Tag: OB-Wahl

Wolfgang Lützner ist der neue OB!

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Wolfgang Lützner ist unser neuer OB. Mit 56 % gab es auch nicht wirklich ein spannendes Finish, der Favorit hat sich durchgesetzt. Alles andere ist nun Schall und Rauch. Das Ergebnis zählt. Un die nächsten acht Jahre wird der 49-jährige ehemalige Süßener Bürgermeister unseren Weg begleiten. Hoffen wir, dass er seinem Wahlplakat gerecht wird und unsere Stadt in eine positive Zukunft führt. Glückwunsch Herr Lützner, es gibt viel zu tun!

Update: Die Wahlbeteiligung lag bei 41,95 % (13975 abgegebene Stimmen). Etwas mehr als beim ersten Durchgang also! Trotzdem schwach!

Genaues Ergebnis:

Wolfgang Lützner 55,96% - 7785 Stimmen

Dr. Andreas Paust 43,86% - 6102 Stimmen

Sonstige 0,18% - 25 Stimmen

Ungültig 63 Stimmen

Erste Ergebnisse der OB-Wahl: Lützner klar vorn!

Nach ersten Meldungen liegt Lützner mit 56 % relativ klar vorn. Paust liegt bei 43 %. Noch sind zwar nicht alle Stimmen ausgezählt. Das Ergebnis wird gegen 19 Uhr erwartet. Wir bleiben dran!

Update: Nach 30 Wahlbezirken gleiches Ergebnis!

Update 2: Nach 40 von 49 Wahlbezirken gleiches Ergebnis!

Update 3: Nach 43 von 49 Wahlbezirken gleiches Ergebnis!

Lieber Herr Oberbürgermeister

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In zwei Tagen wissen wir endlich wissen, wer unser neuer OB ist. Am Sonntag endet auch die Verlängerung dieses politischen Lokalkampfes und Elfmeterschießen wird es laut Statuten nicht geben. Spannend wird es werden, soviel ist sicher. Lützner führt relativ klar, Söhner tritt nicht mehr an, spricht sich für Paust aus und bringt ihn somit wieder ins Game. Das ist die Situation. Ob es reicht oder nicht, entscheidet bald das Licht (um Michael Schanze zu zitieren). Oder besser gesagt eure Stimme. Think about!

Wir wollen an dieser Stelle nicht mehr über irgendwelche Wahlkampfaktivitäten berichten oder die letztenTermine posten, sondern einstimmen auf die Zeit nach dem alles entscheidenden Wahl-Sonntag. In der letzten PIG-Ausgabe hat mein PIG-Cheffe einen Brief geschrieben, an den Herrn, der die nächsten Jahre im wunderbaren Böblingen leben und unser Städtchen führen darf. Sicher haben nicht alle, die hier online unterwegs sind, den Brief gelesen. In diesem Sinne: Here it is und vergesst nicht euer Kreuzle am Sonntag!

Lieber Herr Oberbürgermeister,

wenn ich Dir jetzt diese Zeilen schreibe, weiß ich noch nicht, wer du bist und an wen ich sie schreibe. Doch das ist auch nicht so wichtig. Für die Bürger deiner Stadt wird es viel wichtiger sein, was du tust und wie du zu ihnen bist. Ich schreibe Dir diesen Brief in meinem Namen, vielleicht aber stellvertretend für viele Bürger unserer Stadt, für die Du in den nächsten Jahren die Verantwortung trägst. Wir Böblinger setzen eine Menge Hoffnung in Dich und die Zeit, die du mit uns als Steuermann in einem Boot verbringst.

Es wäre schön, wenn wir unser Boot wieder in positives Fahrwasser führen könnten. Damit Böblingen in Zukunft von Studenten nicht mehr als architektonisches Negativbeispiel besucht wird und etwas Flair und Esprit zurückkehren in die Große Kreisstadt. Damit junge Kultur und kreative Szenen wachsen können und nicht fliehen müssen, weil sie nicht gewässert werden. Damit die Bürger ein gutes Gefühl und Respekt haben, wenn sie von dem Mann sprechen, den sie gewählt haben und der für sie Entscheidungen trifft.

Sei ein fröhlicher und positiver Bürgermeister, sei ein gerechter und weitsichtiger Bürgermeister, der versucht, die Stadt und ihre Menschen ganzheitlich zu sehen. Lass Dich nicht verführen von den eingefahrenen Strukturen und konservativen Mechanismen, die in den letzten Jahren wie Gespenster ums Rathausdach flogen. Höre nicht auf jeden zweiten dahergelaufenen Opportunisten, doch sei offen für kreative, innovative und junge Bewegungen und Anregungen. Ich möchte zwar nicht sagen, dass eine gewisse Aufbruchstimmung da ist, aber zumindest bei den jungen Menschen ist in den letzten Jahren sehr viel kaputt gegangen. Es kann eigentlich nur besser werden. Gib ihnen wieder das Gefühl, dass etwas keimt und Wasser dafür da ist, um junges Leben zu fördern mit all den nötigen Facetten. Glaub mir, keiner erwartet irgendwelche Wunderdinge und wenn möglich noch von Heute auf Morgen. Nein, schau dich um, höre zu und handle.

