Tag: Hip Hop

X-One “A House Electro HipHop & Funky Grooves Kickdown”

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“A House Electro HipHop & Funky Grooves Kickdown” heißt es am 14. September wieder mal. Zum vierten Mal präsentiert das PIG nun die X-ONE-Party – dieses Mal als Club Edition. Nach der Kongresshalle und dem Sensapolis findet die X-ONE nun im City Center im Flair statt. Die Party, die einmal im Jahr stattfindet und bisher immer sehr gute DJ-Bookings und Gäste bieten konnte – von DJ Hell über Schowi bis hin zu Joko & Klaas – war stets ein Erfolg. Im Sensapolis waren zuletzt weit über 1000 Partyleute am Start und haben es krachen lassen. Im Flair im City Center gibt es nun eine echte Club Edition: Royal Two, House-DJs der ersten Stunde, die es aus Böblingen in die weite Welt der Clubs geschafft haben, werden zusammen mit ihrem Kollegen DErik einen der beiden Dancefloors mit treibenden House- und Dancebeats beschallen. Auf dem zweiten Floor werden DJ Technick und Johnny Flummox zusammen mit dem Funky Professor eine Mischung aus Hip Hop, Black Music und aktuellen Dancebeats liefern. Beginn ist 22 Uhr.

Casper im Sensapolis

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Am nächsten Dienstag – 28. Februar – ist der Casper im Sensapolis. Nein nicht der verspätete Faschingswitzbold. Nein, der echte Casper, Hip Hops neue deutsche Hoffnung. Die Freunde von der Telekom machen es möglich. Leider gibt es bei diesen “StreetGigs” keine Tickets zu kaufen.

Wir haben aber 2 Meet & Greet Tickets für euch. Wenn ihr also dem Casper um den Hals fallen wollt oder ihn einfach nur treffen möchtet, dann versucht euer Glück und kommentiert die Frage: Wieso mögt ihr Casper? Viel Glück.

P.S. Um wieviel es los geht ??? Auf jeden Fall zwischen Raumschiff und Schloss soll der Gig starten!

#15 IN THE MIX: Johnny Flummox

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Mein DJ-Kollega Johnny Flummox hat ein neues Mixtape draußen. Hip Hop wie er sein sollte, fette Scratches und Cuts, dass es kracht und verdammt, was sind das für Props am Anfang???! Aber in erster Linie großen Respekt für den Mix.

Nettes Cover übrigens und natürlich sehr zu empfehlen für alle Hip Hop und Fans! Hier der Download!palermo-shooting_flummox

Another Fire to Catch! Trailer No.2 zum Highlight 2012 in Sindelfingen

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X-One: Joko & Klaas, Schowi etc. rocken im Sensapolis

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Mit etwas Vorlauf wollen wir hier eine Party ankündigen, die in Böblingen & Sindelfingen in Sachen Booking und Starcharakter wohl ihres Gleichen sucht. Am 17. September 2011, is ‘n Samstag Abend, steigt die X-One-Party. Gefeiert wird 5 Jahre GiroX-Tension, das junge Girokonto der Sparkasse.

Fette DJs auf zwei Dancefloors, attraktive Visuals von der Stuttgarter “Frischvergiftung“, eine Live-Cocktail- bzw. Barkeepershow und als Moderatoren und Hosts werden die beiden MTV-Stars Joko & Klaas am Start sein.

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Das PIG präsentiert und organisiert das Ding wieder (die X-One fand schon zwei Mal in der Kongresshalle statt). Dieses Mal ist das Sensapolis der Ort der Feierei, wo wir versuchen werden eine Partykulisse zu schaffen, die dem LineUp und Anlass gerecht wird.

Der Kartenvorverkauf startet übrigens genau ab heute. Tickets gibt es direkt in der PIG-Redaktion, beim Eventbüro Tickets in der Böblinger Stadtgrabenstraße und bei der Kreissparkasse, hier allerdings nur online über diesen Link. (Hier klicken!)

