Tag: Wahlen

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Am 27. März ist Landtagswahl und im Casa Nostra gibt es dazu heute Abend ab 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema Bildung. Auf dem Podium sitzen die lokalen Kandidaten Florian Wahl (SPD), Paul Nemeth (CDU), Roger Hahn (Grüne), Jan Rittaler (FDP) und Stefan Dreher (Die Linke). Moderieren wird Otto Kühnle von der Kreiszeitung. Der Eintritt ist übrigens frei.

OB-Wahlkampf: Wolfgang Lützner stellt sich kritischen Kommentaren

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Es gab vor einigen Wochen hier einen Post - siehe Link “OB-Wahlkampf: Zu Besuch bei Wolfgang Lützner“. Dieser wurde in den Kommentaren, teilweise stark angegriffen. Zum Beispiel wegen seinem angemieteten Büro seinem “dicken Auto” etc. Ich will hier den Kommentar des OB-Kandidaten selbst (von heute) posten und nochmals zur Diskussion stellen. Hier sein Kommentar:

“Auch im Wahlkampf sollte, bei allem Werben für den Kandidaten der eigenen Wahl, noch ein Minimum an Fairness gewahrt bleiben.

Die Summer-Rock-Festivals in Süßen (mit mittlerweile 4-6 Bands) gibt es seit Beginn meiner Amstzeit. Nicht immer jedes Jahr - denn dies hängt davon ab, ob die Jugendlichen, die alles selbst planen und durchführen, dies auch leisten können. Auch in diesem Jahr wird es wieder eines geben.

Ist ein Mercedes der B-Klasse ein dickes Auto? Ein Golf aber dann auch!? Ich fahre bewußt ein Fahrzeug von einem Hersteller der Region. Dies sind unsere Arbeitsplätze. Was fahren die anderen Bewerber?

Besonnener Bürgermeister: Jeder kann nachprüfen, wie sich Süßen seit meiner Wahl dort entwickelt hat. Kein Geld wurde verschleudert - die Finanzen saniert und die Jugendarbeit qualitativ erheblich verbessert (=mehr Geld ausgegeben). Was ist falsch an meinem Verhalten? Wollen Sie wirklich aus dem Büro - das ich nur so anmieten konnte wie es da steht - Rückschlüsse auf meine Arbeit ziehen? Warum nicht den, dass ich vor Ort präsent bin, bei den Bürgern, in einem gläsernen Büro? Anders gefragt: haben Sie schon Ihre Meinung oder wollen Sie sich objektiv informieren?

“Und wen es wirklich interssiert: einfach mal zB bei den Verantwortlichen zB bei der Bruderhaus-Diakonie fragen, die für den Landkreis GP zuständig sind und in Süßen viele Mitarbeiter haben. Die kennen sich aus! Was tat und was tut Lützner für Kinder und Jugend? Nimmt er sie ernst?

Es ist Wahlkampf - jeder Kandidat kämpft für sich weil er gewinnen will. Das ist vor der Wahl so. Man kann sich aber auch die Mühe machen und die Fakten der Vergangenheit recherchieren. Ich freue mich über jeden, der dies ernsthaft tut.”

In diesem Sinne darf ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sich am Dienstag um 19 Uhr in der Kongresshalle alle Kandidaten vorstellen und über ihr Programm, ihre Vorhaben und Einstellungen zu verschiedenen Dingen reden dürfen. Dort kann sich jeder Bürger ein Bild über die Jungs machen, die BB führen wollen. Seid da und schaut sie euch an und hört zu!

OB-Kandidat Nr.3: Johannes Söhner

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Das ist Johannes Söhner, Kandidat Nr. 3 für den Posten des OB in Böblingen. Sicherlich das Gesicht oder der Name, der den meisten Menschen hier in der Stadt, zumindest bis vor dem OB-Wahlkampf, durch seine Tätigkeiten am meisten bekannt ist. Paust und Lützner kommen von außerhalb und von dem vierten Kandidaten, Mahmoud Schlather, weiß man nur dass er der Wirt des Wirtshaus Wasens ist. Da wir selbst noch nicht mit Johannes Söhner gesprochen haben, will ich hier seinen Promotext veröffentlichen und auf seine Internetseite www.johannes-soehner.de verweisen. Witzig, dass er sich gleich mal die Domain www.ob-boeblingen.de hat sichern und diese auf seine Internetseite verlinkt hat.