Vergleichen wir die Situation zum Beispiel mit einer Fußballmannschaft - vielleicht nehmen wir den VfB Stuttgart im Spätherbst 2009, die einen neuen Trainer bekommt. Stell dir vor, dem alten Trainer fehlte in letzter Zeit der Biss, er erreichte die Mannschaft nicht mehr, konnte sie nicht mehr motivieren und ihr Potenzial abrufen. Und jetzt kommst du! Es ist höchste Zeit den Schalter umzulegen, neue Reize zu setzen und Aufbruchstimmung zu erzeugen, in einer Zeit, die sicher auch für die Stadt Böblingen nicht einfach sein wird. Gas geben ist angesagt, auch für die Bürger unserer Stadt. Denn wer den Zustand beklagt, wie er ist, sollte etwas tun dafür, dass er sich ändert. Ich bin mir sicher, egal wie du heißen wirst, die Bürger deiner Stadt werden dir eine faire Chance geben. Und dabei ist es wirklich egal, woher du kommst, welcher Partei du angehörst oder welche Vergangenheit du mitbringst. Was zählt, sind der Augenblick und der Weg in die Zukunft. Lass uns nicht hängen, Steuermann.

Dein Egbert Schwartz

OB-Wahlkampf: Söhner tritt ab und empfiehlt Paust, spricht es aber nicht aus

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Wo mache ich mein Kreuz? Das ist nach der Pressekonferenz vorhin von Johannes Söhner die Frage für alle Söhner-Wähler und für alle, die beim ersten Wahlgang nicht wählen waren. Doch bevor ich kurz weiter ausführe, will ich nochmal darauf hinweisen, dass verdammt nochmal alle Böblinger ihr Stimmrecht nutzen und sich am 21. Februar doch bitte 10 Minuten zur Urne bewegen sollen. Danke!

Also, gerade komme ich von der Pressekonferenz von Johannes Söhner im Alten Amtsgericht, dessen 17% im 2. Wahlgang Zünglein an der Waage sein könnten. Neben sonstigem verbalem Pulverschnee, der von Anhängern und Anwesenden im Saale verkündet wurde, hat Johannes Söhner verkündet, dass er nicht am 2. Wahlgang teilnimmt, da er keine Chance sieht zu gewinnen. Des weiteren wollte er aus seinem Munde keine direkte Wahlempfehlung geben. Im gleichen Atemzug betonte er aber, dass man doch den Kandidaten unterstützen solle, der die Böblinger Bürger beteiligt.

Im Saale meldeten sich dann einige Leute zu Wort und es kam raus, dass alle Söhner-Unterstützer und Förderer in Gesprächen einsimmig für Paust votierten, Johannes Söhner wollte dies aber nicht offiziell als Person aussprechen, schmunzelte aber oft. Nachdem ich dann konkret nachfragte, ob dies denn eine indirekte Wahlempfehlung wäre, denn so hört es sich an, wussten dann alle Bescheid, dass es eine ist.

Interessant außerdem, dass Söhner, wie er berichtete, auf keinen Kandidaten zugegangen ist, um Gespräche oder Verhandlungen zu führen. Paust aber, im Gegensatz zu Lützner, auf Söhner zugegangen sei und das Gespräche gesucht hat. Paust, der auch im Saal war und einige Worte sprach, zeigte sich bei Nachfrage recht überrascht, dass Lützner nicht das Gespräch mit Söhner suchte. “Denn schließlich fehlen ihm noch ein paar Prozentpunkte zur absoluten Mehrheit.”

Nun, man darf sehr gespannt sein, wie sich das Gaze entwickelt, wie die Söhner-Wähler diese Info mitbekommen und inwieweit sie den Schritt in Richtung Paust gehen.

OB-Wahlkampf: Johannes Söhner Zünglein an der Waage

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Tja, wer hätte das gedacht. Es gibt einen 2. Wahlgang. Nein Spaß, in Wirklichkeit wäre es schon eine große Überraschung gewesen, wenn einer der Kandidaten über 50% der Stimmen erreicht hätte. Auch eine Überraschung, dass Johannes Söhner fast 17% erreicht hat und nun das Zünglein an der Waage sein könnte. Ich behaupte ja, wenn er dieses Bild für seine Plakate genommen hätte und einen Tick langsamer sprechen würde, hätte er 10% mehr stimmen bekommen. Viele vermuten nun, dass er eine Wahlempfehlung für Paust abgeben wird und so das Rennen nochmal richtig spannend machen könnte. Söhner selbst will aber mit Paust und Lützner sprechen und verhandeln. Er will eine eventuelle Wahlempfehlung an bestimmte inhaltliche Bedingungen knüpfen. Auch eine weitere Kandidatur schließt er nicht aus. Morgen endet die Bewerbungsfrist der Kandidaten für den 2. Wahlgang, bis dahin muss sich auch Söhner entschieden haben. Wir werden euch auf dem laufenden halten.