In Sachen DJs wird es neben Schowi von den Massiven Tönen noch einen weiteren DJ-Mainact auf dem Housefloor geben, der definitiv Starcharakter hat. Dieser wird aber erst in einigen Tagen bekannt gegeben. Unter anderem hier und natürlich in der Printausgabe des PIG im August!

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Was genau Joko & Klaas, die beiden Komiker aus dem TV und neuen Sparkassen-Werbefiguren, als Moderatoren genau fabrizieren werden, weiß ich nicht genau (mehr dazu in einigen Wochen, wenn auch der noch total geheime DJ-Act bekannt gegeben wird). Ich denke, dass die beiden aber sicher eine Menge Wortwitz und Klamauk mitbringen werden. Aber lassen wir uns überraschen. Solange könnt ihr hier die YouTube-Clips von den beiden einsehen.

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Danemi Omar “Apokalypse”

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Schon im Juni-Pig haben wir die neue Platte von Danemi Omar angekündingt. “Apokalypse” heißt das gute Stück, in dem es laut dem Böblinger Rapper “im Vordergrund um die Offenbarung und Enthüllung in allen Lebensbereichen” geht. Im Hadel gibt es das Album zwar nicht zu kaufen, aber das PIG hat vier CD’s zum Verlosen für euch. Also, wer eines der Alben haben möchte, einfach diesen Post kommentieren oder ‘ne Mail an box@pig-bb.de schicken.

Hier noch ‘ne Hörprobe und  das aktuelle Video zum gleichnamigem Song “Apokalypse”.

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Hip Hop-Schnitzeljagd Pt. 3: Herr von Grau

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Nach dem gigantischen Hip Hop-Comeback im Zapata vor knapp zwei Monaten habe ich wieder etwas Hoffnung geschöpft, mein geliebter Hip Hop sei vielleicht doch noch nicht ausgestorben. Wenig später fand ich weitere Indizien. Aber das kann noch nicht alles gewesen sein, meine Mission geht weiter. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, nach den letzten Überlebenden des Hip Hop. Oder gar nach neuen Gewächsen? Mein Homie Matze hat mich neulich auf dieser beinahe aussichtslosen Suche unterstützt und ist dabei auf ein relativ junges Duo aus Niedersachsen gestoßen. Mit einem erleichterten Grinsen, endlich fündig geworden zu sein, darf ich euch “Herr von Grau” präsentierten. Vor gut vier Jahren haben sich die beiden zusammengetan, um ihrer gemeinsamen Liebe nachzugehen. Hip Hop. Dem ehrlichen, Message-verbreitenden-nicht-Kommerz-Hip Hop. Und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Genauso wie für ihre vier Alben, die sie bisher veröffentlicht haben (dazu noch ein paar Mixtapes).
Die Art und Weise wie der Kerl rappt erinnert mich ein bisschen an eine gesunde Mischung aus Blumentopf und EinsZwo. Dieser lyrischen Akkrobatik verleihen Herr von Grau noch eine deftige Prise Ironie und fertig ist die Suppe. Vorzüglich. Lange Rede kurzer Sinn, hört euch das Zeug an und lasst euch die Texte in der Ohrmuschel zergehen! Und denkt daran: Gebt schlechtem Hip Hop keine Chance. Danke. Ade. Schönes Wochenende. Tschüss.

Heldenplätze werden echt nur selten besetzt. Herr von Grau, euch gehören mindestens zwei.

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Und selbst wenn euch das hier nicht gefallen sollte, nehmt wenigstens was daraus mit:
“Check ma den Moment und denk nicht an morgen
Noch ein ganzer Tag trennt dich von morgen.