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OB-Wahlkampf: Zu Besuch bei Wolfgang Lützner

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Das hier ist das Wahlplakat von Herr Lützner. Ein paar von euch haben es wahrscheinlich schon gesehen. Vorhin war Pressekonferenz im Wahlkamfbüro von OB-Kandidat Wolfgang Lützner in der Poststraße und heute Nachmittag ab 15 Uhr können die Bürger ihn besuchen, kennenlernen und mit Fragen löchern.

Bei der PK hat man erfahren, dass er seit letzten Donnerstag hier in BB  wohnt und jetzt richtig loslegt im Wahlkampf. In Süßen, wo er momentan Bürgermeister ist, hat er anscheinend erfolgreich gearbeitet und viel bewegen können (Süßen wurde zum Beispierl zur “Wohlfühlstadt” ausgezeichnet). Die dortigen Schulden hat er von 12,5 Millionen auf 4,5 Millionen gesenkt und “konnte so beweisen, dass er eine Kommune aus einer drohenden Schieflage führen kann”. Seine erste Kandidatur dort war übrigens eine Last-Minute Aktion und trotzdem erfolgreich. Vorher hatte er eine Anwaltskanzlei (hat Jura studiert und abgeschlossen), die er kurz vor der Kandidatur verkauft hat. Dann hat er in vier Wochen Wahlkampf um den Süßener Bürgermeisterposten gefochten und diesen im 2. Wahlgang errungen.

Seit einiger Zeit hat er vor, eine größere Herausforderung anzunehmen und seine Wahl fiel schließlich auf den OB-Posten im Böblingen. Ein Vergleich mit einem Bergsteiger der auf einem 3000er war und auf einen noch höheren Gipfel will sollte das verdeutlichen. Seine drei Kinder sind alle schon im fortgeschritten Alter und in der Ausbildung, also konnte er sich an eine neue Herausforderung wagen.

Er scheint ein Faible für professionelle, strukturierte Vorgehensweisen und Mitarbeiterführung zu haben. Dass eine Agentur seinen Wahlkampf managt, sieht er zum Beispiel als Spiegelbild seines profesionnelen Arbeitens.

Er will hier neue Wege gehen und sieht einiges, das es anzuzpacken gilt. Wirtschaftsförderung muss für ihn zum Beispiel Chefsache sein.

Außerdem sieht er in Handel, Einkaufen, Stadtplanung einiges im Argen. Die Bahnhofstraße soll wirklich nur dann Fußgangängerzone werden, wenn die Betroffenen den Weg mitgehen. “Man muss mit ihnen sprechen und ausloten” so Lützner. Das neu geplante Einkaufszentrum muss ein Magnet werden und die anderen Center mitnehmen.

Auch in Sachen Kultur und Jugend sieht er einiges an Nachholbedarf. Er brachte des öfteren schon ein lokales Rockfestival in Süßen als Beispiel, das dort auf die Beine gestellt wurde. Wäre schon mal ein Ansatz hier in Böblingen: Projektnamen “Rock am See” oder “Rock Oval” ( am Baumoval) fielen als Beispiele.

Mit Sindelfingen will Lützner, falls er gewählt wird, erst mal produktiv und eher lose (ohne gleich Zweckverbände und Zusammenlegungen anzugehen) zusammen arbeiten und daran würde er auch sein Pendant Dr. Vöhringer messen, um dann eventuell weitere Schritte in Richtung Fusion zu gehen.

Sein Wahlkampfbüro ist täglich von 9.20 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Zwei Damen sind stets vor Ort und es können Termine vereinbart werden.

OB-Wahlkampf - Rücktritt des Vorsitzenden des Jugendgemeinderats gefordert

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Das hier ist die Seite 17 aus der aktuellen PIG-Ausgabe. Unten ist eine Anzeige des OB-Kandidaten Wolfgang Lützner zu sehen.