P.S. An alle Leute, die nicht bei der Wahl waren (etwa 20 000 !!!!!!!!!!!!), warum auch immer. Schwache Leistung!

Ergebnis der OB-Wahl in Böblingen: Vorläufig kein neuer OB!

Im ersten Wahlgang hat heute kein OB-Kandidat die absolute Mehrheit erreicht. Das heißt, am 21. Februar stehen Neuwahlen an. Die Wahlbeteiligung betrug 40,78%. Folgende Zahlen stellen das Ergebnis dar:

Wolfgang Lützner 46,12%

Dr. Andreas Paust 35,53%

Johannes Söhner 16,91%

Mahmoud Schlather 1,32%

Sonstige 0,11%

Mehr Infos morgen hier an dieser Stelle!

OB-Wahlkampf: Nachtrag zum Kandidatenauftritt in Dagersheim

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Hier ein Video vom OB-Kandidatenauftritt in Dagersheim. Wer‘s sichs anschauen will, hier bitte. Produziert von einem neuen “On Demand” Internet-Video-Kanal namens BBOD.tv. Was und wer da genau dahintersteckt hab ich noch nicht genau herausgefunden. Gibt aber ‘ne Facebook-Seite. Bisher nur ein Beitrag, wahrscheinlich gerade in der Startphase.

OB-Wahlkampf: Der Countdown läuft

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Es ist gerade wirklich kalt in Böblingen, so auch gestern, als die Kongresshalle, wie sonst eher nicht so oft im Jahr, Schauplatz Nr. 1 war. Die Böblinger Kreiszeitung (KRZ) lud gestern Abend ein. In der Kongresshalle wollte den OB-Kandidaten nochmals richtig auf den Zahn gefühlt werden. Dort also, wo sie vor einer Woche schon einmal saßen, 20 Minuten reden durften und danach Zuschauerfragen beantworten durften. Nun, eigentlich hatte ich einen Block mitgenommen, um mir Notizen zu machen und die News dann hier zu posten. Doch leider gab es keine so richtigen News, denn inhaltlich unterscheiden sich die Favoriten Paust und Lützner zwar im Detail, aber bei den größeren Fragen nicht im Wesentlichen. Johannes Söhner schlägt sich als unerwarteter Lokalmatador wirklich ordentlich und Schlather betont immer seinen guten Willen. That’s it!

Im Endeffekt hat man allen Kandidaten angemerkt, dass sie etwas müde wirkten und es fast schon leid sind, immer wieder die Zuschauer und die Interessensgruppen mit zufrieden stellenden Antworten zu befriedigen. Dürfen sie ja aber leider nicht so richtig zugeben, gehört eben dazu, Männer. Ja, scheint richtig anstrenegend so ‘n Wahlkampf. Wolfgang Lützner meinte anschließend, dass er am Samstag Abend mit seiner Partnerin einfach tanzen gehen will (wenn ich’s richtig verstanden habe). Schön, tanzen soll glücklich machen, habe ich gehört. Und auch Paust, mit dem ich kurz sprach, bestätigte, dass es manchmal schon zäh sei, den Leierkasten auszupacken. Aber es springt ja auch der OB-Sessel als Belohnung raus. Übrigens es gab ein Zitat (des Abends) von einem Herrn, der auch Fragen stellen durfte. Ich habe leider seinen Namen vergessen: “Derjenige, der den OB-Sessel gewinnt, ….” Wusste ich bisher nicht, dass man den OB-Sessel gewinnen kann, aber man lernt nie aus. Am Sonntag wird auf jeden Fall so richtig gewählt und es würde mich wundern, wenn es im ersten Wahlgang entschieden wird.

Zur Atmosphäre: Es war etwas weniger los als vor einer Woche, vielleicht knapp 1000 Leute, und nach etwa eineinhalb Stunden leerte sich der Saal bis zur Hälfte. Schuld war, denke ich, folgendes: es war einfach langatmig, nicht knackig und interessant genug. Obwohl Moderator und KRZ-Chefredakteur Otto Kühnle eigentlich einen guten Entertainer-Part abgab. Zwischendurch wurde dann zur Aufheiterung sogar so etwas wie Bilderraten oder Dalli-Klick in BB gespielt. War ganz O.K. und Söhner klar im Vorteil. Ansonsten hat sich halt der Saal geleert. Und alle waren, glaube ich, froh als es vorbei war und die musikalischen Kandidaten dann spontan aufgefordert wurden, doch kurz zu jammen. Aber trotz dem relativ unspektakulären Kandidaten-Check habe ich einiges gelernt, am Rande des gestrigen Promo-Abend der KRZ:

