Tag: Musik

Die 15. Polarnacht in Böblingen

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Ja, sie ist wieder da. Eines der Feste in BB, die uneingeschränkt funktionieren und die Leute anzieht.

Die Polarnacht hält für die Besucher eben eine vielseitige Mischung hochkarätiger Musikacts – 18 an der Zahl, von lokal bis international – bereit. Und das bereits zum 15. Mal.  Im Seegärtle spielt dieses Mal zum Beispiel Elvis. Naja zumindest könnte man denken: „Elvis lebt!“ „Andy King – The Shadow of Elvis“ performt den King. Salsa- und Merengueklänge ertönen im Tacuba. Sänger Juan Antonio Cabrera aus Havanna lädt in die „Salsarena“. Eine Premiere im Rahmen der Polarnacht steigt im Kulturnezwerk blaues haus. Erstmals teilen sich gleich zwei Bands eine Bühne: Geballte Rock-Energie gibt es von „Mule!“, mit klaren, eingängigen und hämmernden Gitarrenriffs, mehrstimmigen Instrumentalparts und einem unverwechselbaren Gesang. „Madeira Cake“ überzeugt mit selbst geschriebenen Songs, bestehend aus treibenden Grundrhythmen und fetten Gitarrenbrettern, die von gelegentlichen Blues Harp und Saxophon-Einlagen ergänzt werden. Weitere Informationen gibt es hier. Tickets sind im Vorverkauf für 12 Euro, an der Abendkasse für 14 Euro erhältlich.

P.S. Auf unserer Facebook-Seite – klick klick – verlosen wir übrigens 2×2 Tickets für euch.


Tickets für das Day & Night Festival

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Wir haben für euch 10 Tickets zu vergünstigten Preisen. Einfach anrufen, reservieren und abholen (knapp 5 Euro macht ihr pro Ticket gut, 45 statt 49,60 Euro). Für alle, die schon Karten haben, viel Spaß und lasst‘s krachen.

22# PIG-ADVENTSKALENDER 2011

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Unser 22. Türchen des PIG-Adventskalender bietet keine Sachwerte, dafür aber etwa eine Stunde Housemusic von meiner Wenigkeit. Da unsere In the Mix-Reihe eingeschlafen ist (doch wirklich, ja, sie schläft nur und wacht bald wieder auf) und mich das selbst etwas ärgert habe ich kurzum reagiert: Plattenspieler an, Mütze auf und Sonnenbrille an – rausgekommen ist ein gemütlicher Mix, den ihr euch gerne hier downloaden dürft. Hier klicken und viel Spaß damit!

19# PIG-ADVENTSKALENDER 2011

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Und gleich hinterher fliegt ein 15 Euro iTunes-Gutschein von unserem Partner re:Store im Breuningerland Sindelfingen aus dem unglaublich attraktiven, lustigen, abwechslungsreichen, aber noch etwas hinterherhinkenden PIG-Adventskalender. Bitte kommentieren, wenn ihr ihn haben wollt!

VERLOSUNG ENERGY MUSIC TOUR TICKETS

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Wir verlosen 3 x das neue Tanzspiel DanceStar PARTY für PlayStation Move und on top 3×2 Tickets für die Energy Music Tour am Samstag, den 26. November in der Neuen Messe am Flughafen. Auf dem Konzert könnt ihr nicht nur viele bekannte Künstler wie Gentleman, Culcha Candela und Itchy Poopzkid live erleben, sondern auch die intuitive Bewegungssteuerung PlayStation Move und das neue Tanzspiel DanceStar PARTY ausprobieren. Kim Petras, eine talentierte aufstrebende Künstlerin deren Song „One Piece of Tape“ auf DanceStar PARTY vertreten ist, erwartet euch am PlayStation Stand. Das PIG wünscht viel Glück.