Heute Mittag erreichte uns eine E-Mail mit einem offenen Brief an den Vorsitzenden des Jugendgemeinderates (JGR) Böblingen - vom stellvertretenden Vorsitzenden des JGRs Stadtjugendrings, Christoph Stammer. Darin wird unter anderem der Rücktritt des Vorsitzenden Christian Kühn (in der PIG-Anzeige zweiter von rechts, glaube ich) gefordert, weil er laut Stammer und den anderen Verfassern seine Neutralität im JGR verletzt und die Kampagne des OB-Kandidaten Wolfgang Lützner unterstützt und auf Werbebefotos und Anzeigen (PIG-Januar-Ausgabe Seite 17 - siehe Bild oben) präsent ist.

Nun, alles schön und gut, es stellt sich aber die Frage, wie heiß das Ding gekocht werden soll. Gerade hatten wir in unserer Agentur  zufällig (ich schwör) Besuch von Herrn Lützner. War ein nettes Gespräch, in dem er unter anderem auch Stellung zu dem Brief und Thema genommen hat. Und wenn man seine Variante und Argumentation hört, stellt sich die Sache wieder ganz anders dar. Unter anderem meinte er, “dass man sehen muss, wer von den Verfassern welcher Partei angehört und ob sich andere nicht ebenso für andere Kandidaten engagieren.” Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob der Topf im JGR überläuft oder schnell wieder die Sparflamme brennt. Fett Wahlkampf, auf jeden Fall, oder?

Nach dem Klick der Offene Brief:

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OB-Kandidat Lützner lädt ein

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Der CDU-OB-Kandidat Wolfgang Lützner hat inzwischen sein Wahlkampfbüro in Böblingen bezogen. Direkt zwischen Raumagie und Royal Hair Lounge in der Poststraße residiert der aktuelle Süßener OB, der bald in Böblingen auf dem Chefsessel sitzen möchte. Am Montag morgen ist eine Pressekonferenz angesetzt und am Nachmittag zwischen 15 und 18 Uhr sind interessierte Bürger(innen) eingeladen, um den Herrn Lützner kennen zu lernen und mit ihm Gespräche zu führen.

Der OB-Wahlkampf hat begonnen

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Nicht nur dass seit gestern unsere Stadt mit den Gesichtern der OB-Kandidaten plakatiert wird und unsere Bürger so die Kandidaten noch besser kennenlernen, so durfte ich und einige weitere Pressevertreter auch den Herr Dr. Paust gestern näher kennenlernen.

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Zweiter OB-Kandidat für Böblingen: Dr. Andreas Paust

Wir stellen vor: Dr. Andreas Paust. Vor knapp zwei Wochen hat der 48-Jährige sich für die Stelle des Stadtoberhauptes beworben. Nach Wolfgang Lützner (CDU) möchte nun auch der Sozialwissenschaftler, der in den letzten Jahren in Dortmund gelebt und als Geschäftsführer der SPD-Fraktion gearbeitet hat, sich in unserer Stadt versuchen. Er ist verheiratet, hat keine Kinder und möchte als Böblinger OB “den Höhepunkt seines Berufslebens erreichen”, wie es in der KRZ zu lesen war.

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Anscheinend soll der Herr Dr. Paust ziemlich auf Bürgerbeteiligungen (in diesem Thema hat er auch seine Doktorarbeit geschrieben) stehen und möchte Böblingen zur Bürgerstadt machen und die Bürger bei manch einer Entscheidung so mehr ins Boot nehmen. Eine Wohnung hat er in Böblingen auch schon bezogen und gestern habe ich ihn aus dem Auto heraus mit seiner Frau vor Ort in der Bahnhofstraße gesehen. Der Wahlkampf hat schließlich schon begonnen und man will sich eben ein Bild machen von unserem Städtle. Wie die beiden Kandidaten genauer ticken, das könnt ihrt dann im Januar-PIG-Interview nachlesen.

P.S. So wie wir aus einer ordentlichen Quelle gehört haben soll es aber noch mindestens eine(n) weitere(n) Kandidat(in) geben. Die Bewerbungsfrist endet erst  im Januar irgendwann. Wir halten euch aber auf dem laufenden.

Erster OB-Kandidat für Böblingen in Sicht

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Die Zeit des OB Alexander Vogelgsang in Böblngen ist langsam aber sicher vorbei. Und man kann nur hoffen, dass ein neuer, kreativer, tatkräftiger, junger und moderner Bürgermeister das Steuer in die Hand nimmt und unsere Stadt wieder wachrüttelt, sie belebt und aus ihrer Lethargie reißt. Denn es gibt unglaublich viel Potenzial, egal ob in Böblingen, Sindelfingen oder einer gemeinsamen Stadt in der Zukunft.