  • die meisten jungen Menschen interessiert so eine Veranstaltung einen Scheiß. Die recherchieren im Netz, schauen Bilder, posten selbst und kommentieren Blogs.
  • drei der vier OB-Kandidaten können tatsächlich ein Instrument spielen. Die Aftershow-Band gestern Abend also: Lützner (Drums), Paust (Gitarre), Söhner (Trompete). Nur Schlather glänzte mit Zurückhaltung, obwohl ich mir ein paar Freestyle-Raps hätte gut vorstellen können - gerne auch auf arabisch. Ich bin mir sicher, wenn er die Wahl gewinnt, rappt er acapella ein ganzes Wochenende solo am Böblinger Marktplatz.
  • selbst ein lokaler OB-Wahlkampf ist kein Ponyhof, sondern ein Gedulds- und manchmal auch Mi(e)nenspiel. Jaaaa, das kleine Wortspiel hier ist mir gerade in letzter Sekunde eingefallen und trotzdem irgendwie fett.
  • es ist als Journalist grundsätzlich schlecht, wenn du ein Bild machen willst und dein Akku ist leer (Und ich hab’ mich einfach nicht getraut einen Zeitungsfotografen zu fragen, ob er mir einen seiner Knipser - natürlich undercover - für 2000 Euro verkauft).
  • Doch mach das Beste draus. Wenn du also ein Bild für deinen Blog-Post oder sowas ähnliches brauchst, dann check dein Archiv und stelle eine Pseudobezug her. Oder du malst dir eins - ist noch besser.
  • die KRZ soll die “beliebteste Zeitung im Kreis” sein. So stand’s zumindest an den Rednerpulten. Glauben wir’s mal.
  • der Verleger der KRZ darf sich erlauben, über den Gemeinderat und die umgebaute Brumme-Allee zu lästern. Also brauchen wir uns hier keine Sorgen machen, jemanden auf die Füße zu treten.

OB-Wahlkampf: Es wird unruhig und eng

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Da saßen sie also gestern Abend, die vier OB-Kandidaten für Böblingen. Die große Vorstellungs- und Fragerunde stand auf dem Programm und etwa 1200 Leute waren gekommen, um den Worten ihres potenziellen OBs zu lauschen. Herr Vogelgsang spielte den Moderator und kam an diesem Abend total entspannt und witzig rüber. Kein Scherz. Wahrscheinlich hatte er diese Ruhe, die man nun einmal hat, wenn man die “jungen Hüpfer” neben sich sitzen hat, die alle auf seinen Sessel wollen und wenn man weiß, dass alles was im Wahlkampf oft rosa gemalt wird, in der Praxis eine ganz andere Farbe hat.

Doch kommen wir zum Thema. 20 Minuten Redezeit gab es für alle Kandidaten, während dieser mussten die anderen Kandidaten den Saal verlassen. Ich könnte jetzt anfangen von jedem der Kandidaten die einzelnen Programmpunkte  runterzuleiern, aber alle Kandidaten haben sehr viele ähnliche Punkte

  • die Wirtschaft, die Unternehmen und somit die Arbeitsplatzsituiation stärken
  • die Kinder und Jugendlichen fördern, darin natürlich enthalten Kita-, Kiga- und Schulkonzepte
  • die Einkaufssituation verbessern
  • die Verkehrssituation, Parkplätze und Radwege verbessern
  • Kultur fördern

Deshalb will ich meinen Eindruck von gestern Abend und ein paar Besonderheiten rausstellen.

Wolfgang Lützner durfte beginnen. Nachdem er den Status Quo Böblingens ziemlich umschmeichelte, erläuterte er den Zuhörern souverän und abgeklärt seine Vision “Böblingen 2018″. Bei der einen oder anderen Bemerkung kam zwar Gelächter auf (” es gibt attraktive Geschäfte in der Innenstadt”), aber Lützner betonte, dass man eben eine Vision haben muss, sonst wird es schwierig. “Die Leute sollen 2018 sagen: Der Lützner hat Böblingen vorangebracht.” Im Detail und in Abgrenzung zu den anderen Kandidaten möchte er eine “technikfreundliche Stadt” schaffen, die Schüler somit an die Wirtschaft heranführen und außerdem bei den Kleinkindern schon mit einer Sprachförderung ansetzen. Seine Mitarbeiter will er leistungsbezogen beurteilen und beurteilen lassen und somit die Motivation steigern. Dafür gibt es bereits entwickelte Softwareinstrumente, die er in Süßen bereits “erfolgreich” verwendet. Zudem möchte er 2011 ein zentrales Beschwerdemanagement einrichten. In Sachen Kultur erwähnte er, dass er eine überregional groß beachtete Kunstausstellung nach Böblingen holen wolle. Die Kontakte und Wege dafür seien schon vorbereitet. 2018 soll Böblingen dann “eine Stadt zum Wohlfühlen sein”. In Süßen hat‘s bereits geklappt, verwies Lützner immer wieder auf seine Arbeit am Hohenstaufen.