Danemi Omar “Apokalypse”

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Schon im Juni-Pig haben wir die neue Platte von Danemi Omar angekündingt. “Apokalypse” heißt das gute Stück, in dem es laut dem Böblinger Rapper “im Vordergrund um die Offenbarung und Enthüllung in allen Lebensbereichen” geht. Im Hadel gibt es das Album zwar nicht zu kaufen, aber das PIG hat vier CD’s zum Verlosen für euch. Also, wer eines der Alben haben möchte, einfach diesen Post kommentieren oder ‘ne Mail an box@pig-bb.de schicken.

Hier noch ‘ne Hörprobe und  das aktuelle Video zum gleichnamigem Song “Apokalypse”.

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Kevin Que covert The Fray

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Schönen Gruß aus Sindelfingen nach Denver an The Fray. Mein alter Arbeitskollege bei der SZ/BZ Kevin Que covert die Indie-Rocker aus Denver, und wie ich finde richtig dicke! Der Kerle gibt in letzter Zeit ganz schön Gas in Sachen Mucke, und das freut mich richtig, denn er hat seinen Job ziemlich runtergefahren oder gar gekündigt! In diesem Sinne, hau rein, Alter!

Your Independence Depends On Me

Dies ist ein Versuch, die Ereignisse des vergangenen Montagabend chronologisch wiederzugeben. Wie gesagt, ein Versuch. Zuerst die Fakten: Bonaparte spielten an besagtem Montag ihr Konzert in den Wagenhallen. Planmäßiger Beginn war um 21 Uhr. Ich hatte zwei Karten.

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20 Uhr: Ich mache mich voller Vorfreude auf das anstehende Ereignis auf den Weg zur Bahn, um den Ort des Geschehens aufzusuchen. Ich konnte mich schon geistig darauf einstellen, was mich am Abend erwarten würde. Ich war schon letztes Jahr im April auf einem Konzert der Bonapartes, aber meine Erinnerungen an diesen Abend sind mau. Außerdem hat sich im letzen Jahr für Bonaparte viel verändert, also ging ich davon aus, dass sich auch konzerttechnisch etwas geändert hatte. Ich hoffe, dass ich an alles gedacht habe, und gehe im Kopf den Inhalt meiner Tasche durch. Die üblichen Verdächtigen, Handy, Schlüssel, Geldbeutel und die Gäste Mütze, Handschuhe und Deo. Am Gleis checke ich an einer Plakatwand das letzte Mal mein Spiegelbild. Luftiges T-Shirt, geschätzte fünf Jacken und Pullis darüber. Ich bin gut vorbereitet und steige voller guter Dinge in die Bahn.

20.30 Uhr: Ich komme pünktlich an der U-Bahn Haltestelle der Wagenhallen an, muss aber auf meine Begleitung warten, die sich verspätet.

20.32 Uhr: Drei junge Mädchen versuchen verzweifelt, noch an Tickets zu kommen. Ein Pappschild, dass sie in liebevoller Arbeit beschriftet haben, weißt zusätzlich auf ihre dramatische Lage hin. Ansonsten ist es noch ruhig.

20.41 Uhr: Die nächste U-Bahn rollt ein und ein Sturm an Menschen rollt aus ihr raus. Einige schlicht gekleidet, einige mit bunten Fellmützen und Admiralsjacken, alle mit Bier.

20.45 Uhr: Der Pulk an Anhängern der guten Musik trottet zu den Wagenhallen. Das Bild, das sich mir dort bietet, hat rein gar nichts gemein mit dem Konzert vergangenes Jahr. Eine Menschenschlange von geschätzten dreißig Metern empfängt uns mit den Worten: “Ja, auch ihr müsst in der Kälte warten!”. Wir antworten mit “Nö!” und schleichen uns an der Anakonda der Anstehenden vorbei. An der Türe angelangt, halte ich nach der Abendkasse ausschau, an der unsere Namen hinterlegt sind. Sie ist direkt hinter der Tür. Wir schlupfen hindurch, sagen brav unsere Namen auf und sind drin. Anakonda hat sich nicht beschwert.

