Tag: Soul

Sweet Soul Music – Ein Meisterwerk, dass ihr gewinnen könnt

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“Mit Peter Guralnicks großer Studie „Sweet Soul Music“ liegt die bis heute lesenswerteste, informativste und ganz einfach beste Darstellung dieser Musik endlich auf Deutsch vor.” Das sagt die FAZ und sie reiht sich ein in Lobeshymnen worldwide. Als alter Soulaficionado bin ich glücklich solch ein Werk bereits in meinem Bücherregal zu haben.

Ihr könnt es aber ebenso haben. sogar für umme. Dafür bitte auf unserer Facebook-Seite kurz den Post kommentieren. Bitte hier klicken!

Electric Guest

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Habe die beiden Ami-Jungs mit ihrer Band Anfang Juli im Montreux Jazz Café vor Michael Kiwanuka gesehen und muss sagen, dass sie mich beeindruckt haben. Sehr cooles Konzert ohne großes Spekatakel, einfach nur ne gute Vibration und gute Pop-Songs. Sehr coole Sommer-Platte, die wirklich zu empfehlen ist, da alle Songs durchweg ins Ohr gehen und trotzdem sehr abwechslungsreich sind.  Schönen Urlaub und lasst‘s euch gut gehen.

Another Fire to Catch! Trailer No.2 zum Highlight 2012 in Sindelfingen

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Styler vor dem Herrn

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Gerade wackelt unser Kolumnist Eppler in die Redaktion und bringt dieses Video ins Spiel, das letztes Jahr irgendwie total an mir vorbei gegangen ist. Damals Ölunglück, BP, Golf von Mexico etc. und die Jungs in dem Video machen in einer Jamsession diesen Song, als Aid-Aktion. Abgesehen von dem Benefiz-Faktor, ich liebe ihn, basta, fertig aus. Style hoch zehn und fast alle Musikstile kombiniert, die ich liebe. Enjoy!

P.S. Kann man irgendwie nur im Ami-iTunes kaufen. Muss erst mal einer verstehen. Aber O.K.

Amy Winehouse im Klub 27 – R.I.P.

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Am Wochenende ist Amy Winehouse gestorben. Sie ist 27 geworden und weilt ab sofort im legendären Klub 27. Warum ich das jetzt erwähne? Weil ich dieser ehemals großartigen Sängerin im Januar 2008 eine “Freistil”-Kolumne gewidmet habe und sie darin gebeten habe noch eine Weile zu warten, bis sie sich komplett weg schießt. Vielleicht würde sie es dann ja in den Klub 27 schaffen. Krasser Scheiß, jetzt hat sie es tatsächlich geschafft! Ich hab‘ die Kleine und ihre Songs echt gemocht, leider hat sie das ganze Ding nicht auf die Reihe gekriegt, warum auch immer. Hier nochmals die Kolumne: PIG-Ausgabe Januar 2008:

KLUB 27 – AMY, BITTE WARTE NOCH

Amy Winehouse will im neuen Jahr alles besser machen. Vor allem möchte sie ihren Alltag ohne Drogen meistern und deshalb checkt sie direkt nach den Feiertagen in eine Entzugsklinik in Israel ein. Im Februar möchte sie schließlich – gesund und vor allem clean – ihr Comeback bei der Verleihung der Grammys feiern.

So steht es auf ihrer deutschen Internetseite. Ich war letztens mal drauf - also auf der Internetseite. Nicht weil mich das ganze Boulevard-Geschnatter über ihren drastischen Drogenkonsum im digitalen Blätterwald dorthin geführt hat, nein, eigentlich weil ich ihren Sound, den sie macht, ziemlich cool finde. Wirklich, das ganze Drogenproblem- und Skandalkind Winehouse interessiert mich nicht. Ich höre nur gern ihre authentischen Songs mit viel Seele. Ja wirklich.

O.k. das jeden Tag eine neue Meldung über Pete Dohertys weibliches Pendant in den Zeitungen zu lesen ist, schiebt einen schon in die Richtung und ein bißchen neugierig und sensationsgeil ist ja jeder. O.K. mir machen auch ihre dünnen Beinchen ein wenig Sorge und ihr Gesamtzustand kann auch nicht der Beste sein bei so viel Drogenzeugs. Als ich jedoch las, dass ihr eigener Vater schon ihre Grabrede geschrieben haben soll, dachte ich: oh, oh, Amy. Wäre schade, wenn du frühzeitig bei Jim, Janis, Kurt und Konsorten landen würdest. Ein paar weitere Songs für die biedere Menschheit, die deinen Lifestyle nicht versteht, sondern nur ketzerisch beobachtet und kommentiert, wie ich es gerade tue, wären doch was Feines.