Dr. Andreas Paust bgann mit den Schlagwörtern “Glücklich in Böblingen”. Er erzählte, dass er toll aufgenommen wurde und er und seine Frau hier glücklich seien. Auch Dr. Paust lobte den Status Quo Böblingens, aber er bezog Böblingens Ausgangsposition explizit auf den Vergleich mit vielen anderen vergleichbaren Städten in Deutschland, aber auch im Vergleich zu Sindelfingen. Herr Dr. Paust hat die Vision von einer Bürgerstadt, in der die Bürger extrem einbezogen werden in wichtige Entscheidungen. Lützner betonte hierbei, dass das für ihn selbstverständlich sei und er dies nicht zu einem gesonderten Wahlkampfthema mache. Da müsste man dann als Bürger doch die Details kennen. Aber hierfür reicht der plakative Wahlkampf und auch solch eine Veranstaltung wie gestern Abend nicht aus.
Die Kultur sei hier bunt und vielfältig, lobte Paust Böblingen. Das kann man nun so oder so sehen, aus dem Publikum erntete er auf jeden Fall Applaus. Zum äußeren Erscheinungsbild Böblingens äußerte sich Paust erstaunlich ehrlich und nannte es enttäuschend. “Und bisher habe ich auch noch niemanden getroffen, der das verneint.” Kritisch äußerte er sich auch zum Zustand am “toten” Marktplatz. Wenn ich es richtig gesehen habe, rang diese Aussage Herrn Vogelgsang ein müdes Lächeln ab. “Der Marktplatz muss dringend belebt werden” sagte Paust und er lasse sich hier auch keine Denkverbote erteilen, obwohl schon andere daran gescheitert sind. Insgesamt erschien mir der Auftritt auch sehr souverän.

Mahmoud Schlather, der 44-jährige in Ägypten geborene Wirt vom Böblinger Wirtshaus Wasen war definitiv der Farbtupfer in der Runde. Wie in seinem Wahlprogramm beantwortete der Underdog in diesem Wahlkampf auch gestern Abend die Fragen kurz und bündig, manchmal nicht ganz zum Thema und ohne Details, aber immer mit Herz und südländischem Temperament. Für eine reele Chance wird es wohl nicht reichen, aber man hatte das Gefühl, er hat nichts zu verlieren - im Gegensatz zu Lützner und Paust - und dementsprechend ging er sehr locker an die Sache ran. Inhaltlich und auch sprachlich sicher nicht zu vergleichen mit den anderen Kandidaten, hatte Schlather einige Male aber die Lacher auf seiner Seite und erntete auch Applaus. Er betonte, den Menschen und dem Standort dienen zu wollen und dass er einer von ihnen sei. Am Ende verneigte und bedankte sich höflichst.

Johannes Söhner begann so: “Viele von euch werden sich die Frage gestellt haben, warum ich in Böblingen als OB kandidiere.” Seine Antwort: es gebe zwei Johannes Söhner. Einerseits den Diakon, den seit vielen Jahren sozial engagierten Jugendarbeiter und Koordinator, andererseits den Unternehmer Söhner, der das wirtschaftliches Handeln und die wirtschaftlichen Gesetze versteht und dessen Reisebetrieb letztes Jahr einen Umsatz von über zwei Millionen Euro gemacht hat. Diese beiden Komponenten würden den Bewerber Johannes Söhner für den Posten des OB in Böblingen ausmachen. Söhner betonte, dass die Mittel knapp sein werden, aber er es schaffen will diese optimal einzusetzen. Das habe er schon immer so machen müssen. Söhner stellte außerdem fest, dass Förderungen durch EU-Gelder viel zu wenig in Betracht gezogen würden. Zum Thema Innenstadt will er eine multifunktionale Markthalle positionieren und eventuell aus sanierten Gebäuden errichten. Allgemein soll die Innenstadt stark belebt werden und Events gefördert werden, da mehr Veranstaltungen auch mehr Einnahmen und mehr Flair für Böblingen. “Die Innenstadt muss attraktiv sein um dort zu verweilen.” In Sachen Jugendkultur sei viel kaputt gemacht worden in der Vergangenheit und es fehle eine Basis für die Entwicklung einer Musikszene. Weitere alternative Ideen, wie Söhner meinte, könnten in möglichen Projekten wie Car-Sharing oder Leihfahrrädern münden. Beim Thema Verkehr habe es zwar in der Vergangenheit viele Gutachten gegeben, aber keine große Umsetzung. Insgesamt bewege sich Böblingen weit unter seinen Möglichkeiten. Der Lokalmatador Johannes Söhner wirkte ebenfalls ziemlich souverän und machte eine überraschend gute Figur.

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OB-Wahlkampf: Wolfgang Lützner stellt sich kritischen Kommentaren

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Es gab vor einigen Wochen hier einen Post - siehe Link “OB-Wahlkampf: Zu Besuch bei Wolfgang Lützner“. Dieser wurde in den Kommentaren, teilweise stark angegriffen. Zum Beispiel wegen seinem angemieteten Büro seinem “dicken Auto” etc. Ich will hier den Kommentar des OB-Kandidaten selbst (von heute) posten und nochmals zur Diskussion stellen. Hier sein Kommentar:

“Auch im Wahlkampf sollte, bei allem Werben für den Kandidaten der eigenen Wahl, noch ein Minimum an Fairness gewahrt bleiben.

