen, auch das Publikum, bunt gemnischt, jung und alt, viele Styler und Tänzer. Insofern, gerne und immer wieder! Danke Österreich: Douze Points!

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Amy Winehouse im Klub 27 – R.I.P.

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Am Wochenende ist Amy Winehouse gestorben. Sie ist 27 geworden und weilt ab sofort im legendären Klub 27. Warum ich das jetzt erwähne? Weil ich dieser ehemals großartigen Sängerin im Januar 2008 eine “Freistil”-Kolumne gewidmet habe und sie darin gebeten habe noch eine Weile zu warten, bis sie sich komplett weg schießt. Vielleicht würde sie es dann ja in den Klub 27 schaffen. Krasser Scheiß, jetzt hat sie es tatsächlich geschafft! Ich hab‘ die Kleine und ihre Songs echt gemocht, leider hat sie das ganze Ding nicht auf die Reihe gekriegt, warum auch immer. Hier nochmals die Kolumne: PIG-Ausgabe Januar 2008:

KLUB 27 – AMY, BITTE WARTE NOCH

Amy Winehouse will im neuen Jahr alles besser machen. Vor allem möchte sie ihren Alltag ohne Drogen meistern und deshalb checkt sie direkt nach den Feiertagen in eine Entzugsklinik in Israel ein. Im Februar möchte sie schließlich – gesund und vor allem clean – ihr Comeback bei der Verleihung der Grammys feiern.

So steht es auf ihrer deutschen Internetseite. Ich war letztens mal drauf - also auf der Internetseite. Nicht weil mich das ganze Boulevard-Geschnatter über ihren drastischen Drogenkonsum im digitalen Blätterwald dorthin geführt hat, nein, eigentlich weil ich ihren Sound, den sie macht, ziemlich cool finde. Wirklich, das ganze Drogenproblem- und Skandalkind Winehouse interessiert mich nicht. Ich höre nur gern ihre authentischen Songs mit viel Seele. Ja wirklich.

O.k. das jeden Tag eine neue Meldung über Pete Dohertys weibliches Pendant in den Zeitungen zu lesen ist, schiebt einen schon in die Richtung und ein bißchen neugierig und sensationsgeil ist ja jeder. O.K. mir machen auch ihre dünnen Beinchen ein wenig Sorge und ihr Gesamtzustand kann auch nicht der Beste sein bei so viel Drogenzeugs. Als ich jedoch las, dass ihr eigener Vater schon ihre Grabrede geschrieben haben soll, dachte ich: oh, oh, Amy. Wäre schade, wenn du frühzeitig bei Jim, Janis, Kurt und Konsorten landen würdest. Ein paar weitere Songs für die biedere Menschheit, die deinen Lifestyle nicht versteht, sondern nur ketzerisch beobachtet und kommentiert, wie ich es gerade tue, wären doch was Feines.

Auf meiner Surftour im Netz bin ich über verschiedene Links auf den Klub 27 gestoßen. Und was passiert? Fast schon konspirative Anwandlungen beschleichen mein Hirngeflecht. Im Klub 27 sind Leute wie Jimi Hendrix, Jim Morisson, Kurt Cobain oder Janis Joplin. Sie sind alle große Musiker gewesen und alle frühzeitig an Drogen gestorben. Und - alle waren 27 Jahre alt.

Also Amy, wenn du mit deinen 24 Lenzen schon Vollgas gibst, dann warte wenigstens noch ein paar Kurven ab mit dem Kickdown und dreh noch ein paar Mal den Volumenknopf auf. Vielleicht landest du dann auch im Klub 27.