Auf meiner Surftour im Netz bin ich über verschiedene Links auf den Klub 27 gestoßen. Und was passiert? Fast schon konspirative Anwandlungen beschleichen mein Hirngeflecht. Im Klub 27 sind Leute wie Jimi Hendrix, Jim Morisson, Kurt Cobain oder Janis Joplin. Sie sind alle große Musiker gewesen und alle frühzeitig an Drogen gestorben. Und - alle waren 27 Jahre alt.

Also Amy, wenn du mit deinen 24 Lenzen schon Vollgas gibst, dann warte wenigstens noch ein paar Kurven ab mit dem Kickdown und dreh noch ein paar Mal den Volumenknopf auf. Vielleicht landest du dann auch im Klub 27.

Dein Funky Professor

Gute Musik, bleibende Eindrücke & kleine Bredouillen vom Montreux Jazz Festival

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Ja Leute, jetzt schreib ich doch noch ein paar Zeilen von meinem Trip in die neutrale Schweiz und dort an einen sicher sehr schönen Flecken Erde, der sich besonders zu dieser Zeit (Anfang Juli) für einen Besuch eignet.

Es war ein Traum von mir, mal in Montreux rein zu spickeln, beim legendären Jazzfestival. Nun mit einigen Tagen Abstand und etwas mehr Zeit, wird es also doch Zeit um zu berichten. Und zwar unter anderem weil mich zwei tolle Künstlerinnen dazu zwingen, die ich dort mehr oder weniger verpasst habe, obwohl ich nur 20 Meter von ihnen entfernt bei anderen tollen Künstlern war. Hier nun meine Eindrücke, Tipps und Yeaaaahs!

Nachdem wir (Dr. L. Eder aus der PIG-Redaktion und meine Wenigkeit) am Samstag Mittag (2. Juli) ganz gemütlich in etwa 10 Minuten – entspricht ein Mal anhören der Extended Version von Nina Simone‘s “Sinner Man” – an den Genfer See gepeitscht sind, haben wir erst einmal unsere Unterkunft bezogen (siehe oben). Etwas bescheiden, aber O.K. zum pennen reichte es aus. Yeah! Danach haben wir uns direkt an unseren Swimming Pool (den Genfer See) geflackt, den Ausblick genossen und ein Bierle gezischt. Yeah! Wunderbarer Platz, um den Tag zu genießen und sich auf den Abend in Montreux zu freuen, für den wir zwar keine Tickets hatten, aber egal.

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Nun wir wussten nicht, wie das Ding so abläuft und ausschaut, aber es ist tatsächlich der Hammer das Montreux-Jazz-Dingens. Sehr viel los und doch beschaulich vor grandioser Kulisse. Stimmung zwischen anspruchsvollem Jazz-Flavour und kleinem Volksfest. Neben den beiden kostenpflichtigen Hauptkonzerthallen (Miles Davis Hall und Auditorium Stravinski – das sind mal Namen! Nicht wie Signal-Iduna-Park oder so‘n Scheiß!), wo auch die Main-Acts spielen, gibt es viele Nebenschauplätze wie den Parc Vernex, wo “Music in the Park” mit gemütlichen Open-Air-Konzerten läuft, das Montreux Jazz Café, wo es sehr coole Newcomer-Konzerte gratis gibt oder das Studio 41, wo hauptsächlich House oder andere elektronische Clubmusik von DJs gespielt wird, oft mit Live-Elementen versehen. Dazu gibt es Schiffe und Züge mit Workshops oder Wettbewerben. Leider habe ich keine Bilder von den Kulissen, dafür ein kleines Video als Einblick gefunden.