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Am 7. Februar ist OB-Wahl und der erste Kandidat ist in Sicht, wobei die Stelle erst am Samstag offiziell ausgeschrieben wird (bis 11. Januar können sich die Kandidaten bewerben). Er heißt Wolfgang Lützner (CDU), ist 49 Jahre und momentan Bürgermeister in Süßen. Das ist ein 10 000 Einwohner-Örtchen neben Göppingen. Das ist schon mal gar nicht schlecht, denn am Beispiel Göppingen kann man sehr gut sehen, was Stadtleben bedeutet, vor allem für junge Menschen. Dort hat sich in Sachen Lebensqualität für junge Menschen einiges bewegt in den letzten Jahren. Quasi vice versa zu Böblingen. Gestern hat er eine erste Visitenkarte bei seiner Partei, den Freien Wählern und der FDP in Böblingen abgegeben. Falls der Herr Lützner dann wirklich im Wahltopf sein sollte, hier erste Argumente, die für eine Unterstützung der jungen Menschen und deren lebenswertem Umfeld in Böblingen sprechen könnten :

  • er ist relativ jung und soll in Süßen einen ganz guten Job gemacht haben
  • er hat drei KInder im Alter von 17, 19 und 24 Jahren. Alle in der PIG-Ziegruppe.

Wir vom PIG wollen in dieser unserer Meinung sehr wichtigen Sache für unsere Stadt sehr unvoreingenommen rangehen, doch wie immer kritisch beobachten und kommentieren. Wir sind gespannt Her Lützner.

Update: Wir bedanken uns für diese prompte Reaktion (siehe Kommentare) von Herr Lützner persönlich.

Stimmen zur Wahl #1

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Wie ein Traumpaar sehen die beiden nicht unbedingt aus. Die Bildzeitung hat es tatsächlich geschafft, die wichtigste Meldung überhaupt dermaßen ins Lächerliche zu ziehen, dass man fast schon wieder heulen muss, vor dem mangelnden Respekt unserer Politgrößen. Aber der Boulevard wäre ja nicht der Boulevard, wenn er anders berichten würde. Schlagzeilen sollen schließlich auch ihre Berechtigung haben. Ich frage mich nur wer in dem Spielchen die Hosen an hat?

Love Generation

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Als ich vorhin wählen war, und durch die Flure in Richtung Wahlraum schlenderte, fragte ich mich woher kommt die Musik eigentlich. Es ist doch Wahl, da muss man sich konzentrieren und es ist Ernsthaftigkeit angesagt. Aber nein, es lief  ”Love Generation” von Bob Sinclair (und nicht zu leise) und erst dachte ich, was soll denn das? Aber irgendwie hat mir der Song gute Laune gemacht (macht er eigentlich immer, wie ich finde). Schade eigentlich, dass es keine Partei gibt, die sich Love Generation nennt und ihr Programm auch an ihrem Namen anlehnt. Wäre doch mal ‘n Ansatz, Liebe statt Wachstum, Wachstum, Wachstum und noch mehr Wachstum!

Die Grünen in Comichausen

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Es ist anders als alle anderen, das Plakat von Grünen-Kandidat Florian Hassler, der sich augenscheinlich nach Comichausen gebeamt hat. Umgeben von witzig gezeichneten Figuren sind die politischen Zielsetzungen und Attitüden zeichnerisch dargestellt. Keine schlechte Idee, wie ich finde. Vielleicht ist es zu kindisch, vielleicht trifft es die Zielgruppe der 18- bis 40-Jährigen direkt ins Mark. Besonders gefällt mir die kleine Braunhaarige links unten mit dem “I love F”-Top. Ob F hier für Florian steht? Subtile Details! Aber auch wirkungsvoll? In ein paar Tagen wissen wir mehr! Leider werden wir aber niemals erfahren, mit welchem Anteil bei der Stimmabgabe die Plakate eine Rolle spielen. Und das ist auch gut so!