Dein Funky Professor

Hip Hop-Schnitzeljagd Pt. 3: Herr von Grau

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Nach dem gigantischen Hip Hop-Comeback im Zapata vor knapp zwei Monaten habe ich wieder etwas Hoffnung geschöpft, mein geliebter Hip Hop sei vielleicht doch noch nicht ausgestorben. Wenig später fand ich weitere Indizien. Aber das kann noch nicht alles gewesen sein, meine Mission geht weiter. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, nach den letzten Überlebenden des Hip Hop. Oder gar nach neuen Gewächsen? Mein Homie Matze hat mich neulich auf dieser beinahe aussichtslosen Suche unterstützt und ist dabei auf ein relativ junges Duo aus Niedersachsen gestoßen. Mit einem erleichterten Grinsen, endlich fündig geworden zu sein, darf ich euch “Herr von Grau” präsentierten. Vor gut vier Jahren haben sich die beiden zusammengetan, um ihrer gemeinsamen Liebe nachzugehen. Hip Hop. Dem ehrlichen, Message-verbreitenden-nicht-Kommerz-Hip Hop. Und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Genauso wie für ihre vier Alben, die sie bisher veröffentlicht haben (dazu noch ein paar Mixtapes).
Die Art und Weise wie der Kerl rappt erinnert mich ein bisschen an eine gesunde Mischung aus Blumentopf und EinsZwo. Dieser lyrischen Akkrobatik verleihen Herr von Grau noch eine deftige Prise Ironie und fertig ist die Suppe. Vorzüglich. Lange Rede kurzer Sinn, hört euch das Zeug an und lasst euch die Texte in der Ohrmuschel zergehen! Und denkt daran: Gebt schlechtem Hip Hop keine Chance. Danke. Ade. Schönes Wochenende. Tschüss.

Heldenplätze werden echt nur selten besetzt. Herr von Grau, euch gehören mindestens zwei.

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Und selbst wenn euch das hier nicht gefallen sollte, nehmt wenigstens was daraus mit:
“Check ma den Moment und denk nicht an morgen
Noch ein ganzer Tag trennt dich von morgen.

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Alter, Hip Hop lebt wirklich!

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Ach, Leute. Es ist einfach wunderschön. Hip Hop lebt, das habe ich euch ja letztens schon ausführlich erzählt. Und diese Theorie scheint sich zunehmend zu bestätigen. Das neueste Indiz liefert nun Joy Denalane, die schon beim Catch a Fire-Hip Hop-Comeback des Jahrhunderts am Start war. Zusammen mit Max Herre. Und für alle die es noch nicht mitbekommen haben sollten, Max und Joy sind wieder ein Paar. Nicht nur ein Paar, sondern meiner Meinung nach das Traumpaar im Musikbizz. Und das beste an dieser Beziehungskiste: Es scheint Max gut zu tun. Insofern, dass er sich – zumindest vorrübergehend – von seinem Suizid-Hymnen-Gitarren-Geklimper ab- und wieder seinen Wurzeln zuwendet. Dem Hip Hop, der ihn einst groß gemacht hat. Dem Hip Hop, den ER einst groß gemacht hat!

Für das neueste Kunstwerk haben sich die beiden, den mir bisher unbekannten, Megaloh und Hip Hop-Opa Samy Deluxe ins Boot geholt. Dazu haben sie sich mit “Niemand” die Single von Joys neuem Album “Maureen” – übrigens von Max produziert – geschnappt und sie etwas umgestaltet. Joy steckt ein wenig zurück, beschränkt sich auf den Refrain und lässt für die drei Stophen den Männern freie Hand. Und die machen was sie am besten können. Rappen, mit ihren unverwechselbaren Stimmen. Megaloh klingt dabei zwar etwas aggressiv, aber gut. Max und Samy sind definitiv der absolute Obershit (Ich freue mich abnormal, Max endlich wieder rappen zu hören). Davon abgesehen ist der Text ebenfalls der Hammer. Gewohnt politisch und auch auf die aktuellen Geschehnisse in Nordafrika bezogen. Kurz gesagt: Hip Hop wie er sein sollte.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes, hoffentlich sonniges Wochenende. Hier noch das Original von Joy Denalanes “Niemand”. Ihre Stimme ist einfach Killer.

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Überwältigend!

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Die Frau ist der absolute Wahnsinn. Adele, die vor ein paar Tagen gerade mal zarte 22 Jahre alt geworden ist, zählt derzeit definitiv zum Besten was die Musiklandschaft zu bieten hat. Mit ihrem zweiten Album, “21″, hat sie gleich mehrere Rekorde gebrochen. Unter anderem war sie sowohl mit zwei Songs (Someone like you auf Platz 1 und Rolling in the deep auf Platz 4) in den Top5 der Single-Charts, als auch mit ihren beiden Alben (21 auf Platz 1 und 19 auf Platz 4) in den Top5 der Album Charts Großbritanniens am Start. Das schafften zuletzt die Beatles 1964. Die Fakten sprechen also für sich, die gebürtige Londonerin ist jetzt schon eine ganz große. Und sie schafft es, dem ganzen noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen. Und zwar mit ihren unglaublichen Live-Auftritten. Ihre Performance von “Someone like you” bei den Brit Awards 2011 ist hierfür wohl das beste Beispiel. Einfach anschauen, -hören und wirken lassen. Gänsehaut garantiert. Und mal ehrlich, welche/r Sänger/in schafft es schon sich selbst emotional derart zu überwältigen (siehe bei 5:20 min). Unglaublich, da kann man schon mal feuchte Augen bekommen. Respekt, weiter so!