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Auf jeden Fall, kann man gar nicht alles sehen und hören. Deshalb kamen natürlich auch wir in die Bredouille. Nicht an diesem Samstag Abend, aber am Sonntag, als wir Tickets hatten für Bilal, Aloe Blacc und Raphael Saadiq in der Miles Davis Hall. Ich hatte zudem einen Easy Day Pass (war ein Geschenk) oder so ähnlich, mit dem ich auch ins Auditorium Stravinski konnte. Dort spielten B.B. King, Santana, Randy Crawford und einige Legenden mehr. Leider zeitgleich. Blöd. Schade. Assi. Aber immerhin, ich konnte die erste halbe Stunde B.B. King sehen und bin dann rüber gehetzt (1 Minute laufen) zu den drei Soul-Buben, wo Bilal so la la war und der gute Aloe Blacc uns weggerockt hat, dass es kracht. Am Nachmittag sah ich übrigens zufällig, dass Selah Sue (auf die Kleine hatten wir hier schon vor einem Jahr hingewiesen) im Jazz Cafe spielt und ich so: Yeah! Dann sah ich, dass sie zur selben Zeit spielt wie Mr. Saadiq und ich so: “Neeeee!” Das Ergebnis war dann, dass ich Mr. Saadiq den Vorzug gab, denn dafür hatte ich ja auch das Ticket und die kleine Selah Sue habe ich sausen lassen. Dafür hier ein kleiner YouTube-Ausschnitt und  ein Plattenkauftipp, denn ihre erste Platte ist seit März draußen und ist ziemlich gut.

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Nur ein Mal, zwischen Aloe Blacc und Raphael Saadiq bin ich doch kurz runter ins Jazz Café (war praktisch im EG drunter) und sah dort eine junge Dame mit krasser Stimme auf der Bühne. Es war nicht Selah Sue: “Spielt erst nachher”, stellte sich aber heraus. O.K. Ich wieder hoch zu Dr. L. Eder, um Raphael Saadiq meine Ehre zu erweisen und zu sehen ob er rockt. Gerockt hat er zwar schon, aber entweder waren wir schon zu müde oder zu alt um mit zu rocken oder er hat‘s nicht ganz so geschafft, die Zuschauer zu catchen wie Aloe Blacc.

Nun denn, gestern bin ich auf iTunes zufällig auf Imany gestoßen. Diese Imany mit wirklich krasser Stimme ist eine Mischung aus Ayo und Grace Jones, würde ich sagen, und spielte im Jazz Café vor Selah Sue, als ich runterspickelte und ich habe sie spielen und stehen lassen. Yeah! Tolle Geschichte, oder! Warum ich das erzähle? Man kann nicht alles haben im Leben, man muss sich entscheiden. Jeden Tag! Hier noch ein kleiner Imany-Einblick:

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Tja, das war‘s. Wirklich schön. Tolle Atmosphäre am Genfer See, tolle Musiker und interessantes Publikum von ganz jung bis wirklich alt. Und wenn man dann noch so eine Unterkunft wie wir abcheckt, dann war das ganz sicher nicht der letzte Besuch.

Für Kurzentschlossene übrigens noch ein kleiner Tipp: Morgen ist der vorletzte Tag des Festivals und die Acts sind ganz O.K. Yeah!

Liza Minelli spielt in der Miles Davis Hall und im Auditorium Stravinski  feiert das legendäre Hip Hop-Label Tommy Boy 30. Geburtstag mit House of Pain, Naughty by Nature, Afrika Bambaataa, Coolio, Digital Underground und Prince Paul. Ich glaube ich fahr hin! Viel Spaß vielleicht sehen wir uns!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus der Lounge des Auditorium Stravinski, die etwas Flughafenatmo versprühte. Salut Montreux, bis bald!

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The Revolution will (not) be televised

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Gil Scott-Heron ist am Freitag gestorben. Ich möchte nicht ausholen und kurz zusammenfassen. Doch wenn man sich wie ich als eingewanderte Rucksack-Kartoffel seit fast 20 Jahren etwas ausführlicher mit der Hip Hop-Kultur auseinandersetzt als fette Beats, Yo’s und dicke Titten zu feiern und fragt woher dieser Musikstil kommt, wer ihn geprägt hat und wo die Wurzeln und die Geschichte liegen, dann stieß man automatisch auf diesen Typen, der seit den 60ern beeinflusst und inspiriert hat, dessen Stimme immer krasser wurde (Koks macht‘s möglich, übrigens auch seine letzten Knastaufenthalte) und der letztes Jahr nochmals eine unglaubliche Spoken Word-Platte rausbrachte. Vielen Dank Mr. Heron für die Inspiration. Ruhe in Frieden!

Die Doku oben sagt übrigens einiges, die Worte und die Props über ihn von den verschiedenen Musikern und anderen Leuten noch mehr und am meisten wohl die Musik und die Lyrics von ihm selbst.

“The Revolution will not be televised” war wohl einer seiner bekanntesten Titel (hier ein Teil des Originalsongs! Passt wohl wie die Faust aufs Auge momentan!)