20.50 Uhr: Wir beschließen Garderobe Garderobe sein zu lassen (da hat sich Baby-Anakonda gebildet) und machen uns auf zum Bier. Die Gläser klirren, die Stimmung ist gelöst und gut. Man trifft bekannte Gesichter, plaudert nett und freut sich gemeinsam auf die bevorstehende Show. Weiterlesen »

Smooth Operator

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Sie ist zurück. Die souligste Stimme der Musikwelt, Sade kommt wieder auf Tour. Bereits 1984 veröffentlichte sie ihr erstes Album Diamond Life mit dem Welterfolg Smooth Operator. Sechs Alben folgten, bis sie 2010 ihr achtes Album Soldier Of Love an den Mann brachte. Nun, nach langen 17 Jahren kommt Sade für sieben Konzerte wieder nach Deutschland. Eines davon wird am 7. Mai 2011 in der Stuttgarter Schleyerhalle stattfinden. Bis dahin ist es noch ein bisschen, aber wie es eben ist, wenn sich die Größten der Großen anmelden, läuft der Vorverkauf schon seit dem 15. Oktober. Noch ist es aber nicht zu spät, um eines der begehrten Tickets zu erwerben.

26 Jahre sind Zeit genug um sich seit Smooth Operator weiter zu entwickeln. Um euch einen Vorgeschmack auf das Konzert und das neue Album, falls es noch nicht in eurer Anlage liegt, zu geben, hier ein Song aus der gleichnamigen LP.

http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=102061968

This is Gonzales! Schönen Abend noch!

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(Chilly) Gonzales. Fantastischer Pianist. Kandier in Berlin. Ivory Tower, seine neue Platte, sehr gut. Gleichnamiger Film erscheint bald. Bin gespannt. Schönen Abend noch!

Es riecht nach Disko

Heute haben wir in der Redaktion Post von Flurfunk bekommen, die uns immer mal wieder mit Musik versorgen. Diesmal war eine CD und ein Schweißband (nennt sich wohl Giveaway oder so ähnlich) dabei, von einer Band namens Mini Moustache. Als ich in der Beschreibung  etwas von “musikalische Botschafter der deutsch-französischen Freundschaft” und “Perlen französischer Ekstase” gelesen hab, fing ich an etwas skeptisch zu werden, als ich dann noch das Album-Cover begutachtet habe und mir drei eher etwas “schwüle” Franzosen mit fiesen Schnurrbärten  auf lila-pinkem Hintergund vor mir liegen hab sehen, war es für mich schon eigentlich ganz vorbei. Nichtsdestotrotz dachte ich, reinhören wird mich nicht gleich umbringen (abgesehen davon, dass es mir der Funky Professor auch “befohlen” hatte), und dann geschah es, das Wunder.

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Das erste Stück “Chaud, chaud ,chaud” war schon so Synthie und so Disko, dass ich mich nicht wehren konnte es einfach cool zu finden. So ging es dann Stück für Stück weiter. Der 80er-Popsound mit den französischen Lyrics, war einfach so locker, dass er auf der Stelle gute Laune gemacht hat. Über mich selbst überrascht, wollte ich etwas mehr über die französischen Jungs herausfinden. Und siehe da, die Jungs sind gar keinen Franzosen, sondern ziemlich fleißige Absolventen der Mannheimer Pop-Akademie, die ihre Tarnung  einfach nur gut durchziehen. Hätte mir aber auch früher auffallen müssen, da die Texte so eingängig und simpel sind, dass sogar ich sie verstehen kann. Aber gerade das macht es aus, das Album “L’odeur du Disco” ist einfach easy going, tanzbar und bestimmt nicht ganz ernst zunehmen. Mein Lieblingslied “L’amour toujours” ist schon auf Repeat und das Schweißband belgeitet mich zu hundert Prozent auf die nächste (Bad-Taste-) Party.