Schöne Feiertage!

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In den letzten Wochen etwas rar gewesen das Material hier im Blog, ich weiß. Hat seine Gründe, interessiert aber niemanden. Was ich hier aber eigentlich sagen wollte: Lasst’s euch gut gehen über Ostern und das mit dem Blog ändert sich bald wieder. Wort! Denn, alles neu macht der Mai. Oder?

Jamiroquai Live / 1×2 Tickets zu gewinnen

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Gerade haben wir einen Lauf in Sachen Verlosungen, würde ich sagen. Die nächste hochkarätige steht an: Jamiroquai am Mittwoch in der Porsche-Arena in Stuttgart. Ich weiß zwar nicht was die Jungs da abziehen werden, aber es wird - da bin ich mir ziemlich sicher - ein Highlight. Oder die derbste Enttäuschung, der letzten 48 Konzertjahre. Wenn ihr am Start sein wollt mit zwei Tickets für umme, dann kommentieren, pleeeeeeeease. Oder per Facebook-Kommentar oder per Mail an redaktion@pig-bb.de.

Raphael Saadiq “Good Man”

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Einer meiner Lieblingsmusiker ist wieder da, mit neuem dicken Video und Track, oder auch umgekehrt! Und, einem neuen Album (”Stone Rollin’) am 22. April, auf das ich mich freue, wie kleine Kinder auf Gummibärchen nach dem Zähneputzen. Hier das EPK:

http://www.vimeo.com/19397590

Und noch ein Live-Video von einem meiner absoluten Favorites!

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Tour of the Universe-DVD

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Erst vor einigen Tagen hat mir mein DJ-Kollegen Denis aka Terry Lee Wood von der Wahnsinns-Liveperformance von DM bei ihrer letzten Tour vorgeschwärmt. Hab‘ jetzt mal reingeschaut und der Einblick ist richtig fett (aber seht oben selbst). Ich glaube die Worte von ihm waren irgendwie “Meßlatte”, “2010er Standards gesetzt” oder “unglaublich” so. Und er hat, wie ich auf den ersten Blick finde, nicht übertrieben. Was ich damit sagen will, ich werde mir die DVD (in Barcelona gedreht) sicher abchecken und für alle die, die DM und gute Live-Shows schätzen, ist dies sicher ein Tipp wert. Unter anderem hier erhältlich.

Ach so, und hier nochmals das Video von “Wrong”. Üüüüüüüüüüüüüübelst fett, oder?

http://www.vimeo.com/4435893

Schönen guten Morgen!

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Auszug vom Wattstax-Festival 1972 in L.A. The Bar Kays und zwar ganz dicke vor etwa 100 000 Leuten. Die DVD von dem Festival gibt es unter anderem hier.

Nene & Toon / Past 2 Future

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Zwei grundverschiedene Gesichter hat die neue Platte, die Nene & Toon vor kurzem releast haben. Man könnte fast sagen ein Konzeptalbum. Der erste Teil strotzt vor oldschool geflavourten HipHop-Tracks, der zweite läuft in ziemlich elektronischen Dance- und Elektrobeats, worauf die beiden aber mit genauso gutem Flow rappen bzw. singen. Zwischendrin gibt es einige Stücke, die irgendwie anders rüberkommen, wie zum Beispiel „Higher“ feat. Iovita, einer Sängerin aus Stuttgart.

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Mein absoluter Favorit übrigens. Erinnert mich ein bisschen an Pharrell (Beat) und hat auch was von Prince. Dann gibt es ein paar mainstreamige Latin-Tracks mit spanischen Lyrics und und und … Insgesamt 38 Tracks (!!!), die abwechslungsreicher nicht sein könnten, musikalisch klasse und sauber produzierter HipHop, Dance, Pop oder wie man es auch nennen will. Das Ganze von zwei Böblinger Jungs, die schon seit Jahren rappen, singen, Mucke machen und eine wirklich klasse Platte – oder besser drei Platten auf einer – releast haben. Respekt Jungs. Erhältlich ist das Ding bei allen gängigen Downloadportalen wie iTunes und Amazon oder in der PIG-Zentrale.