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Alter, Hip Hop lebt wirklich!

http://www.vimeo.com/24315912

Ach, Leute. Es ist einfach wunderschön. Hip Hop lebt, das habe ich euch ja letztens schon ausführlich erzählt. Und diese Theorie scheint sich zunehmend zu bestätigen. Das neueste Indiz liefert nun Joy Denalane, die schon beim Catch a Fire-Hip Hop-Comeback des Jahrhunderts am Start war. Zusammen mit Max Herre. Und für alle die es noch nicht mitbekommen haben sollten, Max und Joy sind wieder ein Paar. Nicht nur ein Paar, sondern meiner Meinung nach das Traumpaar im Musikbizz. Und das beste an dieser Beziehungskiste: Es scheint Max gut zu tun. Insofern, dass er sich – zumindest vorrübergehend – von seinem Suizid-Hymnen-Gitarren-Geklimper ab- und wieder seinen Wurzeln zuwendet. Dem Hip Hop, der ihn einst groß gemacht hat. Dem Hip Hop, den ER einst groß gemacht hat!

Für das neueste Kunstwerk haben sich die beiden, den mir bisher unbekannten, Megaloh und Hip Hop-Opa Samy Deluxe ins Boot geholt. Dazu haben sie sich mit “Niemand” die Single von Joys neuem Album “Maureen” – übrigens von Max produziert – geschnappt und sie etwas umgestaltet. Joy steckt ein wenig zurück, beschränkt sich auf den Refrain und lässt für die drei Stophen den Männern freie Hand. Und die machen was sie am besten können. Rappen, mit ihren unverwechselbaren Stimmen. Megaloh klingt dabei zwar etwas aggressiv, aber gut. Max und Samy sind definitiv der absolute Obershit (Ich freue mich abnormal, Max endlich wieder rappen zu hören). Davon abgesehen ist der Text ebenfalls der Hammer. Gewohnt politisch und auch auf die aktuellen Geschehnisse in Nordafrika bezogen. Kurz gesagt: Hip Hop wie er sein sollte.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes, hoffentlich sonniges Wochenende. Hier noch das Original von Joy Denalanes “Niemand”. Ihre Stimme ist einfach Killer.

http://www.vimeo.com/22994909

The Revolution will (not) be televised

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Gil Scott-Heron ist am Freitag gestorben. Ich möchte nicht ausholen und kurz zusammenfassen. Doch wenn man sich wie ich als eingewanderte Rucksack-Kartoffel seit fast 20 Jahren etwas ausführlicher mit der Hip Hop-Kultur auseinandersetzt als fette Beats, Yo’s und dicke Titten zu feiern und fragt woher dieser Musikstil kommt, wer ihn geprägt hat und wo die Wurzeln und die Geschichte liegen, dann stieß man automatisch auf diesen Typen, der seit den 60ern beeinflusst und inspiriert hat, dessen Stimme immer krasser wurde (Koks macht‘s möglich, übrigens auch seine letzten Knastaufenthalte) und der letztes Jahr nochmals eine unglaubliche Spoken Word-Platte rausbrachte. Vielen Dank Mr. Heron für die Inspiration. Ruhe in Frieden!

Die Doku oben sagt übrigens einiges, die Worte und die Props über ihn von den verschiedenen Musikern und anderen Leuten noch mehr und am meisten wohl die Musik und die Lyrics von ihm selbst.

“The Revolution will not be televised” war wohl einer seiner bekanntesten Titel (hier ein Teil des Originalsongs! Passt wohl wie die Faust aufs Auge momentan!)

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Smoove & Turrell haben ihn der Zeit angepasst haben und das “not” gestrichen – ziemlich fett gemacht übrigens wie ich finde (der Song, Video habe ich kein besseres gefunden)!

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Hip Hop lebt!

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Ich weiß nicht was ich sagen soll, ich bin immer noch sprachlos. Am Sonntagabend wurde definitiv Geschichte geschrieben. Die Oster-Story wurde neu definiert und geht nun als neues Kapitel in die Hip Hop-Bibel ein. Und ich war dabei. Hallelujah.