Man beachte den Beat

Als bekennende anti-elektronische Musikfreundin habe ich keine Ahnung wen ich hier uploade, wurde aber von Seiten einer mir höher gestellten Autorität gezwungen dieses Video zu posten. Für alle die sich besser auskennen als ich, füge ich noch folgende goldenen Worte hinzu : “Bitte beachtet den Hammer Beat”

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Paul Kalkbrenner im Interview

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Dass Künstler aus der elektronischen Musikszene zum absoluten Superstar avancieren ist nach wie vor eher der Ausnahmefall. Das Paradebeispiel ist  Paul Kalkbrenner . In der Szene schon immer ein Garant für hochwertige und individuelle Produktionen, hat er mit dem Film „Berlin Calling“ in ganz Europa und auch darüber hinaus Beachtung gefunden. Der Soundtrack, allen voran der geniale Titel „Sky and Sand“ lief in den Clubs und Radiostationen rauf und runter. Als Headliner beim fünfjährigen Jubiläum des Day & Night-Festivals am 21. August in Sindelfingen spielt der Berliner jetzt seinen einzigen Gig im Raum Stuttgart. In diesem Rahmen sprach er mit uns über seine Tour, seine Pläne für die Zukunft, die Fußball-WM und über ein ganz besonderes Erlebnis in Stuttgart.

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Paul, du bist ja als großer Fußballfan bekannt und bist auch gerne mal im Fußballtrikot anzutreffen. Auch in „Berlin Calling“ sieht man dich in einem Frankreichtrikot. Bist du Sammler?

Naja, mittlerweile nicht mehr so, das hat sich über die Jahre ein wenig aufgelöst. Damals, als wir den Film konzipiert haben, war ich ja noch fünf Jahre jünger. Ich habe allerdings ein schönes Deutschlandtrikot von 1990, wie neu. Ich habe es sogar ein wenig umnähen lassen, weil der Schnitt einfach nicht mehr modern ist. Das ziehe ich dann natürlich an, wenn die Deutschen wieder spielen.

Aber das war schon richtig ernst gemeint, diese Trikotgeschichte?

Ja klar. Ich habe auch jetzt während der WM meine Tour unterbrochen, damit ich wirklich alle Spiele sehen kann. Tatsächlich habe ich mir sogar alle 32 Fahnen gekauft.

Lass uns vom Fußball zu deiner Tour kommen: der Tourstopp während der WM muss für dich eine neue und sehr gegensätzliche Erfahrung sein, wenn man den Rummel um deine Person und deinen Zeitplan in den letzten zwei Jahren betrachtet. Hast du den Trouble und das viele Reisen vermisst?

Nein, definitiv nicht, es war ja WM und das zelebriere ich schon sehr heftig. Wir hatten einen 60 Zoll-Fernseher, links und rechts daneben die Fahnen, das war schon eine tolle Sache. Bei jedem Spiel hingen andere Fahnen, immer von den jeweils spielenden Mannschaften. Dazu wohne ich in einem schönen Haus und da kann man auch sehr gerne mal mit mehreren Leuten richtig gut Fußball gucken.

Du bist einer der wenigen Künstler in der Szene, die auch richtig große Konzerthallen füllen. Wie hat sich deine Performance gewandelt? Stehen die großen Gigs im Vordergrund oder ist es dir wichtig den Kontakt zur Basis nicht zu verlieren und auch in kleinen Läden zu spielen?

Ich habe jetzt Anfang des Jahres eine große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gemacht, unter anderem in der Westfallenhalle in Dortmund oder der Jahrhunderthalle in Frankfurt. Die verbleibende Zeit bis zur WM habe ich dann allerdings wieder in kleineren Clubs gespielt, quasi als Ausgleich. Ich war zum Beispiel in Rom, Rotterdam und Bordeaux und sogar in Kanada beim Picnic Electronique. Gerade nach dieser Riesentour im deutschsprachigen Raum war es uns wichtig auch vermehrt international zu spielen.

Wird man dich bald nur noch große Konzerte spielen sehen?

Nein, nach meiner Tour werde ich mich jetzt erst mal wieder auf das konzentrieren was ich vorher gemacht habe, also in Clubs spielen. Da ist dann jetzt natürlich ein viel größerer Auflauf als zuvor, aber es sind immer noch die gleichen Clubs in denen ich seit Jahren spiele und auch in Zukunft weiterhin spielen werde.