Hier nochmal ein paar Videos.

Hier eine Studiosequenzen zu einem Track namens “Fuego”.

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Video von “She damn sexy”.

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Video von “Freedom”

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Hinter den Kulissen des “Freedom”-Videodrehs.

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Nene & Toon haben mit “Past 2 Future” wirklich ein Album hingelegt, das meiner Meinung locker mithalten kann mit Produktionen von nationalen und internationalen Musikern. Die beiden werden Böblinger als Duo mit “Past 2 Future” wahrscheinlich auch das Letzte Album veröffentlichen, weil Toon aka Artur Linkor sich auf eine mehrjährige Weltreise verabschiedet hat (wir berichteten) und es nicht sicher ist, wann und ob er zurückkehrt. Ich hoffe es, weil er ein feiner Kerl ist und ich die Mucke und die Vibration mag. Scheiß drauf, dass die nicht deutschen Lyrics oft Kritikpunkt sind.

God Bless us all

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So, im Netz postet ja gerade jeder so seine Top 10 Lieder, Best of irgendwas, 10 tolle Filme oder Lieblingssoaps. Alternativ auch Best of Nasenpoplerinflagrantierwischeryoutubevideos oder so.

Ich will es kurz machen, der alte Funky Professor hat sich entschieden:

N*E*R*D* “God bless us all”

ist mein Lieblingslied 2010, basta. Übrigens genreübergreifend und ohne wenn und aber!

P.S. Da oben seht ihr eine ganz nette Wohnzimmerversion zu Hause bei einem von den Jungs (der erste Song in dem Video übrigens).

The Black Keys

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Vorhin habe ich mir das neue Album von den Jungs hier gekauft. Nachdem mir mein Spezi Kanne die Band am letzten Freitag schon im Vorbeigehen empfohlen hat und so ungefähr meinte: “Müsste dir gefallen. So ungefähr Outlines nur rockiger.” Zu den Franzosen sehe ich jetzt nicht unbedingt Parallelen, aber The Black Keys sind definitiv dicke, haben übel Blues am Start und verwenden wenig Technik-Kram bei ihren Aufnahmen, wie ich recherchiert habe.

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Das Video hier hat dieses Jahr anscheinend einen MTV-Award als Breakthrough-Video oder so ähnlich bekommen. Wusste ich nicht, da ich kein MTV mehr schaue, aber trotzdem gut für die Jungs, wa?! Ach ja die Platte heißt “Brothers” und ist von vorne bis hinten der Hammer. Hier noch ein Live-Video in nem Plattenladen in Nashville - ruff, rugged & raw, nur Drums und Gitarre so weit ich das erkennen kann.

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Also, habe zwar erst dieses Album gehört und kenne die alten Sachen nicht, aber für diese Scheibe gibt es eine dicke Empfehlung vom Funky.

Blessin’ your ears

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Ohne viele Worte. Einfach genießen!

Leudz, schönes Wochenende….

R.I.P. Solomon Burke

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Als Einstieg in die Woche ein Tribut an einen Künstler, der im Rhythm & Blues zu Hause war und in seinem Leben einiges hinterlassen hat - Solomon Burke. Nicht nur musikalischen Einfluss, sondern auch einige Nachfahren hat er in seinen 70 Lebensjahren hinterlassen. Inspiration für Mick Jagger und Kollegen und insgesamt 21 Kinder und 90 Enkel. Das ist kein Scherz und sollte fast Rekord sein im Musikbiz des 20. und 21. Jahrhunderts. Heute morgen habe ich zufällig erfahren, dass er am 10. Oktober an einem Herzinfarkt gestorben ist. Möge er in Frieden ruhen.

Hier noch ein kleiner Nachruf im Spiegel.

N.E.R.D. in Bestform

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In der November-Ausgabe des PIG (Print) hatten wir dies noch nicht am Start, aber jetzt … Vor ein paar Tagen kam die neue Platte von Mr. Pharrell Williams und seinen beiden N.E.R.D. Kumpels Chad und Shay raus. Lang erwartet. Nun, ich habe sie inzwischen drei, vier Mal durchgehört ohne einmal zu skippen, wirklich gerne durchgehört. Was soll ich sagen, das Ding ist einfach gut, ich würde sogar sagen sehr gut. Die komplette Platte ist durchweg empfehlenswert. Soul, Funk, Blues, Pop, Hip Hop, (bissle) Rock und Elektronik - alles perfekt verpackt. Eine zeitgemäße Mischung aus Dancefloor-/ Clubknallern, eingängige Melodien und einfach gutem Songwriting. Zudem sollte man auch bei dem Oberstyler Pharrell nicht nur auf den Style schauen sondern hin und wieder auch auf die Texte hören. N.E.R.D. in Bestform eben.