Vor vier Jahren, 2007, wurde er begraben. Der gute deutsche Hip Hop hat sich verabschiedet. Wenn man es terminlich festlegen will, würde ich sagen, der Todestag war das Abschiedskonzert des Freundeskreis 2007 im GAZi-Stadion. Am Abend des 19. September habe ich damals mit vier Reißnägeln das Konzert-Plakat in meinem Zimmer an die Wand geheftet. Beinahe unter Tränen habe ich sie in den Beton gepresst, wie Nägel auf einen Sarg. Auf immer verschlossen. Ein Trauertag, der Karfreitag des Sprechgesangs. Doch Wunder gibt es immer wieder.

Vier Jahre später. Wir schreiben den 24. April 2011. Bigg G, Manuel Mayer und ihre Crew von Catch a Fire locken die verbleibenden Hip Hop-Jünger ins Zapata. Ein Monster-Event ist angekündigt, längst totgeglaubte Stars stehen im Line-Up, die Gemeinde ist gespannt. In großen Mengen pilgert sie in die heiligen Hallen des Zapata in Stuttgart. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt, wir werden vor Ort sein, wenn Geschichte geschrieben wird.

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Common Konzert fällt wegen Filmprojekt aus

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Haben wir leider erst gestern mitgekriegt, aber hier dennoch kurz notiert: das Konzert von Hip Hop-Legende (kann man das schon über den Herrn sagen?) Common heute Abend im LKA fällt wegen eines Filmprojekts aus. Anscheinend war es ausverkauft. Nachholtermin ist im September und die Tickets sollen ihre Gültigkeit behalten. Also bis im Herbst, wenn der Styler im LKA am Start ist.

Les Twins - Remembering Michael Jackson

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Hatte die beiden Jungs (Les Twins) schon mal hier gepostet, als ich über FB auf Turf Dancing gestoßen bin. Jetzt sind sie mir wieder über FB über den Weg gelaufen und sie flashen mich wieder und wieder. Props für die Styles und Skills!

Sing für uns im Himmel Nate Dogg

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Habe gerade erfahren, dass Mr. Nate Dogg mit 41 Jahren gestorben ist. Grund war wohl ein Schlaganfall. Der Westcoast-Soulman mit der Stimme, die einprägsamer war als die meisten Brandeisen, hatte wohl schon zwei Schlaganfälle und erlag seinem dritten nun am Mittwoch.

Nate Dogg hatte mit seinem Cousin Snoop Dogg und einem Halbbruder von Dr. Dre namens Warren G seine erste Combo namens 213 und war danach irgendwie überall dabei, musikalisch und auch in anderen “Biznesses”, die mit wie bei fast allen seiner Kumpels unter anderem auch mit illegalen Sachen zu tun hatten. Nun denn, Fakt ist, dass wieder einer meiner Köpfe im Plattenregal das Zeitliche gesegnet hat und beim Herrn da oben anklopft. Aber hey Nate, wahrscheinlich wirst du im Himmel weiter so wunderbar singen und hoffentlich nicht von Suge Night abgezogen werden. Schließlich hast du in der Kirche bei deinem Daddy, der Pastor war, ja angefangen. Bin mir also ziemlich sicher, dass du dort oben im Himmelschor einen Vertrag bekommst.

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Weiß nicht wie oft ich diesen Song schon aufgelegt oder drauf getanzt habe. R.I.P. Nate Dogg!

Hip Hop-Chor 3.0

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“Above the clouds where the sounds are original. Infinite skills create miracles…” rappte Guru (r.i.p.) einst. Ich möchte nicht sagen, er habe unrecht, aber was diese himmlischen Vertreter auf Erden aus dem Video angeht, möchte ich das Wort “skills” jedenfalls nicht in den Mund nehmen. Die Mitglieder dieses, sagen wir, etwas reiferen Chors haben sich vermutlich beim letzten Besuch bei den Enkeln ein wenig inspirieren lassen und machen nun einen auf Hip Hop. Unter anderen haben es den Damen und Herren in den blau-goldenen Hoodies Eminem und Nelly angetan. Mein Favorit ist aber definitiv die ultimative Performance von Outkasts “Hey Ya”. Die Töne treffen sie mit einer Präzision, die nur noch Christian Gentner mit seinen Flanken toppen kann und in Sachen Rythmus und Leidenschaft macht den Kirchen-G’s vom Funky Fresh Sr. Choir sicherlich kaum einer was vor.