Was macht den Unterschied zwischen einem Paul Kalkbrenner-Konzert und einem Gig im Club?

Das kann man schwer vergleichen. In einem Club sind die Gigs meist etwas kürzer, aber was soll’s? Dann spiele ich halt nur ein 90 Minuten-Set. Meistens werden es ja schon zwei Stunden, aber es ist doch ein Unterschied zu einem riesen Konzert, bei dem wir erst mal mit fünf Tonnen Equipment anreisen. Alleine der Aufwand alles aufzubauen und herzurichten ist auf so einem Konzert enorm, da habe ich dann allerdings auch fast vier Stunden gespielt und es geht dann auch mehr auf der Bühne, mehr Show, mehr Technik.

Du hast auf deiner Tour jedes Wochenende durchschnittlich zwei Konzerte gegeben. Lassen die vielen Shows denn noch Raum für Improvisationen oder ist deine Show komplett durchgeplant?

Nein, das ist nicht komplett durchgeplant. Ich weiß noch damals bei der Pilotvorstellung in der Columbia Halle in Berlin, da hab ich einfach um 23 Uhr angefangen und das hat sich dann hochgesteigert. Ich mag diese Konzerte sehr. Die Clubshows sind anders, kürzer und die Atmosphäre in einem Club ist auch ganz anders als auf einem Konzert. Aber das ist auch gut so.

Die Tracks aus „Berlin Calling“ wie „Sky and Sand“ kennt man mittlerweile in ganz Europa. Können wir denn bald neue Produktionen oder Remixe von dir erwarten?

Ja, ich arbeite gerade an verschiedenen Projekten. Unter anderem mache ich einen Remix für Moby und einen für Stromae aus Frankreich. Es ist sogar ein Remixprojekt für Rammstein dabei.

Nach dem Riesenerfolg, den du mit dem Soundtrack von „ Berlin Calling“ hattest, spürst du da schon den Druck ein neues Album nachlegen zu müssen oder bist du eher ganz entspannt?

Also von Druck kann keine Rede sein, aber ich möchte im nächsten Jahr schon gerne wieder was releasen. Allerdings machen wir derzeit jetzt erst mal eine Live-DVD. Die haben wir bei den großen Konzerten in HD aufgenommen. Natürlich wurde auch in den Clubs gefilmt und auch den Festivalsommer nehmen wir selbstverständlich noch mit, so dass wir am Ende des Jahres eine richtig schöne und vor allem auch sehr lustige Live-DVD releasen können.

Dein Gig beim Day & Night-Festival wird dein einziger im Raum Stuttgart sein. Welche Erinnerung verbindest du mit Stuttgart und der Region?
Ich hatte mal 2009 einen Gig im Romy S. Wer den Club kennt, weiß, dass er eher kleiner ist. Das Booking hatte man vier Monate im Vorfeld gemacht. In dieser Zeit kam aber durch den Film nochmal so viel Druck hinter die ganze Sache, dass der Club am Ende wirklich schon viel zu klein für die ganzen Leute war. Das war dann der absolute Ausnahmezustand.

Beim Day & Night wird es mehr Platz geben, versprochen. Was ist denn dein Festival-Highlight diesen Sommer, der ja jetzt nach der WM erst richtig für dich losgeht?

Definitiv mein anstehender Gig auf dem Burning Man. Das wird was ganz besonderes. Normalerweise kann ich diese Frage nie so eindeutig beantworten, weil ich die meisten europäischen Festivals sehr gut finde. Allerdings hat das Burning Man da doch noch mal eine Ausnahmestellung.

Vielen Dank für das Interview!

Partynacht News: BBOCA ERÖFFNUNG ABGESAGT

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Die Eröffnung des Bboca heute Abend wurde abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die genauen Gründe kennen wir nicht. Wir halten euch aber auf dem laufenden sobald wir etwas Neues erfahren. Wie schon berichtet wird das Caligo Café in der Klaffensteinstraße 30 als Ersatzlocation bei der Böblinger Partynacht am Samstag einspringen. Also, wer Ralf Dietel (mit Dos Locos) morgen live sehen möchte, sollte unbedingt im Caligo Café vorbeischauen. Et wird rocken, so viel ist ziemlich sicher.