Die Summer-Rock-Festivals in Süßen (mit mittlerweile 4-6 Bands) gibt es seit Beginn meiner Amstzeit. Nicht immer jedes Jahr - denn dies hängt davon ab, ob die Jugendlichen, die alles selbst planen und durchführen, dies auch leisten können. Auch in diesem Jahr wird es wieder eines geben.

Ist ein Mercedes der B-Klasse ein dickes Auto? Ein Golf aber dann auch!? Ich fahre bewußt ein Fahrzeug von einem Hersteller der Region. Dies sind unsere Arbeitsplätze. Was fahren die anderen Bewerber?

Besonnener Bürgermeister: Jeder kann nachprüfen, wie sich Süßen seit meiner Wahl dort entwickelt hat. Kein Geld wurde verschleudert - die Finanzen saniert und die Jugendarbeit qualitativ erheblich verbessert (=mehr Geld ausgegeben). Was ist falsch an meinem Verhalten? Wollen Sie wirklich aus dem Büro - das ich nur so anmieten konnte wie es da steht - Rückschlüsse auf meine Arbeit ziehen? Warum nicht den, dass ich vor Ort präsent bin, bei den Bürgern, in einem gläsernen Büro? Anders gefragt: haben Sie schon Ihre Meinung oder wollen Sie sich objektiv informieren?

“Und wen es wirklich interssiert: einfach mal zB bei den Verantwortlichen zB bei der Bruderhaus-Diakonie fragen, die für den Landkreis GP zuständig sind und in Süßen viele Mitarbeiter haben. Die kennen sich aus! Was tat und was tut Lützner für Kinder und Jugend? Nimmt er sie ernst?

Es ist Wahlkampf - jeder Kandidat kämpft für sich weil er gewinnen will. Das ist vor der Wahl so. Man kann sich aber auch die Mühe machen und die Fakten der Vergangenheit recherchieren. Ich freue mich über jeden, der dies ernsthaft tut.”

In diesem Sinne darf ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sich am Dienstag um 19 Uhr in der Kongresshalle alle Kandidaten vorstellen und über ihr Programm, ihre Vorhaben und Einstellungen zu verschiedenen Dingen reden dürfen. Dort kann sich jeder Bürger ein Bild über die Jungs machen, die BB führen wollen. Seid da und schaut sie euch an und hört zu!

OB-Kandidat Nr.4: Mahmoud Schlather

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Gestern, am späten Abend, erreichten uns per Mail einige Infos zum vierten und letzten Kandidaten für die OB-Wahl am 7. Februar. Es handelt sich um Mahmoud Schlather. Er ist 49 Jahre und Küchenmeister und Betriebswirt. Er führt momentan das Wirtshaus Wasen und bewirbt sich für den OB-Posten “aus Überzeugung und Liebe zu den Menschen und mit der Aufgabe ihnen zu dienen.”

Seine mittelfristigen Ziele definiert er kurzum so:

  • die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken, und die weichen auf die neue Herausforderungen zu stellen

Sein Wahlprogramm sieht so aus:

  • Steigerung der kommunalen Produktivitäten
  • Arbeit und Ausbildungs- Plätze ab sofort Thema Nr.1 in der kommunalen Politik
  • Integration Jugendlicher, durch Unterstützung der Vereine
  • Neue Investitionen fördern
  • Gewerbe stärker als bisher unterstützen

Seine Wahlkampftermine sind diese:

  • 21. Januar, 20Uhr, IBV Böblingen(Interessegemeinschaft Böblinger Vereine) Kandidatenvorstellung in der Kongresshalle Böblingen Württembergsaal
  • 26.Januar, 19 Uhr, Öffentliche Kandidatenvorstellung in der Kongresshalle
  • 29. Januar, 19 Uhr, Öffentliche Kandidatenvorstellung in der Festhalle Dagersheim.

Nun, jeder muss sich selbst ein Bild machen über diesen Kandidaten, der definitiv als Underdog ins Rennen geht. Aber Dänemark kam einst auch vom Strandurlaub, hat alle überrascht und wurde Fußballeuropameister.

P.S. Vielleicht haben das auch andere schon bemerkt, aber ich finde, so ein klein bisschen sieht er aus wie Obama!

OB-Kandidat Nr.3: Johannes Söhner

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Das ist Johannes Söhner, Kandidat Nr. 3 für den Posten des OB in Böblingen. Sicherlich das Gesicht oder der Name, der den meisten Menschen hier in der Stadt, zumindest bis vor dem OB-Wahlkampf, durch seine Tätigkeiten am meisten bekannt ist. Paust und Lützner kommen von außerhalb und von dem vierten Kandidaten, Mahmoud Schlather, weiß man nur dass er der Wirt des Wirtshaus Wasens ist. Da wir selbst noch nicht mit Johannes Söhner gesprochen haben, will ich hier seinen Promotext veröffentlichen und auf seine Internetseite www.johannes-soehner.de verweisen. Witzig, dass er sich gleich mal die Domain www.ob-boeblingen.de hat sichern und diese auf seine Internetseite verlinkt hat.