Der Herr Binninger

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Das ist also der Herr Binninger und sein Plakat. So sieht ein Standardpolitiker aus, würde ich sagen. Wirklich schwer, dieses Plakat zu kommentieren, aber wenn man etwas länger drauf schaut und in die Tiefe geht, dann hat man die Krux an der Geschichte. Er ist also kompetent, engagiert und bürgernah, so meint das Sprüchle unter seinem Namen. Und bei mir zumindest kommt die Frage auf, ob solche Dinge nicht selbstverständlich sein sollten für einen (guten) Politiker. Ich habe eine Weile überlegen müssen, um diesen Gedanken bildlich besser darstellen zu können. Man könnte vielleicht einen Vergleich ziehen zu einem Fußballer, der ich bei einem neuen Club bewirbt (z.B. Arne Friedrich von Hertha beim VfB) und sagt: “Ich kann kicken, streng mich an und bin ein Mannschaftsspieler.”

SPD-Wahlkampf 2.0

wie-wolln-wir-leben

Diese auf den Asphalt gesprayte Internetadresse sah ich in BB in den letzten Tagen des öfteren. Neugierig wie ich bin, geh‘ ich sofort drauf und lande bei den Jusos des Kreis Böblingen (die jungen Wilden der SPD). Natürlich ist dort ein Wahlkampf-Promo-YouTube-Video am Start, bei dem junge Leute erzählen, wie sie leben wollen und was sie fordern. Eigentlich nichts Besonderes oder irgendwie spektakulär, wäre da nicht die blonde junge Dame, die ganz am Anfang des Videos vor dem neuen Busbahnhof steht und über die Ausbeutung von Praktikanten schimpft und diese mit Bimbos (Bedeutung siehe Wikipedia) vergleicht. Und obwohl ich in Sachen Sprache sehr, sehr tolerant und offen bin, wundert es mich, dass die SPD so etwas auf ihre Website stellt. So mancher Skandal ist wegen solch einer Wortschöpfung schon vom Stapel gerollt! Hier das Video!

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Der Plakatierung nächster Streich

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Es geht in die heiße Phase. Die BTW am Sonntag wird richtig spannend. Nachdem wir vor einigen Wochen einen Post über die Engehausen-Plakate auf der Seite hatten (man konnte ja gar nicht vorbeischauen) wollen wir uns mal die anderen Experten anschauen. Zum Beispiel das Florian Toncar-Plakat. Wie bei allen Parteien wollen wir die Plakate selbstverständlich nicht politisch werten, sondern nur deren Wirkung. Im Falle Toncar würde ich sagen absoluter Standard. Das Sprüchle “Zukunft wählen” gilt ja irgendwie für egal welche Partei man wählt, das Lächeln ist eben fürs Bild, Durchschnitt würde ich sagen (da hat Engehausen auf jeden Fall die Nase vorn) und in Sachen Quantität wurde relativ dezent plakatiert (ich spreche hier für Böblingen).

P.S. Was man jetzt auf diesem Bild nicht so gut sieht: bei der Bildbearbeitung ist der Grafikmeister wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen und hat jegliche Kontur und Farbe rausgenommen - sieht aus der Nähe wirklich flach aus. Bei Interesse an einem Photoshop-Stützkurs kann der Kollege sich gerne an unsere Grafikabteilung wenden. Bei lockerer Atmosphäre werden in diesem Stützkurs spielerisch die handwerklichen Standards behandelt. Falls diese Wirkung allerdings mit Absicht erzielt werden sollte, dann ist dies natürlich hinfällig und ich würde unsere Grafiker gerne mal bei dem Grafikmeister vorbei schicken.

“Danke, dass Sie sich Zeit nehmen…”