#3 Weit weg: Gschichtn

Hallo Heimat. Eine Woche bin ich jetzt hier in Argentinien und jeder Tag ist ein Erlebnis für sich. Wenn man neu in einer Stadt, noch dazu in einem fremden, grundverschiedenen Land ist, sieht man alles mit anderen Augen. Es fallen einem Dinge auf, die man in der eigenen Stadt nie beachtet hätte. Jedenfalls hab ich schon das ein oder andere erlebt. Mal von der witzigen Sorte, mal interessant, manchmal auch Kurioses. Hier ein kleiner Rückblick auf meine erste Woche - Gschichtn eben:

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Heftig, heftig. Die Vulkangeschichte beansprucht auch hier in Argentinien weiterhin einige Seiten der Tageszeitungen. Wie es scheint, ist der Vulkan ziemlich stinkig und hat ordentlich Dampf abgelassen.

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(Fast) Ganz Europa ist, nach einer Schätzung von Dienstag, bis zu diesem Wochenende von der Gaswolke bedeckt, die reihenweise Flughäfen lahm legt. Dumm gelaufen. Aber immer das Positive sehen: Wenn das so weiter geht, kann ich vielleicht im Juli nicht nach Hause fliegen und muss hier bleiben…

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Cassandra Steen in Böblingen Raw & Unplugged

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Cassandra Steen hat erst kürzlich einen Echo gewonnen und hatte mit “Stadt” einen Nr.1-Chart-Erfolg. “Stadt” war im letzten Jahr, glaube ich, der meist gespielte Song im Radio. Cassandra Steen ist momentan wohl eine der  größten weiblichen Popstars, die es in Deutschland gibt. Cassandra Steen ist nicht die große Showdame, die einen Saal zum kochen bringt. Sie singt ihre Songs mit Gefühl, glasklarer und guter Stimme. Sie hampelt nicht auf der Bühne rum und gibt auch keine witzigen Slapstick-Einlagen. Es geht ihr um die Musik, um ihre Songs. Das ist Cassandra Steen. Und genau diese Dame war am Ostersonntag in Böblingen in der Aula des AEG zu Besuch und gab ein Unplugged-Konzert. Es war das erste Konzert eines aktuellen Popstars in Böblingen und Sindelfingen seit die Sporthalle seit ein paar Jahren weg ist. Und ich weiß nicht wann der nächste Popstar dieser Güteklasse uns beehren wird.

Warum ich das hier nochmal explizit schreibe? Weil ich mich etwas wundere, dass das Konzert den Kollegen von der Sindelfinger Zeitung einen kleinen Dreisatz Wert ist mit dem Titel “Schlafwagennummer”? Abgesehen von dem subjektiven Eindruck des Schreibers frage ich mich wieso? Vielleicht gehen die anderen kulturellen Highlights in der hiesigen Kulturszene ja an mir vorbei. Vielleicht habe ich auch eine verzerrte Wahrnehmung. Oder es gab einfach keinen Platz im Blatt. Vielleicht. Was auch immer. Worauf ich hinaus will - es findet etwas statt, das einen popkulturellen außergewöhnlichen Stellenwert hat und es läuft unter der Rubrik “Kurz & kritisch”. O.K. Wenn aber der DRK-Ortsverein, das neue Vikars-Team des Evangelischen Kirechenbezirks und dasVolksbank-Gewinnsparen fünf bis zehn Mal mehr Platz bekommen, dann stimmt doch etwas nicht im Staate Sindelfingen. Vielleicht musste der Schreiberling der SZ/BZ auch früher gehen und hat Frau Steen nicht zu Ende gesehen. Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass an einem (Oster-)Sonntag Abend um 23.30 Uhr (die Aula im AEG war schon Wochen vorher restlos ausverkauft) 500 Leute von ihren Plätzen aufstanden, klatschten und zusammen mit Cassandra Steen ihren Nr.1-Hit “Stadt” sangen und die Sindelfinger Zeitung von einer Schlafwagennummer schreibt. Casandra Steen stand davor samt heiserer Stimme eine Stunde lang auf der Bühne und war den Zuschauern so nah, wie sie sie in den nächsten Jahren so schnell nicht wieder sehen werden.