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OB-Wahlkampf: Zu Besuch bei Wolfgang Lützner

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Das hier ist das Wahlplakat von Herr Lützner. Ein paar von euch haben es wahrscheinlich schon gesehen. Vorhin war Pressekonferenz im Wahlkamfbüro von OB-Kandidat Wolfgang Lützner in der Poststraße und heute Nachmittag ab 15 Uhr können die Bürger ihn besuchen, kennenlernen und mit Fragen löchern.

Bei der PK hat man erfahren, dass er seit letzten Donnerstag hier in BB  wohnt und jetzt richtig loslegt im Wahlkampf. In Süßen, wo er momentan Bürgermeister ist, hat er anscheinend erfolgreich gearbeitet und viel bewegen können (Süßen wurde zum Beispierl zur “Wohlfühlstadt” ausgezeichnet). Die dortigen Schulden hat er von 12,5 Millionen auf 4,5 Millionen gesenkt und “konnte so beweisen, dass er eine Kommune aus einer drohenden Schieflage führen kann”. Seine erste Kandidatur dort war übrigens eine Last-Minute Aktion und trotzdem erfolgreich. Vorher hatte er eine Anwaltskanzlei (hat Jura studiert und abgeschlossen), die er kurz vor der Kandidatur verkauft hat. Dann hat er in vier Wochen Wahlkampf um den Süßener Bürgermeisterposten gefochten und diesen im 2. Wahlgang errungen.

Seit einiger Zeit hat er vor, eine größere Herausforderung anzunehmen und seine Wahl fiel schließlich auf den OB-Posten im Böblingen. Ein Vergleich mit einem Bergsteiger der auf einem 3000er war und auf einen noch höheren Gipfel will sollte das verdeutlichen. Seine drei Kinder sind alle schon im fortgeschritten Alter und in der Ausbildung, also konnte er sich an eine neue Herausforderung wagen.

Er scheint ein Faible für professionelle, strukturierte Vorgehensweisen und Mitarbeiterführung zu haben. Dass eine Agentur seinen Wahlkampf managt, sieht er zum Beispiel als Spiegelbild seines profesionnelen Arbeitens.

Er will hier neue Wege gehen und sieht einiges, das es anzuzpacken gilt. Wirtschaftsförderung muss für ihn zum Beispiel Chefsache sein.

Außerdem sieht er in Handel, Einkaufen, Stadtplanung einiges im Argen. Die Bahnhofstraße soll wirklich nur dann Fußgangängerzone werden, wenn die Betroffenen den Weg mitgehen. “Man muss mit ihnen sprechen und ausloten” so Lützner. Das neu geplante Einkaufszentrum muss ein Magnet werden und die anderen Center mitnehmen.

Auch in Sachen Kultur und Jugend sieht er einiges an Nachholbedarf. Er brachte des öfteren schon ein lokales Rockfestival in Süßen als Beispiel, das dort auf die Beine gestellt wurde. Wäre schon mal ein Ansatz hier in Böblingen: Projektnamen “Rock am See” oder “Rock Oval” ( am Baumoval) fielen als Beispiele.

Mit Sindelfingen will Lützner, falls er gewählt wird, erst mal produktiv und eher lose (ohne gleich Zweckverbände und Zusammenlegungen anzugehen) zusammen arbeiten und daran würde er auch sein Pendant Dr. Vöhringer messen, um dann eventuell weitere Schritte in Richtung Fusion zu gehen.

Sein Wahlkampfbüro ist täglich von 9.20 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Zwei Damen sind stets vor Ort und es können Termine vereinbart werden.

OB-Wahlkampf - Rücktritt des Vorsitzenden des Jugendgemeinderats gefordert

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Das hier ist die Seite 17 aus der aktuellen PIG-Ausgabe. Unten ist eine Anzeige des OB-Kandidaten Wolfgang Lützner zu sehen.

Heute Mittag erreichte uns eine E-Mail mit einem offenen Brief an den Vorsitzenden des Jugendgemeinderates (JGR) Böblingen - vom stellvertretenden Vorsitzenden des JGRs Stadtjugendrings, Christoph Stammer. Darin wird unter anderem der Rücktritt des Vorsitzenden Christian Kühn (in der PIG-Anzeige zweiter von rechts, glaube ich) gefordert, weil er laut Stammer und den anderen Verfassern seine Neutralität im JGR verletzt und die Kampagne des OB-Kandidaten Wolfgang Lützner unterstützt und auf Werbebefotos und Anzeigen (PIG-Januar-Ausgabe Seite 17 - siehe Bild oben) präsent ist.

Nun, alles schön und gut, es stellt sich aber die Frage, wie heiß das Ding gekocht werden soll. Gerade hatten wir in unserer Agentur  zufällig (ich schwör) Besuch von Herrn Lützner. War ein nettes Gespräch, in dem er unter anderem auch Stellung zu dem Brief und Thema genommen hat. Und wenn man seine Variante und Argumentation hört, stellt sich die Sache wieder ganz anders dar. Unter anderem meinte er, “dass man sehen muss, wer von den Verfassern welcher Partei angehört und ob sich andere nicht ebenso für andere Kandidaten engagieren.” Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob der Topf im JGR überläuft oder schnell wieder die Sparflamme brennt. Fett Wahlkampf, auf jeden Fall, oder?