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Acht Uhr heute Morgen. Ich bin müde und schau nach der Post. Unscheinbar liegt ein Brief von Frank-Walter Steinmeier in meiner Hand. Der Kanzlerkandidat der SPD schreibt MIR einen Brief. Aber warum? Ich mein‘, dass wir ständig überwacht werden ist mir schon bewusst, aber der gute Herr Steinmeier wird ja wohl nicht mitbekommen haben, wie sehr ich nach dem Fernseh-Pseudo-Duell geflucht habe. Oder? „Danke, dass Sie sich Zeit nehmen für meinen Brief“ steht drin  … der restliche Text fließt verschwommen an meinen noch müden Augen vorbei, vereinzelt erkenne ich Begriffe wie Finanzmärkte, Wirtschaft oder Arbeitslosigkeit. Aber das ist mir momentan völlig egal, denn Frank-Walter Steinmeier hat MIR einen Brief geschrieben. Ich fühle mich irgendwie geehrt und jetzt weiß ich, wie sich zwölfjährige Mädchen fühlen, wenn Bill Kaulitz ihre Hand berührt. Ich bin völlig hin und weg. Ich soll SPD wählen, sagt der Frank-Walter. Ja, mach ich! Mein Gehirn ist komplett umprogrammiert. 27. September. SPD. Das ist alles. Als ich ins Büro komme hat mein Chef einen Brief in der Hand, der meinem irgendwie ähnelt. Naja, vielleicht hat er doch nicht nur der billigen Putzkraft geschrieben. Bin nur gespannt, ob Angie mir auch noch ein Briefle schickt. Vielleicht ist das dann parfümiert.

X-ONE vs BTW

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Die Bundestagswahl (BTW) hat Vorrang. So ist es nun Mal, habe ich gehört. Also haben wir in BB Town nur 15 anstatt 50 Plakate genehmigt bekommen. Wir bedanken uns bei der Stadt und sind überglücklich, dass wir überhaupt welche genehmigt bekommen haben. Da die X-ONE Party wie letztes Jahr bekanntlich in einer städtischen Halle stattfindet, die dafür  ein paar Euro Miete kassiert (den Betrag - den wir natürlich gerne bezahlen - wollt ihr wahrscheinlich gar nicht wissen), frage ich mich, ob ein solcher Event in einer städtischen Halle nicht mehr Unterstützung hätte finden können. Immerhin waren letztes Jahr 1000 Leute am feiern. Ich frage es mich halt mal. Ich hätte mir auch ein Modell vorstellen können. Die SPD und Frau Engehausen zum Beispiel hätten vielleicht an der einen oder anderen Straße nicht ganz so auf Quantität setzen können, dann wäre wahrscheinlich noch Platz für andere Plakatmotive gewesen.

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Aber wir beugen uns natürlich den Gesetzen und versuchen also die X-ONE durch andere Mittel und Umwege zu bewerben. Und wenn wir wieder 1000 Partypeople ans Set bekommen, dann passt des auch so. Und nächstes Jahr ist glaube ich keine Wahl, oder? Mehr Infos zu den DJs, dem Sound und sonstige News in den nächsten Tagen. Watch out!

NACHMIETER GESUCHT!

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Gerade entdeckte ich auf meinem Streifzug durch BB-Town ein Nachmieter-Gesuch von der Piraten Partei. Fand es sehr originell.
Also ich würde einziehen denn ich behaupte mal ich bin Demokrat und grundgesetztreu bin ich auch. Ist aber wahrscheinlich zu klein für mich.
Also solltet ihr auch Interesse an dem schmucken Stück haben, werdet am besten ein Pirat.

Also, ich bin keiner!

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Oh ja, die Wahl steht bald an und es wird wieder gestrampelt an allen Enden. Hier ein kleines Filmchen über euch! Will es gar nicht bewerten, aber ich bin auf jeden Fall kein Terrorist, gelle Herr Schäuble!

BB sieht rot

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Das Plakatierthema hatten wir ja schon ein paar mal auf dem Bildschirm. Ich werde in den nächsten Wochen mal die Plakatierstrategien der Parteien etwas beleuchten ohne politische Wertungen zum Ausdruck zu bringen. Nein, rein die visuelle Wirkung soll bewertet werten.

Zunächst mal zur SPD. Man könnte sagen BB sieht rot. In den letzten Tagen haben mich die knalligen Plakate der SPD fast erschlagen. Eine geballte Ladung Rot voll auf die zwölf. Die gebeutelte SPD gibt Vollgas, zumindest in Sachen Masse und Blickfang. Die selbstbewusst und nicht ganz offensiv lächelnde Frau Engehausen (man beachte den passenden roten Lippenstift) schaut uns in die Augen und möchte für unser Land anpacken.Wirkt im Gesamteindruck für mich ‘n bisschen wie ‘ne routinierte Tagesschausprecherin. Nur das knallige rot ist zu wenig konservativ. Auf jeden Fall sind die Plakte auffälig - in Sachen Masse und Rot.


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