Update: Die Sindelfinger Zeitung hat den eigentlichen Artikel in die Donnerstagsausgabe geschoben und ihm mehr Platz eingeräumt. Gut, ist auf jeden Fall eine Erklärung. Aaaaaight!

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Cassandra Steen-Konzert ausverkauft

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Das Cassandra Steen-Konzert am 4. April in Böblingen ist bereits ausverkauft. Gute Nachricht für uns, schlecht für diejenigen, die noch keine Karte haben und hin wollten. Es ist das erste hochkarätige Konzert, das Catch A Fire mit dem PIG als Partner nach Böblingen geholt und organisiert hat. Nachdem die große Sporthalle dem Erdboden gleich gemacht wurde, ist Cassandra Steen der erste Pop-Star, der in BB Town am Start. Falls ich jemanden vergessen habe, dann möge man mich berichtigen.

Gute Laune sieht wohl so aus!

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Einen schönen Guten Morgen an alle PIG-Leser , ein neuer Tag hat begonnen, die Vöglein zwitschern, die Pollen fliegen und es scheint die Sonne. Macht was  draus! Gogol Bordello sind als Start-Up für solch einen Tag wunderbar geeignet würde ich sagen!

Abschussbälle - Ein Abend mit Jan Delay

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Klasse Programm am Freitag in Stuttgart. „The Australien Pink Floyd Show“ zu Gast in der Porsche Arena. Soll nicht schlecht sein, sagte man mir. Jetzt wollten die Veranstalter aber 39 Steine für die Tickets haben. Nicht mit mir. Ein bisschen traurig lauf ich also über das Gelände dort, bis mir eine neonfarbene und gut gelaunte Menschenmenge auffällt, die sich in die Schleyer Halle drängt. Ein gewisser Jan Delay soll hier auftreten und das für nur 37 Öcken. Ja klasse, da bin ich dabei. Mal schauen was der so kann. Wie sich herrausstellte, einiges. Aber von vorne.

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Ich spaziere also rein in die schöne Hans-Martin-Ferdinand-Porsche-Schleyer-Hallen-Arena (gehört irgendwie alles zusammen, sagt man) und muss schockiert feststellen, dass es eine generationenübergreifende Garderobe gibt, an der sich sowohl die bunte Funk-Crowd, als auch der monotone Midlife-Crisis-Haufen aus der Porsche-Arena entkleiden dürfen. Aus Angst, statt meinen unauffällig roten Zipper nachher eine kreischend braune und abgetragene Lederjacke wiederzubekommen, begebe ich mich auf direktem Weg zur Fressbude. Hmm, Bier. Was die wohl gerade in der Turnhalle nebenan trinken. Weinschorle? Egal, es geht los.

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Die Alten von der Casting-Scheiße

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Freitag Abend, Fernsehen, Couch und chillen. Vorhin habe ich mir das Finale vom Raabschen Oslo-Casting reingezogen. Und die kleine Lena Meyer-Landrut hat das Ding gewonnen. Hatte sie letztens schon mal paar Minuten im TV gesehen, da war sie mir nich‘ ganz so grün. Aber heute hat sie mich genauso überzeugt wie Heinz Gröning am Mittwoch im AEG. Und zwar  nicht wegen ihres Gesangs, sondern wegen ihrem Schalk im Nacken. Nachdem sie gefragt wurde wie sie sich fühlt, hat sie zusammengefasst ungefähr gesagt: “Fett. Derbe. Alter Finne, bisher dachte ich, ha ja, die Alten von der Casting-Scheiße, aber …”


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