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Smoove & Turrell haben ihn der Zeit angepasst haben und das “not” gestrichen – ziemlich fett gemacht übrigens wie ich finde (der Song, Video habe ich kein besseres gefunden)!

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Sing für uns im Himmel Nate Dogg

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Habe gerade erfahren, dass Mr. Nate Dogg mit 41 Jahren gestorben ist. Grund war wohl ein Schlaganfall. Der Westcoast-Soulman mit der Stimme, die einprägsamer war als die meisten Brandeisen, hatte wohl schon zwei Schlaganfälle und erlag seinem dritten nun am Mittwoch.

Nate Dogg hatte mit seinem Cousin Snoop Dogg und einem Halbbruder von Dr. Dre namens Warren G seine erste Combo namens 213 und war danach irgendwie überall dabei, musikalisch und auch in anderen “Biznesses”, die mit wie bei fast allen seiner Kumpels unter anderem auch mit illegalen Sachen zu tun hatten. Nun denn, Fakt ist, dass wieder einer meiner Köpfe im Plattenregal das Zeitliche gesegnet hat und beim Herrn da oben anklopft. Aber hey Nate, wahrscheinlich wirst du im Himmel weiter so wunderbar singen und hoffentlich nicht von Suge Night abgezogen werden. Schließlich hast du in der Kirche bei deinem Daddy, der Pastor war, ja angefangen. Bin mir also ziemlich sicher, dass du dort oben im Himmelschor einen Vertrag bekommst.

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Weiß nicht wie oft ich diesen Song schon aufgelegt oder drauf getanzt habe. R.I.P. Nate Dogg!

Raphael Saadiq “Good Man”

http://www.vimeo.com/19650377

Einer meiner Lieblingsmusiker ist wieder da, mit neuem dicken Video und Track, oder auch umgekehrt! Und, einem neuen Album (”Stone Rollin’) am 22. April, auf das ich mich freue, wie kleine Kinder auf Gummibärchen nach dem Zähneputzen. Hier das EPK:

http://www.vimeo.com/19397590

Und noch ein Live-Video von einem meiner absoluten Favorites!

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Schönen guten Morgen!

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Auszug vom Wattstax-Festival 1972 in L.A. The Bar Kays und zwar ganz dicke vor etwa 100 000 Leuten. Die DVD von dem Festival gibt es unter anderem hier.

God Bless us all

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So, im Netz postet ja gerade jeder so seine Top 10 Lieder, Best of irgendwas, 10 tolle Filme oder Lieblingssoaps. Alternativ auch Best of Nasenpoplerinflagrantierwischeryoutubevideos oder so.

Ich will es kurz machen, der alte Funky Professor hat sich entschieden:

N*E*R*D* “God bless us all”

ist mein Lieblingslied 2010, basta. Übrigens genreübergreifend und ohne wenn und aber!

P.S. Da oben seht ihr eine ganz nette Wohnzimmerversion zu Hause bei einem von den Jungs (der erste Song in dem Video übrigens).

R.I.P. Solomon Burke

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Als Einstieg in die Woche ein Tribut an einen Künstler, der im Rhythm & Blues zu Hause war und in seinem Leben einiges hinterlassen hat - Solomon Burke. Nicht nur musikalischen Einfluss, sondern auch einige Nachfahren hat er in seinen 70 Lebensjahren hinterlassen. Inspiration für Mick Jagger und Kollegen und insgesamt 21 Kinder und 90 Enkel. Das ist kein Scherz und sollte fast Rekord sein im Musikbiz des 20. und 21. Jahrhunderts. Heute morgen habe ich zufällig erfahren, dass er am 10. Oktober an einem Herzinfarkt gestorben ist. Möge er in Frieden ruhen.

Hier noch ein kleiner Nachruf im Spiegel.

N.E.R.D. in Bestform

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In der November-Ausgabe des PIG (Print) hatten wir dies noch nicht am Start, aber jetzt … Vor ein paar Tagen kam die neue Platte von Mr. Pharrell Williams und seinen beiden N.E.R.D. Kumpels Chad und Shay raus. Lang erwartet. Nun, ich habe sie inzwischen drei, vier Mal durchgehört ohne einmal zu skippen, wirklich gerne durchgehört. Was soll ich sagen, das Ding ist einfach gut, ich würde sogar sagen sehr gut. Die komplette Platte ist durchweg empfehlenswert. Soul, Funk, Blues, Pop, Hip Hop, (bissle) Rock und Elektronik - alles perfekt verpackt. Eine zeitgemäße Mischung aus Dancefloor-/ Clubknallern, eingängige Melodien und einfach gutem Songwriting. Zudem sollte man auch bei dem Oberstyler Pharrell nicht nur auf den Style schauen sondern hin und wieder auch auf die Texte hören. N.E.R.D. in Bestform eben.