Anbei hier drüben noch ein Video aus der aktuellen Platte!

Du weisst zu viel!?

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Weiß auch nicht, warum ich jetzt auf diesen Track komme. Hatte Nina vor einigen Tagen in der Vorschau schon drin. War wohl der erste Hit von Bonaparte und ist fjeden sehr dicke. Gestern Abend waren die Bonapartes in Stuttgart zu Gast. Review wird folgen (oder Nina?). Ein paar Lyrics erinnern an … ? Richtig Kinder, Billy Joel, falls ihr den noch kennt - “We did‘nt start the fire”.

Topf rockt Stuttgart!

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Und die Entwicklung der deutschen Hip Hop-Szene?“, fragen fünf Jungs auf einer Bühne. „Solala, solala!“, schmettert ein schwitzendes Publikum zurück. Ja, so sieht’s aus, das ist Fakt. Und da ist „solala“ fast noch geschmeichelt. Schaut euch doch die Lage mal an, zum Beispiel in Stuttgart, der Mutterstadt, dem Schoß der Kolchose. Freundeskreis und die Massiven Töne haben ihre Mics längst an den Nagel gehängt. Und die Fantas? Die haben sich doch erst kürzlich prostituiert, oder? Deutscher Hip Hop ist also so vom Aussterben bedroht, wie der Juchtenkäfer in Stuggi City. Das lässt sich zwar beweinen, aber wahrscheinlich nicht ändern. Und wer nun proletet: „Aber hey, was ist mit den ganzen coolen Gangstern aus Berlin und so. Alter“, der hat nichts verstanden. Du kannst auch nicht zu S21-Gegnern sagen: „Hey scheißt doch auf die Käfer, bald gibt’s ganz viele Bagger.“ Das geht gar nicht klar. Und wenn wir deutschen Hip Hop schon mit Stuttgarts Sorgenkind vergleichen: Was ist jetzt aber, wenn alle Juchtenkäfer auf die Straße gehen, um ihre Präsenz zu demonstrieren? Dann sind Blumentopf im Zapata zu Gast, um der Bundesrepublik zu zeigen, dass da vielleicht doch noch was geht. Und das haben sie am Mittwoch Abend gemacht. Sie haben das Haus abnormal gerockt!

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Sei wachsam

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Mein alter Weggefährte Dani hat das Ding auf Facebook gelegt (thanx!). Auf jeden Fall Gänsehaut (nicht nur wenn man Kinder hat), würde ich sagen! Mich hat es außerdem auf einen Musiker aufmerksam gemacht, den ich bisher zu wenig wahrgenommen habe. Leute nehmt euch die acht Minuten, lehnt euch zurück, hört dem Reinhard zu, denn er ist ein kluger Mann, ein Poet und feiner Liedermacher. Einen schönen Tag noch, nutzt ihn!

Zirkus in der Stadt

Es ist wieder soweit. Sie haben ihre Zelte aufgeschlagen und halten das Konfetti bereit. Meine Damen und Herren, Bonaparte beehren uns ein weiteres Mal im schönen Stuttgarter Kessel. Manege frei für Herrn Bonaparte persönlich, den Schweizer Tobias Jundt, und das ständig wechselnde Kollektiv um ihn herum.

Um Bonaparte musikalisch einordnen zu können, muss man eine neue Schublade basteln. Es ist ein perfektes Zusammenspiel von “Wir zerstören euch und alles andere und erklären dabei die Welt”, was die Damen und Herren da seit 2006 in die Welt rausböllern. Mit dem in diesem Jahr erschienenen neuen Album My Horse Likes You gibt es Anlass genug für Bonaparte, mal wieder persönlich vorbei zu schauen und uns live in Grund und Boden zu stapfen. Zu sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken gibt es das Ganze am 25. Oktober, in ziemlich genau einer Woche, in den Wagenhallen Stuttgart. Los geht’s um 21 Uhr, und wenn ihr das Spektakel selbst miterleben wollt, dann bemüht am besten mal das Internet.

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