Ja, Freunde der Musik, man darf die alte Generation nicht abschreiben. Orgel-Hip Hop 3.0 ist auf dem Vormarsch. Bald auch in der Kirche deines Vertrauens.

Shake it, shake-shake it!!!

PS: Man kann die Newcomer der Szene (welche Ironie, mit einem Durchschnittsalter von ca. 130) auch buchen, wie am Ende des Videos klar wird. Hochzeiten, private Partys und Bar Mitzvahs stehen auf ihrem Tournee-Plan. Gut zu wissen, vielleicht werd ich sie mir zum Geburtstag auf ein paar G-Slides und Cupid Shuffles einfliegen lassen. Yeeah!

Common kommt

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Der gute Common kommt am 1. April ins LKA. Freu mich auf ihn und bin gespannt wie Nachbar‘s Lumpi! Tickets bekommt ihr unter anderem hier für knapp 37 Steine.

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Grandmaster Flash in Stuttgart: Verlosung 2×1 Karte

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So! Mal herhören. Ich bitte nun alle Cosimo- und Moneyboy-Liebhaber und andere 0815-Musikfans diese Seite für einen Augenblick zu verlassen und Platz zu machen für all die Hip Hop-Heads, die in diesem Moment auf ihre Tastatur sabbern. Vermutlich hat es sich in euren Kreisen bereits rumgesprochen, dass der große Grandmaster Flash am kommenden Freitag in Stuggi auflegt! Genauer gesagt in den Gemächern der Romy S., präsentiert vom aktuellen Hip Hop-Vorzeigekind in 0711: 12inch Fridays.

Wir verlosen 2 x 1 Karte

für diesen heilig Abend der guten Musik und DJ-Skills. Kommentiert einfach bis Freitag 15 Uhr diesen Post und mit bissle Glück seid ihr dabei, wenn der Kerle straight from New York City in die Romy S. reinspaziert.
Hier noch der akuelle Flyer mit weiteren Infos:

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Das ist einfach der Haaaammer!!

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Nene & Toon / Past 2 Future

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Zwei grundverschiedene Gesichter hat die neue Platte, die Nene & Toon vor kurzem releast haben. Man könnte fast sagen ein Konzeptalbum. Der erste Teil strotzt vor oldschool geflavourten HipHop-Tracks, der zweite läuft in ziemlich elektronischen Dance- und Elektrobeats, worauf die beiden aber mit genauso gutem Flow rappen bzw. singen. Zwischendrin gibt es einige Stücke, die irgendwie anders rüberkommen, wie zum Beispiel „Higher“ feat. Iovita, einer Sängerin aus Stuttgart.

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Mein absoluter Favorit übrigens. Erinnert mich ein bisschen an Pharrell (Beat) und hat auch was von Prince. Dann gibt es ein paar mainstreamige Latin-Tracks mit spanischen Lyrics und und und … Insgesamt 38 Tracks (!!!), die abwechslungsreicher nicht sein könnten, musikalisch klasse und sauber produzierter HipHop, Dance, Pop oder wie man es auch nennen will. Das Ganze von zwei Böblinger Jungs, die schon seit Jahren rappen, singen, Mucke machen und eine wirklich klasse Platte – oder besser drei Platten auf einer – releast haben. Respekt Jungs. Erhältlich ist das Ding bei allen gängigen Downloadportalen wie iTunes und Amazon oder in der PIG-Zentrale.

Hier nochmal ein paar Videos.