Anbei hier drüben noch ein Video aus der aktuellen Platte!

7. Böblinger Partynacht: Theresa Burnette im Café Schilling

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Nach dem ersten Ankündigungspost zur Böblinger Partynacht am 23. Oktober in der Böblinger Innenstadt wollen wir ein paar Künstler näher beleuchten. Starten wir mit dem Café Schilling. Gesetzte Location, in der dieses Mal mit Theresa Burnette eine Dame am Start ist, die nicht nur im Blauen Haus regelmäßig jamt und auftritt, sondern schon ziemlich unterwegs war im Musik-Business und einiges vorzuweisen hat. Wir freuen uns sehr, dass die Dame Lust hatte im Schilling zu spielen. Sie wird dort zusammen mit DJ Frank Morris eine Mischung zwischen Soul-, Disco- und House-Tunes zum Besten geben. Das sie durch die Genres sehr gut ist, sieht man hier.

Anbei ein kleiner Einblick und ein paar Hörproben.

Dem House-Hit von Nalin and Kane zum Beispiel hat Theresa Burnette (ich glaube 1997 schon) die Vocals verpasst.

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Dann hat die Gute natürlich bei Max Herre und seinem Freundeskreis bei einem meiner Favoriten-Songs gefeatured. Bei dem wunderbaren Udo Lindenberg & Helen Schneider-Cover hat Theresa den weiblichen Part gesungen. Hab leider auf YouTube nichts gefunden. Deshalb habe ich hier eine Audioversion am Start.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Freundeskreis - “Baby, Wenn Ich Down Bin” (Featuring Theresa Burnette)

Und hier dann nochmals live irgendwo auf den Bühnen Deutschlands mit einer amerikanischen Band in Richtung Soul und Blues.

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In diesem Sinne freuen wir uns auf einen netten Abend im Café Schilling, mit viel Soul in der Stimme und einem guten Partysound.

P.S. Ach ja, mit Mary J. Blige stand Theresa Burnette auch schon auf der Bühne (ich glaube als Background-Sängerin auf euiner Europa-Tour).

#14 IN THE MIX: DJ Technick

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Kurz vor dem Wochenende haben wir wieder Material von einem meiner DJ-Kollegaz bekommen. Meiner Wenigkeit gefällt der Style natürlich besonders, denn mein Mann DJ TechNick hat einen wunderbaren Mix mit dem wunderbaren Namen “From the deep Vaults of Funk & Soul” gebastelt, der gemütliche und tanzbare Funk & Soul-Tracks verbindet. Zwischendrin ein paar dezente DJ-Skills. So muss sein, fein, fein Mr. TechNick!

Ach so, und am 23. Oktober könnt ihr DJ TechNick bei der 7. Böblinger Partynacht live erleben, allerdings etwas Hip Hop-lastiger und natürlich fett tanzbar. Dort ist er nämlich im O‘Donovans Irish Pub mittlerweile gesetzt. Und die Bude war bisher immer voll.

Bevor ich das Wichtigste vergesse, den Mix gibt es hier als Download.

Das PIG wünscht also ein funky Wochenende, das der Funky Professor hauptsächlich mit letzten Ausbesserungs- und Feinarbeiten in Sachen Oktober-PIG verbringen wird. Nebenher werde ich natürlich den funky oder gerade auch nicht so funky VfB verfolgen, wenn er morgen die Chemie-Truppe aus dem Westen wegfegt (der Mix läuft natürlich im Repeat-Modus).

Guten Morgen Onkel

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Guten Morgen. Dieses süße (mit Orangen-Marmelade) kleine Paket bekam ich heute von der Promoagentur Flurfunk in die Redaktion geschickt. Eine CD, ein entsprechender Promoflyer und ein süßer Brotaufstrich. Ben L‘Oncle Soul wird also in ein paar Tagen seine erste Platte veröffentlichen (Ich glaube jetzt heißt er nur noch Ben und die Platte “L‘Oncle Soul”). Sehr nette Aufmachung wie ich finde und so könnte man auch die Platte beschreiben. Kann man mal probieren. Auf jeden Fall ist der Kerle Franzose und die Platte ist gefüllt mit gut gelauntem oldschool Motown Sound, ein paar Coverversionen (The White Stripes oder Stevie Wonder)und ‘ner wirklich angenehmen Stimme. Ziemlich radiotauglich würde ich sagen. In diesem Sinne, wenn ihr auf französisch angehauchte Soulmucke steht und neugierig seid, hört ma‘ rein bei Onkel Ben.