Nach dem Klick der Offene Brief:

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OB-Kandidat Lützner lädt ein

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Der CDU-OB-Kandidat Wolfgang Lützner hat inzwischen sein Wahlkampfbüro in Böblingen bezogen. Direkt zwischen Raumagie und Royal Hair Lounge in der Poststraße residiert der aktuelle Süßener OB, der bald in Böblingen auf dem Chefsessel sitzen möchte. Am Montag morgen ist eine Pressekonferenz angesetzt und am Nachmittag zwischen 15 und 18 Uhr sind interessierte Bürger(innen) eingeladen, um den Herrn Lützner kennen zu lernen und mit ihm Gespräche zu führen.

Der OB-Wahlkampf hat begonnen

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Nicht nur dass seit gestern unsere Stadt mit den Gesichtern der OB-Kandidaten plakatiert wird und unsere Bürger so die Kandidaten noch besser kennenlernen, so durfte ich und einige weitere Pressevertreter auch den Herr Dr. Paust gestern näher kennenlernen.

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Zweiter OB-Kandidat für Böblingen: Dr. Andreas Paust

Wir stellen vor: Dr. Andreas Paust. Vor knapp zwei Wochen hat der 48-Jährige sich für die Stelle des Stadtoberhauptes beworben. Nach Wolfgang Lützner (CDU) möchte nun auch der Sozialwissenschaftler, der in den letzten Jahren in Dortmund gelebt und als Geschäftsführer der SPD-Fraktion gearbeitet hat, sich in unserer Stadt versuchen. Er ist verheiratet, hat keine Kinder und möchte als Böblinger OB “den Höhepunkt seines Berufslebens erreichen”, wie es in der KRZ zu lesen war.

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Anscheinend soll der Herr Dr. Paust ziemlich auf Bürgerbeteiligungen (in diesem Thema hat er auch seine Doktorarbeit geschrieben) stehen und möchte Böblingen zur Bürgerstadt machen und die Bürger bei manch einer Entscheidung so mehr ins Boot nehmen. Eine Wohnung hat er in Böblingen auch schon bezogen und gestern habe ich ihn aus dem Auto heraus mit seiner Frau vor Ort in der Bahnhofstraße gesehen. Der Wahlkampf hat schließlich schon begonnen und man will sich eben ein Bild machen von unserem Städtle. Wie die beiden Kandidaten genauer ticken, das könnt ihrt dann im Januar-PIG-Interview nachlesen.

P.S. So wie wir aus einer ordentlichen Quelle gehört haben soll es aber noch mindestens eine(n) weitere(n) Kandidat(in) geben. Die Bewerbungsfrist endet erst  im Januar irgendwann. Wir halten euch aber auf dem laufenden.

Erster OB-Kandidat für Böblingen in Sicht

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Die Zeit des OB Alexander Vogelgsang in Böblngen ist langsam aber sicher vorbei. Und man kann nur hoffen, dass ein neuer, kreativer, tatkräftiger, junger und moderner Bürgermeister das Steuer in die Hand nimmt und unsere Stadt wieder wachrüttelt, sie belebt und aus ihrer Lethargie reißt. Denn es gibt unglaublich viel Potenzial, egal ob in Böblingen, Sindelfingen oder einer gemeinsamen Stadt in der Zukunft.

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Am 7. Februar ist OB-Wahl und der erste Kandidat ist in Sicht, wobei die Stelle erst am Samstag offiziell ausgeschrieben wird (bis 11. Januar können sich die Kandidaten bewerben). Er heißt Wolfgang Lützner (CDU), ist 49 Jahre und momentan Bürgermeister in Süßen. Das ist ein 10 000 Einwohner-Örtchen neben Göppingen. Das ist schon mal gar nicht schlecht, denn am Beispiel Göppingen kann man sehr gut sehen, was Stadtleben bedeutet, vor allem für junge Menschen. Dort hat sich in Sachen Lebensqualität für junge Menschen einiges bewegt in den letzten Jahren. Quasi vice versa zu Böblingen. Gestern hat er eine erste Visitenkarte bei seiner Partei, den Freien Wählern und der FDP in Böblingen abgegeben. Falls der Herr Lützner dann wirklich im Wahltopf sein sollte, hier erste Argumente, die für eine Unterstützung der jungen Menschen und deren lebenswertem Umfeld in Böblingen sprechen könnten :

  • er ist relativ jung und soll in Süßen einen ganz guten Job gemacht haben
  • er hat drei KInder im Alter von 17, 19 und 24 Jahren. Alle in der PIG-Ziegruppe.

Wir vom PIG wollen in dieser unserer Meinung sehr wichtigen Sache für unsere Stadt sehr unvoreingenommen rangehen, doch wie immer kritisch beobachten und kommentieren. Wir sind gespannt Her Lützner.

Update: Wir bedanken uns für diese prompte Reaktion (siehe Kommentare) von Herr Lützner persönlich.


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