Hier eine Studiosequenzen zu einem Track namens “Fuego”.

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Video von “She damn sexy”.

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Video von “Freedom”

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Hinter den Kulissen des “Freedom”-Videodrehs.

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Nene & Toon haben mit “Past 2 Future” wirklich ein Album hingelegt, das meiner Meinung locker mithalten kann mit Produktionen von nationalen und internationalen Musikern. Die beiden werden Böblinger als Duo mit “Past 2 Future” wahrscheinlich auch das Letzte Album veröffentlichen, weil Toon aka Artur Linkor sich auf eine mehrjährige Weltreise verabschiedet hat (wir berichteten) und es nicht sicher ist, wann und ob er zurückkehrt. Ich hoffe es, weil er ein feiner Kerl ist und ich die Mucke und die Vibration mag. Scheiß drauf, dass die nicht deutschen Lyrics oft Kritikpunkt sind.

God Bless us all

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So, im Netz postet ja gerade jeder so seine Top 10 Lieder, Best of irgendwas, 10 tolle Filme oder Lieblingssoaps. Alternativ auch Best of Nasenpoplerinflagrantierwischeryoutubevideos oder so.

Ich will es kurz machen, der alte Funky Professor hat sich entschieden:

N*E*R*D* “God bless us all”

ist mein Lieblingslied 2010, basta. Übrigens genreübergreifend und ohne wenn und aber!

P.S. Da oben seht ihr eine ganz nette Wohnzimmerversion zu Hause bei einem von den Jungs (der erste Song in dem Video übrigens).

Schräg. Von Darth Vader und Überschwemmungen

Ich war gestern in Stuttgart bisschen feiern. In der guten, alten, stets überfüllten und dennoch lohnenswerten Schräglage. Ah, ihr seht schon: Schräg, Schräglage. Wortspiel und so. Ja, echt mies. Aber wenn wir schon von „mies“ sprechen, dann hier ein paar Anekdoten aus dem Stuttgarter Night-Life. Yeah.

Fangen wir mit der musikalischen Verköstigung an. Die Musikauswahl war insgesamt definitiv sehr lecker. Ordentlich Hip Hop aufgetischt, bisschen mit Elektro und Rock gewürzt. Sehr schmackhaft. Bis auf ein paar Haare in der Suppe, aber auch das ist ja Geschmacksache. Aber zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei und vor allem wenn die beiden Köche kochen, als ständen sie das erste Mal in der Küche. Katastrophe, sag ich euch. Katastrophe. Ich, selber noch nie Erfahrungen an den Plattentellern gesammelt, gestehe natürlich ein, dass dieses so genannte „scratchen“ und so bestimmt nicht ganz einfach ist. Aber hey, dann doch bitte erstmal im Keller bisschen üben, bevor man eine der coolsten Locations in Stuggi rocken will. Oder einfach bisschen bei den Profis spickeln:

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Ah und es ist übrigens immer noch nicht cool, wenn man zwei Mal pro Lied „Patipipööööl“ ins Mikro röhrt wie Darth Vader auf Speed. Was allerdings noch uncooler ist und die Jungs des „Famous Deck Team“ (Yo, fetter Name) definitiv in die Top3 meiner Hitliste der schlechtesten DJs katapultiert hat, ist Blasphemie. Und nichts anderes ist es, wenn die Darth Vaders bei „FK 10“ von Freundeskreis in die Mikros spucken „Nehmt eure Hände hoch, zeigt mir, dass ihr Hip Hop noch lebt“, während aus der Box „…dass ihr Rap noch liebt“ tönt. Fail.
Seh ich das vielleicht zu eng? Nein mann! Ich glaub ich spinn. Es war zum Haare raufen.