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Für alle Gute Laune-Leute!

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Für kurz Mal zwischendurch und alle Gute Laune-Leute. Das ist einer meiner absoluten Favorites ever - Song und auch Mr. Saadiq!

Sharon Jones oder Nina Turner Brown

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Dass der gute alte Soul seit einigen Jahren wieder salonfähig geworden ist, weiß jeder, der sich mit Musik etwas auseinandersetzt. Amy Winehouse war vor ein paar Jahren das beste Pop-Beispiel. Leider hat die Gute mit ein paar anderen Sachen zu kämpfen und kann sich nicht ihrem unglaublichen Talent widmen. Aber mit der guten Amy möchte ich kurz den Bogen spannen zu einer Dame, die den Soul seit einigen Jahren so raushaut wie keine andere. Sharon Jones. Die fast 54-Jährige wirkt wie eine Mixtur aus der alten Tina Turner, damals noch an der Seite von Ike und James Brown, der wie Jones auch in Augasta, Georgia geboren ist. Dazu vielleicht noch eine Prise Nina Simone und gut ist. Vor ein paar Tagen hat Sharon Jones mit ihrer Backing-Band, den Dap-Kings, ihr viertes Album veröffentlicht. “I Learned the Hard Way”. Und was soll ich sagen, wie alle drei Vorgänger empfehlenswert. Wunderbar groovende Songs einer wunderbaren Band mit einer wunderbaren Sängerin.

Ach so, und was haben Amy Winehouse und Sharon Jones außer einer sehr guten Stimme nun gemeinsam. Die Band. The Dap-Kings, haben nämlich auch für Frau Winehouse einige Songs für ihre “Back to Black”-Platte eingespielt, unter anderen ”Rehab” und “You Know I’m No Good”.

Hier noch ein Video vom Titelsong der letzten Platte. Von der neuen Platte habe ich keines gefunden.

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Jan Delay & Disko No. 1 live in Stuttgart - Wir Verlosen 2×2 Karten

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Am Freitag gastiert der “Chefstyler” aka Jan Delay mit seiner Disko No. 1 in der Schleyer-Halle in Stuttgart. Der Mann, der momentan wohl gerade der angesagteste Dude aus dem ehemaligen Hip Hop-Zirkus der letzten Jahre ist, hat es geschafft sich vom Underground Hip-Hop-Jung aus Hamburg zum nationalen Soul, Funk & Pop-Man zu entwickeln - und trotzdem seinen musikalischen Wurzeln treu zu bleiben, zu denen er eigentlich zurückgekehrt ist. Der Soul & Funk, den Deutschland nicht unbedingt in Massen zu bieten hat, den bietet der Ex-Beginner seinen Fans derbe und dirrty. Hands Up und viel Spaß in er Schleyer Halle für diejenigen, die die 2×2 Karten hier gewinnen. Einfach einen Kommentar zu dem Ereignis abgeben und auf das Glück hoffen. Bis Freitag, denn auch meine Wenigkeit wird sich das Ding natürlich nicht entgehen lassen.

Kunst, Good Music & Bier umsonst

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Hier ein kleiner Ausgehtipp und etwas Eigenwerbung. Morgen Abend ist ja Lange Nacht der Museen. Kunst und solche Dinge in 12 Locations in BB und Sifi. Im Innenhof der Schönbuch Bräu am Postplatz gibt es a bisserl was Spezielles, vor allem für die Jüngeren. Zum einen eröffnet das “kulturnetzwerk blaues haus” seine neuen Räumlichkeiten (sehr cool, hab sie v0rgestern gesehen), wo es Kunst und Soul-Mucke von DJs und Live-Gesang von Theresa Burnette gibt (ab 19 Uhr). Der ganze Innenhof wird fett beleuchtet sein und dann wird mein Homie Derik (Bild oben) im alten umgestalteten Fasslager (coole Location) House auflegen. Meine Wenigkeit wird ihn supporten und die gute Theresa Burnette wird auch rüberschneien und live dazu singen. Der Eintritt ist frei und die ersten 20 Leute im Fasslager bekommen das erste Bier umsonst.


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