Allerdings war ich mit dieser Ansicht ziemlich allein. Traurig. Naja wenigstens beim Haare raufen hat sich dann noch noch jemand solidarisch gezeigt. MC B ist plötzlich aufgetaucht. Stuttgarts Hip Hop-Freestyle-Legende, nicht. Mit Mords-Frise, herrlich. Für mich wirklich eines der größten Rätsel in diesen schönen Kulturkreisen. Ich weiß einfach nicht was ich von ihm halten soll. Jedenfalls hat er am Samstag auch in der Schräglage gefeiert. Oder saß zumindest auf der Fensterbank und hat gespannt an den Boxen den Massiven Tönen und dem Freundeskreis gelauscht. Wollte er sich etwa inspirieren lassen? Ich glaube der führt was im Schilde. Ich bleib dran.
Falls euch MC B kein Begriff sein sollte, hier sein Meilenstein der Stuttgarter Hip Hop-Szene, nicht:

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Kommen wir noch zum letzten Schräger-Abend-Faktor. Die Crowd. Und die ist ja in der Schräglage bekanntlich bunt, gemischt und vor allem locker (Bei solchen Veranstaltungen, irgendwelchen Snowboardfilm-Premieren, sowieso). Dafür ist der Schuppen bekannt und dafür wird er geliebt. Umso verwunderlicher was sich für arrogante Voll-Honks in diese Gefilde verirren.
Steht doch in der Schlange zum Einlass tatsächlich einer hinter mir und verurteilt was im ins Sichtfeld läuft. Er, zugegeben, halbwegs cool gekleidet (im Vergleich zu seiner überschminkten Begleitung), schmettert einen Diss nach dem anderen raus. „Was sind das denn für Primitive, guck mal wie die schwitzen.“ „Oh Gott, die alle mit ihren bunten Jacken, finden die das cool?“ „Ohje schau diese Schuhe, die sind hundert pro aus der Altkleidersammlung.“ „Wie wär’s mal mit nem Tüsteher, der diese ganzen Hässlichen schon in der Schlange aussortiert.“ Eine Viertelstunde durfte ich mir diese Gelaber anhören, bevor wir dann reingelassen und in der hässlichen, schwitzenden, bunte Jacken und abgefuckte Schuhe tragenden Menge verschluckt wurden. Mister Ich-bin-was-besseres habe ich dann nur noch einmal gesehen. An der Bar sitzend, in der einen Hand ein Cocktail, die andere Schützend vor seine Begleitung haltend. Er tat mir leid.

Ebenfalls verirrt hatten sich zwei Jungs im Alter von, geschätzt, 18 Jahren. Die haben nicht nur den falschen Eingang erwischt (Breuninger ist gegenüber), sondern sie sind dummerweise auch noch auf die Tanzfläche geraten. Als sie bemerkten, dass statt Burberry und Marco Polo nur Burton und Proxy am Start waren, waren sie gewillt sich zu integrieren. Der oberste Knopf des gestreiften Hemdes wurde vorsichtig geöffnet und die Beine wurden bewegt. Also jeder eins. Dazu noch den Kopf in Tauben-Manier vor und zurück schieben (ihre Interpretation des modernen Kopfnickers) und schon sind die beiden fast nicht mehr aufgefallen.

Ach ja, was soll man sagen. So ist das leider manchmal in Stuggi City. Die Arroganz breitet sich langsam aber sicher aus. Nachdem sie die Theodor-Heuss-Straße (wenn man ein Auge zudrückt, Ausnahme des gallischen Dorfes „Tonstudio“) bereits überschwemmt hat, fließt sie nun unaufhaltsam in die letzten Ecken der lockeren Partyszene. „Prestige“ ist das neue „Spaß“. Schade.
Was soll’s, ich hab alles richtig gemacht. Hab mir die richtigen Leute geschnappt und trotzdem einen schönen Abend gehabt. Auch wenn es mir Darth Vader echt schwer gemacht hat.

PS: Ich bin MC B

PS2: Und ich bin MC B

PS3: Also ich bin MC B

Blessin’ your ears

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Ohne viele Worte. Einfach genießen!

Leudz, schönes Wochenende….


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